DEP0020482DA - Verstellbare Seitenrolle für Sitz-Liegemöbel - Google Patents

Verstellbare Seitenrolle für Sitz-Liegemöbel

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DEP0020482DA
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DE
Germany
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roller
adjustable side
furniture
joints
roll
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Berger
Original Assignee
Hans Berger, Hannover
Publication date

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Description

ratenxanwaise
Mundt, O. Fricke PA 91 β 1 10 M η cn
} Braunschweig 20 AQ2 χ/34 D Γ/U I Ö I /3*1/, j.50
pDankwardstraße 2n
Telefon 3598
4648.
Hans Berger,Hannover, Alte Cellerheerstrasse 62,1
"Verstellbare Seitenrolle für Sitz-Liegemöbel".
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Beschreibung.
Bei Sitz-Liegemöbeln wie Couch-en mit einer Polsterrolle, die beim Sitzen dem Arme und beim Liegen dem Kopfe als Auflage dient, muss diese Rolle zur Bequemlichkeit des Benutzers für den einen Gebrauchsfall auf der Sitzfläche, für den anderen Gebrauchsfall neben d7er Fläche etwas vertieft an der Schmalseite des Möbels auf "einer besond eren Trage- und Haltevorrichtung, z.B. einem am Möbelgestell verschiebbaren oder auf andere Weise verstellbaren Bügel-, liegen, der die Rolle, wenn sie auf der Sitzfläche liegt, am Herabrollen hindert.
Zum Verste Ilen der Seitenrolle aus der einen in die andere Gebrauchslage muss sich be_i diesen bekannten Anordnungen der Benutzer vom Sitz-Liegemöbel erheben,· die bügelartige Trage- und Haltevorrichtung verstellen und die Rolle aus einer Lage in die andere umlegen.
Diese umständliche Handhabung und die be sondere, z.B. bügelartige, verstellbare Trage- und Haltevorrichtung zu ersparen, und das Verstellen der Seitenrolle aus der einen Gebrauchslage in die andere so zu vereinfachen,dass -der Benutzer sie auch vornehmen kann, ohne sich vom Möbel e rheben zu müssen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung. Erreicht ist dieser dadurch, dass die Rolle an das Möbelgestell angelenkt ist und bei ihrer Benutzung als Kopfauflage an der Schmalseite des Möbelgestelles in den Gelenken hängt, um die sie einfach auf die Sitzfläche hochgeklappt werden
kann,wenn sie als Armauflage dienen soll und umgekehrt.
Weitere wesentliche Einzelheiten der Erfindung werden hierunter anhand der Zeichnung beschrieben. Auf dieser zeigen:
Die Fig.1 und 2 Schaubilder der Schmalseite eines Sitz- und Liegemöbels einmal mit auf der Sitzfläche aufliegender Rolle, das andere Mal mit an der Schmalseite des Möbels hängender Rolle;
die Fig.3 und 4 Vorderansichten einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Im Gegensatz zu den mit Polstermaterial oder Vollfederung gefüllten Rollen bildet die Rolle 1 gemäss vorliegender Erfindung einen zylindrischen Hohlkörper mit einem Federboden 2 und 3 als Mantelwand und starren Ringen 4 an den Enden. Der Federbod entrant el 2,3 ist mit dünner Stejp-Polsterschient 5 versehen und mit Möbelstoff 6 überzogen.
Zur Anlenkung der Rolle 1 an das Möbelgestell 9 können Scharniere oder andere bekannte Gelenkverbindungen dienen. Im dargestellten Beispiele dienen als Gelenke die in den starren Endringen 4 der Rolle 1 befestigten Ringösen 7, die über je einen U-förmigen Bügel 8 geschoben werden können, dessen Schenkelenden in entsprechende Bohrungen des Mobelgestellrahmens 9 lose eingesteckt sind. Um den Rand des Auflegepolsters 10 sind die Schenkel der Bügel e^ie Fig.1 bei abgebrochener Polsterecke zeigt, herumgekröpft .
Diese Art der Gelenkverbindung zwischen Rollei und Möbelgestell 9 lasst sich im Bedarfsfalle schnell lösen, indem die U-förmigen Bügel 8 einfach aus den Bohrungen des Möbelgestelles 9 und den Ringösen 7 der Rolle 1 herasgezogen werden, so dass letztere auch als lose Rolle z.B. als Rückenstütze anwendbar ist.
Durch einfaches Herumklappen gelangt die Rolle 1 aus der Lage nach Fig.1, in der sie als Armauflage auf der Sitzfläche des Polsters 10 liegt,in die Lage nach Fig.2,in der sie als Kopfauf lage
in den Gelenken 7,8 an der Schmalseite des Möbels sicher hängt. Damit sie au.cn gegen unerwünschtes Herabfallen von der Sitzfläche auf dieser bei Benutzung als Armauflage gesichert liegt, sind die Verhältnisse so zu wählen, dass der Schwerpunkt S der Rolle 1 bei deren Herunterklappen von der Sitzfläche in die Hängelage sich zunächst auf eine m steigenden Kreisbogen gewegt, die Rolle 1 also über die Kippkante (Gelenkachse) hinweggeschoben werden muss.
Diese Bedingung lässt sich mit unterschiedlichen Mitteln erfüllen. Bei dem Ausführungsbeispiele der Fig. 1 und 2 sind zu diesem Zwecke die U-fb'rmigen Gelenkbügel 8 über die Ebene der Sitz-Liegefläche des Auflegepolsters IO soweit hinaus verlängert, dass die Rolle 1 in der Hochlage (Fig.1) an diesen Gelenkbügeln 8 eine seitliche Stütze findet und beim Herabklappen über diese Bügel 8 um den Betrag χ hinwegge'S'&hoben werden muss, da ihr Schwerpunkt S sich zunächst auf dem ansteigenden Teil des Kreisbogens y bewegt.
Bei der Ausführung nach den Fig.3 und 4 liegt die Drehachse der Gelenkverbindung 7 fQ (Kippkante) nicht höher als die Ebene der Sitz-Liegefläche des Auflegepolsters 10. Hier ist die Stabilität der Hochlage einer Rolle 14 durch die Querschnittsgestaltung der Rolle erzielt,indem an dieser eine zur Sitz-Liegefläche des Auflagepolsters 10 parallele Fläche 3' erzeugt ist, deren Kippkante die Drehgelenke 7,8 bilden. Auch bei dieser Au.sfuhr-.-ung bewegt sich der Schwerpunkt S beim Herunterklappen der Rolle 14 aus der Lage der Fig.3 in die Lage der Fig.4 zunächst ansteigend auf dem Kreisbogen y den er um die Kippkante (Gelenkachse) beschreibt,d.h.auch hier ist die Rolle 14 zunächst um das Maß χ anzuheben, ehe sie in die Hängelage der Fig.4 fallen kann.
Die erfindunnsgegmässe gelenkige Aufhängung der Rolle 1 bezw. am Möbelgestell 9 hat zur Folge,dass in jeder der beiden Gebrauchslagen ein anderer und zwar jedesmal der gleiche Mantelabschnitt
der Rolle 1 bezw. 14 die jeweils in Anspruch genommene Auflagefläche
für den Arm bezw. den Kopf bildet.Dieser Umstand wird erfindungsgemäss dazu benutzt ,den Abschnitt 3 bezw. 3' der Mantelfläche der Rolle 1 bezw. 14, der als Kopfauflage dient, weicher zu federn als den Armauflegeabschnitt 2 bezw. 2',indem z.B.ersterer, wie auf der Zeichnung nur für Rolle 1 angedeutet, eine weiche Zugdrahtfederung, 11,letzterer eine Holzleistenfederung,12, erhält, die dem Arm eine zwar nachgiebige aber erwünschte feste Stütze bietet.
Das eine Ende der Rolle 1 bezw.14 kann zum Öffnen des Bezuges 6 eingerichtet sein,damit der zylindrische Hohlraum der Rolle 1 bezw. 14 als Aufbewahrungsbehälter z.B.für ein Bettlaken odgl. bei Bett-Couchen u.s.f. benutzbar ist.
Eine dritte Möglichkeit,die Rolle 1 in ihr_^r in Fig.1 dargestellten Hochlage gegen ungewolltes Herabfallen in die Hängelage (Fig.2) zu sichern, bieten die an sich bekannten Sperrscharniere, deren Teile 7', 8r (Fig.5) durch eine geringe Axialverschiebung der Rolle 1 im Sinne des Pfeiles x in 'Sperrlage zueinander gebracht werden, in der sie nach Art der Klauenkupplungen unverdrehbar ineinander greifen.

Claims (10)

PA.218179-17.3.50 Pat entansprüch e
1.) Verstellbare Seitenrolle für Sitz-Liegemöbel, dadurch, gekennzeichnet ,dass die Rolle (1 bezw. 14) als Kopfauflage in Gelenken (7,8) an der Schmalseite des Möbels neben dessen Sitz-Liegefläche hängt und auf diese für die Benutzung als Armauflage um die Gelenke (7,8) hochklappbar ist, und umgekehrt.
2.) Verstellbare Seitenrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,dass in der Eochlage der Rolle (1 oder 14) deren Schwerpunkt (S) so zu deren Gelenkachse (Kippkante) liegt, dass die Rolle (t bezw.14) beim Herunterklappen in die Hängelage zunächst über die Kippkante hinweggehoben werden muss.
3.) Verstellbare Seitenrolle na ch Anspruch !,und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse der Gelenke (7,8) höher liegt als die Ebene der Sitz-Liegefläche des Möbels.
4.) Verstellbare Seitenrolle nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet ,dass an der Rolle (14) eine zur Sit ζ-Liegefläche des Möbels parallele Fläche (3') gebildet ist, deren Kippkante die Drehachse der Gelenke (7,8) bildet.
5.) Verstellbare Seitenrolle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet ,dass sie einen zylindrischen Hohlkörper (1 bezw.14) mit starren Endringen (4) und einem Federboden (2,3 bezw.2',3') als Mantelfläche bildet.
6.) Verstellbare Seitenrolle nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenke (7,8) aus Ösenringen (7) an der Rolle (1 bezw.14) und mit ihren Schenkeln lose in Bohrungen des Möbelgestelles (9) einsteckharen Bügeln (8) gebildet sind.
7.) Verstelitäre Seitenrolle nach Anspruch 1 - 6,dadurch gekennzeichnet ,dass der als Kopfauflagefläche in Anspruch genommene Abschnitt (3 bezw. 3') des Mantels der Rolle (1 bezw. 14) weicher gefedert ist, als der zum Auflegen des Armes dienende Mantelabschnitt (2 bezw. 2').
8.) Verstellbare Seitenrolle nach Ansiruch 7, dadurch gekennzeichnet ,dass der Kopfauflageabschnitt (3 bezw. 3') des Mantels der Rolle (1 bezw. 14) eine Zugfederung (11), der Armauflegeabschnitt (2 bezw-2') eine Holzleistenfederung (12) besitzt.
9.) Verstellbare Seltenrolle nach ■ » den. Anspruch en 1 - 8, dadurch gekennzeichnet,dass der Bezug (6) der Rolle (1 bezw. 14) an einem Rollenende zu öffnen und der Hohlraum der Rolle als Aufbewahrungsbehälter benutzbar ist.
10.) Verstellbare Seitenrolle»· nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichne'u, dass die Gelenke, mit, denen die Rolle (1) an die Schmalseite des Höbeis angelenkt ist, Scharniere (71, 8') bilden, deren Teile in Hochlage der Rolle (1) durch deren Axialverschiebung nach Art einer Klauenkupi lung einander gegen ungewolltes Verdrehen sperren.

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