DEP0019747DA - Maschine zum Schärfen von Sägeketten. - Google Patents

Maschine zum Schärfen von Sägeketten.

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DEP0019747DA
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Germany
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tooth
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Johann Bales
Original Assignee
Bales, Johann, Giersdorf
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Description

"Maschine zum automatischen Schärfen von Sägeketten".
Zum Schärfen von Sägeketten wird nur die Zahnbrust, d.h. die Vorderseite der Zähne geschliffen. Man hält zu diesem Zweck mit der Hand die Sägezähne ungefähr in dem für den jeweiligen Zahn gewünschten Winkel an die flache Seite eines Schmirgels te ines oder man bedient sich eines kleinen,, an einer biegsamen Welle angebrachten Schmirgel« steines, der von Hand an die Zahnbrust herangeführt wird»
Es ist ferner ein Apparat bekannt geworden, bei wel ehern die Sägekette wie auch der Schmirgelstein zwangsläufig gehalten und geführt werden. Die Bedienung geschieht jedoch ebenfalls von Hand, wobei der Apparat dem jeweils zu schärfenden Zahn entsprechend mehr oder weniger schräg eingestellt werden muss. Bei dem bekannten Verfahren wird derSchrairgelsteln'so angesetzt, wie es in Abb. 8 der Zeichnung in Draufsicht dargestellt ist.
Die Schwierigkeit, einen wirtschaftlich arbeitenden Automaten zum Schärfen von Sägeketten zu entwickeln, liegt vor allem an der Vielfalt und der ünregelmässigkeit der Schrägschliffwinkel der Zähne einer Sägekette, während seit langem einwandfrei arbeitende Automaten zum Schärfen von Kreis- und Gattersägen In Gebrauch sind, da das Schärfen in gleichbleibendem Winkel abwechselnd rechts und links erfolgt.
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Es wurde gefunden, dass das Problem Sägeketten voll- oder halbautomatisch zu schleifen gelöst werden kann, wenn als Schleifstein §άδ£ Topfscheibe, vorzugsweise konischer Form zur Anwendung kommt und zum Schleifen die Topfs eheibe mit der Kreisbogenform angesetzt wird» Durch die konische Form der Topfscheibe wird verhütet, dass sich bei Abnutzung des Steines in Höhe der Zahnspitzen ein Absatz bildet^ Die Anwendung einer konischen Topfscheibe als Schleifstein gestattet es Maschinen auszubilden, mit deren Hilfe ohne komplizierten Schwenkmechanismus jeder Zahn einer Sägekette gemäss der dem Zahn zukommend en-!Auf gäbe geschliffen werden kanne
Eine Maschine, die ein völlig Selbstlaufiges Schärfen von Sägeketten beliebiger Grosse und mit dem für jeden Zahn gewünschten S chrägs chi iff v/inkel ermöglicht, kann so ausgebildet sein, dass von einer Welle zwei Nockenräder gedreht werden, von welchen das eine mit Hilfe eines Uebertragungsmechanismus Hub- und Senkbewegungen einer konischen Topfscheibe bewirkt, während das zweite Nockenrad mittels eines Uebertragungsmechanismus den Vorschub der Sägekette bewirkt, wobei die beiden Nockenräder bezüglich ihrer Gestaltung und Anordnung auf der gemeinsamen Welle so aufeinander abgestimmt sind, dass die Hub- und Senkbewegungen unterbrochen-s ind, wenn der Vorschub vor sich geht. Eine beispielsweise Ausführungsform dieser Maschine ist in der Zeichnung dargestellt»
Es zeigen
Abb. 1 eine Vorderansicht der Maschine, Abb« 2 eine Ansicht von vorn nach Schnitt C-D gemäss
- 48*/[ Abb. 3,
Abb. 3 eine seitliche Ansicht nachschnitt A-B gemäss
Abb. 2,
Abb. 4 eine Draufsicht nach Schnitt E-P gemäss Abb. 3.
DerAntrieb der in den Abbln 1-4 dargestellten Maschine erfolgt mittels einer Welle 1 über eine Schnecke 2 auf ein Schneckenrad 3, das auf einer Welle 4 angeordnet ist. Mit der vom Schnekfcenrad 3 angetriebenen Welle 4 drehen sich zwei Nockenräder 5 und 21. Die Bewegungen des Nockenrades 5 bedingen Hub- und Senkbewegungen einer zum Schleifen einer Sägekette 2o dienenden konischen Topfscheibe 12| die Bewegungen des Nockenrades 21 verursachen den Vorschub der zu schleif endenSägekette 2o.
Die Bewegungen des iNockenrades 5 werden mittels einer Rolle 6 auf einen Arm 7 und durch diesen über eine Rolle 8 auf einen Hebelarm 9 übertragen. Auf einer Nase des Hebelarmes 9 ruht eine Spindel lo. Mittels der Spindel Io werden die von den .Nocken des iNockenrades 5 ausgehenden Hubbewegungen auf einen Kopf 11 (Schleifkopf) übertragen, in welchem eine konische Topfscheibe 12 gelagert ist. Der Antrieb der Topfscheibe 12 erfolgt mittels eines Riemens von einer auf der Welle 1 gelagerten Scheibe 13 in bekannter Weise über Umleitfcrollen 14 auf eine Riemenschej be 15. Der Schleifkopf 11 ist gleitend mittels der Sfäbe 16, 17 und 18 gelagert. Mittels der Spindel Io lassen sich die Hubbewegungen desSchleifkopfes 11 in bekannter Weise höher oder tiefer verlegen, wie es diejeweiligen Umstände, z.B. eine Abnutzung der Topfscheibe 12, erfordern«
Das JMockenrad 5 ist so ausgebildet, dass der Schleifkopf 11 bei einer Umdrehung des Rades 5 hintereinander drei
B 78 - 48 Senk- und Hubbewegungen macht. Bei der in A bb,ü#*afcg 3
gezeigten Lage "befindet sich der Kopf 11 in seiner 1t
höchsten Stellung, in welcher er nach öen drei Senk- und Hubbewegungen etwa während einer halben Umdrehung des Rqdes 5 bleibt»
Die Kurvenbewegungen des Nockenrades 21 übertragen sich über eine Rolle 22 auf einen Hebelarm 23, der an seinem vorderen Ende eine Gleitgelenkrolle 24 aufnimmt. Ein Gelenkstutzen 25 überträgt die vom wockenrad 21 ausgehenden Bewegungen auf einen Klinkenträger 26. Eine Vorschubklinke 27, die während der drei Hubbewegungen des Sc&leif» kopfes 11 ein Klinkenrad 28 in seiner Stellung festhält, greift hinter den nächsten Zahn und dreht bei seiner Vorwärt sbewegung das Klinkenrad 28 um einen Zahn weitere Die gleiche Drehbewegung macht ein Kettenrad 29, das auf derselben Welle 31 sitzt, und die gleiche Zähnezahl wie das Klinkenrad 28 hat, so dass sich die vom Kettenrad 29 gehaltene, zu schleifende Sägekette 2o ebenfalls gemäss Abb.il u 1 um einen Zahn nach links dreht. Eine .-in denAbb nicht dargestellte - Zug-feder hält die Rolle 22 in Kontakt zu dem Nockenrad 21.
Vorgang des Schleifens einer Sägekette verläuft folgendermassen*
Nachdem der Schleifkopf 11 in den Stäben 16, 17, 18 gleitend, von einer Zugfeder 19 gezogen und durch sein Eigengewicht mit der Spindel Io auf der Nase des Hebelarmes 9 ruhend, sich dreimal ab- und aufwärts bewegt hat, wobei der Schmirgelstein 12 an der Zahnbrust des jeweils darunter befindlichen Zahnes der Sägekette 2o entlang gleitet und Material abschleift, setzt der Vorschub zum Heranziehen dew nächsten Zahnes der Sägekette 2o an. Zu B 78 - 48 {l
5 -
diesem. Zweck sind die Nockenräder 5 uhd 21 so aufeinander abgestimmt, dass der Schleifkopf 11 in seiner höchsten, in AbMlhiffi' 3 dargestellten Lage verharrt, während der Vorschub der Sägekette 2o erfolgt.
Um zu verhüten, dass die Sägekette 2o beim Angriff des üchmirgeIsteines 12 nach links ausweicht, sind· an der Vorschubklinke 27 und an einer für das Klinkenrad 28 vorgesehenen Sperrklinke 3o starke Federn angeordnet.
Um denAngriff des Schmirgelsteines 12 genau regulieren zu können, ist der Automat noch mit weiteren Einrichtungen versehen. Klinkenrad 28 und Kettenrad 29 sind a.uf einer gemeinsamen Welle 31 angeordnet, die in einem Körper 32 gelagert ist. Dieser ruht auf einer Spindel 33 und einem Gleitstab 34 und kann durch Drehung der Spindel nach rechts oder links verstellt werden. Die Gleitgelenk-. rolle 24 macht dabei, in der Ausdrehung des Hebelarmes 23 gleitend, diese Lageveränderung mit, ohne dass dadurch der Hub irgendwie verändert wird.
Mittels Handschrauben 35 lässt sich die Stellung des
. ken»
Kettenrades 29 sum KlinVkrad 28 verändern, um den gewünsch tenpchieifwinkel, den sogenannten Spanwinkel, einstellen zu können.
Wenn die mittels der Spindel Io zu ermöglichende Verlagerung der Hubbewegungen des Schleifkopfes 11 genügend gross bemessen wird, kann man auch Sägeketten mit grösserer oder kleinerer Teilung schärfen, die naturgemäss bei gleichbleibender Zähne zahl auch einen grösseren bzw. kleineren Durchmesser des Kettenrades bedingt.
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Ein Handhebel 56 dient dazu, den Schleifkopf 11 in bekannter Weise hochzuhalten. Ein Daumen 37 drückt dabei den Hebelarm 9 hoch ο
Mit der in der Zeichnung dargestellten Maschine erfolgt das vollautomatische Schleifen von Sägeketten im Prinzip dadurch, dass die Kreisbogenform einesSchmirgelsteines in Gestalt einer konischen Topfscheibe mit kleinem Durchmesser als Angriffsflab he angesetzt wird. In Abbildung 9 ist diese Methode in Draufsicht nach Schnitt G-H gemäss Abb, 3 veranschaulicht»
Infolge der verhältnismässig grossen Schnittbreite der Sägekette wird der Schrägschliff winkel dabei genügend gross, und zwar© erhalten die am weitesten aussen liegenden Zähne a, b, vgl. Abb» 5(die sogenannten Vorschneider, den stärkstenSchrägschliff, während die Zähne c, die sogenannten Seitenräumer, weniger schräg, und die Mitteräumer d rechtwinklig geschliffen werden, wie es für die gute Schnittleistung einer Sägekette erwünscht ist.
In Abb. 5 ist eine nach der üblichen Weise geschärfte Sägekette in Draufsicht dargestellt. Abbildung 6 zeigt dieselbe Kette mit der erfindungsgemässen Maschin© geschärfte
In Abb£4eh«g 7 ist ein Zahnpaar dargestellt, das zu schleifen bisher sehr schwierig war« Man hat die Glieder e deshalb meistens ahne Zahn hergestellt. Mit der erfindungsgemässen Maschine lassen sich auch diese Zahnpaare einwandfrei schärfen, was aus Abb. 9 ersichtlich ist. Durch diese Zahnpaare wird die Zahl der Vorschneider verdoppelt, was naturgemäss eine bessere Schnittleistung zur Folge hat.
• ■ 7 -
Die erf in dungs gemässe Maschine bietet noch weitere, folgende Vorteiles
Der Schrägschliff winkel entspricht zwangsläufig ohne Anwendung eines besonderen Mechanismus für jeden Zahn, fruch bei uarege!massiger Reihenfolge der verschiedenen Stellungen, immer der jeweillgenAufgäbe des. betreffenden Zahnes. Durch einfaches Auswechseln des Zahnrades 29 (vgl. Abb.-1 und 3) können Sägeketten jeder Teilung und Grosse, gleich welchen Fabrikates, geschärft werden. Infolge der Eigenart des Vorschubmechanismus bleibt die Zahnteilung immer gleich»
Patentansprüche ?
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Claims (1)

  1. mi* Sift»*· τ. gS.S*5© UOppBISIUUt^ AZ0 ρ 1P T47 XU/67a© Dr. Ing. E. BERKENFEHrBT^tWrynw'aTTTKOLN, U η i ve rs ito t sstr. 3t
    ~~~ PA234592*27.3.5ö
    eiset
    lüt&ehine β«® Schärfen von SHgek»tt©sa.9 dadurch gekenn* t dass als Schleifstein ©Ine
    iranischer Ρο3ώι9 zur Anwendttag sum Schleifen die topfseheib© mit öep
    angesetzt wird«
    Maschine sum Schärfen von Stgelsottesi naeh Anä^noii 1,
    au® «in©ia mittels miner Bplndtl il©) g©*» Schleifkopf (ll)f Öl® über Hebel&na© (^jf)
    C 5) gehoben mnä gesenkt wlris @in®a im iXX) gelagerten al® konisßli© foffsöheliu© bildeten Sohleifsteiii ClS)8 ferner bestehend aus öie ^n βchleifenSe SMg©k©tt# (So) führenden Kettenrad (89), das vom Boekenpaä (21) über einös Hebelana (SS) einer an dessen v"03?derera Ende ans©oi»dnet©a 01eit;rollß (24) and stnsm Öo3?ch öi« Roll« (24) geführten ö®l<inl» statg©n (65) mit ¥orsöhabklinke {27) bstltigt wobei öle loekesrSdei? (6 and Sl) s© aüfeinanäes* sinäg dass der SohlelfJcopf (Il) Öurola das (5) In seine höchst© Iag# gehoben Ist und ■r©rharrt9 bis Ö©r Vopsehöb des* S^^®k©ttf (So) um ©inta Sahn 4u3?ch ä&s üookenraä (21) b©wei?ks teil igt ist*
    Sa) Maschine aaßh Anspruch B9 dadurch ge kenn sei ohne ts dass Öle Welle (51) in einem Körper (SS) gelagert 1st, der auf einer Spindel (55) und einem dleitstmb (54) 3*uht und äupch Drehung der Spiaiel (SS) ©ach meftts and links verstellt wenden kann®
    m 48
    Pa ten Ansprüche s Blatt 2
    Maschine nach denAnspriichen 2 und 5^ gekennzeichnet
    durch B& η äs ch rauben (55) 9 die die Stellung des Ketten«» rades (ΒΘ) zum Klinkenrad (88) zu verändern ermöglicht*
    Patentanwalt*
    B 7Θ «- 48

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