DEP0019747DA - Maschine zum Schärfen von Sägeketten. - Google Patents
Maschine zum Schärfen von Sägeketten.Info
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Description
"Maschine zum automatischen Schärfen von Sägeketten".
Zum Schärfen von Sägeketten wird nur die Zahnbrust, d.h. die Vorderseite der Zähne geschliffen. Man hält zu diesem
Zweck mit der Hand die Sägezähne ungefähr in dem für den jeweiligen Zahn gewünschten Winkel an die flache Seite
eines Schmirgels te ines oder man bedient sich eines
kleinen,, an einer biegsamen Welle angebrachten Schmirgel«
steines, der von Hand an die Zahnbrust herangeführt wird»
Es ist ferner ein Apparat bekannt geworden, bei wel ehern
die Sägekette wie auch der Schmirgelstein zwangsläufig
gehalten und geführt werden. Die Bedienung geschieht jedoch ebenfalls von Hand, wobei der Apparat dem jeweils
zu schärfenden Zahn entsprechend mehr oder weniger schräg eingestellt werden muss. Bei dem bekannten Verfahren
wird derSchrairgelsteln'so angesetzt, wie es in Abb. 8
der Zeichnung in Draufsicht dargestellt ist.
Die Schwierigkeit, einen wirtschaftlich arbeitenden
Automaten zum Schärfen von Sägeketten zu entwickeln, liegt vor allem an der Vielfalt und der ünregelmässigkeit der
Schrägschliffwinkel der Zähne einer Sägekette, während seit langem einwandfrei arbeitende Automaten zum Schärfen
von Kreis- und Gattersägen In Gebrauch sind, da das Schärfen in gleichbleibendem Winkel abwechselnd rechts
und links erfolgt.
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Es wurde gefunden, dass das Problem Sägeketten voll-
oder halbautomatisch zu schleifen gelöst werden kann, wenn
als Schleifstein §άδ£ Topfscheibe, vorzugsweise konischer
Form zur Anwendung kommt und zum Schleifen die Topfs eheibe
mit der Kreisbogenform angesetzt wird» Durch die konische
Form der Topfscheibe wird verhütet, dass sich bei Abnutzung des Steines in Höhe der Zahnspitzen ein Absatz bildet^
Die Anwendung einer konischen Topfscheibe als Schleifstein gestattet es Maschinen auszubilden, mit deren Hilfe ohne
komplizierten Schwenkmechanismus jeder Zahn einer Sägekette
gemäss der dem Zahn zukommend en-!Auf gäbe geschliffen
werden kanne
Eine Maschine, die ein völlig Selbstlaufiges Schärfen von
Sägeketten beliebiger Grosse und mit dem für jeden Zahn gewünschten S chrägs chi iff v/inkel ermöglicht, kann so ausgebildet
sein, dass von einer Welle zwei Nockenräder gedreht werden, von welchen das eine mit Hilfe eines
Uebertragungsmechanismus Hub- und Senkbewegungen einer
konischen Topfscheibe bewirkt, während das zweite Nockenrad mittels eines Uebertragungsmechanismus den Vorschub
der Sägekette bewirkt, wobei die beiden Nockenräder bezüglich ihrer Gestaltung und Anordnung auf der gemeinsamen
Welle so aufeinander abgestimmt sind, dass die Hub- und Senkbewegungen unterbrochen-s ind, wenn der Vorschub vor
sich geht. Eine beispielsweise Ausführungsform dieser
Maschine ist in der Zeichnung dargestellt»
Es zeigen
Abb. 1 eine Vorderansicht der Maschine, Abb« 2 eine Ansicht von vorn nach Schnitt C-D gemäss
- 48*/[ Abb. 3,
Abb. 3 eine seitliche Ansicht nachschnitt A-B gemäss
Abb. 2,
Abb. 4 eine Draufsicht nach Schnitt E-P gemäss Abb. 3.
Abb. 4 eine Draufsicht nach Schnitt E-P gemäss Abb. 3.
DerAntrieb der in den Abbln 1-4 dargestellten Maschine erfolgt mittels einer Welle 1 über eine Schnecke
2 auf ein Schneckenrad 3, das auf einer Welle 4 angeordnet ist. Mit der vom Schnekfcenrad 3 angetriebenen Welle 4
drehen sich zwei Nockenräder 5 und 21. Die Bewegungen des Nockenrades 5 bedingen Hub- und Senkbewegungen einer zum
Schleifen einer Sägekette 2o dienenden konischen Topfscheibe 12| die Bewegungen des Nockenrades 21 verursachen den
Vorschub der zu schleif endenSägekette 2o.
Die Bewegungen des iNockenrades 5 werden mittels einer
Rolle 6 auf einen Arm 7 und durch diesen über eine Rolle 8 auf einen Hebelarm 9 übertragen. Auf einer Nase des
Hebelarmes 9 ruht eine Spindel lo. Mittels der Spindel Io
werden die von den .Nocken des iNockenrades 5 ausgehenden
Hubbewegungen auf einen Kopf 11 (Schleifkopf) übertragen, in welchem eine konische Topfscheibe 12 gelagert ist.
Der Antrieb der Topfscheibe 12 erfolgt mittels eines
Riemens von einer auf der Welle 1 gelagerten Scheibe 13 in bekannter Weise über Umleitfcrollen 14 auf eine Riemenschej
be 15. Der Schleifkopf 11 ist gleitend mittels der Sfäbe 16, 17 und 18 gelagert. Mittels der Spindel Io lassen
sich die Hubbewegungen desSchleifkopfes 11 in bekannter
Weise höher oder tiefer verlegen, wie es diejeweiligen
Umstände, z.B. eine Abnutzung der Topfscheibe 12, erfordern«
Das JMockenrad 5 ist so ausgebildet, dass der Schleifkopf
11 bei einer Umdrehung des Rades 5 hintereinander drei
B 78 - 48 Senk- und Hubbewegungen macht. Bei der in A bb,ü#*afcg 3
gezeigten Lage "befindet sich der Kopf 11 in seiner 1t
höchsten Stellung, in welcher er nach öen drei Senk-
und Hubbewegungen etwa während einer halben Umdrehung des Rqdes 5 bleibt»
Die Kurvenbewegungen des Nockenrades 21 übertragen sich
über eine Rolle 22 auf einen Hebelarm 23, der an seinem
vorderen Ende eine Gleitgelenkrolle 24 aufnimmt. Ein
Gelenkstutzen 25 überträgt die vom wockenrad 21 ausgehenden Bewegungen auf einen Klinkenträger 26. Eine Vorschubklinke
27, die während der drei Hubbewegungen des Sc&leif»
kopfes 11 ein Klinkenrad 28 in seiner Stellung festhält, greift hinter den nächsten Zahn und dreht bei seiner Vorwärt
sbewegung das Klinkenrad 28 um einen Zahn weitere Die gleiche Drehbewegung macht ein Kettenrad 29, das auf
derselben Welle 31 sitzt, und die gleiche Zähnezahl wie das Klinkenrad 28 hat, so dass sich die vom Kettenrad
29 gehaltene, zu schleifende Sägekette 2o ebenfalls gemäss Abb.il u 1 um einen Zahn nach links dreht. Eine .-in
denAbb nicht dargestellte - Zug-feder hält die Rolle 22 in Kontakt zu dem Nockenrad 21.
Vorgang des Schleifens einer Sägekette verläuft folgendermassen*
Nachdem der Schleifkopf 11 in den Stäben 16, 17, 18 gleitend, von einer Zugfeder 19 gezogen und durch sein
Eigengewicht mit der Spindel Io auf der Nase des Hebelarmes 9 ruhend, sich dreimal ab- und aufwärts bewegt hat,
wobei der Schmirgelstein 12 an der Zahnbrust des jeweils darunter befindlichen Zahnes der Sägekette 2o entlang
gleitet und Material abschleift, setzt der Vorschub zum Heranziehen dew nächsten Zahnes der Sägekette 2o an. Zu
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5 -
diesem. Zweck sind die Nockenräder 5 uhd 21 so aufeinander
abgestimmt, dass der Schleifkopf 11 in seiner höchsten, in AbMlhiffi' 3 dargestellten Lage verharrt, während der
Vorschub der Sägekette 2o erfolgt.
Um zu verhüten, dass die Sägekette 2o beim Angriff des üchmirgeIsteines 12 nach links ausweicht, sind· an der
Vorschubklinke 27 und an einer für das Klinkenrad 28 vorgesehenen
Sperrklinke 3o starke Federn angeordnet.
Um denAngriff des Schmirgelsteines 12 genau regulieren zu
können, ist der Automat noch mit weiteren Einrichtungen versehen. Klinkenrad 28 und Kettenrad 29 sind a.uf einer
gemeinsamen Welle 31 angeordnet, die in einem Körper 32
gelagert ist. Dieser ruht auf einer Spindel 33 und einem Gleitstab 34 und kann durch Drehung der Spindel
nach rechts oder links verstellt werden. Die Gleitgelenk-.
rolle 24 macht dabei, in der Ausdrehung des Hebelarmes 23 gleitend, diese Lageveränderung mit, ohne dass dadurch
der Hub irgendwie verändert wird.
Mittels Handschrauben 35 lässt sich die Stellung des
. ken»
Kettenrades 29 sum KlinVkrad 28 verändern, um den gewünsch
tenpchieifwinkel, den sogenannten Spanwinkel,
einstellen zu können.
Wenn die mittels der Spindel Io zu ermöglichende Verlagerung
der Hubbewegungen des Schleifkopfes 11 genügend gross bemessen wird, kann man auch Sägeketten mit grösserer
oder kleinerer Teilung schärfen, die naturgemäss bei gleichbleibender Zähne zahl auch einen grösseren bzw. kleineren
Durchmesser des Kettenrades bedingt.
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Ein Handhebel 56 dient dazu, den Schleifkopf 11 in bekannter Weise hochzuhalten. Ein Daumen 37 drückt dabei den
Hebelarm 9 hoch ο
Mit der in der Zeichnung dargestellten Maschine erfolgt das vollautomatische Schleifen von Sägeketten im
Prinzip dadurch, dass die Kreisbogenform einesSchmirgelsteines
in Gestalt einer konischen Topfscheibe mit kleinem Durchmesser als Angriffsflab he angesetzt wird. In Abbildung
9 ist diese Methode in Draufsicht nach Schnitt G-H gemäss Abb, 3 veranschaulicht»
Infolge der verhältnismässig grossen Schnittbreite der Sägekette wird der Schrägschliff winkel dabei genügend
gross, und zwar© erhalten die am weitesten aussen liegenden Zähne a, b, vgl. Abb» 5(die sogenannten Vorschneider, den
stärkstenSchrägschliff, während die Zähne c, die sogenannten Seitenräumer, weniger schräg, und die Mitteräumer
d rechtwinklig geschliffen werden, wie es für die gute Schnittleistung einer Sägekette erwünscht ist.
In Abb. 5 ist eine nach der üblichen Weise geschärfte Sägekette in Draufsicht dargestellt. Abbildung 6 zeigt
dieselbe Kette mit der erfindungsgemässen Maschin© geschärfte
In Abb£4eh«g 7 ist ein Zahnpaar dargestellt, das zu schleifen
bisher sehr schwierig war« Man hat die Glieder e deshalb
meistens ahne Zahn hergestellt. Mit der erfindungsgemässen
Maschine lassen sich auch diese Zahnpaare einwandfrei schärfen, was aus Abb. 9 ersichtlich ist. Durch diese
Zahnpaare wird die Zahl der Vorschneider verdoppelt, was naturgemäss eine bessere Schnittleistung zur Folge hat.
• ■ 7 -
Die erf in dungs gemässe Maschine bietet noch weitere,
folgende Vorteiles
Der Schrägschliff winkel entspricht zwangsläufig ohne
Anwendung eines besonderen Mechanismus für jeden Zahn, fruch bei uarege!massiger Reihenfolge der verschiedenen
Stellungen, immer der jeweillgenAufgäbe des. betreffenden
Zahnes. Durch einfaches Auswechseln des Zahnrades 29 (vgl. Abb.-1 und 3) können Sägeketten jeder Teilung und
Grosse, gleich welchen Fabrikates, geschärft werden. Infolge der Eigenart des Vorschubmechanismus bleibt die
Zahnteilung immer gleich»
Patentansprüche ?
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Claims (1)
- mi* Sift»*· τ. gS.S*5© UOppBISIUUt^ AZ0 ρ 1P T47 XU/67a© Dr. Ing. E. BERKENFEHrBT^tWrynw'aTTTKOLN, U η i ve rs ito t sstr. 3t~~~ PA234592*27.3.5öeisetlüt&ehine β«® Schärfen von SHgek»tt©sa.9 dadurch gekenn* t dass als Schleifstein ©Ineiranischer Ρο3ώι9 zur Anwendttag sum Schleifen die topfseheib© mit öepangesetzt wird«Maschine sum Schärfen von Stgelsottesi naeh Anä^noii 1,au® «in©ia mittels miner Bplndtl il©) g©*» Schleifkopf (ll)f Öl® über Hebel&na© (^jf)C 5) gehoben mnä gesenkt wlris @in®a im iXX) gelagerten al® konisßli© foffsöheliu© bildeten Sohleifsteiii ClS)8 ferner bestehend aus öie ^n βchleifenSe SMg©k©tt# (So) führenden Kettenrad (89), das vom Boekenpaä (21) über einös Hebelana (SS) einer an dessen v"03?derera Ende ans©oi»dnet©a 01eit;rollß (24) and stnsm Öo3?ch öi« Roll« (24) geführten ö®l<inl» statg©n (65) mit ¥orsöhabklinke {27) bstltigt wobei öle loekesrSdei? (6 and Sl) s© aüfeinanäes* sinäg dass der SohlelfJcopf (Il) Öurola das (5) In seine höchst© Iag# gehoben Ist und ■r©rharrt9 bis Ö©r Vopsehöb des* S^^®k©ttf (So) um ©inta Sahn 4u3?ch ä&s üookenraä (21) b©wei?ks teil igt ist*Sa) Maschine aaßh Anspruch B9 dadurch ge kenn sei ohne ts dass Öle Welle (51) in einem Körper (SS) gelagert 1st, der auf einer Spindel (55) und einem dleitstmb (54) 3*uht und äupch Drehung der Spiaiel (SS) ©ach meftts and links verstellt wenden kann®
m 48Pa ten Ansprüche s Blatt 2Maschine nach denAnspriichen 2 und 5^ gekennzeichnet
durch B& η äs ch rauben (55) 9 die die Stellung des Ketten«» rades (ΒΘ) zum Klinkenrad (88) zu verändern ermöglicht*Patentanwalt*B 7Θ «- 48
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