DEP0016297DA - Verfahren zur Durchführung der Kohlenoxydhydrierung - Google Patents

Verfahren zur Durchführung der Kohlenoxydhydrierung

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DEP0016297DA
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gas
synthesis
water vapor
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vapor partial
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English (en)
Inventor
Friedrich Dr. Engelhardt
Herbert Dr. Kölbel
Original Assignee
Steinkohlenbergwerk Rheinpreußen Chemische Werke, Homberg Niederrh.
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Durchführung der Kohlenwasserstoffsynthese an Eisenkatalysatoren unter normalem Druck.
Es ist bekannt, dass die Kohlenoxydhydrierung an Eisenkatalysatoren unter normalem Druck nicht mit der Leichtigkeit verläuft, die inzwischen bei ihrer Durchführung unter erhöhtem Druck erreicht worden ist. Die Einflüsse, die die Ursache dieser Schwierigkeiten bei der Kohlenwasserstoffsynthese darstellen, konnten bislang nicht übersehen werden.
Es wurde nun gefunden, dass ein wesentlicher Einfluss auf die Höhe des Kohlenoxydumsatzes und die Lebensdauer des Katalysators von dem Wasserdampfpartialdruck in den zur Synthese verwendeten Kohlenoxyd-Wasserstoff-Gemischen ausgeübt wird, und zwar sowohl von dem Wasserdampfpartialdruck im Synthesegas als auch zum Beispiel bei Kreislaufführungen des Synthesegases im Rücklaufgas oder bei Mehrstufenfahrweise in dem Endgas, das aus einer vorangegangenen Stufe in die nächste geschickt wird.
Leitet man beispielsweise ein Synthesegas mit einem Wasserdampfpartialdruck, der der Sättigung bei 18° entspricht, über einen nicht vorbehandelten Eisenfällungskatalysator (100 Teile Eisen, 65 Teile gesinterten Dolomit, 7,5 Teile Kupfer, 2 Teile Kaliumcarbonat), so erreicht der Kohlenoxydumsatz bei einer Gasbeaufschlagung von 12 l pro Stunde und 10 g Eisen, bei einer Betriebstemperatur von 225° und bei Kreislaufführung des Synthesegases im Verhältnis 1 : 3 des Frischgases zum Rücklaufgas nach 130 Stunden ein Maximum von 40%. Wird das Eintrittsgas, das Wasserstoff und Kohlenoxyd im Verhältnis 1,7 : 1 enthält, aber durch Calciumchlorid getrocknet und auch im Rücklaufgas der Wasserdampf teilweise durch Aktivkohle gebunden, so erreicht der Kohlenoxydumsatz unter sonst gleichen Bedingungen bereits nach etwa 40 Stunden ein Maximum von 80%.
Die Wirkung der Gastrocknung zeigt sich umso deutlicher, je wasserstoffreicher das Synthesegas ist, das am Eisenkatalysator umgesetzt werden soll.
Nach genaueren Feststellungen ist eine Wirkung bereits zu erkennen, wenn die für die Synthese benutzten Gase nur geringfügig unterhalb des für 30° zugehörigen Sättigungsdruckes (etwa 32 Torr) getrocknet werden. Besonders vorteilhaft ist die Verwendung von Synthesegasen, deren Wasserdampfpartialdrucke zwischen 2 und 15 Torr liegen.

Claims (1)

  1. Verfahren zur Durchführung der Kohlenwasserstoffsynthese durch Reduktion von Kohlenoxyd mit Wasserstoff an Eisenkatalysatoren unter gewöhnlichem Druck, dadurch gekennzeichnet, dass der Wasserdampfpartialdruck der in den Syntheseraum eintretenden Frisch-, Rücklauf- oder Restgase unterhalb des für Gas von 30° zugehörigen Sättigungsdruckes gehalten wird.

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