DEP0013967DA - Gleitschalung - Google Patents

Gleitschalung

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DEP0013967DA
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Clemens Limburgerhof Anders
Ernst Dr. Ludwigshafen Pfleiderer
Original Assignee
Anders & Dr. Pfleiderer, Ludwigshafen
Publication date

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Description

Für Großbauten, insbesondere Kamine, Silos, Kühlhäuser usw. in Stahlbeton ist die Verwendung sogenannter Gleitschalungen bekannt, bei denen Dauer-Schalungstafeln in Gerüstrahmen durch Spindelantriebe o.dgl. mit dem Ansteigen des eingefüllten Betons langsam, aber stetig hochgezogen werden. Diese nur für größere Bauten bestimmten Gleitschalungen erfordern aber wie jede andere Bauweise ein Außen- und ein Innengerüst und somit einen erheblichen Aufwand.
Die Erfindung betrifft eine neue Gleitschalung, die sich durch einfachen Aufbau auszeichnet, leicht zu handhaben ist und dabei jedes Außengerüst entbehrlich macht. Zufolge des damit erreichten geringen Materialaufwandes für die Schalung, kann diese auch bei kleineren Bauvorhaben mit Vorteil eingesetzt werden und ermöglicht dann ein schnelles Hochziehen der Wände. Sie läßt sich ohne Mühe umstellen und kann für beliebig große Flächen zusammengestellt werden.
Erfindungsgemäß besteht die neue Gleitschalung aus je zwei durch Abstandbolzen miteinander verbundenen Führungsständern für die an diesen verschiebbaren Schalungstafeln und einem mit dem Führungsständer für die Innenschalung verbundenen Gerüstständer. Die aus Formeisen erstellten Ständer haben zweckmäßig die Höhe eines Stockwerkes und sind leicht lösbar miteinander verbunden.
Zweckmäßig bestehen die beiden Führungsständer aus U-Eisen, die auf den einander zugekehrten Stegaußenseiten mit Bandeisen besetzt sind. Diese Bandeisen bilden Führungsanschläge für die Schalungstafeln und nehmen gleichzeitig die Abstandsbolzen auf. Die Schalungstafeln sind vorteilhaft mit Handgriffen versehen und durch Steckbolzen an den U-Eisen feststellbar. Die Fenster- und Türöffnungen werden durch zwischen die Schalungswände eingesetzte Rahmen o.dgl. beim Betonieren ausgespart.
Die neue Schalung ist nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert. Es zeigen
Abb. 1 eine Innenansicht als Schaubild,
Abb. 2 eine Einzelansicht in größerem Maßstab und
Abb. 3 die Anwendung der neuen Schalung beim Aufbau eines Oberstockwerkes.
Die neue Schalung besteht aus in gleichmäßigen Abständen aufgestellten U-Eisen 1, die gegebenenfalls für jede Schalungsseite durch Querstreben miteinander verbunden sein können und deren einander zugekehrte Stege in Längsrichtung mit Bandeisenstreifen 2 besetzt sind. Die einander gegenüber liegenden U-Eisen sind durch Schraubbolzen 3 miteinander verbunden, deren Länge der Stärke der jeweils zu erstellenden Wand entspricht. An den einander benachbarten U-Eisen 1 sind Schalungstafeln 4 geführt, die mit den Seitenkanten die U-Eisen 1 hintergreifen und durch Formeisenwinkel 5 ausgesteift sind. Die Schenkel der U-Eisen sind in bestimmten Abständen mit Löchern versehen, durch die den Winkel 5 der Schalungstafeln durchsetzende Knebel 6 gesteckt werden, so daß die Tafeln in jeder Höhe an den U-Eisen feststellbar sind.
Die für die Führung der Innenschalungstafeln bestimmten U-Eisen sind durch Trageisen 7 mit Innenständern 8 verbunden.
Diese bilden Gerüststangen, und die Trageisen 7 dienen als Auflager für die Bühnenbretter.
Alle Ständer haben nur Stockwerkshöhe, so daß also mit der neuen Schalung jeweils die Wände eines Stockwerks hergestellt werden können. Das Eingeben des Betons und das absatzweise erfolgende Hochziehen der Schalungstafeln 4 erfolgt von der Innenbühne aus. Der Ständer für die Außenschalung ist durch die Abstandsbolzen an dem Ständer der Innenschalung gehalten und die Standfestigkeit wird durch das von dem Ständer der Innenschalung ausgehende Arbeitsgerüst erreicht.
Nach der Fertigstellung einer Stockwerkshöhe wird die Schalung durch Zerlegen abgenommen und dann, nach dem Aufbringen der Stockwerksdecke auf diese aufgestellt (Abb. 3). Auf diese Weise kann somit ohne jedes Außengerüst ein Bau Stockwerk um Stockwerk aufgebaut werden.

Claims (5)

1) Gleitschalung für den Stahlbetonbau mit an senkrechten Führungen verschiebbaren Schalungstafeln, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsständer für die Außenschalung durch Abstandsbolzen mit dem Ständer der Innenschalung lösbar verbunden ist und der Ständer der Innenschalung einen Teil des Arbeitsgerüstes bildet.
2) Gleitschalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsständer aus einander mit den Stegen zugekehrten U-Eisen bestehen, deren Stege an den Außenseiten in Längsrichtung aufgesetzte Bandeisen tragen und daß die Abstandsbolzen durch die Bandeisen hindurchgehen.
3) Gleitschalung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungstafeln an den Führungsständern feststellbar sind.
4) Gleitschalung nach Anspruch 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ständerhöhe nach der Stockwerkshöhe des zu erstellenden Bauwerkes bemessen ist.
5) Gleitschalung nach Anspruch 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungsführungsständer und das Arbeitsgerüst leicht lösbar miteinander verbunden sind.

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