DEP0013791DA - Spanndecke aus Hohlsteinen - Google Patents
Spanndecke aus HohlsteinenInfo
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Description
Kt. ING. F. WUESTHOFF
PATENTANWÄLTE 6.7.1950 München 9
ρ 13 791 V/37 a 1
Beselire i "b u η g sm der Pa t entanraeldung des Herrn Dr♦IageTilhelm Ludowici, Joekgrim/Pf alz
betreffend
.gpaandecke aus Behlsteinen,,
.gpaandecke aus Behlsteinen,,
Die Erfindung betrifft eine Spaimdecke sue Hohlsteinen, und weiterhin die zur Ausführung der Decke erforderliche Ausbildung
der Hohlsteine. Sie bezweckt,eine Spanndecfce zu schaffen, die nicht nur die auftretenden Druckkrafte1 sondern auch grössere
Zugkräfte aufnehmen und kleinere Spamiiveiten ohne Arsilfertmgseisen bewältigen kann. Hit dem bisher auf diesem Gebiete Bekannten
ist dies nicht möglich, Beaa einerseits ist das für üe Herstelli.nc dar hiersu erforderlichen Hohlsteine bisher verwendete
Material nicht in der Lage, auch grössere Zugkräfte ohne Rissbildung aufzunehnon; und anderer seit s gewährleistet die Anordnung
der Hohlsteine bei der Deckenbilduns und ihre Ausbildung kein· einwandfreie Übertretung der auftretenden Zug- und Bruckkräfte«
Gemäss der Erfindung werden diese Nachteile vermieden und wird das gesteckte Ziel dadurch erreicht, dass Hohlsteine aus
sag- und druckfest eia Material (z«B. aus gebrannt em Ton) verweadet
und reihenweise so angeordnet werden, da3 sich die Hohleteine jeder Tleihe in Kiclitung der auftretenden Zug- und Druckkräfte mit
den Hohlsteinen der beides sie eins chli es senden Sa chbarreihen selbst verankern.
Iexnes sind gemäss der Erfindung die Hohlsteine zur Ansfüh« rung der Decke so amsgebildet * daß ihre bei der 'Beckeabllämtg
an die benachbarten Hohlst einreihen sich anschliessenden senJcrecli ten Seitenwände in Richtung der zu üb ertragenden Zog- und
Druckkräfte Imrrenfönsig oder eckig verlaufende Einbuchtungea aufweisen oder, wenn die senkrechten Seitenwände parallel er
Eichtling der zu übertragenden Zug- und Druckkräfte sind, quer Kur Sr^ftrichtung verlaufende Veraahnungen besitzen. Hierdurch
wird eine verbaadaäsnige Verankeiimg der Hohlsteinreihen uaiex» einander erzielt,,
Bte Übertragung* von Zug- und BfmeKkrMften erfordert auch etat besondere Anordnung der HolilrStiiae und Bemessungsider Querstfanitter
«renn Riesbllduagen vermiede a werden sollen, die bei der Beanspruehung auf Zug und Bruck, besonders in der Zugzone leicht auftreten können. Vorzugsweise sind deshalb die Hohlräume so angeordnet, dass diese bei der Beckenbildung nach einer oder nach beiden
Beckenoberflachen zu offen sind* Ferner weisen zweckmässig die wo!ileteine in der Bruckzone einen grösseren Querschnitt al» ta
der Zugsone, insbesondere eine geschlossene durchgehende Druekschicht^auf,
Biese Bruckschicht kann durch nachträgliche» Siagiessen von druckfesten Stoffen In die Hohlräume der verlegte»
Steine gebildet werden. Bie Hohlräume können vorteiBiafterweie· in der neutralen Eone und in der Stageon© mit elnea Bäaimstoff
ausgefüllt werden.
Auf der Zelohnung sind AusfUhrungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
Flg.l zeigt im Grundriss die bei der Herstellung einer Spam· decke verwendeten Hohlsteine 1 aus zug- und druckfest©» Werksteff4
deren Hohlräume oben und unten offen sind und deren senkrechte Seltenwände eine In Bichtung der auftretenden Eug- and Bruekkraf·
te verlaufende-- kurvenföruiige Form S besitsen. Durch diese Fora* gebung verankern sich die Steine Jeder Reihe mit den Steiften der
Bachbarreihen, an denen sie satt anliegen*
Bei der Aus fix' .rung nach Fig, 2 verlauf en/die senkreehtea. Sei«
tenvände DaraIlel zur Richtuvg der aufzunehmenden Sug- und Brttekkraitel Zur Verankerung mit den Iischbarreihen dienen hierbei die
an den Seiten vorgesehenen Verssahnungen 3» die quer β Kraft* richtung verlaufen.
Bei dem Hohlstein 1 nach Fig,5 sind abweichend von Fig.l die Einbuchtungen nicht kurvenföradg, sondern eckig gestaltet,
Fig»4 zeigt einen Hohlstein 1 im Längsschnitt, dessen bei der Beclcenbildung von oben nach unten verlaufende Hohlräume oben
in der Bruckzone durch eine durchgehende Bruckscliicht geschlossen sind,
Bei dem Hohlstein nach Fig,5 werden die Hohlsteine nachträglich In der Zugzone und der neutralen Zone mit einem Dta·
stoff 6 und in der Bruekzone alt druckfesten Stoffen 5 ausgegossen,
Im Eahaea der Srfiafa&g «iod mHMAft Abänderungen möglich.
Claims (1)
- ρ 13 791 V/57a D2A-62741„ Spaimdscfcci aus Hohlsteinen, dadurch gekennzeichnet^ dfiß die aus eng« und druckfest©» Material aus gebranntem Ton) bestehenden Hohlsteine reihenweise angeordnet und Jede Rellie mit den Hohlsteine» der beiden sie einschliesse&den Jeshbarreihea la Richtung der auftretenden Zug« und DraeklcrSfte mittels ihrer lait ImrveiifSrEiigea oder ©ekigverlaiöi enden Wrzafaatttigen versehenen, lotrechten Seitenwand© gegenseitig verankert sind.2S Hohlstein für eine Dekce nach Anspruch 1, dadurch gekeimeeichnet, daß seine senkrechten Seitenwände mit quer sur Krsftriclitung vir«» laufenden Verzahnungen (3) zwecks Verankerung sit den Hohlsteinen der K^chbarreihcn verGehen sind.3« Hohlstein für eine Beelce neeh Ansprach 1 ©der Eohlstein nach Aa· spruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sein Hohlraum bzw. seine Iiohlr r-Uiae nach einer oder riech beiden Beekenflächea zu, offen sind»4· * hohlstein fir eine Decke nach Anspruch 1 oder Hohlstein nach Anspruch 2$ dadurch gekennzeichnet, daß Bein Hohlraum sur. VergrSsserung des Querschnittes in der Dmiefcsone und star Bildung einer durchgehenden Dmefcsehlehf in der Beelce oben geschlossen ist,5. Beete alt Hohlsteinen nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,de.ß die in der Druckzone durchgehende Dnicksehicht durch nach* trägliches Eiagiessen von druckfesten Stoffen (5) in die Hohlruume der verlegten Steine gebildet l3t,6. Deelce nach Anspruch 5 oder Beeke ait Hohlsteinen nach einem der Ansprüche 2 bis 4S dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume in ίΐ&τ ncutrolen Zone und Zugzonc mit einem Dämmstoff (6) ausgefüllt Gind .
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