AT265594B - Schornsteinformstück - Google Patents

Schornsteinformstück

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AT265594B
AT265594B AT1033666A AT1033666A AT265594B AT 265594 B AT265594 B AT 265594B AT 1033666 A AT1033666 A AT 1033666A AT 1033666 A AT1033666 A AT 1033666A AT 265594 B AT265594 B AT 265594B
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AT
Austria
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chimney
trains
molded
floor
fittings
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Application number
AT1033666A
Other languages
English (en)
Inventor
Karlheinz Essl
Original Assignee
Fritz Schoemer O H G
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schornsteinformstück 
Die Erfindung betrifft ein   Schomsteinformstück   bzw. Entlüftungsschachtformstück aus Beton, vorzugsweise aus Leichtbeton mit einem oder mehreren Zügen, gegebenenfalls mit Reinigungs- und
Anschlussöffnungen. Die bekannten Bauelemente dieser Art sind doppel- und mehrwandig ausgeführt und bilden im übereinandergesetzten Zustand mehrere Fugen pro Geschoss. Diese sind für die erforderliche Dichtheit des Schornsteins ein Nachteil. Je nach Material erfordern die bekannten Formstücke auch besondere   Preys- odeur   Gussformen. Ausserdem nehmen die mit den bekannten Formsteinen errichteten
Schornsteine einen verhältnismässig grossen Raum ein, der dem eigentlichen Nutzraum verlorengeht. 



   Demgegenüber wird durch die Erfindung eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung dadurch erreicht, dass das   Schornstein- bzw. Entlüftungsschachtformstück   mindestens so lang wie ein Geschoss hoch ist, d. h., mindestens 2, 2 m lang ist. Durch die   erfindungsgemässen   mindestens geschosslangen Formstücke wird eine besonders einfache Montage des Schornsteins oder Entlüftungsschachtes erreicht, wobei höchstens eine Stossfuge pro Geschoss entsteht. Darüber hinaus weist das erfindungsgemässe Schornsteinstück den Vorteil auf, dass es infolge des verwendeten Leichtbetons trotz seiner Länge verhältnismässig leicht und daher auch einfach zu handhaben bzw. zu montieren ist. 



   Erfindungsgemäss kann das Schornsteinformstück quadratischen, rechteckigen, runden oder ovalen Querschnitt besitzen und im Querschnitt quadratische, reckteckige oder etwas kreisförmige Züge aufweisen. Erfindungsgemäss kann das erwähnte Formstück im Randbereich Armierungseisen aufweisen. 



   Besonders vorteilhaft ist es, das erfindungsgemässe Formstück genau geschosshoch auszubilden, weil dann die mit den oberhalb und unterhalb benachbarten Formstücken gebildeten Stösse in den Bereich der jeweiligen Geschossdecke zu liegen kommen. Durch diese Anordnung erfolgt einerseits eine zweiseitige Einspannung der erfindungsgemässen Formstücke, die keiner weiteren Abstützung bedürfen, anderseits eine besonders gute Abdichtung der Stossstellen, da diese vom Etagendeckenmaterial umgeben sind. 



   An der Baustelle können die erfindungsgemässen Formstücke mit dem vorhandenen Baukran angehoben und zugleich montiert werden, so dass der mit der Montage verbundene Arbeitsaufwand auf ein Minimum beschränkt ist. Zu diesem Zwecke können die erwähnten Formstücke Montageösen besitzen. 



   Das   erfindungsgemässe   Formstück ist in den Zeichnungen an Hand von Ausführungsbeispielen näher veranschaulicht. Es zeigen   Fig. 1, 2   und 3 ein erfindungsgemässes   Schomsteinformstück   in Vorderansicht, in Seitenansicht und in der Draufsicht, wobei zwei Züge vorgesehen sind ;

   Fig. 4 eine Draufsicht eines erfindungsgemässen Formstückes mit zwei im Querschnitt quadratischen Zügen, Fig. 5 zwei erfindungsgemässe in zwei Etagen übereinandergestellte Schornsteinformstücke und ein als Kaminkopf aufgesetztes weiteres Formstück in Seitenansicht, Fig. 6 ein erfindungsgemässes Formstück mit einem an der Unterseite vorgesehenen Absatz in Seitenansicht, Fig. 7 eine Draufsicht auf ein mit mehreren Zügen ungleichen Querschnitts ausgestattetes Formstück u d Fig. 8 eine Draufsicht auf ein Formstück, das in zwei Reihen angeordnete Züge verschiedenen Querschnitts aufweist. 



   Aus den Fig. l bis 3 ist zu entnehmen, dass das erfindungsgemässe   Formstück-l-zwei Züge   
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3-- mit--1-- können, wenn sie für einen Entlüftungsschacht bestimmt sind, aus Beton bestehen. Sind die Formstücke aber für einen Schornstein bestimmt, so wählt man als Material Leichtbeton. Dieser kann vorteilhaft als Zuschlagstoff Blähton oder Blähschiefer enthalten, so dass trotz geringer Wandstärke zwischen Zug und Aussenseite des   Formstücks   eine verhältnismässig grosse Festigkeit erreicht wird. Die Stärke der   Wange --8-- kann   8 cm, die der   Zunge-9-5   bis 6 cm betragen.

   Die Mindesthöhe der erfindungsgemässen Formstücke beträgt 2, 2 m, was der Mindesthöhe eines Geschosses entspricht. 
 EMI2.1 
 werden, so dass sie einerseits während des Transportes bruchgesichert, anderseits gegen Risse infolge Temperaturspannungen geschützt sind. 



   Aus der Fig. 4 kann entnommen werden, dass die Züge --11,12-- eines erfindungsgässen Formstückes --13-- auch eine quadratische Querschnittsform ausweisen können. 



   Wie ferner die Fig. 5 zeigt, sind zwei erfindungsgemässe Schormsteinformstücke --14,15-- und ein 
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 Weise sind die Formstücke zweiseitig eingespannt und benötigen keine weiteren Stützmittel. Ein wesentlicher Vorteil dieser Anordnung liegt jedoch darin, dass ein Entweichen von Abgasen aus dem so errichteten Schornstein an den von den   Decken-19, 20-   umschlossenen   Stössen--17, 18-   praktisch unmöglich ist. 
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 diesen, eine grössere   Wangenstärke-21-auf   und überragt das Dach --22-- in üblicher Weise. Die grössere Wangenstärke --21-- gewährleistet, dass eine Kondenswasserbildung und Versottung verhindert wird. 



   Die Unterseite --23-- des Kaminkopfes --16-- kann mit einer   Stufe --24-- ausgestattet   sein, mit der dieser zusätzlich auf der Geschossdecke --20-- abgestützt ist. 



   Die Lagerflächen der erfindungsgemässen Formstücke können entweder glatt oder wie Fig. 6 zeigt, mit einem   Falz --25- versehen   sein, so dass ein Ineinandergreifen der benachbarten Formstücke ermöglicht wird. 



   Das Ausführungsbeispiel gemäss Fig. 7 zeigt ein   erfmdungsgemässes   Schornsteinstück mit in einer 
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 inneren Züge --27,28-- aufweisen. 



   Anderseits ist es gemäss Fig. 8 auch möglich, ein erfindungsgemässes Formstück mit   z. B.   insgesamt sechs Zügen --30 bis 35-auszustatten, die in zwei zueinander parallel ausgerichteten Reihen mit je drei Zügen --30 bis 32 und 33 bis 36-angeordnet sind. Dabei können erforderlichenfalls die auf einer Seite 
 EMI2.5 
 Wenn notwendig, können die Formstücke gemäss Fig. 7 und 8 ebenfalls mit einer Baustahlmatte-36 bzw. 37-ummantelt sein. 



   Die Erfindung ist nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele und den erwähnten Verwendungszweck beschränkt, denn es ist ohne weiters möglich, mit den gleichen   erfmdungsgemässen   Formstücken Entlüftungsschächte zu bauen. Schliesslich ist auch möglich, die zu einem Schornstein zusammengesetzten Formstücke zum Teil für den Rauchabgasabzug und zum Teil für die Entlüftung od. dgl. zu verwenden. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Schornsteinformstück bzw. Entlüftungsschachtformstück aus Beton, vorzugsweise aus Leichtbeton mit einem oder mehreren Zügen, gegebenenfalls mit Reinigungs- und Anschlussöffnungen, 
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 mindestens 2, 2 m lang ist, und gegebenenfalls in an sich bekannter Weise quadratischen, rechteckigen, runden oder ovalen Querschnitt besitzt sowie im Querschnitt quadratische, rechteckige oder etwa kreisförmige Züge aufweist (Fig. 3 bis 5). 
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Claims (1)

  1. genau einer Geschosshöhe entspricht und seine mit den benachbarten Formstücken gebildeten Stösse (17, 18) in den Bereich der jeweiligen Geschossdecke (19, 20) fallen (Fig. 5). <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
AT1033666A 1966-11-08 1966-11-08 Schornsteinformstück AT265594B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT525326A3 (de) * 2021-05-21 2024-06-15 Erlus Ag Schornsteineinrichtung

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