DE346969C - Steineinbau an Tafelherden - Google Patents

Steineinbau an Tafelherden

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DE346969C
DE346969C DE1920346969D DE346969DD DE346969C DE 346969 C DE346969 C DE 346969C DE 1920346969 D DE1920346969 D DE 1920346969D DE 346969D D DE346969D D DE 346969DD DE 346969 C DE346969 C DE 346969C
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stones
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stone installation
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/02Closed stoves
    • F24B1/04Closed stoves built-up from glazed tiles 

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)

Description

  • Steineinbau an Tafelherden. Zum Ausmauern der Feuerung von Tafelherden verwendet man Schamottesteine, die derart zusammengestellt werden, daß sie eine im Grundriß rechteckige Grube für das Brennmittel bilden. Da diese Grube der Größe des Herdes und seiner Ausbildung entsprechend gewählt werden muß und da sehr viele Herdgrößen in Frage kommen, ist es erforderlich, die Steine in sehr vielen Größen und von sehr verschiedenartiger Gestaltung auf Vorrat zu halten. Dies stellt sich teuer und zwingt zur Anhäufung großer Lagerbestände.
  • Im. allgemeinen gehören immer vier Steine zu einem solchen Einbau. Davon besitzen mindestens drei Steine, die auf Gehrung im rechten Winkel zueinander zusammengestellt werden, winklig verlaufende Enden. An diesen Enden dürfen die Steine nicht durch Abschlagen eines Stückes gekürzt werden oder durch entsprechend starkes Ausschmieren der Fuge verlängert werden, weil sie sonst nicht auf Gehrung zusammengebaut werden könnten.
  • Abgesehen hiervon kann das Kürzen der Steine durch Abschlagen eines Stückes derselben oder das Verlängern der Steine durch entsprechend starkes Ausschmieren der Fuge überhaupt nicht als ein gangbarer Weg angesehen werden, um zu einer geringeren Zahl der einzelnen Steinformen zu kommen, weil dann das Zusammenstellen der Steine in Gehrung ausgeschlossen und ein hinreichend guter Verband der Steine überhaupt nicht möglich ist.
  • Die Erfindung bezweckt, die Steine derart auszubilden, daß mit einer kleinen Zabl von Steinformen allen praktisch in Frage kommenden Anforderungen genügt werden kann. Zu dem Zweck wird den Längssteinen eine neuartige Form gegeben und in Verbindung mit ihnen ein Hinterstein, der T-Form. besitzt, verwendet. Steine der letzteren Art sind für die Herstellung von Wänden u. dgl. bereits vorgeschlagen worden. Diese drei Steine ermöglichen bei Anwendung eines Vordersteines geeigneter Ausbildung, der für alle Herdgrößen verwendbar ist, unter allen Umständen einen j Steineinbau zu schaffen, welcher in seiner räumlichen Ausdehnung der Größe des Herdes entspricht.
  • In. Abb. i ist ein Steineinbau gemäß der Erfindung in Oberansicht dargestellt. , Abb. 2 zeigt einen Längsstein, Abb. 3 den zugehörigen Hinterstein und Abb. q. einen Vorderstein in schaubildlicher Darstellung.
  • Die Abb.5 bis 8 zeigen die verschiedenen Möglichkeiten für die Zusammenstellung der Steine.
  • Der Vorderstein i besitzt eine Abrundung 2 und wird beim Zusammenstellen der Steine derart angeordnet, daß diese Abrundung von der Grube 3, die das Brennmittel aufnimmt, abgewendet liegt. Seitlich ist der Vorderstein i mit zwei Nasen q. versehen.
  • Die beiden Seitensteine 5 sind ganz gleich und besitzen an dem Ende, welches nach der Herstellung des Einbaues am Vorderstein liegt, einen in der Mitte liegenden Ansatz 6, der von zwei gleichen Aussparungen 7 begrenzt ist. An seinem anderen Ende ist der Stein mit einer senkrechten Aussparung 8 versehen, die im Querschnitt rechtwinklig gestaltet ist. Man kann diese Steine 5 durch Drehen um 18o° um ihre Längsachse für die Anordnung links oder rechts vom Vorderstein verwenden.
  • Der Hinterstein 9 ist mit zwei senkrechten parallelen Aussparungen io von rechteckigem Querschnitt versehen.
  • Soll mit Hilfe dieser vier Steine in einem Tafelherde eine Grube hergestellt werden, die sowohl hinsichtlich ihrer Länge wie Breite sehr groß ist, dann wählt man die in Abb. i dargestellte Zusammenstellung der Steine. Soll dagegen die Grube bei gleicher Breite eine geringere Länge besitzen, dann erfolgt der Zusammenbau, der Steine gemäß der Abb. 5. Eine geringere Breite der Grube wird erzielt, wenn die Zusammenstellung der Steine gemäß der Abb. 6 geschieht. Dagegen kann die Grube verlängert werden, indem man die Seitensteine (Abb. 5) um 18o' um ihre Längsachse dreht und den Hinterstein 9 um die Tiefe der Aussparungen io herausrückt gemäß Abb. 7.
  • Abb. 8 zeigt eine Ausbildung dieses Steines, die durch Abschlagen des einen Ansatzes ii gewonnen wird. Hierdurch entsteht ein weiteres (mittleres) Breitenmaß. Daß trotzdem ein brauchbarer Verband hergestellt werden kann, ergibt Abb. B.
  • Alle Steine besitzen die gleiche Höhe und sind aus Schamotte oder einem anderen feuerfesten Stoff hergestellt. Die Vordersteine können auch ohne Nasen q. angefertigt werden. In dem Fasle empfiehlt es sich, den Seitensteinen, die ass dann nicht den Ansatz 6 zu besitzen brauchen, an dem vorderen Ende mit einer der Aussparung 8 entsprechenden Ausspaxung zu versehen, so daß ein Verband zwischen diesen Steinen hergestellt werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Steineinbau -an Tafelherden, dadurch gekennzeichnet, daß er aus zwei gleichen mit einer Aussparung (8) versehenen Seitensteinen (5), einem an sich bekannten Hinterstein (9) mit zwei Ansätzen (ix) und einem Vorderstein gebildet wird.
  2. 2. Steineinbau nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorderstein (i) mit zwei Nasen (q) und jeder Seitenstein (5) mit einem Ansatz (6) versehen ist.
DE1920346969D 1920-03-30 1920-03-30 Steineinbau an Tafelherden Expired DE346969C (de)

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DE (1) DE346969C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE920509C (de) * 1951-05-27 1954-11-25 Franz Fleig Feuerraum fuer Strahlungskacheloefen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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