DE590722C - Hohlkoerper zur Bildung von auf der Strangpresse herzustellenden Ofenkacheln - Google Patents
Hohlkoerper zur Bildung von auf der Strangpresse herzustellenden OfenkachelnInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
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-
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Description
- Hohlkörper zur Bildung von auf der Strangpresse Herzustellenden Ofenkacheln Es. ist bereits der Vorschlag gemacht worden, der nicht zum Stande der Technik gehört, den üblichen Kachelverband dadurch einfacher und zugleich widerstandsfähiger zu gestalten, daß die Kacheln mit längs- und parallellaufenden Rippen an der Rückseite ausgestaltet sind und so übereinander gesetzt werden, daß die Rippen über die Kachelwand von unten nach oben durchlaufen, wobei die Zwischenräume zwischen den Rippen durch eingemörtelte Futtersteine ausgefüllt werden, welche die Kachelfugen überdecken. Bei dieser Ausführung wird es möglich, die Herstellung der Kacheln mit der Strangpresse als fortlaufender Strang vorzunehmen, was an sich für Hohlkacheln für Ofen schon lange bekannt ist.
- Die Erfindung besteht in der zweckmäßigen Ausgestaltung des auf der Strangpresse herzustellenden Hohlkörpers zur späteren Bildung der Ofenkacheln mit inneren parallelen Querstegen. Ofenkacheln für Kaminschutz, Kamine, Herde u. dgl. mit inneren parallelen Querstegen sind bereits bekannt. Die Seiten-bzw. Stützwände des Hohlkörpers werden nach dem Brande des Hohlkörpers von diesem mittels des bekannten Spaltverfahrens abgetrennt, bei dem die Hohlkörper während des Preßvorganges an den Ecken angeschnitten werden, so daß die Aufteilung des Körpers durch Aufsprengen der Stoßkanten nach dem Brennen erfolgen kann. Die Erfindung besteht nun darin, daß diese abgetrennten Seiten- bzw. Stützwände so bemessen sind daß sie sich zu Futtersteinen für einen aus den hergestellten Kacheln zu bildenden Kachelverband eignen.
- Auf diese Weise gelingt es, durch die Verwendung der für den Kachelverband geeigneten, die waagrechten und senkrechten Fugen zwischen den über- und nebeneinanderliegenden Kacheln überdeckenden Futtersteine die sonst zum Zusammenhalten der einzelnen Kacheln im Verbande erforderlichen sogenannten Zwicker überflüssig zu machen.
- Zur näheren Erläuterung der Erfindung dienen die Abbildungen der Zeichnung.
- Abb. i und ia zeigen je in Vorderansicht und waagerechtem Querschnitt den mit den dargestellten Kacheln ausgeführten Kachelverband bzw. die Kachel selbst.
- Abb. a zeigt im senkrechten Querschnitt einen die Strangpresse verlassenden Hohlkörper, aus dem nach dem Trocknen (Brennen) zwei Hohlkörper und die Futtersteine gemäß Abb. 2a sich ergeben.
- Mit Bezug auf die Abb. i und ia ist zu sagen, - daß das Kachelblatt a j e zwei längslaufende Rippen b mit verbreiterten Köpfen c aufweist. Diese beiden Rippen verlaufen parallel zum senkrechten Kachelrand in einem Abstand, der ein Viertel der ganzen Kachelbreite beträgt. Die Kacheln sind im Verband so aufgebaut, daß die senkrechten Fugen der einzelnen waagerechten Kachelreihen gegeneinander versetzt sind, wobei aber trotzdem die Längsrippen der Kacheln sich so aufeinandersetzen, daß sie von unten nach oben durchlaufende Stränge bilden. Dabei sind Futtersteine d so zwischen den einzelnen Rippen b eingemörtelt, daß sie die waagerechten und senkrechten Fugen übergreifen; also diese Fugen in der jeweiligen senkrechten oder waagerechten Mittellinie der Kachel verlaufen. Es greifen also die Futtersteine über die Fügen der Kacheln hinweg und geben dem ganzen Gefüge einen festen Halt.
- Man kann die benachbarten Kacheln noch durch die an sich bekannten Drähte e (oder auch Zwicker) miteinander verbinden, jedoch ist das keineswegs unbedingt nötig, da sich auch so ein genügend fester Verband ergibt.
- Für die Ecken werden besonders geformte Kacheln verwendet, die an ihren beiden Schenkeln die längslaufenden Rippen b' mit verbreiterten Köpfen c' aufweisen.
- Mit Bezug auf die Abb. 2 und 2a ist folgendes zu- sagen.
- Die Strangpresse liefert einen. Hohlkörper von rechteckigem Querschnitt, in dessen In-. neren Querstege b vorgesehen sind, die paral lel verlaufen. Diese Querstege sind in der Mitte bei c verbreitert und hier durch von beiden Seiten herkommende Einschnitte f bis auf einen schmalen Quersteg g mit Trennfugen ausgerüstet. Der schmale Stegg kann aber auch gänzlich wegfallen, so daß die Trennfuge f durchgehend ist.
- Der Hohlkörper bildet nun ein geschlossenes Rechteck, weil jenseits der parallelen Querstege b noch die Seitenwände i vorgesehen sind, die durch Trennfugen h bis auf geringe Verbindungsstege h vom Hauptkörper getrennt werden. Diese Seitenwände dienen zur Stützung der Randlappen der eigentlichen Kachelkörper, die außen über die Stege b vorragen. Solche Stützwände könnte man auch in der Mitte des Kachelkörpers zwischen den beiden Rippen einfügen.
- Nach dem Brande werden die Seitenwände i herausgebrochen und der verbleibende Körper nach den Trennfugen f zerbrochen, so daß zwei Kachelkörper entsprechend der Abb. 2a entstehen. Diese Kachelkörper bestehen je aus dem Kachelblatt a und den Stegen b mit verstärkten Köpfen c. Dabei bilden die Seitenwände i Abfallstücke, welche erfindungsgemäß in der Form so gestaltet werden, daß sie sich als Futtersteine für den Kachelverband ohne weiteres verwenden lassen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hohlkörper zur Bildung v bn auf der Strangpresse herzustellenden Ofenkacheln, dadurch gekennzeichnet, daß die nach dem Brande des Hohlkörpers von diesem mittels des üblichen. Spaltverfahrens abzutrennenden Seiten- bzw. Stützwände der mit inneren parallelen Querstegen versehenen Ofenkacheln so bemessen sind, daß sie sich zu Futtersteinen für einen aus den hergestellten Kacheln zu bildenden Kachelverband eignen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE590722T | 1930-08-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE590722C true DE590722C (de) | 1934-01-09 |
Family
ID=6572797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930590722D Expired DE590722C (de) | 1930-08-14 | 1930-08-14 | Hohlkoerper zur Bildung von auf der Strangpresse herzustellenden Ofenkacheln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE590722C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29715541U1 (de) * | 1997-08-29 | 1999-01-07 | Bösch, Berndt, Lustenau | Verlorenes Schalungselement |
-
1930
- 1930-08-14 DE DE1930590722D patent/DE590722C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE29715541U1 (de) * | 1997-08-29 | 1999-01-07 | Bösch, Berndt, Lustenau | Verlorenes Schalungselement |
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