DE348293C - Mehrteiliger Stuetzisolator - Google Patents

Mehrteiliger Stuetzisolator

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DE348293C
DE348293C DE1920348293D DE348293DD DE348293C DE 348293 C DE348293 C DE 348293C DE 1920348293 D DE1920348293 D DE 1920348293D DE 348293D D DE348293D D DE 348293DD DE 348293 C DE348293 C DE 348293C
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DE
Germany
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insulator
glaze
insulator body
connection
cone
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Expired
Application number
DE1920348293D
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English (en)
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Porzellanfabrik PH Rosenthal and Co AG
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Porzellanfabrik PH Rosenthal and Co AG
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B17/00Insulators or insulating bodies characterised by their form
    • H01B17/20Pin insulators

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

Isolatoren von höherer Spannung werden oft aus mehreren Teilen zusammengesetzt, wobei diese Teile für sich Isolatorendächer oder -wandungen darstellen, deren Wandstärke zusammen jene Scheribenstärice ergibt, welche mit Rücksicht auf die angelegte Spannung wegen der erforderlichen Durchschlagsfestigkeit nötig ist. Die Anwendung von zwei oder mehreren Isolator körper η der er-
to wähnten Art soll einerseits die Fabrikation erleichtern und anderseits den Vorteil bieten, daß bei Zerstörung eines Isolatorkörpers gleichsam noch ein Reservekörper verbleibt, der bis zur Auffindung der Zerstörung den Betrieb einigermaßen aufrechtzuerhalten gestattet.
Die Verbindung von zwei oder mehreren Isolatorkörpern geschah bisher in der Weise, daß entweder Verkittung angewendet oder kittlose Verbindungen versucht wurden. Soweit die letzteren rein mechanischer Art j waren, konnte bisher ein befriedigendes Ergebnis nicht erzielt werden. Es wurde daher bereits versucht, die einzelnen Isolatorkörper beim Brennen durch Verschmelzen der aufgebrachten Glasur miteinander zu verbinden. Die Abb. 1 und 2 der Zeichnung zeigen die bisherige Ausführungsform für Verbindungen von Isolatorkörpern durch die Glasur. Bei der Ausführungsform der Abb. 1 wurden die beiden Körper 1 und 2 ineinander geschachtelt und vor dem Brand die Glasur-
masse aufgebracht. Nach erfolgtem Brand waren dann die einander berührenden GIa suren längs der stärker ausgezogenen Linie 3 miteinander verschmolzen. Bei dem Vor- - 5 schlag gemäß Abb. 2 wurden die beiden Isolatorkörper ι und 2 ebenfalls durch Glasurverschmelzung miteinander verbunden, jedoch in der Weise, daß das obere Dach 1 besondere Ansätze 4 ergibt, welche auf eine Abstufung 5 ίο des unteren Isolatorkörpers aufgesetzt wurden und hier die Verschmelzung der Glasuren längs der stärker ausgezogenen Linie erfolgte, gleichsam also in einer. Kreisringfläche.
Nun lehrt die Erfahrung, daß bei der Durchführung der Verbindung gemäß Abb. 1 ein vollkommener Zusammenschluß durch Glasurverschmelzung, d. h. also flächenschlüssiges Brennen, fast nie zu erreichen ist. An einzelnen Teilen der Fläche 3 findet die Ver-Schmelzung statt, an anderen jedoch nicht. Nun kann es vorkommen, daß sich gerade Lufträume bilden an Stellen, welche der Rille 6. gegenüberliegen, so daß also gerade | an jenem Ort, an dem die Übertragung des | Zuges der Leitung auf den Bolzen stattfinden ; soll, das Porzellan auf Biegung beansprucht j wird. Bei der Ausführungsform der Abb. 2 | ist von vornherein dieser Übelstand vorhanden. Die Rille 6 liegt stets weit höher als die Verschmelzumgsfläche 5, und es wird daher stets der Isolatorkörper auf Biegung beansprucht.
Die Erfindung gibt nun eine solche Formgebung der Isolatoren an die Hand, daß eine flächenschlüssige Verschmelzung der Glasuren gerade an den gefährlichsten Punkten, an denen Leitung und Stützbolzen einander gegenüberliegen, sicher stattfindet. Sie ist in den Abb. 3 und 4 näher erläutert. In dem Beispiel der Abb. 3 werden auch beide Isolatorkörper 1, 2 durch Glasur miteinander verbunden. Die Verbindungsstelle ist jedoch durch einen Ansatz an dem inneren Isolatorkörper 2 gegeben, der zylindrische oder besser kegelmantelförmige Begrenzungsflächen 7 besitzt, welche sich nur in der Umgebung jener Isolatorstellen befinden, durch welche der Zug der Leitung auf den Bolzen ' übertragen werden soll. Die obere Rundung ; des Kopfes des inneren Isolators liegt aber : frei gegenüber der Wandung des äußeren ■ Isolatorkörpers 1. Sowohl die Herstellung , dieser beiden Isolatorkörper als auch deren Aneinanderfügung und Brennen ist außerordentlich einfach. Die zylindrischen oder , kegelmantelförmigen Ansätze sind leicht her- | zustellen, und es besteht keine Gefahr, daß durch die Rundungen, durch schlechtes Aufsetzen usw. eine falsche Verglasung stattfindet. ·
Abb. 4 zeigt eine Umkehrung. Dort ist nämlich der äußere Isolatorkörper 1 mit einem Ansatz 8 versehen, der ebenfalls zylindrisch oder kegelmantelförmig begrenzt sein kann und gerade jenen Stellen gegenüberliegt, an denen die Zugübertragung stattfinden soll. Von dieser Ausführungsform gelten die gleichen Vorteile wie von der vorher besprochenen. Beachtenswert ist noch, daß gerade durch die Ansätze an den gefährlichen Stellen, an denen die Rillen in den Isolatorkörper einschneiden, innere Verstärkungen vorgesehen sind, so daß an jeder Stelle des Isolators gleichmäßige Wandstärken vorliegen können. Hierdurch wird die Erreichung homogenen Materials weiter unterstützt und die Fabrikation verbessert.
Die Verbindungart gemäß der Erfindung kann auch bei mehr als zwei ineinandergeschachtelten Isolatorkörpern sinngemäß angewendet werden. Sie kommt in der Hauptsache für Stützisolatoren in Betracht.

Claims (3)

  1. Patent- Ansprüche:
    i. Zwei- oder mehrteiliger Stützisolator, dessen Teile durch Verschmelzen der Glasur miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß einer der beiden zu verbindenden Isolatorkörper oder beide besonders für die Glasurverbindung ausgebildete Verbindungsstellen erhalten, welche nur an jenen Stellen vorgesehen sind, an denen Zug- oder Druckkräfte von einem Körper auf den anderen zu übertragen sind.
  2. 2. Isolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der ionen liegende Isolatorkörper mit Ansätzen versehen ist, welche Z5dindrische oder kegelmantelförmige Begrenzung besitzen, und der äußere Isolatorkörper nur an diesen Begrenzungsflächen anliegt, wobei die Richtungen der zu übertragenden Kräfte unmittelbar durch diese Flächen hindurchgehen.
  3. 3. Isolator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Isolatorkörper innen - Ansätze besitzt, welche zylindrisch oder kegelmantelförmig begrenzt sind, und die Verbindung der Isolatorkörper nur an diesen Flächen stattfindet, durch welche die Richtung der zu übertragenden Kräfte hindurchgeht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920348293D 1920-04-13 1920-04-13 Mehrteiliger Stuetzisolator Expired DE348293C (de)

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DE (1) DE348293C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2123336A1 (de) * 1971-05-11 1972-11-23 Ceraver, Paris Elektrischer Isolator für Freileitungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2123336A1 (de) * 1971-05-11 1972-11-23 Ceraver, Paris Elektrischer Isolator für Freileitungen

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