DE558252C - Schornsteinanlage - Google Patents

Schornsteinanlage

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DE558252C
DE558252C DEP63377D DEP0063377D DE558252C DE 558252 C DE558252 C DE 558252C DE P63377 D DEP63377 D DE P63377D DE P0063377 D DEP0063377 D DE P0063377D DE 558252 C DE558252 C DE 558252C
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chimney
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DEP63377D
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ARTHUR POMPPE
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23JREMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES 
    • F23J11/00Devices for conducting smoke or fumes, e.g. flues

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chimneys And Flues (AREA)

Description

  • Schornsteinanlage Die Erfindung bezweckt die Ableitung der beim Reinigen von Schornsteinen unterhalb des Besens zusammengepreßten Luft, und zwar in der Weise, daß ein Austritt dieser Preßluft durch die Ofenrohranschlüsse in die Wohnräume vermieden wird. Es ist bekannt, zu diesem Zweck an dem unteren Ende des Schornsteines eine Überführungsleitung anzuschließen, welche nach einem benachbarten Schornstein führt und welche es der Preßluft ermöglicht, in den Nachbarschornstein überzutreten. Es ist ferner bereits bekannt, in der Wandung eines Schornsteines senkrechte Nebenkanäle anzuordnen, welche in den Hauptabzugskanal des Schornsteines einmünden und an welche die Rauchabführungsleitungen der einzelnen Feuerstellen angeschlossen sind. Diese bekannten Nebenkanäle dienen aber nicht zur Ableitung der beim Fegen sich bildenden Preßluft, sondern zum Auffangen des Rußes, der in den abströmenden Rauchgasen enthalten ist und der sich vorwiegend in diesen Nebenkanälen absetzen, also die Verschmutzung des Hauptabzugskanals des Schornsteines mindestens vermindern soll. Aus diesem Grunde sind bei der bekannten Anlage die Nebenkanäle an ihrem unteren Ende in der Regel abgeschlossen. Die Verschlußglieder werden nur geöffnet, wenn der in den Nebenkanälen angesammelte Ruß nach unten abgelassen werden soll. Die Erfindung besteht darin, daß. die @ in der Schornsteinwandung angeordneten, in den Hauptabzugskanal einmündenden senkrechten Nebenkanäle auch an ihrem unteren Ende mit dem Hauptkanal in ständiger freier Verbindung sind. Hierdurch wird es möglich, die unter dem Reinigungsbesen sich bildende Preßluft unter Umgehung des Besens nach oben in denselben Schornstein abzuleiten. Es wird also im Gegensatz zu der bekannten Einrichtung kein zweiter Schornstein für diesen Zweck benötigt. Die Nebenkanäle können aus einzelnen aufeinandergeschichteten Hohlkörpern von einheitlicher Größe zusammengesetzt sein. Zweckmäßig werden die Hohlkörper aus einem gegen die Einflüsse der Rauchgase widerstandsfähigen Stoff, z. B. aus Natur- oder Kunststein, hergestellt. Die Hohlkörper können rechtwinkligen oder runden Querschnitt haben.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Schornsteinanlage in Ansicht, Abb. z im senkrechten und Abb.3 im waagerechten Schnitt.
  • In den Abb. 4. bis 7 ist der Nebenkanal in größerem Maßstab in verschiedenen Schnitt-und Ansichtsbildern dargestellt.
  • Bei der in den Abb. i bis 3 veranschaulichten Schornsteinanlage reicht der Nebenkanal von der Mitte des Kellergeschosses bis zur Deckenhöhe des Erdgeschosses. Der hierbei .sich ergebende' verhältnismäßig große Höhenunterschied zwischen unterer und oberer Öffnung des Nebenkanals soll die Bildung eines Luftstrudels in dem Nebenkanal verhindern und die Ausbildung eines gleichmäßigen Zuges in letzterem begünstigen. Die Anordnung der Nebenkanäle braucht aber nicht auf das Erdgeschoß beschränkt zu werden. Die Nebenkanäle können auch an anderen Teilen des Schornsteines vorgesehen werden. Bestimmend hierfür ist naturgemäß die Höhe des Schornsteines. Zur Reinigung der Nebenkanäle ist an ihrem unteren Ende in der Nähe der unteren, zu dem Hauptkanal führenden Verbindungsöffnung eine Reinigungstür a (Abb. 4) angebracht. Die Abmessungen der den Nebenkanal bildenden Hohlkörper sind derart gewählt, daß dieselben beim Neubau oder Umbau von Schornsteinen leicht in der Schornsteinwandung untergebracht werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schornsteinanlage mit in der Schoinsteinwandung angeordneten, in den Hauptabzugskanal einmündenden senkrechten Nebenkanälen, an welche die Rauchabführungsleitungen der einzelnen Feuerstellen angeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenkanäle an ihrem unteren Ende mit dem Hauptkanal des Schornsteines in ständiger freier Verbindung sind.
  2. 2. Schornsteinanlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nebenkanäle aus einzelnen aufeinandergeschichteten Hohlkörpern von einheitlicher Größe zusammengesetzt sind.
  3. 3. Schornsteinanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlkörper aus einem gegen die Einflüsse der Rauchgase widerstandsfähigen Werkstoff bestehen.
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