DE471673C - Funkenfaenger, insbesondere fuer Lokomotiven - Google Patents
Funkenfaenger, insbesondere fuer LokomotivenInfo
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- DE471673C DE471673C DEE31268D DEE0031268D DE471673C DE 471673 C DE471673 C DE 471673C DE E31268 D DEE31268 D DE E31268D DE E0031268 D DEE0031268 D DE E0031268D DE 471673 C DE471673 C DE 471673C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23J—REMOVAL OR TREATMENT OF COMBUSTION PRODUCTS OR COMBUSTION RESIDUES; FLUES
- F23J15/00—Arrangements of devices for treating smoke or fumes
- F23J15/02—Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material
- F23J15/022—Arrangements of devices for treating smoke or fumes of purifiers, e.g. for removing noxious material for removing solid particulate material from the gasflow
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Funkenfänger 1,
insbesondere für Lokomotiven, der aus am unteren Schornsteinende auswechselbar befestigten Siebkörpern besteht,- Nach der
Erfindung sind die korbartig ausgebildeten, mit großer freier Durchgangsfläche versehenen
Siebkörper in dem oberhalb der Rauchrohrmündungen liegenden Boden eines am Schornsteinfuß angeschlossenen, dasAuspuffrohr
aufnehmenden Übergangskastens leicht lösbar eingebaut.
Gegenüber bekannten Einrichtungen ähnlicher Art besitzt die Anordnung nach der
Erfindung den Vorteil der nach unten abgeschlossenen Korbform, weiter den Vorteil
. der großen Oberfläche der Siebkörbe und der Möglichkeit, sie in den Boden eines an sich
bekannten Übergangskastens, dessen Boden jedoch oberhalb der Rauchrohre liegt, einzuhängen.
In der Gestaltung und Unterbringung der erforderlichen großen Siebflächen
besteht dabei eine große Freiheit. Die Siebflächen können schnell und leicht ausgewechselt und gereinigt werden. . Jeder
Siebkörper ist nur auf der an den Boden des· Übergangskastens sich anschließenden Seite
offen, so daß alle Rauchgase ihren Weg zum Schornstein durch die Siebfläche nehmen
müssen. Nach Öffnen der Rauchkammertür können die Siebkörbe, um zu den Rauchrohren
zu gelangen, leicht herausgenommen werden, während der Übergangskasten an seinem Platz verbleibt. ...-.-
Da der Kasten niemals entfernt zu werden braucht, so kann er in jedem Einzelfall allseitig
vollkommen gegen die beliebig gestaltete Rauchkammerwand abgedichtet
werden, so daß den Rauchgasen jeder andere Weg zum Schornstein als durch das Sieb
versperrt wird. Die beweglichen Siebkörbe erfordern ihrerseits nur die Verbindung mit
dem Übergangskasten, wofür an letzterem lediglich eine ebene untere Fläche vorgesehen
zu werden braucht, die immer herstellbar ist. Die Verbindungsmittel zwischen Kasten und
Siebkorb, welche leicht lösbar sein müssen, können ohne Rücksicht auf die sonstige Gestaltung
des Kastens stets so durchgebildet werden, wie es für die vollkommene Abdichtung
an diesen Stellen erforderlich ist Sie g0
können daher auch für die verschiedensten Kastenformen in gleicher Art ausgebildet
werden. Die Wände des Übergangskastens können aus Vollblech oder auch aus Gitterblech
bestehen.
Das in die Rauchkammer mündende Auspuffrohr wird entweder ebenfalls durch den
unteren Boden des Übergangskastens außerhalb der Siebkörbe zum Schornstein geführt,
oder die Siebkorbfläche wird aus voneinander So lösbaren Teilen zusammengesetzt, so daß sie
um das Auspuffrohr herumgebaut werden kann. Letzteres wird dabei im unteren Vollblechboden
des Siebkorbes durch Flanschen u. dgl. abgedichtet.
Um .beim. Aus- und Einhängen nicht sehr
große Gewichte handhaben zu müssen und zugleich eine größere Stabilität der aus
dünnem Blech bestehenden Siebfiäche zu erzielen, werden zweckmäßig an Stelle eines
einzelnen großen Siebkorbes zwei oder mehr Siebkörbe, deren Flächensumme die gesamte
Siebfläche ausmacht, nebeneinander angeordnet, oder der große Siebkorb wird aus
mehreren einzeln herausnehmbaren Teilen ίο zusammengesetzt.
Die Erfindung ist auf der Zeichnung in einigen Ausführungen veranschaulicht, und
zwar stellen
Abb. ι die Rauchkammer einer Lokomotive im Längsschnitt,
Abb. 2 dieselbe Rauchkammer im Querschnitt,
Abb. 3 und 3a einen einzelnen Siebkorb, Abb. 4 und S ein Siebkorbsystem nebst
Übergangskasten,
Abb. 6 und 7 eine andere Lokomotivrauchkammer in Längs- und Querschnitt dar.
Die Rauchkammer F in Abb. 1 ist links durch die Wand G abgeschlossen, die unterhalb
des Frischdampfrohres H die Mündungen der Rauchröhren enthält. Den rechten
Abschluß der Rauchkammer bildet die Tür, die vor der großen Öffnung/ angeordnet ist.
In die Rauchkammer tritt von außen her das gegabelte Auspuffrohr K, das unterhalb des
Schornsteins L offen bei K' endigt. In die Rauchkammer ist ein z. B. aus Vollblech bestehender
Ubergangskasten α fest eingebaut, derart, daß er mit seiner Wandung überall
dicht an die Innenwand der Rauchkammer angrenzt und mit dem tiefsten Teil seines
abgetreppten Bodens a1 oberhalb der oberen
Rauchrohrmündungen liegt. Er umgibt so die Schornsteineinmündung vollständig. Das
Gabelrohr K ist unter Abdichtung durch den Kastenboden hindurchgeführt. Die im Boden
des Ubergangskastens vorgesehene Öffnung b ist rund und mit geraden Schubflanschen eingefaßt,
in welche die Flanschen d (Abb. 3, 3a) des zylindrischen Siebkorbes c eingeschoben
werden.
Die Abb. 4 stellt schaubildlich die beiden Teile, aus denen der Übergangskasten hergestellt
ist, nebeneinander dar sowie einen halb aus den Flanschen herausgezogenen Siebkorb. Der Riegel / (s. auch Abb. 1 u. 2)
verhindert das Herausgleiten des Siebkorbes während der Fahrt. Die Öffnung K" im
Kastenboden dient zum Durchführen des Gabelrohres K.
Abb. 5 zeigt ebenfalls schaubildlich ein ähnliches Siebkorbsystem wie Abb. 4, jedoch
sind noch zwei Zugdämpfungsklappen g als regelbarer Abschluß der Siebkorbmündung
vorgesehen.
Abb. 6 und 7 stellen eine sehr kurze Rauchkammer dar. Der Übergangskasten a
ist hier derart angeordnet, daß er das Gabelrohr K mit zwei seitlichen Schenkeln α1, α2
umfaßt, die in einer Bodenplatte b endigen. In Randflanschen e der letzteren ist der Siebkorb
c, der hier einen kurzen Zylinder von großem Durchmesser bildet, in gleicher Art
wie die Siebkörbe der Abb. 1 bis 5 einschiebbar. Um eine möglichst große Siebfläche zu
haben, ist auch der Boden des Siebkorbes und die Wandung'des Übergangskastens als
Sieb ausgebildet.
Claims (2)
1. Funkenfänger, insbesondere für Lokomotiven, mit am unteren Schornsteinende
auswechselbar befestigten Siebkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß in dem oberhalb der Rauchrohrmünduugen
liegenden Boden eines am Schornsteinfuß angeschlossenen, das Auspuffrohr aufnehmenden
Ubergangskastens (a) korbartig ausgebildete, mit großer freier
Durchgangsfläche versehene Siebkörper (c) leicht lösbar eingebaut sind.
2. Funkenfänger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Siebkörper go
aus mehreren einzeln herausnehmbaren Teilen zusammengesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE31268D DE471673C (de) | 1924-09-16 | 1924-09-16 | Funkenfaenger, insbesondere fuer Lokomotiven |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE31268D DE471673C (de) | 1924-09-16 | 1924-09-16 | Funkenfaenger, insbesondere fuer Lokomotiven |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE471673C true DE471673C (de) | 1929-02-16 |
Family
ID=7074953
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE31268D Expired DE471673C (de) | 1924-09-16 | 1924-09-16 | Funkenfaenger, insbesondere fuer Lokomotiven |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE471673C (de) |
-
1924
- 1924-09-16 DE DEE31268D patent/DE471673C/de not_active Expired
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