DE560333C - Deckenbalkenhohlstein - Google Patents
DeckenbalkenhohlsteinInfo
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- DE560333C DE560333C DEP59713D DEP0059713D DE560333C DE 560333 C DE560333 C DE 560333C DE P59713 D DEP59713 D DE P59713D DE P0059713 D DEP0059713 D DE P0059713D DE 560333 C DE560333 C DE 560333C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04C—STRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
- E04C3/00—Structural elongated elements designed for load-supporting
- E04C3/02—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces
- E04C3/20—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members
- E04C3/22—Joists; Girders, trusses, or trusslike structures, e.g. prefabricated; Lintels; Transoms; Braces of concrete or other stone-like material, e.g. with reinforcements or tensioning members built-up by elements jointed in line
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Description
- Deckenbalkenhohlstein Die Erfindung betrifft einen Deckenbalkenhohlstein zur Herstellung von Eisenbetondecken. Die hierfür bereits Verwendung findenden, zur Bildung der Deckenbalken für die Aufnahme des Betons dienenden Hohlsteine weisen in der Längsrichtung eine mittlere Ausnehmung zur Aufnahme einer Tragrippe der Eisenbetondecke auf, oder aber es werden zwei Hohlsteine lose so gegeneinandergesetzt, daß zwischen den beiden Steinen eine oben offene Mulde entsteht, die mit armiertem Beton ausgefüllt wird. Bei den bekannten Dekkenbalken sind demnach die den Hohlraum für die Eisenbetonrippe begrenzenden Seitenwände gar nicht oder nur am Boden des Steines miteinander verbunden. Nun würde die Güte des eingebrachten Betons erfahrungsgemäß außerordentlich gewinnen, wenn der Beton einer gehörigen Stampfarbeit unterzogen werden könnte. Es würde alsdann für die Decke nicht Gußbeton, sondern der qualitativ bessere plastische Beton Verwendung finden können. Bei den bekannten Hohlsteinen besteht diese Möglichkeit nicht, da durch den beim Stampfen auftretenden Druck die Steinhälften auseinandergetrieben werden würden.
- Diesen Nachteil zu beheben, dient die Erfindung. Das wesentliche Kennzeichen des Gegenstandes derselben besteht darin, daß bei dem Deckenhohlstein mit mittlerer Ausnehmung für die Eisenbetonrippe die zu beiden Seiten derselben liegenden Steinteile etwa in der Höhe der oberen Steindecke durch einen sich über einen Teil der Steinlänge erstrekkenden waagerechten, bleibenden Quersteg fest miteinander verbunden sind. Hierdurch erfolgt eine Befestigung der Seitenwände der mittleren Ausnehmung des Hohlsteines derart, daß der Betoneingestampft werden kann. Ferner ergibt sich beim Erfindungsgegenstand der Vorteil, daß beliebig viel Hohlsteinbalken übereinander hergestellt werden können, ohne daß dabei eine seitliche Abstützung der Steinhälften vorzunehmen -ist. Die Anfertigung von Hohlkörperbalken in mehreren, z. B. vier bis fünf, Lagen übereinander ist insofern von Bedeutung, als dadurch nur etwa % bis % der Gesamtdeckenfläche als. Arbeitsfläche zur Herstellung der Hohlbalken erforderlich ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. r einen Deckenbalkenhohlstein in Einzelansicht in schaubildlicher Darstellung, Abb. a mehrere Hohlsteine zu einem Dekkenbalken aneinandergereiht und zum Teil bereits mit Beton gefüllt, Abb. 3 einen Querschnitt durch eine weitgespannte Decke, Abb.4 einen weiteren Querschnitt durch eine fertige Decke.
- Der Deckenbalkenhohlstein kann beliebig gestaltete äußere Begrenzungsflächen aufweisen. Er besitzt einen mittleren Längskanal a, dessen Seitenwände etwa in der Höhe der oberen Steindecke auf einem kleineren Teil der Steinlänge durch einen Quersteg e miteinander verbunden sind. Es können auch mehrere Querstege vorgesehen sein, derart, daß der Längskanala nach oben hin auf einem mehr oder weniger großen Teil seiner Länge offen ist. Die Steinoberfläche kann beispielsweise eine an sich bekannte muldenförmige Vertiefung b aufweisen. Bei den zu einem Balken hintereinandergereihten Deckenhohlsteinen werden der durchlaufende Längskanal a und die muldenförmigen Vertiefungen b nach dem Verlegen der Bewehrungseisen c und cl mit Beton d unter Anwendung von kräftiger Stamp@farbeit ausgefüllt, wobei erforderlichenfalls die Betonoberfläche durch eine Lehre f überhöht abgezogen werden kann.
- In Abb. 3 ist der Querschnitt einer weitgespannten Decke gezeigt, bei welcher die transpörtablen Hohlkörperbalken nur zur Aufnahme der Eigengewichtslasten schalungslos verlegt und anschließend durch eine Eisenbetonrippendecke g nach Verlegen der Querarmierung h1 zur Aufnahme der Nutzlasten überbetoniert sind. In Abb. q. wiederum sind die Hohlkörperbalken einfach aneinandergereiht und mit Beton vergossen. Da die Querstege e im Tragquerschnitt in der Nähe der neutralen Achse, also dort, wo der Beton keine nennenswerte Druckbeanspruchung aufzunehmen hat, liegen, so wird die Tragfähigkeit der Hohlkörperbalken durch die Querstege nicht beeinträchtigt. Bei Hohlsteinen- aus Leichtbetonmaterial können die Querstege d urch ein Rundeisen verstärkt werden. Die Hohlkörperbalken können ohne jegliche seitliche Absteifung der Steinhälften nach Zwischensage von Papier, z. B. von leeren Zementtüten, in beliebiger Anzahl übereinander hergestellt werden.
Claims (1)
- PATRNTAN SPRUCH Deckenbalkenhohlstein mit an der Steinoberfläche offenem, mittlerem Längskanal zur Aufnahme der Eisenbetonrippe, dadurch gekennzeichnet, daß die zu beiden Seiten des mittleren Längskanals liegenden Steinteile etwa in der Höhe der oberen Steindecke durch einen sich über einen Teil der Steinlänge erstreckenden waagerechten, bleibenden Quersteg (e) fest miteinander verbunden sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP59713D DE560333C (de) | 1929-02-17 | 1929-02-17 | Deckenbalkenhohlstein |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP59713D DE560333C (de) | 1929-02-17 | 1929-02-17 | Deckenbalkenhohlstein |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE560333C true DE560333C (de) | 1932-10-01 |
Family
ID=7389263
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP59713D Expired DE560333C (de) | 1929-02-17 | 1929-02-17 | Deckenbalkenhohlstein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE560333C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE871060C (de) * | 1951-03-11 | 1953-03-19 | Publicidad Balear S A | Deckenhohlstein und aus diesem hergestellter Hohlsteinbalken |
| DE1181888B (de) * | 1958-01-20 | 1964-11-19 | Ferdinand Klinger | Formstein, insbesondere fuer vorgefertigte Balken |
-
1929
- 1929-02-17 DE DEP59713D patent/DE560333C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE871060C (de) * | 1951-03-11 | 1953-03-19 | Publicidad Balear S A | Deckenhohlstein und aus diesem hergestellter Hohlsteinbalken |
| DE1181888B (de) * | 1958-01-20 | 1964-11-19 | Ferdinand Klinger | Formstein, insbesondere fuer vorgefertigte Balken |
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