DE620781C - Ausbildung von durchlaufenden Steineisendecken im Bereiche der negativen Momente - Google Patents
Ausbildung von durchlaufenden Steineisendecken im Bereiche der negativen MomenteInfo
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-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
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Description
- Ausbildung von durchlaufenden Steineisendecken im Bereiche der negativen Momente Die bisher bekanntgewordenen Ausbildungen von durchlaufenden Steineisendecken im Bereich der negativen Momente erfüllen nicht die an solche Decken gestellten Anforderungen. Insbesondere sind Hohlsteine, die mit ihren Stirnflächen zum größten Teil stumpf aneinanderstoßen und nur pyramidenförmige Ausschnitte in den unteren Steinschalen erhalten, für die Ausbildung von durchlaufenden Steineisendecken nicht geeignet. Denn nur durch Vermörtelüng der Ausschnitte, von der die Stirnflächen der Steine bloß zu einem geringen Teil erfaßt werden, kann keine ausreichende Druckübertragung erzielt werden, um so weniger, als die Ausschnitte auch noch durch die Zugeisen zum größten Teil versperrt werden und daher der Beton in dieselben nicht genügend eindringen kann. Auch bereitet die Herstellung der Aussparungen in den Stirnflächen der Hohlsteine den Ziegeleien erhebliche Schwierigkeiten und verteuert daher die Fabrikation sehr wesentlich. Die Verwendung derartiger Steine zur Ausbildung von durchlaufenden Steineisendecken ist demnach aus technischen und wirtschaftlichen Gründen zu verwerfen.
- Es ist auch versucht worden, durch Einlegen von Drahtspiralen die bei durchlaufenden Decken im Bereich der negativen Momente auftretenden Druckkräfte aufzunehmen, was natürlich nicht immer möglich ist.
- Diese Mängel werden durch vorliegende Erfindung dadurch beseitigt, daß im Bereich der negativen Momente Hohlsteine verwendet werden, die einen besonderen Stoßfugenschnitt erhalten. Durch diesen Schnitt, der von Ober- bis Unterkante Stein durchgeführt wird, entsteht zwischen den nur mit ihren unteren Kanten zusammenstoßenden Steinen eine breitere von oben ausfüllbare Fuge, die bei der Herstellung der Decke leicht, übersichtlich und vollständig mit Beton geschlossen werden kann. Sämtliche Steinstege werden dann vom Beton vollständig erfaßt und können daher in all ihren Teilen Druckkräfte übertragen. Infolge der Verdübelung der benachbarten Steine durch den in die flachen Löcher bis zu einem geringfügigen Grade eindringenden Beton wird die Decke im Bereich der negativen Momente, also in ihrem gefährdetsten Querschnitt, außerordentlich gut verstärkt. Die Hohlsteine selbst sind naturgemäß auch viel leichter herzustellen als Steine mit pyramidenförmigenAussparungen. Um das Eindringen des Betons in die Hohlräume auf ein Minimum zu beschränken, werden diese möglichst flach und in mehreren übereinanderliegenden Schichten angeordnet.
- Zur Herstellung der positiven Deckenfelder werden in bekannter Weise zwei Hohlsteine von verschiedener Höhe und O_uerschnittsform verwendet, die abwechselnd verlegt werden und in die negativen Deckenfelder verbandgerecht eingreifen.
- Die Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. r einen Längsschnitt durch eine solche durchlaufende Steetee,4decke, während Abb. a ein Schaubild derDecke im Bereich der negativen Momente mit Darstellung des Übergangs vom negativen zum positiven Feld zeigt. Die Abb.3 zeigt einen Querschnitt und Abb.4 einen Längsschnitt durch einen der zur Verwendung gelangenden Negativsteine.
- Wie aus den Abbildungen ersichtlich, besteht die Decke im Bereich der Stützmomente aus den Negativsteinen ca und im Bereich der Feldmomente in bekannter Weise aus zwei mit b bezeichneten Hohlsteinen von verschie-. Jener Höhe und Querschnittsform. Die Ne-. gativsteine sind an einem Stirnende mit einem Stößfugenschnitt d versehen, der das Ausgießen der Stoßfugün. c mit Beton. ermöglicht.
- Die Herstellung einer solchen durchlaufenden Steineisendecke erfolgt in der Weise, daß im Bereich der negativen Momente die Hohlsteine b verschiedener Höhe wechselweise ohne Mörtel mit ihren unteren Kanten auf der Einschalung verbandgerecht trocken und dicht aneinandergesetzt werden. Die Positivsteine verschiedener Höhe werden in den Verband der Negativsteine -eingefügt und ebenfalls trocken aneinandergesetzt. Die Stoßfugen zwischen den Negativsteinen und die auf den niedrigen Positivsteinen entstehenden Vertiefungen werden zusammen mit den Längsfugen in einem Arbeitsvorgang ausgegossen. Damit der Beton in den Stoßfugen bis zur Unterfläche der Decke durchläuft, wird derselbe nach Bedarf mit einem Spaten o. dgl. gut eingestochert. Da die Hohlräume der Negativsteine nur eine geringe Höhe haben, so kann nur wenig Beton in diese eindringen.
- Auf diese Weise entsteht eine durchlaufende Steineisendecke mit vollständig fugenloser Untersicht und, ohne daß die Steine vermauert werden brauchen, sowohl im Bereich der negativen als auch der positiven Momente eine absolut dichte und feste Druckzone.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ausbildung von durchlaufenden Steineisendecken im Bereich der negativen Momente, bei der die Steine eine ebene und gleichmäßige Untersicht bilden, gekennzeichnet durch einen solchen Schnitt der Steinenden, daß die hintereinanderliegenden Steine nur mit ihren unteren Kanten zusammenstoßen, im übrigen aber eine breitere von oben ausfüllbare Fuge zwischen sich frei lassen. -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER90456D DE620781C (de) | 1934-04-21 | 1934-04-21 | Ausbildung von durchlaufenden Steineisendecken im Bereiche der negativen Momente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER90456D DE620781C (de) | 1934-04-21 | 1934-04-21 | Ausbildung von durchlaufenden Steineisendecken im Bereiche der negativen Momente |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE620781C true DE620781C (de) | 1935-10-26 |
Family
ID=7418360
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER90456D Expired DE620781C (de) | 1934-04-21 | 1934-04-21 | Ausbildung von durchlaufenden Steineisendecken im Bereiche der negativen Momente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE620781C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE948553C (de) * | 1952-10-29 | 1956-09-06 | Heinrich Uekermann | Hohlstein fuer Stahlsteindecken |
-
1934
- 1934-04-21 DE DER90456D patent/DE620781C/de not_active Expired
Cited By (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE948553C (de) * | 1952-10-29 | 1956-09-06 | Heinrich Uekermann | Hohlstein fuer Stahlsteindecken |
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