DE816889C - Luftzellenwand - Google Patents
LuftzellenwandInfo
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- DE816889C DE816889C DEP40453A DEP0040453A DE816889C DE 816889 C DE816889 C DE 816889C DE P40453 A DEP40453 A DE P40453A DE P0040453 A DEP0040453 A DE P0040453A DE 816889 C DE816889 C DE 816889C
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Classifications
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
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Description
- Luftzellenwand Zweck der vorliegenden Erfindung sind neue, gegenüber den bekannten Luftschichtw änden sowohl technisch als auch konstruktiv und wirtschaftlich verbesserte Luftzellenwände mit zwangsläufig geführtem Isolierstoffei.nbau u. a. Vorkehrungen.
- Solcher Isolierstoffeinbau, welcher unter diesen letzteren Voraussetzungen wesentlich billiger als entsprechend verstärktes Mauerwerk ist, ist bereits in verschiedenartigen Ausführungen und hauptsächlich zur Mauerwerksdichtung bekannt, während ihm als wärmetechnischen Faktor bisher sehr bestimmte Voraussetzungen fehlten. Mit der vorliegenden. Erfindung, mit den in der Höhe und auch Breite wesentlich eingeschränkteren Luftzellen bzw. durch die völlig gleichmäßige zwangsgeführte Unterteilung der gemauerten schmaleren Wandluftschlitze, ist erst eine absolut positive und ausdauernde Wärmesteigerung von schwächeren oder auch stärkeren Wänden zu gewährleisten.
- Gleichzeitig läßt sich mit den erheblich schmaleren Wandluftsch,litzen dieser Luftzellenwände aber auch kubisch eine solche Mauerwerksverbilligung erzielen, mit der dänn schon eine Isolierstoffschscht fast kostenlos einzubauen ist, wobei die verkleinerten Luftzellen ebenfalls alle nachteiligen Konvektionseinflüsse der bisherigen Luftschichtwände grundsätzlich beseitigen. Mit ganz neuartigen kleinsten Dübelverankerungen zur unlöslich starren Wiederverankerung der geteilten Binderschichten, durch welche auch die Isolierstoffschichten mit Überstand hindurchgeführt werden, erhalten die neuen Luftzellenwände ebenfalls erhöhte Festigkeit und Tragfähigkeit. Und schließlich werden damit zu anderen wirtschaftlichen, Vorteilen und:' neben der Brennstoffersparnis an Stelle des sonst nötigen und teuren dichten Außenputzes ebenfalls dessen erheblich billigere Ausführbarkeit erzielt, somit Luftzellenwände von technisch, konstruktiv und wirtschaftlich gesteigerter Leistungsfähigkeit, welche die Dichtungsfrage sekundär mi't erfüllen zu ihren wesentlicheren primären Steigerungsmerkmalen.
- In den Zeichnungen werden die entscheidenden Merkmale der Erfindung mit erläutert; es zeigt Fig. i den Schnitt mit kurzer Ansicht durch eine solche Luftzellenwand aus zwei einen halben Stein starken oder auch schwächeren Wandschalen mit einer dazwischen angeordneten; Isolierstoffschicht, welche durch die geteilten Binderschichten mit Überstand zu ihrer sicherer, Isolierung und bei gleichzeitig oberer und unterer Zwangsführung hindurchgeführt iverden4 wobei die wieder dicht zusammengeschlossenen geteilten Binderschichten in ihren konischen od. dgl. Steinnuten mit denkbar kürzesten Dübelankern urilöslich und starr verankert werden. In den entsprechend vorbereiteten Stoßüberständen ergeben sich weitere untere oder auch seitliche Zwangsführungen für die Isolierstoffschichten zu ihrer unbedingt gleichmäßigen Luftzellenteilung.
- Fig. 2 zeigt denselben Schnitt durch eine stärkere Lufteellenwand mit einer Isolierstoffschicht, bei welcher auch die größere Wandistärke eine noch entsprechend höhere Wärmeleistung als die schon nach Fig. i erzielte iooo/oige Steigerung ergibt.
- Fig. 3 zeigt denselben Schnitt durch eine Luftzellemvand mit zwei oder noch mehr Isolierstoffschichten von höchster Wärmesteigerungsfähigkeit, wobei dann oben auf den etwas längeren Dübelankern nur schmale und unvergängliche Abstandsleisten ohne andere Konstruktionsänderung zwischen die Isolierstoff schichten fest eingeklemmt zu werden brauchen.
- Fig.4 zeigt denselben Schnitt mit Wandaußenschalen aus größeren Stein- oder Betonblöcken bzw. Plattenkörpern beliebiger Stärke, wobei neben den besonderen geteilten Bindersahiohten auch die Vorkehrungen der letzteren für Zwangsführung der Isolierstoffschichten und die. Dübelverankerungen gleich in entsprechenden Verstärkungskanten an den ersteren auszubilden sind.
- Fig. 5 zeigt die geteilten Binderschichten .in etwa natürlicher Größe, welche mit den durch sie hindurchgeführten Isokerstoffschichten deren Vorkehrungen in dien Überständen, zur Zwangsführung und ihre Aufhängung mit den Dübelankemn veranschaulichen.
- Fig. 6, 6a, 7, 7a, 713 zeigen, verschiedenartige und beliebig weiter abwandelbare Formen von Dübelankern, die sowohl als Einzel-, Doppel- oder auch breitere Reihenanker anwendbar sind.
- Mit diesen in der Höhe und Breite wesentlich verkleinerten und völlig gleichmäßig geteilten dichten Luftzellen werden also nicht nur jeder Feuchtigkeits- und Frostdurchgang zur hinteren Wandhälfte strikt unterbunden, dadurch erst positive Wärmesteigerungen selbst bei schwächeren Wänden erzielt, sondern ebenfalls die schädlichen Konvektionswirkungen der üblichen Luftschichtwände grundsätzlich beseitigt, d. h. ohne den sonst dazu nötigen dichten Zemenrtaußenputz. Alles das läßt sich mit irgendwelchen willkürlich eingebauten und, sich ohne Zwangsführung so oder so verbeulenden Isolierstoffschichten oder breiteren Luftschichten ebensowenig erzielen als die jetzt gleichfalls gewonnene Verbilligung des Mauerwerks bzw. des fast kostenlosen Einbaus schon einer Isolierstoffschicht. Schließlich aber hört damit auch die bisher beanstandete und zu breite Aufspaltung der üblichen Luftschichtwände auf. Selbst bei den geteilten und wieder dicht geschlossenen, mit wirksamsten kurzen Dübelverankerungen unlöslich und starr verbundenen Binderschichten erhalten die neuen Luftzellenwände noch erheblich gesteigerte Festigkeit und Tragfähigkeit.
- Mit den in der IN-litte über den schmaleren gemauerten Wandluftschlitzen p geteilten Binderschichten .a geschieht die obere Zwangsführung der ein- oder mehrmaligen Isolierstoffschichten b. Die letzteren werden gleichzeitig mit entsprechendem Überstand c nach oben durch die Kinderschichten zu deren sicheren Isolierung hindurchgeführt. Die untere Zwangsführung der Isolierstoffschichten erfolgt in den schmalen Steinaussparungen r, in welche die jedesmaligen oberen Isoliierstoffschichtcn dicht einsetzen. Ferner kann die untere oder auch seitliche Zwangsführung der Isolierstofschichten mit in den Überständen c vorbereiteten Auslappungeng od. dgl. Vorkehrungen, die sich leicht herausdrücken lassen, geschehen, wenn solche Vorkehrungen nicht entsprechend besonders aufgesetzt oder durchgesteckt werden. Damit wird die völlig gleichmäßige und zwangsläufig geführte Unterteilung der schmaleren Wand'luftschlitze in die kleineren Luftzellen auch ausdauernd und dicht so gewährleistet, daß sich darin keime stärkeren Feuchtigkeitsmengen mehr niederschlagen, ansammeln. oder einfrieren können.
- Und dadurch ist auch die hintere Luftzelle d bzw. die Hinterwand f technisch fast unabhängig von der vorderen Luftzelle e gemacht worden, so daß erstere nunmehr solchen beständigeren Wärmekoffer bilden, der auch positiv Wärmeleistungen zu verbürgen vermag. Die geteilten und nach dem Isolierstoffsohichteneinbau wieder dicht zusammengepreßten Bi.nderschichten aerhalten für die äußerst kleinen Dübelverankerungen k, Klammern od, ähnJ. Dübelanker solche schwalbenschwanzförmigen cd,. dgl. konischen Steinnuten, Langlöcher' oder andere zweckmäßige Vorkehrungen h, die sowohl seitlich als auch oberhalb an den Binderschiehtsteinen a anzuordnen sind und in welchen sich die Dübelanker k, entsprechend vermörtelt, beliebig seitlich verschieben lassen. Dadurch sind die geteilten Binderschichten trotz der durch sie hindurchgeführten Isolierstoffschichten so starr und fest wieder zu verbinden, als wenn sie aus einem Stückhergestellt wären.
- Als Isolierstoffschichten können sowohl übliche Asphaltpappen als besonders auch solche mit weißen oder rückstrahlenden, glitzernd kaschierten Oberflächen spiegelnde dünne Metallfolien und ähnlich geeignete Stoffe verwendet werden. Statt solcher weicheren oder elastischeren Stoffe sind aber ebenfalls dünne härtere Stoffe, wie Rollglas, Eternit, dünne Platten aus Kork, Glaswolle od. dgl. zweckmäßigen Isolier- und Wärmestoffen, auch mit entsprechenden rückstrahlenden Kaschierungen zu verwenden. In beiden Fällen lassen sie sich in kürzeren oder längeren Bahnen und auch in Rollenform einbauen. Zum schnelleren Einbau bzw. zu ihrem erleichterten Überschieben über die Dübelanker erhalten die Isolierstoffschiehten in der bestimmten Ankerhöhe kleine Reihenlöcher oder schmale Schlitze, vorgeritzte Markierungen od. ähnl. zweckmäßige Vorkehrungen, welche ebenso für den Einbauvon mehrfachenIsolierstoffschichten anzuordnen sind, wobei die schmalen Abstandstreifen absolut sicher auf den Dübelankern ruhen.
- Für die besonderen Binderschichten a sind ebenfalls bei größeren Stein-, Beton- oder Plattenkörpern d'ie Verankerungsvorkehrungen h gleich in kleinen entsprechenden Verstärkungskanten an solcher größeren Körpern selbst auszubilden, wodurch sich ihr Zusammenbau mit den Isolierstoffschichten weiter vereinfachen läßt. Sonst aber sind die besonderen Binderschichten a in beliebigen Längen und Stärken berstellbar.
- Ebenso brauchen die unbegrenzt abwandelbaren kleinen Dübelanker nicht auf Einzelanker beschränkt zu werden, sondern können ebenso als doppelte oder breitere Reihenanker verwendet werden.
- Der Wandaufbau geht in derselben Weise wie bei den bisherigen Luftschichtwänden vor sich. Nachdem eine Wandseite mit der halben Binderschicht bei innen glatt abgestrichenem Fugenmörtel hochgemauert ist, werden die kleinen Dübelanker, an den entsprechenden Stellen eingemörtelt, in die Stein, nuten h fest hineingedrückt, dann sogleich die Isolierstoffschichten über die entsprechend dazu auf einer Seite vorbereiteten Dübelanker geschoben, deren besondere Ausbildung auch ihr Abwehen verhindert. Darauf wird die andere Wandseite in gleicher Höhe nachgeholt, die zweite Binderschichthälfte, ebenfalls an richtiger Stelle vermörtelt, über die vortretenden Dübelanker geschoben und fest an die Isolierstoffschicht angepreßt. Die Luftzellen sind damit dicht geschlossen, worauf der weitere Aufbau in ununterbrochener Weise weiter vor sich geht.
Claims (5)
- PATEN TANSI'uÜCIt1:: r. Luftzellenwand, gekennzeichnet durch zwei einen schmalen Luftschlitz bildende' Wandschalen und eine in der Mitte des Luftschlitzes angeordnete Isolierschicht, an die in verschiedenem Höhenlagen jeweils zwei einander gegenüberliegende, gegenseitig verankerte Binderschichten der beiden Wandschalen dicht anliegen.
- 2. Luftzellenwand nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Binderschichten durch Dübelanker od. dgl. miteinander verbunden sind und daß zur Aufnahme dieser Verankerungen die Steine der Binderschichten mit waagerechten schwalbenschwanzförmigen Nuten od. ähnl. Ausnehmungen und die Isolierstoffschicht mit Langlöchern, Lochreihen u. dgl. versehen sind.
- 3. Luftzellenwand nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmuna n für die Verankerung an in den Luftschlitz hineinragenden Verstärkungen von die Wandschale bildenden Großbaukörpern oder Platten angeordnet sind.
- 4. Luftzellenwand nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dübelanker als Einzel-, Doppel- oder Reihenanker ausgebildet sind.
- 5. Luftzellenwand nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierschicht aus zwei oder mehr durch Abstandsleisten voneinander getrennten Teilschichten besteht. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 603 070.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP40453A DE816889C (de) | 1936-03-11 | 1949-04-22 | Luftzellenwand |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE475231X | 1936-03-11 | ||
| DEP40453A DE816889C (de) | 1936-03-11 | 1949-04-22 | Luftzellenwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816889C true DE816889C (de) | 1952-11-04 |
Family
ID=25944258
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP40453A Expired DE816889C (de) | 1936-03-11 | 1949-04-22 | Luftzellenwand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE816889C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4641473A (en) * | 1985-12-23 | 1987-02-10 | Trezza Ronald F | Clip construction for wall arrangement |
| US5373676A (en) * | 1992-09-28 | 1994-12-20 | Francis; Steven R. | Thin brick panel assembly |
| US5501049A (en) * | 1992-09-28 | 1996-03-26 | Francis; Steven R. | Thin brick panel assembly |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE603070C (de) * | 1932-12-16 | 1934-09-21 | Otto Longworth | Durchgehende Hohlmauer mit einer durch Pappisolierung unterteilten Luftschicht |
-
1949
- 1949-04-22 DE DEP40453A patent/DE816889C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE603070C (de) * | 1932-12-16 | 1934-09-21 | Otto Longworth | Durchgehende Hohlmauer mit einer durch Pappisolierung unterteilten Luftschicht |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4641473A (en) * | 1985-12-23 | 1987-02-10 | Trezza Ronald F | Clip construction for wall arrangement |
| US5373676A (en) * | 1992-09-28 | 1994-12-20 | Francis; Steven R. | Thin brick panel assembly |
| US5501049A (en) * | 1992-09-28 | 1996-03-26 | Francis; Steven R. | Thin brick panel assembly |
| US5526630A (en) * | 1992-09-28 | 1996-06-18 | Francis; Steven R. | Method of producing a thin brick panel assembly |
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