DE339639C - Gebaeudeaussenwand mit durchgehendem Hohlraum - Google Patents

Gebaeudeaussenwand mit durchgehendem Hohlraum

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DE339639C
DE339639C DE1919339639D DE339639DD DE339639C DE 339639 C DE339639 C DE 339639C DE 1919339639 D DE1919339639 D DE 1919339639D DE 339639D D DE339639D D DE 339639DD DE 339639 C DE339639 C DE 339639C
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wall
wall shell
continuous cavity
shell
round wooden
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DE1919339639D
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MAX HUGUENIN
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/28Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04B2002/0297Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements of which the width is less than the wall thickness

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Description

  • Gebäudeaußenwand mit durchgehendem Hohlraum. Gegenstand der Erfindung ist eine doppelschalige Gebäudeaußenwand mit durchgehendem Hohlraum. Gemäß der Erfindung ist bei dieser Außenwand die innere, aus Rundholzstielen mit gewellerten oder ausgemauerten Feldern (ohne Streben und Riegelhölzer) bestehende Wandschale mit der durch Luftisoherschicht von ihr getrennten, dünnen äußeren Massivwandschale durch im Zickzack verlaufende Zugeinlagen verbunden. Diese Zugeinlagen überspannen einerseits die vorgenannten Rundholzstiele der inneren Wandschale und anderseits versetzt dazu angeordnete Halbrundstiele, die an der Innenseite der äußeren Wandschale eingebettet sind.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Grundschnitt. 'Ein Teil dieses Grundschnittes, eine Gebäudeecke veranschaulichend; ist in Fig. i a vergrößert herausgezeichnet.
  • Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach Linie A-B der Fig. i ohne Ausmauerung.
  • Fig. 3 stellt einen senkrechten Schnitt durch die Wand und die Balkenlage in etwas größerem Maßstabe dar.
  • Die innere Wandschale W besteht aus Rundholzstielen a und gewellerten oder ausgemauerten Feldern. Streben und Riegelhölzer fallen fort. M ist die äußere Massivwandschale, die von der inneren Wandschale W durch die Luftisolierschicht g getrennt ist. Beide Wandschalen sind durch im Zickzack verlaufende Zugeinlagen d verbunden, welche die Rundholzstiele der Innenwand W einerseits und versetzt dazu angeordnete, an der Innenseite der äußeren Massivwandschale M eingebettete Halbrundholzstiele b anderseits umspannen. Die Halbrundholzstiele b können sowohl längs wie quer (wie in Fig. i a mit b' bezeichnet) zur Wandflucht gestellt werden.
  • Die Rundholzstiele der inneren Wandschale werden zweckmäßig auf eine durchgehende Schwelle ai aufgesetzt. Für die äußeren Halbrundholzstiele genügen angeblattete Schwellenenden bi. Die äußere und die innere Wandschale sollen zur Sicherung der Konstruktion oben unter der Balkenlage fein gemeinschaftliches Rähm c erhalten (Fig. 3).
  • Die Wellerung der inneren Wandschale W kann= in an sich bekannter Weise aus Strohlehm auf Stakhölzern, Latten o. dgl. bestehen und soll zur Versteifung der Stiele beitragen.
  • Die aus Draht oder Bandeisen bestehenden Zugeinlagen d ersetzen die sonst üblichen Streben und Riegelhölzer, deren Beschaffung und Abbinden erhebliche Arbeitslöhne und sonstige Kosten verursacht. Durch diese Zugeinlagen wird eine gut verstrebte Verbindung zwischen äußerer und innerer Wandschale hergestellt. Die Zugeinlagen gehen durch die Wellerung bzw. Ausmauerung der inneren Wandschale hindurch. Wird diese gewellert ausgeführt, so können an der betreffenden Stelle stärkere Stakhölzer vorgesehen werden, in die die Zugdrähte oder -bandeisen in schrägem Schnitt einfassen, um die Verstrebung zu erhöhen, wozu die erhärtete Lehmwellerung in ihrer ganzen Schräge noch erheblich beiträgt.
  • Eingelegte Eisenhaken e (Fig. i a) verbinden die äußere Massivwandschale mit den Stielen a und b.
  • Die äußere Massivwandschale kann in Backstein oder Lehmsteinmauerwerk ausgeführt werden, jenes allenfalls hochkantig, dieses flachkantig. In die durchgehenden Hohlräume g können Mauerzungen der Außenschale zur Verstärkung des Verbandes eingelegt werden.
  • Die Innenfläche der Wandschale W kann in Lehm glatt aufgezogen werden und gekalkt oder auch noch besonders verputzt; werden.
  • Die in ihrer Gesamtheit neue Bauweise macht es möglich, bei möglichster Vermeidung von teureren Baustoffen und landläufiger und deshalb billiger Bauausführung sich zur Herstellung von wärmesicheren Hohlwänden der einfachsten, leicht beschaffbaren Baustoffe ohne Abfall zu bedienen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRUcH: Gebäudeaußenwand mit durchgehendem Hohlraum, dadurch gekennzeichnet, daß die innere, aus Rundholzstielen (a) und gewellerten oder ausgemauerten Feldern (ohne Streben und Riegelhölzer) bestehende Wandschale mit der durch Luftisolierschicht (g) von ihr getrennten, dünnen äußeren Massivwandschale (M) durch im Zickzack verlaufende Zugeinlagen (d) verbunden ist, die die Rundholzstiele (a) einerseits und versetzt dazu angeordnete, an der Innenseite der äußeren Wandschale eingebettete Halbrundholzstiele (b) anderseits überspannen.
DE1919339639D 1919-05-06 1919-05-06 Gebaeudeaussenwand mit durchgehendem Hohlraum Expired DE339639C (de)

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DE (1) DE339639C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2769332A (en) * 1950-12-18 1956-11-06 Jr Charles Kepler Brown Preformed slab and shell construction

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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