DEP0013080DA - Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Azofarbstoffen.

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DEP0013080DA
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DE
Germany
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gray
purple
blue
oxybenzene
amino
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Expired
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English (en)
Inventor
Richard Dr. Fleischhauer
Original Assignee
Danner, Johann Max, Frankfurt/M.-Fechenheim
Zerweck, Werner, Dr., Frankfurt/M.-Fechenheim
Publication date

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Description

u.Dp.W.ZERWECK b ,. . ySi <f V
Frankfurt a/M-Peehenßeim, 2S09oi94fe
DreBu/St
Verfahren zur Herstellung vob
Es wurde gefunden, dass stan neue wertvolle Azofarbstoffe erhält9 wenn man Diazoverbindungen aromatischer Amine mit 2.6^DiQSy*- naphthalin=4~sulfonsäure kuppelt.
Die for das vorliegende Verfahre« verwendete 2,6 Dioxynaphthalin-^-sulfonsäure ist noch nicht beschrieben, Sie kann bei«» spielsweise dadurch erhalten werden, dass maa 2-Amino 6-oiynaphthaiiiä 8-sulfonsäure mit Natriumbisulfit umsetzt und den erhaltenen Sehwef« ligsäureester der 2„6-Dioxynaphthalin 4 sulfoasäure durch Kochen mit Mineralsauren verseift.
Die 2„6=Dioxynaphthalin-4-sulfoßsäure bildet ein grün« graues wasserlösliches Pulver, das sich leicht in Wasser und Alkalien löst,, Die Lösungen der Alkalisalze fluoreszieren lebhaft grün.
Unter den erfindungsgeaäss hergestellten Azofarbstoffen sind diejenigen von besonderem Interesse, welche Λaη durch Kuppeln von 2O6 Dioxynaphthalin-4-sulfonsäure mit o—Oxydiazoverbindungen er« hält« Auf diese Weise gelangt man zu gut egalisierenden o-Dioxy -azofarbstoffen, welche auf "Wolle beim Chromierea gedeckte neutrale graue bis olive Färbungen ergeben, wie sie für die Praxis erwünscht
Die so erhaltenen B'ärbungen verändern im allgemeinen bei Betrachtung im künstlichen Licht ihren schönen Ton nicht oder nur uunwesentlich uad besitzen neben sehr guter Lichtechtheit ausgezeichnete Walk und Pottiagechtheit.
Beispiel Is
16,8 kg 4-Methyl S nitro 2 amiiao 1 o^ueutol «öi'den ia Jfe: üblichen Weise diazotiert« Die erhaltene Di&soverbiaduag trägt m@.ü in eiae konzentrierte, überschüssiges Natriumcarbonat enthaltende Lösung voa 26 kg 2O6-Dioxynaphthalin 4 sulfolsäure ein und x'finrt,cie die Diazoverbindung nicht mehr nachweisbar ist.
D@r ^ie üblich abgeschiedene und getrocknete Farbstoff stellte ein schwarzes Pulver dar, das sich in Wasser mit dunkelblau«i' in Natriumcarbonatlösung mit blaugruner und in konzentrierter Schwer feisäure mit rotvioletter Farbe lost. Er färbt Wolle aus saurem Bad«b
in rotstichig grauen Tönen,die durch Chromieren in ein blaustiehi*® g®s Gra« übergehen«,
Diese Färbungen sind sehr· gut lieht-, walk- und potting@eht und besitzen eine gute Abendfarbe.
Beispiel 2t
33,2 Kg 404*-Diaminodiphenyl~3e3?-dioxyessigsäure werden tetrazotiert„ Die letr&zolösung lässt man in eine !Kit Pyridin ver<» setzte wässerige Lösung von 24 kg 2s6-Dio%ynaphthalin-4=-sulfon^äur@ einlaufen und rührt, bis die Farbstoffbildung beendet ist„
Das Natriumsalz des erhaltenen Farbstoffs stellt ein dunkl@sf wasserlösliches Pulver dar, das sieh in Wasser, sowie in konzentrierter Schwefelsäure mit blauer Farbe löst« Es färbt Baumwolle in grönstichig blauen Tönen, die durch Nachbehandlung mit Kupfersalzen in blaugrün übergehen. Die nachgekupferten Färbungen sind waseh-unä lichtechte
Beispiel 3s
26,5 kg l-Amiao-S-phenoxybenzol-4·-sulfonsäure werden in der üblichen Weise diazotiert» Die Diazolösung vereinigt man mit einer salzsauren wässerigen Lösung von 1493 kg a-Naphthylamin. Nach be®» endeter Kuppelung wird der Farbstoff mit Natronlauge gelöst und w@i<» terdi'azotiertβ Die erhaltene Diazopaste wird in eine mit öbersehüs® sigew, Pyridin versetzte wässerige Lösung von 24 kg 2O6-Dioxynaphtn<s>» 1 in-'4-sulfonsäure eingetragen«,
Der so erhaltene Farbstoff bildet als Natriumsalz ein dunkles wasserlösliches Pulver. Seine Lösungsfarbe in Wasser ist dunkelgrifaf in konzentrierter Schwefelsäure grünstichig blauschwar7. Der Färb® stoff färbt Wolle aus schwach saurem Bade in grünstichig schwarzen Xöneüo Die Färbungen sehlagen bei künstlicher Beleuchtung nicht um und besitzen gute Echtheitseigenschaften«,
Ia der nachfolgenden Tabelle sind einige weitere, nach de® vorliegenden Verfahren hergestellte Farbstoffe mit ihren Eigenschaften, sowie die mit ihnen erhaltenen Färbungen, stellt s

Claims (2)

  1. Tabelle :
    Diazokomponente
    Lösungsfarbe des Farbstoffs in k-on ζ.
    Wasser
    Schwefel* säure lösung
    Färbung"auf Wolle
    direkt
    chro®i«rt
    amino-1-oxybenzol
    4·-ChI or - 6 - η i t ro-
    S-amiao-l-oxy-
    benzol
    5-Nitro-2-amino 1-oxybenzol
    S04,6 Trichlor-2
    amiao-l-oxybenzol
    4-Nitro~2~amino-1-oxybenzol
    4f6--Dinitro 2-amino-1-oxybenzol
    4~Nitr»o 6-sulfo
    2-4snino~l oxyben^
    ιοί
  2. 2 .amino
    beazoesäure
    dunkelblau
    blau
    grau
    blaugrün
    violett* grau
    stahl«= blau
    rot violett
    violettschwarz
    dunkelviolett
    violett
    rotbraun
    bordo
    dunkel«
    do.
    dunkelviolett violettgrau
    blaugrau
    grün
    grau
    grau
    grün
    öl j v*
    ξ TAU.
    violett
    blau
    violett bordo
    grauviolett
    grau*» grün
    do.
    blaustich rot
    grau
    schiefer«« grau
    grünstiehig grau
    schiefer=® grau
    olivgrün
    olivgrau
    neutrali grau
    _Patentanspruoh ι
    Verfahren zur Herstellung von Azofajp-bstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man Diazoverbindungen aromatischer Amine mit 2^6 Dioxynaphthalin-4-sulfonsäure kuppelt und die so erhaltenen Farbstoffe gegebenenfalls mit metallabgebenden Mitteln behandelt.

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