DEP0012571MA - - Google Patents
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 25. August 1954 Bekamitgemacht am 22. März 1956
Die Erfindung betrifft einen dehnbaren Bandkörper für Schmuck- und Gebrauchszwecke, z. B.
für Armbänder, Uhrarmbänder u. dgl., welcher Glieder in Gestalt von flachen Hülsen aufweist, die
unter Wirkung einer Federung mit ihren quer zur Bandlängsrichtung liegenden Längsseiten aneinander
angelegt werden, wodurch der Bandkörper verkürzt wird und gegen die Wirkung der Federung
gedehnt werden kann. Gegenüber bekannten Bandkörpern dieser Art zeichnet sich der Erfmdungsgegenstand
durch eine.nette Verbindung und Federung seiner Glieder aus.
Gemäß der Erfindung erstreckt sich von jedem Ende einer quer zur Bandlängisrichtung liegenden
Seite jedes Gliedes' ein Metallstreifen entlang der am' Bandsaum liegenden offenen Querseite des
Nachbargliedes mit einem rechtwinklig abgebogenen Teil längs und mit einem nochmals rechtwinklig
abgebogenen Endteil quer zum Nachbarglied in dasselbe hinein, und zwischen die erstgenannten
Metallstreif enteile. und die von ihnen überfaßte Längswand des Nachbargliedes sind
Federn eingespannt. Dabei kann der einem Glied zugeordnete Metallstreifen an einem hinter einer
Längswand desselben liegenden mittleren Metallstreifen oder an der Gliedlängswand selber angebogen
sein. Die dem Bandsaum entlang liegenden Metallstreifen können von den Rändern der Decke
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P 12571 HI/44a
und des Bodens auf der ganzen Breite der Glieder geführt oder der Rand des Bodens bei der Hangstelle
des Metallstreifens im MaJ3 der Breite des
,. .. letzteren ausgeklinkt sein. Als Federn können eine
beide Metällstreifenendteile zusammenfassende
flach gewickelte Drahtschraubenfeder oder bei jedem Metallstreifenendteil je eine kreisförmig gewickelte
Drahtschraubenfeder, welche auch durch einen Zwischenschenkel verbunden sein können,
ίο oder eine die Metällstreifenendteile mit abgebogenen
Endteilen zusammenfassende stumpfwinklige oder bogenförmige Blattfeder verwendet
werden. .
Der neue dehnbare Bandkörper zeichnet sich durch eine äußerst einfache Bauart aus, denn er besteht
nur aus drei bzw. zwei Teilen, dem hülsenförmigen Glied und dem Metallstreifen, der mit
dem Glied auch aus einem Teil bestehen kann, und der Feder. Der neue Bandkörper kann daher äußerst
billig hergestellt werden.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfmduhgsgegenstandes in sieben Abbildungen
dargestellt und -zeigt in
Abb. ι eine erste Ausführungsform des Bändkörpers
in teilweise gedehntem Zustand in Seitenansicht, teils in senkrechtem Längsschnitt,
Abb. 2 denselben in Draufsicht, teilweise in waagerechtem Längsschnitt,
Abb. 3 denselben im Querschnitt nach den Schnittzeichen 3-3 der Abb. 1 und 2,
Abb. 4 denselben im Querschnitt nach den Schnittzeichen 4-4 der Abb. 1 und 2,
Abb. 5 eine weitere Ausführungsform des Bandkörpers in Seitenansicht,
Abb. 6 eine dritte Ausführungsform des Bandkörpers mit Drahtschrauibenfedern in waagerechtem'
Längsschnitt, .
Abb. 7 die letztgenannte Ausführungsform des Bandkörpers, jedoch mit Blattfedern, in waage-
rechtem Längsschnitt. ■ .
Der Bandkörper weist, in der Draufsicht (Abb. 2) gesehen, rechteckige, mit ihrer Länge quer zur
Bandlängsrichtung liegende Glieder α auf. Die Glieder α sind Metallhülsen von rechteckigem Hohlquerschnitt
und bestehen aus Decke b, Boden c und zwei Querwänden d und e. Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 bis 5 liegt in jedem der Glieder a
entlang der einen Querwand d desselben ein der lichten Gliedhöhe entsprechender Metallstreifen f,
welcher sich mit je einem rechtwinklig an ihm an-
'■'■ gebogenen Teil g entlang den beiden Bandsäumen
vor die Öffnungen des Nachbargliedes a, mit einem von diesen ebenfalls rechtwinklig abgebogenen
Teil h längs in die offenen Enden des Nachbar gliedes α und mit einem ebenfalls rechtwinklig abgebogenen
Endteil i zum Ausgangsglied α zurück erstreckt. Zwischen die in das Nachbarglied α hineinragenden
Metallstreifenteile h und die von denselben überfaßte Längswand e des Nachbargliedes a
ist eine Feder k eingespannt. Die Feder k ist in Anpassung
an den lichten Hohlraum der Glieder a in Längsrichtung derselben flach aus Federdraht gewickelt,
so· daß sie die. zwei Endtgile i des Metallstreifens
/, die diesem gegenüber schmäler gestaltet
sind, zusammenfassen. ; Die Teile g des Metall-^
Streifens f sind von den über sie greifenden etwas eingebördelten Rändern V', c' der Decke b und des
Bodens c, und zwar von der gesamten Breite derselben, überfaßt und geführt, allerdings mit so viel
Spielraum, daß der Bandkörper stärker, als es zum Umlegen desselben um den Arm erforderlich ist,
geschmiegt werden kann.: . :.;.:,../ γ
Bei der Ausführungsform nach Abb. 5 weisen die eingebördelten Ränder c' des Bodens c der Glieder«
nahe der Hangstelle des mittleren Metallstreifens / einen dem Querschnitt der Metallstreifen g entsprechenden
Ausschnitt / auf. In dem Ausschnitt / können die Metallstreifen g im rechten Winkel von
ihrem Glied α abwärts abgeschwenkt werden. Dadurch hat man die Möglichkeit, den dehnbaren
Bandkörper zu einer Stütze zum Aufstellen der damit versehenen Armbanduhr zusammenzulegen.
Bei den Ausführungsformen nach Abb. 6 und 7 sind die Metallstreifen g unmittelbar an den Enden
der Wand d der Glieder α angesetzt. Dadurch ergibt sich für den Bandkörper bei jedem Glied a
ein um die Stärke des Metallstreifens vergrößerter Auszug.
Bei der Ausfuhrungsform nach Abb. 9 sind zwischen
jedem der Teile/i der Metallstreifen g und
die von diesen überfaßte Längswand e des Nachbargliedes α drahtschraubenförmige Federn m eingespannt.
Dieselben können durch einen Zwischenschenkel μ vereint und damit die Metallstreifenteile
g wieder an ihren Endteilen i zusammengefaßt sein.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 7 ist zwischen die Metallstreifenteile h und die von ihnen
überfaßte Gliedlängswand e eine stumpfwinklig gebogene Blattfeder 0 eingespannt, die mit abgebogenen
Endteilen p die Randteile i der beiden Metallstreifen g hinter- und die letzteren zusammengefaßt.
An ihrer Stelle könnte auch eine aus Runddraht gestaltete, Schenkel 0 und Endteile p
und in ihrer Mitte mindestens einen Drahtschraubengang q enthaltende Feder Verwendung
finden. .
Durch die zwischen die Metallstreifenteile h und die von ihnen überfaßte Längswand e der Glieder a
eingespannten Federn k bzw. m bzw. 0 werden die
Glieder α mit ihren benachbarten Wänden d und e aneinander angelegt und dadurch der Bandkörper
äußerst verkürzt. Durch Zug unter Zusammendrücken der Federnd bzw. m bzw. 0 werden die
Glieder α voneinander abgezogen und der Bandkörper gedehnt. Er kann sich dadurch unter zu
seinem genügend festen Sitz auf dem Arm erforderlicher Spannung an dem Umfang des Armes ''
selbsttätig anpassen. ,
Claims (11)
- PATENTANSPRÜCHE:. i. Dehnbarer Bandkörper, welcher Glieder in Gestalt von flachen Hülsen aufweist, die unter .Wirkung einer Federung mit ihren quer zur ■■„ Bandlängsrichtung liegenden Seiten aneinander698/36P 12571IH/44 aangelegt werden, dadurch gekennzeichnet, daß von jedem Ende einer der quer zur Bandlängsrichtung liegenden Seiten jedes Gliedes (α) ein Metallstreifen (g) sich entlang der am Bandsaum liegenden offenen Querseiten des Nachbargliedes (a) erstreckt und mit einem rechtwinklig in dessen Öffnung eingebogenen Teil Qi) dessen dem Ausgangsglied (a) zugewandte Längswand (<?) überfaßt und zwischen, die letztere und ίο die sie hinterfassenden Metallstreifenteile Qi) Druckfedern eingespannt sind.
- 2. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vom gleichen Glied (α) aus sich erstreckenden Metallstreifent5 (g) an einem mittleren, im Glied (α) liegenden,dessen Längswand (d) hinterfassenden Metallstreifen (f) angebogen sind.
- 3. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daiß die vom gleichen Glied (α) aus sich erstreckenden Metallstreifen (g) unmittelbar an dessen Längswand (cü) angebogen sind.
- 4. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Bandsaum entlang liegenden Metallstreifen (g) von den Rändern Qj', c') der Decke Q>) und des Bodens (c) in der gesamten Breite derselben überfaßt und geführt sind und zwar mit so viel Spielraum, daß der Bandkörper stärker, als es zum Umlegen desselben um den Arm erforderlich ist, geschmiegt werden kann.
- 5. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die die Metallstreifen (g) von unten überfassenden und führenden Ränder (c') der Gliederböden (c) nahe der Hangstelle des mittleren Metallstreifens (/) einen dem Querschnitt der Metallstreifen (g) entsprechenden Ausschnitt (/) aufweisen, in welchen die Metallstreifen (g) einschwenkbar sind.
- 6. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem in das Nachbarglied (a) eingebogenen Metallstreifenteil Qi) ein kurzer Endteil (i) rechtwinklig zur hinterfaßten Nachbargliedwand (e) zurückgebogen ist.
- 7. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den überfassenden Metallstreifenteilen Qi) und der überfaßten Wand (e) eine in Anpassung an den Hohlraum der Glieder (α) in deren Längsrichtung flach aus Federdraht gewickelte Feder (k) angeordnet ist, welche die zwei Metallstreifen (g) an ihren gegenüber den Metallstreifenteilen Qi) verschmälerten Endteile (i) zusammenfaßt.
- 8. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen jeden der überfassenden Metallstreifenteile Qi) und die überfa-ßte Wand (e) eine auf dem verschmälerten Metallstreifeüendteil (J) sitzende Drahtschraubenfeder (m) eingespannt ist.
- 9. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 bis 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Drahtschraubenfedern (m) durch einen Zwischenschenkel (w) vereint die Metallstreifen (g) zusammenfassen.
- 10. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 'bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die überfassenden Metallstreifenteile Qi) und die überiaßte Gliedwand (e) eine stumpfwinklige oder bogenförmige Blattfeder (0) eingespannt ist, welche mit den Metallstreifenteilen Qi) entgegengebogenen Endteilen (p) die in diesem Falle uinverschmälerten Endteile (i) hinter- und die Metallstreifen (g·) zusammenfaßt.
- 11. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die überfassenden Metallstreifenteile Qi) und die überfaßte Gliedwand (e) eine aus einem mittleren, mindestens einen Drahtschraubengang(q) umfassenden und zwei an den Teilen, (^-angreifenden Schenkeln bestehende Feder eingespannt ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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