DE1557500C - Dehnbares Ghederband - Google Patents

Dehnbares Ghederband

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DE1557500C
DE1557500C DE1557500C DE 1557500 C DE1557500 C DE 1557500C DE 1557500 C DE1557500 C DE 1557500C
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DE
Germany
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legs
sleeve
connecting bracket
belt according
link belt
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Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
7530 Pforzheim Kunzmann Ludwig
Original Assignee
Rodi & Wienenberger AG 7530 Pforz heim
Publication date

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Description

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, Die Erfindung betrifft ein dehnbares Gliederband stens eines Schenkels angebrachten Erhöhung gegen
für Schmuck und Gebrauchszwecke, insbesondere eine Verschiebung quer zur Bandlängsrichtung arre-
Uhrarmband, aus zwei übereinander angeordneten tiert.
und um die halbe Gliedbreite versetzten Lagen von Durch diese anders geartete Arretierung ist es nun-Hülsengliedern, wobei jedes Hülsenglied der einen 5 mehr möglich, das dehnbare Gliederband wesentlich Lage mit zwei benachbarten Hülsengliedern der flacher auszubilden und somit eine elegantere Form anderen Lage durch zumindest im Bereich der zu erreichen. Bisher war das nicht möglich gewesen, Hülsenglieder unrunde 'U-förmige Verbindungsbügel da die Verbindungsbügel von den Blattfedern- geverbunden ist, deren in die Hülsenglieder hinein- halten wurden und die notwendigen Erhebungen, ragende Schenkel sich beim Dehnen des Bandes rela- ίο Sicken und Quernuten viel Platz in Anspruch tiv zur Hülse drehen und dadurch in den Hülsen- nahmen. Da die Blattfedern im vorliegenden Falle gliedern wenigstens einer Lage angeordnete vor- nicht mehr abgekröpft oder sonstwie deformiert zu gespannte Blattfedern flachdrücken, die ihrerseits ein werden brauchen, nehmen sie beim Dehnen des Rückdrehmoment auf die Verbindungsbügel aus- Bandes weniger Platz in Anspruch, so daß die üben. 15 Schenkel der Verbindungsbügel um einen größeren
Es ist eine Ausführung eines derartigen dehnbaren Winkel geschwenkt werden können. Es ist also mit
Gliederbandes bekannt, bei der die U-förmigen Ver- Hilfe dieser Ausführungsform nicht nur ein wesent-
bindungsbügel durch umgebogene Laschen der inne- Hch schlankeres, eleganteres dehnbares Gliederband
ren Lage der Hülsenglieder gehalten sind. Diese Aus- geschaffen, sondern überdies auch noch zusätzlich
führungsform eines dehnbaren Gliederbandes hat 20 eine Vergrößerung der Strecklänge erreicht bei den
jedoch den Nachteil, daß die einzelnen Glieder nicht bekannten guten Biegeeigenschaften,
auswechselbar sind. Zum Auswechseln müßte die Bei dem erfindungsgemäßen Vorschlag würde es
vorhandene Lasche zuerst gerade gebogen werden, genügen, nur an der Außenseite eines der Schenkel
was in den meisten Fällen zur Zerstörung führt. des U-förmigen Verbindungsbügels eine Erhöhung
Eine andere Möglichkeit, die U-förmigen Verbin- 25 vorzusehen. Diese könnte dann in eine die Unterseite dungsbügel in ihrer Lage zu halten, besteht darin, die bildende Wand der Hülsenglieder eingebrachte Aus-Blattfederenden mit einer Sicke zu versehen und auf buchtung oder Aussparung einrasten,
den Innenseiten der U-förmigen Verbindungsbügel Die Erhöhungen auf den Schenkeln der U-förmigen eine Quernut anzubringen. Ein solches Gliederband Verbindungsbügel können entweder kugelförmig auszeichnet sich durch eine außerordentlich große Dehn- 30 gebildet sein oder so, daß die Schenkel in ihrer barkeit und Biegsamkeit aus. Außerdem ist es nur aus Längserstreckung teilweise nach außen abgekröpft 3 verschiedenen Teilen, nämlich den Hülsen, den sind und die Länge des abgekröpften Abschnittes so Verbindungsbügeln.und den Blattfedern zusammen- gewählt ist, daß eine parallel zur Hauptrichtung der gesetzt. Dadurch ist sein Aufbau und Zusammenbau Schenkel verlaufende Fläche gebildet ist. Eine weitere äußerst einfach und seine Herstellung sehr wirtschaft- 35 Möglichkeit besteht noch darin, die Schenkelenden Hch, zumal die Teile ohne Lot- oder Nietarbeiten der U-förmigen Verbindungsbügel nach auswärts ineinandergefügt werden können. Infolgedessen sind abzuwinkein.
auch die einzelnen Bauteile sehr leicht auswechselbar. Vorteilhafterweise wird man jedoch nicht nur die Um jedoch in diesem Falle die vorteilhafte große Erhöhung an einem Schenkel anbringen, sondern Dehnbarkeit und Biegsamkeit des Bandes zu erhalten, 40 jeweils an beiden, so daß die auswärts gerichteten ist es unerläßlich, für die einzelnen Hülsenglieder Stellen der der Bandinnenseite zugewandten Schenkel einen verhältnismäßig großen Querschnitt zu wählen. der U-förmigen Verbindungsbügel in entsprechenden Dies ist erforderlich, da die Schenkel der U-förmigen Aussparungen der Bandunterseite gehalten sind und Verbindungsbügel durch die eingebrachte Quernut daß die der Bandoberseite zugewandten auswärts einen größeren Querschnitt aufweisen müssen und 45 gerichteten Stellen der Schenkel in Ausbuchtungen überdies auch durch das Einbringen einer Sicke in der Bandoberseite gehalten sind,
die Blattfedernenden ein gewisser Raum beansprucht Zweckmäßigerweise können dabei auf der Bandwird, der den zum Dehnen des Bandes notwendigen Unterseite jeweils Aussparungen vorgesehen werden Spielraum einengt. und auf der Oberseite Ausbuchtungen oder gegebe-
Der Erfindung ist die Aufgabe gestellt, eine Mög- 50 nenfalls auch hier Aussparungen, wobei jedoch dann lichkeit aufzuzeigen, wie durch eine geeignete Aus- die obere Lage der Hülsenglieder von einer Deckbildung der Verbindungsglieder ein wesentlich schale überfaßt werden.
schlankeres dehnbares Gliederband geschaffen wer- Eine optisch gefällige Form läßt sich dadurch
den kann, wobei die bekannte !eichte Auswechselbar- erreichen, daß die auf der Bandunterseite vorgesehe-
keit der einzelnen Glieder und die überaus günstige 55 «en Aussparungen sowie die auf der Bandoberseite
große Dehnbarkeit und Biegsamkeit auch weiterhin vorgesehenen Ausbuchtungen rechteckige Form aüf-
vorhanden sein soll. weisen und mit ihrer größeren Seite entlang der
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß Bandlängsrichtung weisend angeordnet werden. Bei an der Außenseite mindestens eines Schenkels des in dieser Anordnung entsteht durch die auf der Obergeringem Maße elastisch deformierbarert U-förmigen €0 seite vorgesehenen rechteckigen Ausbüchtungen der Verbindungsbügels eine Erhöhung vorgesehen ist und optische Eindruck eines Zierstreifens. SelbstverständdaÖ die Erhöhung federnd in eine in der Wand der lieh läßt sich die Ausführung den jeweiligen HülsengHeder angeordnete Ausbuchtung oder Aus- Geschmacksrichtungen anpassen,
sparung eingreift. Durch die vorteilhafterweise in der ϊη der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des die Ober- oder Unterseite bildende Wand der Hülsen- «5 Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
glieder angeordneten Ausbuchtungen oder Aus- F i g. 1 das erfindungsgemäße Band in einer Seitensparüngen werden die U-förmigen Verbindungsbügel ansicht, teilweise ausgezogen,
nach dem Eingreifen der auf der Außenseite minde- F i g. 2 ein Bandglied im Querschnitt,
Fig.'3 eine in die Bandglieder einzuschiebende Blattfeder in perspektivischer Ansicht und
Fig. 4 die perspektivische Ansicht zweier Bandglieder, teilweise gebrochen.
Das dehnbare Gliederband der Erfindung besteht aus zwei übereinander angeordneten und um die halbe Gliedbreite versetzten Lagen von Hülsengliedern, einem oberen Hülsenglied 1 und einem unteren Hülsenglied 2. Die beiden Hülsenglieder 1, 2 sind durch U-förmige Verbindungsbügel 3 verbunden. Die in die Hülsenglieder 1,2 hineinragenden Schenkel 4 weisen einen rechteckigen Querschnitt auf, wodurch sie beim Dehnen des Bandes ihnen an der Innenseite der Schenkel anliegende Blattfedern 5 flachdrücken. Das hierdurch ausgeübte Rückdrehmoment auf die Verbindungsbügel versucht das dehnbare Gliederband immer in die der linken Seite der F i g. 1 entsprechende Ruhelage zu ziehen.
Die Schenkel 4 der U-förmigen Verbindungsbügel 3 tragen nach außen weisende Erhöhungen 6, die in Ausbuchtungen 7 der Hülsenglieder 1 bzw. in Aussparungen 8 der Hülsenglieder 2 federnd von der Stirnseite der Hülsenglieder 1,2 her eingeschoben werden können. Beim Einschieben der U-förmigen Verbindungsbügel 3 werden die in den Hülsengliedern 1, 2 angeordneten Blattfedern 5 so erfaßt, daß sie an der Innenseite der Schenkel 4 der U-förmigen Verbindungsbügel 3 anliegen. Das Überschieben der U-förmigen Verbindungsbügel 3 über die Blattfedern 5 wird durch eine Anschrägung der Stirnseiten der Schenkel 4 erleichtert. Nach dem Einschieben der U-förmigen Verbindungsbügel 3 in die Hülsenglieder 1, 2 verrasten sie durch die Erhöhung 6 in den entsprechenden Ausbuchtungen 7 bzw. Aussparungen 8, so daß ein unbeabsichtigtes Lösen ausgeschlossen ist. Zum Verkürzen des Bandes können die U-förmigen Verbindungsbügel 3 jedoch ohne Schwierigkeiten mit einem entsprechenden Werkzeug wieder aus den Hülsengliedern herausgezogen und nach der Veränderung der Länge des Bandes wieder in die Hülsenglieder 1, 2 eingeschoben und dort verrastet werden.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Dehnbares Gliederband für Schmuck- und Gebrauchszwecke, insbesondere Uhrarmband, aus zwei übereinander angeordneten und um die halbe Gliedbreite versetzten Lagen von Hülsengliedern, wobei jedes Hülsenglied der einen Lage mit zwei benachbarten Hülsengliedern der anderen Lage durch zumindest im Bereich der Hülsenglieder unrunde, U-förmige Verbindungsbügel verbunden ist, deren in die Hülsenglieder hineinragende Schenkel sich beim Dehnen des Bandes relativ zur Hülse drehen und dadurch in den Hülsengliedern wenigstens einer Lage angeordnete vorgespannte Blattfedern flachdrücken, die ihrerseits ein Rückdrehmoment auf die Verbindungsbügel ausüben, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite wenigstens eines Schenkels (4) des in geringem Maße elastisch deformierbaren, U-förmigen Verbindungsbügels (3) eine Erhöhung (6) vorgesehen ist und daß die Erhöhung (6) federnd in eine in der Wand der Hülsenglieder (1, 2) angeordneten Ausbuchtung (7) oder Aussparung (8) eingreift.
2. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite beider Schenkel (4) des U-förmigen Verbindungsbügels (3) eine Erhöhung (6) vorgesehen ist.
3. Dehnbares Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenseite eines oder beider Schenkel (4) kugelförmige Erhöhungen oder Noppen vorgesehen sind.
4. Dehnbares Gliederband nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (4) in ihrer Längserstreckung teilweise nach außen abgekröpft sind und die Länge des abgekröpften Abschnittes so gewählt ist, daß eine parallel zur Hauptrichtung der Schenkel (4) verlaufende Fläche gebildet ist.
5. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schenkelenden der U-förmig gebogenen Verbindungsbügel (3) nach auswärts abgewinkelt sind.
6. Dehnbares Gliederband nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die auswärts gerichteten Stellen der der Bandinnenseite zugewandten Schenkel (4) der U-förmigen Verbindungsbügel (3) in entsprechenden Aussparungen (8) der Bandunterseite gehalten sind und daß die der Bandoberseite zugewandten auswärts gerichteten Stellen (6) der Schenkel (4) in Ausbuchtungen (7) der Bandoberseite gehalten sind.
7. Dehnbares Gliederband nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Bandunterseite vorgesehenen Aussparungen (8) sowie die auf der Bandoberseite vorgesehenen Ausbuchtungen (7) rechteckige Form aufweisen und mit ihrer größeren Seite entlang der Bandlängsrichtung weisend angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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