DEV0005956MA - - Google Patents

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DEV0005956MA
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springs
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rhombus
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 20. Juni 1953 Bekanntgemacht am 5. April 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
Die Erfindung betrifft einen, dehnbaren Bandkörper, welcher für Schmuck- und Uhrarmbänder u. dgl. geeignet ist uind einzelne Federn aufweist, auf welchen sich kreuzende Glieder befestigt und mit denselben, zu einem sich federnd verkürzenden und dehnbaren Gliederband, vereint sind. Es sind . dehnbare Uhrarmbänder bekannt, bei welchen die einzelnen Glieder als sichtbare rhombusförmige Drahtfedern ausgebildet und an ihren Eckpunkten mit Windungen versehen sind. Diese Armbänder weisen den Mangel auf, daß sie durch ihre frei liegenden sichtbaren, Federn eine für Uhrarmbänder ungeeignete geschmackliche Wirkung hervorrufen und daß in den unabgedeckten Federwindungen ihrer Glieder sich leicht Schmutz festsetzen kann, Außerdem können Kleidungsstücke sich mit hervorstehenden, Fasern in denselben verfangen und dadurch beschädigt werden. Eine weitere bekannte Bauart von Uhrarmbändern besteht aus endlos aneinandergereihten achterförmigen Federn, welche mittels eines von einer Federwindung zur gegenüberliegenden anderen Federwindung unter Kreuzung der Drahtfederschenkel verlaufenden Begrenzungsgliedes am Überdehnen gehindert werden. An diesen Bandkörpern werden im geschlossenen Zustand: durch, auf den Begrenzungsgliedern, befestigte Schmuckplättchen die Federn abgedeckt. In geöffnetem Zustand, treten jedoch, die Drahtfederschenkel zwischen den auseinandergezogenen Schmuckplättchen hervor, was einen geschmacklich un-
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schönen Eindruck hinterläßt. Ferner werden bei äußerstem Zug des Bandes die auf der Bandrückseite mittels einer Fuge geschlossenen Begrenzungsglieder geöffnet und unwirksam gemacht. Dies kann zwar durch Verlöten der Fugen verhindert werden, verteuert jedoch das Band wesentlich. Diese Mängel sind bei der Erfindung behoben·. Es werden aber noch weitere Vorteile erzielt.
Gemäß der Erfindung weist der Bandkörper
ίο rhombusförmige Federn, mit an ihrem vier Ecken durch eine oder mehrere Windungen gebildeten Ösen auf, wobei Anfang und Ende der ganzen Feder auf eine von zwei innerhalb der Rhomben einander gegenüberliegenden Ösen fallen und die Federn an diesen Ösen durch Hohlniete zu einem Federband verbünden sind, das in seiner Mitte und an seinen beiden Säumen gegeneinander in Bandlängsrichtung versetzte Federösen aufweist, wobei die Federn so1 gewickelt sind, daß ihre Ösen sich bei Zug im Band verengen und dadurch die um . die Hohlniete liegenden geschlossenen Ösen den Bandauszug begrenzen. Dabei ist auf dem oberen Ende der Hohlniete ein Deckglieid in Form eines Metallstreifens mit einer mittleren Öse gelagert, mit seinen beiden Schenkeln von oben durch die an gegenüberliegenden Säumen gelegenen Federösen zweier benachbarter Rhombusfedern unter bei jeder beliebigen Dehnung des Bandes gewahrtem Spielraum durchgeführt, unten gegeneinandergebogen und mit dem Umfang der Hohlniete entsprechend gestalteten Enden oder Ösen mit derselben in Eingriff gebracht. Das Deckglied ist bei jeder seiner Biegungen an seiner der Ansatzsteile des von ihm bedeckten Fed'erschenkels an der Außenöse benachbarten Seite mit einer Aussparung versehen, damit es sich nach dieser Seite etwas verschwenken kann, und es ist dabei so breit gestaltet, daß es die genannten Federschenkel deckt. Auf den beiden anderen an dem Bandsäumen liegenden Ösen von je zwei benachbarten Rhombusfedern sind Außenglieder in Form prismatischer Gehäuse, welche ohne unmittelbare Verbindung mit den Deckgliedern zu deren Durchtritt längsseitliche Öffnungen aufweisen, mit ihren Endkappen befestigt.
Der neue Bandkörper hat den Vorzug, daß durch die Anordnung von Deckgliedern und Außengliedern die Drahtfedern im geschlossenen wie im geöffneten Zustand auf der Banddeck- wie -rückseite unsichtbar bleiben. Weiterhin sind zur Begrenzung der Dehnungsfähigkeit keine verlöteten Begrenzungsglieder notwendig, was dien Bandkörper äußerst billig in seiner Herstellung macht. Ein weiterer Vorteil des Bandkörpers liegt darin, daß bereits durch die miteinander verbundenen Rhombusf edern ein Grundbandkörper nach Art der Nürnberger Scheren, aber mit federnden und: seitlich gegeneinander schwenkbaren Gelenkvierecken gebildet ist, der jedoch gegenüber dien aus starren Gliedern gebildeten Ausführungsformen solcher Scherenbänder den, Vorzug hat, daß er in sich nach allen Richtungen elastisch und schmiegsam ist und daher der mit den Blechgliedern ausgestattete fertige Bandkörper sich der Form des Armes und dem beim Bewegen des Handgelenkes auftretenden Muskelspiel in idealer Weise anzupassen vermag. Auch die Herstellung des Grundbandkörpers ist bedeutend einfacher als die der Scherenbandgrundkörper aus starren. Gliedern, in welche die Federung eingebaut werden muß, denn beim Herstellen des Grundbandkörpers nach der Erfindung bedarf es nur des Zusammennietens der rhombusförmigen Federn,
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt
Abb. ι ein, Stück des neuen Bandkörpers in zusammengezogenem Zustand in Draufsicht,
Abb. 2 ein Stück des Bandkörpers in gedehntem Zustand in Draufsicht,
Abb. 3 ein Stück des Baindkörpers in vergrößertem Maßstab in, Draufsicht, teilweise in parallel zur Bandebene über dem Grundbandkörper geführtem Längsschnitt,
Abb. 4 einen Querschnitt in Richtung der senkrechten Mittelebene eines Außengliedes,
Abb. 5 einen Querschnitt in. Richtung der senkrechten Mittelebene eines Deckgliedes,
Abb. 6 eine einzelne Rhombusfeder in Draufsicht und Abb.. 7 das gestreckte Deckglied in Draufsicht.
Der dehnbare Bandkörper weist einen allseitig federnden Grundbandkörper auf, welcher aus rhombusförmigen Einzelfedern α (Abb. 6) zusammengesetzt ist. Die Einzelfedern bestehen aus vier Schenkeln und besitzen an den vier Ecken aus einer oder mehreren Windungen, z. B. je zwei Windungen, gebildete Federösen b, c. Sie sind aus einem Stück Federdraht gewickelt, und der Anfang b' und das Ende b" desselben fallen auf eine von zwei innerhalb' des Rhombus einander gegenüberliegenden Federösen, b. Die anderen beiden einander gegenüberliegenden Federösen c liegen außerhalb des Rhombus. Die Federn α sind derart gespannt, daß sie sich unter dieser Spannung mit ihren innerhalb des Rhombus liegenden Ösen b zu nähern und mit ihren außerhalb desselben liegenden Ösen c zu entfernen suchen. Die innerhalb des Rhombus liegenden Ösen b sind im Axialschnitt1 SO' offen, gewunden, daß zwei derselben gleichachsig iineinandergesetzt werden können. Es werden, auf diese Weise je eine geschlossene und eine die Federenden b', b" aufweisende Öse b zweier Federn α ineinandergesetzt und durch Einführen eines Hohlniets d miteinander verbunden. Auf diese Weise.· werden die Rhonibusfedern α zu einem elastischen Federband (Abb. 3) vereinigt. Die innerhalb des Rhombus in der Bandmittellinie liegendem Ösen b und die außerhalb des Rhombus an den beiden, Bandsäumen, liegenden ösen c sind 120. dabei senkrecht zur Bandrichtung1 gegeneinander versetzt. Dadurch hat das Federband die Gestalt einer Nürnberger Schere. Die Federn α sind dabei auch noch so> gewunden, daß sich ihre Ösen b und c bei Zug im Bande verengen, Dadurch spannen sich die geschlossenen Ösen, b um dien Umfang der''
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Hohlniete d und bilden eine Begrenzung des Auszuges der einzelnen Federn und damit des ganzen Bandkörpers.
Vor dem Einführen der Hohlniete d in zwei vereinte Ösen b ist auf die erstere ein aus einem schmalen Metallbandstreifen bestehendes Deckglied e (Abb. 7) mit einer mittleren Öse / aufgeschoben, Dasselbe ist nach rechtwinkligem Biegen um die Querlinie / mit seinen Schenkeln g durch
ίο je eine an entgegengesetzten Säumen, des Bandes gelegene Öse c von zwei benachbarten Rhombusfedern α nach unten durchgeführt und nach nochmals rechtwinkligem Biegen um die Querlinie e" mit seinen dem Umfang der Hohlniete d angepaßten Enden h mit derselben in Eingriff gebracht. Es wäre auch denkbar, an den Enden der Schenkel g Ösen anzuordnen und diese auf die Hohlniete d aufzuschieben. Die Hohlniete d werden zuletzt an ihrem unteren Ende geschlossen. Das Deckglied e
kann zwischen seinen Biegungen an der der Ansätzstelle eines innerhalb ihm liegenden Federschenkels a' an seiner Öse c benachbarten Seite eine Aussparung i aufweisen. Dadurch kann, es sich in der Öse c so weit gegen die Ansatzstelle des Federschenkeis a' verschwenken, daß es dieselbe und den davon ausgehenden Teil des Federschenkels a' noch sicher überdeckt. Entsprechend; ist auch die Breite des Deckgliedes e bemessen,
Ein. Außenglied k in Form eines prismatischen Gehäuses mit längsseitlichen Durchtrittsöffnungen m für die gelenklos kreuzenden Deckgliedere ist mit seinen Endkappen« auf den beiden Außenösen c von zwei unmittelbar miteinander verbundenen Rhombus federn α aufgesetzt. Die Außenglieder k bestehen aus einer unteren. Schale 0 und einer oberen. Schale p, welche mit senkrechten eingebogenen, Endwänden q und r ineinandergeschoben und mittels eines an der Endwand r der Oberschale p angesetzten, in eine Einpressung s der
Unterschale 0 eingreifenden Lappens t miteinander verbunden sind. Dabei bilden die einwärts gebogenen, Endwände q die Endkappen, mit welchen die Außenglieder 'k auf den Feder ösen c gehalten sind. Die Außenglieder k können in bekannter
Weise ornamental oder durch eine Oberflächenbehandlung geschmacklich, verziert sein. Beim Dehnen des Bandkörpers (Abb. 2 und 3) verhüten die Deckglieder e durch Abdecken der Federschenkel af, daß dieselben den geschmacklichen Eindruck des Bandkörpers stören.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Dehnbarer Bandkörper für Schmuck und Gebrauchszwecke, bestehend aus einzelnen
    ' rhotnbusförmigen Federn, die an ihren vier Ecken mit einer oder mehreren Windungen versehen und zu einem längeren Bandkörper vereint sind, dadurch gekennzeichnet, daß die innerhalb des Rhombus der Federn (α) einander gegenüberliegenden Federösen (b) so locker gewunden sind, daß je eine geschlossene und eine die Federenden (&', b") aufweisende Öse (b) gleichachsig ineinandergefügt werden können, und daß ferner die einzelnen Rhombusfedern (α) durch eine durch die vereinten. Ösen gesteckte Hohlniet (d) zu einem längeren Federbandkörper zusammengefügt werden,
  2. 2. Dehnbarer Bandkörper1 nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Innendurchmesser der geschlossenen Mittelösen (b) etwas größer ist als der Außendurchmesser der Hohlniete (d), und daß die ersteren sich bei Ausziehen des Bandes verengen und sich soi um den Außendurchmesser der Hohlniete (öl) spannen und dadurch den Auszug· des Bandes begrenzen,
  3. 3. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 und 2,. dadurch gekennzeichnet, daß auf dem oberen Ende der Hohlniete (d) ein aus einem Metallstreifen bestehendes Deckglied, (<?) über die von dem, Mittelösen (b) aus nach entgegengesetzter Richtung zu je einer Außenöse (c) von zwei benachbarten, Rhombus federn (a) sich erstreckenden Federschenkelpaiaire (</) mit einer Mittelöse (f) gelagert, mit seinen beiden Schenkeln (g) durch die Außenösen (c) geführt, unten wieder zur Hohlniete (d) zurückgebogen und bei deren unterem Ende mit ihren Umfang entsprechend gestalteten Enden mit derselben im Eingriff gebracht ist, wobei dieses Deckglied go 1 (e) so1 lang ist, daß es bei jeder beliebigen Auszugsstellung des Federbandkörpers in den Außenösen (c) Spielraum hat.
  4. 4. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Deckglied (e) an seiinenr durch die Außenösen (c) gehenden Biegstellen an der der Ansatzstelle des von ihm gedeckten Federschenkels ■ (</) an seiner Außenöse (c) entsprechenden Stelle eine Aussparung (i) aufweist, damit es sich in. Richtung dieser Ansatzstelle des Federschenkels (α) verschwenken und auch diese überdecken kann.
  5. 5. Dehnbarer Bandkörper nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf den an den Bandsäumen liegenden Außenösen (c) zweier benachbarter Rhombusfedern (α), die nicht durch ein Deckglied (e) verbunden sind, je ein Außenglied (k) in Form eines prismatischen Gehäuses mit längsseitlichen Durch,-trittsöffnungen (m) für die gelenklos kreuzenden Deckglieder (<?) mit seinen geschlossenen Endkappen (q, r) gelagert ist.
    Angezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 149 277, 845281; USA.-Patentschriften Nr. 2 601 094, 2 564652.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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