DEP0012335DA - Variometer. - Google Patents
Variometer.Info
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Description
In Rundfunkempfängern ist es häufig erwünscht, das Mittel- und Langwellenband auf der Skala hintereinander anzuordnen, sodass beim Drehen des Abstimmknopfes beide Bänder nacheinander überstrichen werden, ohne dass erst ein Umschalter besonders von Hand betätigt werden muss. Will man diese durch kapazitive Abstimmung erreichen, so ist es trotz der an sich genügend hohen kapazitiven Variation der üblichen Drehkondensatoren nur im Oszillatorkreis eines Ueberlagerungsempfängers bei besonders hoher Zwischenfrequenz möglich, da die dem Drehkondensator parallel liegenden Schaltkapazitäten die Kapazitätsvariation zu stark herabsetzen. Auf die kapazitive Abstimmung des Vorkreises und auf die Verwendung der üblichen Zwischenfrequenz von etwa 470 kHz muss also verzichtet werden.
Verwendet man nun, wie die Erfindung vorschlägt, statt der kapazitiven Abstimmung die Abstimmung durch ein Variometer, so sind zwar die durch die Schaltkapazitäten bedingten Nachteile beseitigt, es bleiben aber die Schwierigkeiten, die mit der Herstellung eines Variometers mit so hohem Variationsbereich verbunden sind. Diese werden jedoch durch gleichzeitige Anwendung einer Reihe von Massnahmen überwunden. Zunächst wird der erforderliche Variationsbereich dadurch herabgesetzt, dass die Antriebseinrichtung nach Ueberstreichen des einen Bandes eine plötzliche Umstimmung um die zwischen Mittel- und Langwellenband be-
stehende Frequenzlücke bewirkt. Dadurch wird der erforderliche Frequenzhub zwar wesentlich herabgesetzt, ist aber immer noch erheblich grösser als 1 : 9, vorzugsweise grösser als 1 : 18. Deshalb wird weiter vorgeschlagen, dem Kern eine langgestreckte Form zu geben, die Spule eng um den Kern herumzulegen und als Kernwerkstoff ein Material hoher Permeabilität über 70 /u(sub)o, z.B Ferrit zu verwenden. Bei einer solchen Ausbildung des Variometers ist es möglich, nicht nur den Oszillatorkreis eines Ueberlagerungsempfängers mit niedriger Zwischenfrequenz, sondern auch den Vorkreis oder einen Einkreiser so abzustimmen, dass beim Drehen des Abstimmknopfes das Mittel- und Langwellenband nacheinander ohne einen besonders von Hand zu betätigenden Umschalter überstrichen wird, gegebenenfalls unter Verzicht auf nicht wichtige Frequenzen an den Rändern der Bänder. Die plötzliche Verstimmung des Abstimmkreises um die Frequenzlücke kann z.B. durch einen vom Antriebsmechanismus des Variometers betätigten Schalter geschehen, der Kondensatoren zu- bezw. abschaltet. Vorteilhaft ist die Länge des Kerns grösser als der 8-fache Durchmesser und das Verhältnis des Spulenkörper-Durchmessers zum Kerndurchmesser nicht grösser als 1,15, möglichst kleiner als 1,1.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt die Abbildung. Die gegebenenfalls gleichmässig gewickelte, in der Abb. mit zunehmender Lagenzahl dargestellte Wicklung (1) hat einen Innendurchmesser d 1, der nur sehr wenig, etwa 1, 1-fach grösser ist als der Durchmesser d 2 des Kerns (2). Die Länge l des Kerns (2) ist etwa 9 mal grösser als der Durchmesser d 2. Geführt wird der Kern durch einen Faden (3), der über 2 Spannrollen geführt ist, von denen z.B. die eine durch den Bedienungsgriff für die Abstimmung angetrieben wird, während die zweite Rolle (5) lediglich zum Spannen des Fadens (3) dient. An dem Faden ist ein Mitnehmer (6) befestigt, der beim Vorbeigleiten beispielsweise den Hebel (7) eines Kippschalters 8 betätigt und dadurch die Umschaltung des Abstimmkreises von der längsten Mittelwelle auf die kürzeste Langwelle bezw. umgekehrt bewirkt. Es ist selbstverständlich auch möglich, die Umschaltung in anderer geeigneter Weise, z.B. durch einen Schleifkontakt zu bewirken oder durch einen Nocken der Rolle (4) einen Federkontakt zu betätigen. Die ganze Einrichtung kann auf einer gemeinsamen Grundplatte montiert sein, sodass sie eine geschlossene bauliche Einheit darstellt.
Claims (3)
1. Variometer bestehend aus einer Spule mit gegenüber der Spule verschiebbarem magnetischen Kern, dadurch gekennzeichnet, dass für das Ueberstreichen des Mittel- und Langwellenbandes im Rundfunkbereich ohne einen zusätzlich von Hand zu betätigenden Schalter der langgestreckte, von der Spule eng umschlossene Kern aus einem Werkstoff hoher Permeabilität über 70 (sub)/u(sub)o besteht und die Antriebseinrichtung des Variometers nach Ueberstreichen des einen Bandes den Schwingungskreis plötzlich um die zwischen Mittel- und Langwellenband bestehende Frequenzlücke verstimmt, z.B. mittels eines Schalters durch Zu- bezw. Abschalten von Schaltelementen zum Schwingungskreis, insbesondere durch Parallelschalten eines Kondensators zur Variometerspule.
2. Variometer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass Ferrit als Kernwerkstoff dient.
3. Variometer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Kerns grösser ist als der 8-fache Durchmesser und das Verhältnis des Spulenkörperdurchmessers zum Kerndurchmesser nicht über 1,15, vorzugsweise nicht über 1,1 liegt.
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