DEP0011968MA - - Google Patents

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DEP0011968MA
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switch
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Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
Tag der Anmeldung: 17. Mai 1954 Bekanntgemacht am 29. November 1956
DEUTSCHES PATENTAMT
P11968VH/8d
Die Erfindung bezieht sidh auf eine Steuerung für vollautomatische, insbesondere mit einem polumschaltbaren Antriebsmotor ausgerüstete Waschmaschinen, bei der die die einzelnen Arbeitsgänge der Maschine auslösenden Schaltmittel, insbesondere Sahaltschütze, durch einen von einem Laufwerksmotor angetriebenen Mehrfachschalter gesteuert werden.
.Bei den bekannten Waschmasohiinensteueruingen
ίο obiger Art besteht der Mehrfachschalter zumeist aus zahlreichen, auf der Laufwerkswelle nebeneinander angeordneten Nockenscheiben, die entsprechend der Anordnung der Schaltnocken je eines der Schaltmittel bzw. Schaltschütze: steuern. Auch sind Steuerungen bekanntgeworden, bei denen der das Programm steuernde Mehrfachschalter als Schaltscheibe ausgebildet ist, die mit mehreren auf verschiedenen konzentrischen Bahnen angeordneten Schaltkontakten für die Schütze der Maschine versehen ist. Allen bekanntgewordenen Steuerungen für Waschmaschinen istgemeinsam, daß die Schaltschütze für die einzelnen Arbeitsgänge unabhängig voneinander geschaltet sind, d. h. über getrennt geführte Leitungen mit je einem der zahlreichen Schaltkontakte des das Programm steuernden Mehrfachschalters verbunden sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuerung für vollautomatisch arbeitende Waschmaschinen zu schaffen, bei der die zahlreichen bei den bekannten Steuerungen vorhandenen, getrennt geführten Leitungen vermieden sind und die Steuerung durch Zusammenfassung der zu steuernden
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Sahaltmittel zu Gruppen so vereinfacht ist, daß mit nur zwei Schaltgruppen auszukommen ist. Die Erfindung bezieht sich daher auf eine Steuerung für vollautomatische, insbesondere mit einem polumsdhaltbaren Antriebsmotor ausgerüstete Waschmaschinen, mit einem die Schaltmittel für die einzelnen Arbeitsgänge steuernden, durch einen Laufwerksmotor angetriebenen, nockengesteuerten Mehrfachschalter und: besteht im wesentlichen darin, daß
ίο die den reversierenden Waschbetrieb steuernden Schaltmittel einerseits und die den schleudernden Betrieb steuernden Schaltmittel andererseits zu je einer Schaltgruppe zusammengefaßt und durch einen von einer durch das Lauhverk angetriebenen Nockenscheibe gesteuerten Umschaltkontakt abwechselnd ein- bzw. ausschaltbar sind. Bei der Steuerung nach der Erfindung wird also das ganze Programm durch nur einen einzigen durch eine Nockenschieibe betätigten Umschaltkontakt gesteuert. Auf diese Weise ist der Aufbau der Steuerung außerordentlich vereinfacht.
Vorteilhaft ist der das Programm steuernde Umschalter als ' Federzungenschalter ausgebildet, der durch Anlage am Umfang einer vom Laufwerksmotor gleichmäßig angetriebenen, mit entsprechend dem Waschprogramm angeordneten Ausnehmungen versehenen Programmscheibe den einen oder anderen der zu den beiden Schaltgruppen gehörenden Kontakte schließt.
Die Schaltgruppenzusammenfassung erfolgt erfindungsgemäß so, daß in der einen Schaltgruppe ein die Schleudergangwicklung des Motors schaltendes Schleuderschütz und in der anderen Schaltgruppe die Waschgangwicklung und Wasserzulaufventile schaltende Schütze eingebaut sind, wobei sowohl das Schleuderschutz als auch das Waschgangsdhütz je einen bei eingeschaltetem Schütz die Leitung der anderen Schaltgruppe unterbrechenden Verriegelungskoiitakt trägt. Abgesehen von dem vereinfachten Aufbau der Steuerung wird dadurch der die beiden Schaltgruppen abwechselnd ein-bzw. abschaltende Umschaltkontakt zum Trennschalter, indem er beim jeweiligen Umschalten auf die neue Schaltgruppe die Stromleitung der letzteren nur vorbereitet, da diese erst dann geschlossen wird, wenn sich der zugehörige Verriegelungskontakt beim Abfallen des entsprechenden Schützes schließt.
Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an
Hand der Zeichnungen beschrieben, in denen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäß ausgebildeten Waschmaschinensteuerung dargestellt ist. Dabei zeigt
Fig. ι die Schaltung bzw. das Stromlaufbild,
Fig. 2 die Laufwerkseinrichtung der Zweigruppensteuerung in schematischer Darstellung und Fig. 3 das Zeitdiagramm des Programmumschalters sowie des LaufwerkshaltekontakteiS.
Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Waschmaschinensteuerung sind sämtliche die einzelnen Arbeitsgänge auslösenden Schaltmittel der Maschine zu zwei Schaltgruppen I und II zusammengefaßt, die -durch den als Umschaltkontakt L1 ausgebildeten Programmschalter entsprechend seiner beiden Schaltstellungen jeweils abwechselnd an c'ie stromführende Phase R angeschlossen werden. In die Sdhaltgruppe I ist das Schleuderschutz S1 eingebaut, das mit insgesamt fünf, durch die Indizes a bis e gekennzeichneten Sc'haltkontakten Sla usw. versehen ist. In der Sahaltgruppe II befindet sich das Schaltschütz ^2 für den Waschgang sowie ein die Einlaufventile schaltendes Schütz S&. Das Waschgangschütz ^2 besitzt ebenso wie das Schleuderschütz S1 fünf S.chaltkontakte, die wiederum durch die Indizes α bis e bezeichnet sind. Ferner ist in der zur Schaltgruppe II gehörigen Stromzuleitung ein Haltekontakt L2 für den Laufwerksmotor ML vorgesehen. Letzterer steht mit der Sdhaltgruppe II über den auf dem Schleuderschütz S1 sitzenden Kontakt Slb in Verbindung, sofern sich das Schleuderschütz S1 in seiner Abschaltstellung befindet. Bei Ansprechen des Schleuderschützes schaltet der Kontakt Slb den Laufwerksmotor M1 auf die stromführende Phase R' um, wodurch sichergestellt ist, daß die Laufwerkswicklung während des ganzen Programmablaufes Stromdurchflossen bleibt.
Ferner sind in die beiden Schaltgruppen I, II Verriegelungskontakte S2a und Sla eingebaut, die jeweils erst dann die zugehörige Leitung schließen, wenn das betreffende Schaltschütz der anderen Schaltgruppe abgefallen ist.
In die zum Wasclhgangsdhütz S2 führende Zu- ' leitung ist ein letzteres bei Erreichen des Höchstwasserstandes in der Maschine vorübergehend schließender Schalter W eingebaut und dazu paralIeI geschaltet ein weiterer am Wasahgangschütz . · sitzender Kontaktschalter ^26, der bei Ansprechen des Schützes S2 die zu dem Schütz JT3 für die Wasserzulaufventile führende Leitung abschaltet und den Wasserstandsschalter W überbrückt.
Die Schleudergangwicklung Ms des polumschaltbar ausgebildeten Antr.iebsmotors der Waschmaschine ist über die am Schleuderschutz S1 sitzenden Schaltkontakte Slc, Sld, Sle mit den Phasen R, S, T zu verbinden. Analog ist die Waschgangwicklung Mw sowie die Heizung H der Maschine über die Schaltkontakte S2C, S2d, S2e des Waschgangschützes vS"2 an das Netz anschließbar. Die zu der Waschgangwicklung Mw führenden Leitungen 5 und T sind durch einen vom Laufwerk angetriebenen Reversierkontaktsatz R1, R2, R3, i?4 miteinander zu vertauschen, wodurch die Wasdhtrommel während des Waschganges reversierend, also mit stets wechselndem Drehsinn angetrieben wird.
Wie Fig. 2 zeigt, ist der Programmumschalter L1 als Federzungenschalter ausgebildet, der durch Anlage am Umfang einer vom Laufwerksmotor ML gleichmäßig angetriebenen, mit entsprechend dem Waschprogramm angeordneten Ausnehmungen a versehenen Programmscheibe b den einen oder anderen der zu den beiden Schaltgruppen I, II gehörenden Kontakte K1 bzw. K2 an die Phase R legt. Im einzelnen, ist die Ausbildung so getroffen, daß die Programmscheibe b fest auf einer Welle c sitzt, die über eine Reibungskupplung d und ein Über-
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Setzungsgetriebe e mit der vom Laufwerksmotor Μχ angetriebenen Welle / kraftschlüssig verbunden ist. Auf der Welle/ sitzt ferner der Reverisierkontaktsatz R. Auf der dlie Programmscheibe b tragenden Welle c ist weiter eine Steuerscheibe g angeordnet, die an ihrem Umfang eine Ausnehmung ^1 besitzt, mittels derer sie bei entsprechender Drehstellung (»Aus«-Stellung) den sonst geschlossenen Laufwerks'haltekontakt L2 öffnet. Durch einen vor der
ίο mit dem Waschprogramm beschrifteten Skala h angeordneten Pfeilgriff i kann die Welle c gegenüber der Antriebswelle / beliebig verstellt werden, so daß sich damit auch durch entsprechendes Nachstellen verschieden lange Wasch- bzw. Schleudergänge einstellen lassen. .
Soll die mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Steuerung ausgerüstete Waschmaschine in Gang gesetzt werden, so wird zunächst der Hauptschalter Hs eingelegt. Alsdann wird durch leichtes Rechtsdrehen am Pfeilgriff i der LaüfwerkshaltekontaktL2 geschlossen, der — wie Fig. 3 zeigt — bis kurz vor Ende des gesamten Prograimmabläufes geschlossen bleibt. Zugleich wird dadurch der Umschaltkontakt L1 in seine obere Schaltstellung gebracht, in der er über den Kontakt K2 die Sclhaltgruppe II an die Phase R legt. Der Strom läuft dann also von R über L1, L2, Sla und S2b zum Schütz S3, wodurch die Wasserzulauf ventile geöffnet werden. Da der Schaltkontakt .S16 hierbei geschlossen ist (Schütz S1 befindet sich in Abschaltstellung), läuft gleichzeitig auch der Laufwerksmotor an.
Sobald genügend Wasser in der Maschine ist, d. h. der Höchstwasserstand erreicht ist, spricht der Wasserstandssclhalter W an, wodurch das Waischgangschütz S2 angezogen. wird. Dadurch wird der Verriegelungskontakt S2a geöffnet und der Umschaltkontakt S2J, umgelegt, so daß die Wasserzufuhr aufhört und gleichzeitig der Wasserstands-
schalter W überbrückt wird. Die Waschgangwick-IuITgM11/ sowie die Heizung des Motors sind ein-■ geschaltet. Durch den Reversierkontaktsatz R1, R2, R3 und RA wird dabei die Drehrichtung ständig umgekehrt. Die Maschine wäscht.
Bei Erreichen des Punktes A des Zeitdiagramms (Fig. 3) ist der erste Waschvorgang beendet. Der Programmumschalter L1 springt nach links um, bereitet den St rom weg zum Schütz S1 vor und bringt das Schütz S2 zum Abfallen. Die Wicklung Mw und die Heizung H werden abgeschaltet, der Verriegelungskontakt S2a schließt, und das Schleuderschütz S1 zieht an, so daß die Schleudierwiekluhig Mg an Spannung liegt. Die Maschine schleudert, wobei das in der Waschtrommel befindliche Wasser durch die Schleuderwirkung und einen in die Maschine eingebauten Saugheber zum Ablauf gebracht wird, wodurch ein besonderes Abschlußventil entfällt. Der Laufwerksmotor ML läuft über den jetzt rechtsliegenden, also an R' anliegenden Kontakt S1I, weiter.
Erreicht die Programmischeibe b die Stellung B, so springt der UmschaltkontaJkt L1 nach rechts, wodurch das Schleuderschütz S1 abfällt und der Verriegelungskonitakt Sla geschlossen wird. Das obenerwähnte Arbeitsspiel: Wassereinlauf — Wasehen schließt sich an, Die obigen Vorgänge wiederholen sich bei jedem Umschalten des Programmschalters L1.
Der letzte im Diagramm dargestellte Umschaltvorgang dauert länger als die vorausgehenden und stellt das Trockenschleudern als letzten Arbeitsgang dar. Während dieses Schleudervorganges -öffnet sich der Haltekontakt L2 lastlos. Das Trockenschleudern geht weiter vor sich, bis schließlich der Umschaltkontakt wieder auf den Kontakt K2 der Schaltgruppe II umgelegt wird. Das Schleuderschutz S1 fällt ab, und da die Schaltgruppe II bereits durch den vorher geöffneten Haltekontakt L2 gesperrt wurde, ist das Waschprogramm damit beendet.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Steuerung für vollautomatische, insbesondere mit einem polumsclhaltbaren Antriebsmotor ausgerüstete Waschmaschinen, mit einem die Schaltmiittel für die einzelnen Arbeitsgänge steuernden, durch einen Laufwerksmotor angetriebenen, nockengesteuerten Mehrfachschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die den reversierenden Waschbetrieb steuernden Schaltmittel einerseits und die den schleudernden Betrieb steuernden Schaltmittel andererseits zu je einer Schaltgruppe (I bzw. II) zusammengefaßt und durch einen von einer durch das Laufwerk angetriebenen Nockenscheibe (b) gesteuerten Umsdhaltkontakt (L1) abwechselnd ein- bzw. ausschaltbar sind.
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der einen Schaltgruppe (I) ein die Schleuderwicklung (M8) des Motors schaltendes Schleuderschütz (S1) liegt und in der anderen Schaltgruppe (II) die Waschgangwicklung (Mw), die Herzung (H) und Wasserzulaufventile schaltende Schütze (S2 bzw. S3) zusammengefaßt sind, wobei sowohl dasSöhleuderschütz (^1) als, auch das Waschgangschütz (JT2) je einen bei eingeschaltetem Schütz die Leitung der anderen Schaltgruppe unter- brechenden Verriegelungiskontakt (Sla bzw. S2a) trägt.
3. Steuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufwerksmotor (ML) mit der die Schütze (^2, ^3) für den Waschgang und die Zulauf ventile enthaltenden Schaltgruppe (II) zusammengeschaltet ist und in dieser Gruppe ein zum Ingangsetzen der Waschmaschine zu schließender Haltekontakt (L2) angeordnet ist,
4. Steuerung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufwerksmotor (ML) durch einen am Schleuderschutz (JT1) sitzenden Umschalter (Slb) bei eingeschaltetem Schleuderschütz von der das Waschgangschütz (JT2) enthaltenden Schaltgruppe (II) abgeschaltet und auf eine stromführende Leitung (R') umgeschaltet wird.
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5. Steuerung nach den Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die den letzten Schleuderprozeß, also das Trockenschleudern, einleitende Ausnehmung (α!) der Programmscheibe (b) in bezug auf den Laufwerkshaltekontakt (L2) bzw. eine letzteren schaltende Steuerscheibe (g) so angeordnet ist, daß der Laufwerkshaltekontakt (L2) vor Beendigung des Trockenschleuderns geöffnet wird.
6. Steuerung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in die zum Waschgangschütz (S2) führende Zuleitung ein letztere bei Erreichen des Höchstwasserstandes in der Maschine vorübergehend schließender Schalter (W) eingebaut ist und zu letzterem parallel geschaltet ein weiterer, am Waschgangschütz (S2) sitzender Schalter (S2b) vorgesehen ist, der bei Ansprechen des Schützes (^2) die zu dem Schütz (S3) für die Wasserzulaufventile führende Leitung abschaltet und den Wasserstandsschalter (W) überbrückt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 841 904, 853 151, 535.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 709/6 11. 56

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