AT202540B - Steuerung für vollautomatische Wasch- und Schleudermaschinen - Google Patents

Steuerung für vollautomatische Wasch- und Schleudermaschinen

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AT202540B
AT202540B AT323056A AT323056A AT202540B AT 202540 B AT202540 B AT 202540B AT 323056 A AT323056 A AT 323056A AT 323056 A AT323056 A AT 323056A AT 202540 B AT202540 B AT 202540B
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Peter Pfenningsberg Gmbh Masch
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Description


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  Steuerung   für   vollautomatische Wasch- und Schleudermaschinen 
Die Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für vollautomatische, insbesondere mit einem polumschaltbaren Antriebsmotor ausgerüstete Waschmaschinen, bei der die die einzelnen Arbeitsgänge der Maschine auslösenden Schaltmittel, insbesondere Schaltschütze, durch einen von einem Laufwerksmotor angetriebenen Mehrfachschalter gesteuert werden. 



   Bei den bekannten Waschmaschinen-Steuerungen obiger Art besteht der Mehrfachschalter zumeist aus zahlreichen, auf der Laufwerkswelle nebeneinander angeordneten Nockenscheiben, die entsprechend der Anordnung der Schaltnocken je eines der Schaltmittel bzw. 



  Schaltschütze steuern. Auch sind Steuerungen bekannt geworden, bei denen der das Programm'steuernde Mehrfachschalter als Schaltscheibe ausgebildet ist, die mit mehreren, auf verschiedenen konzentrischen Bahnen angeordneten Schaltkontakten für die Schütze der Maschine versehen ist. Bei einer ferner bekannten Waschmaschinen-Steuerung wird das Programm durch einen Schalter gesteuert, der zahlreiche konzentrisch zueinander angeordnete   Schleifringsegmente   besitzt, die jeweils zu bestimmten Schaltelementen gehören, wodurch bei Kontaktschluss die zu den einzelnen Segmenten führenden Stromkreise unter Strom gesetzt werden. Das gleiche würde man aber auch erreichen, wenn anstelle dieser Schleifringe ein Mehrfachschalter aus vier nebeneinanderliegenden Nockenscheiben treten würde, wie sie im Waschmaschinen-Steuerungsbau nach der obigen Darstellung üblich sind.

   Allen bekanntgewordenen Steuerungen für Waschmaschinen ist gemeinsam, dass die Schaltschütze für die einzelnen Arbeitsgänge unabhängig voneinander geschaltet sind, d. h. über getrennt geführte Leitungen mit je einem der zahlreichen Schaltkontakte des das Programm steuernden Mehrfachschalters verbunden sind. Schliesslich ist eine mit einem Schaltmechanismus versehene Steuerung für Geschirrspülmaschinen bekannt geworden, die eine Vielzahl von durch einen Laufwerksmotor angetriebenen Schaltscheiben aufweist, die über Um- und Ausschalter die Zu den elektrischen Schaltmitteln für die einzelnen Arbeitsgänge der Maschine gehörigen Stromkreise steuern. 



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Steuerung für vollautomatisch arbeitende Waschmaschinen zu schaffen, bei der die zahlreichen, bei den bekannten Steuerungen vorhandenen, getrennt geführten Leitungen vermieden sind und die Steuerung durch Zusammenfassung der zu steuernden Schaltmittel zu Gruppen so vereinfacht ist, dass mit nur zwei Schaltgruppen das Auslangen gefunden wird.

   Die Erfindung bezieht sich daher auf eine Steuerung für vollautomatische, insbesondere mit einem polumschaltbaren Antriebsmotor ausgerüstete Wasch- und Schleudermaschinen mit einem Schaltmechanismus, der durch einen Laufwerksmotor angetriebene Schaltscheiben aufweist, die über Um- und Ausschalter die zu den elektrischen Schaltmitteln für die einzelnen Arbeitsgänge gehörigen Stromkreise steuern, und die dadurch gekennzeichnet ist, dass der vom Laufwerksmotor angetriebene Schaltmechanismus insgesamt nur zwei Schaltscheiben aufweist, deren eine einen Umschaltkontakt betätigt, der abwechselnd einen ein Schütz für die Schleudergangwicklung eines polumschaltbaren Antriebsmotors enthaltenden SchleuderStromkreis und Schütze für die Waschgangwicklung des Motors, die Heizung sowie die Wasserzulauf-Ventile enthaltenden WaschgangStromkreis ein- bzw.

   ausschaltet, während die andere Schaltscheibe einen Haltekontakt steuert, der den Beginn und das Ende des Waschprogramms schaltet. Bei der Steuerung nach der Erfindung wird also das ganze Programm durch einen einzigen, durch eine Nockenscheibe betätigten Umschaltkontakt gesteuert. Auf diese Weise ist der Aufbau der Steuerung ausserordentlich vereinfacht. 

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   Vorteilhaft ist der das Programm steuernde Umschalter als Federzungenschalter ausgebildet, der durch Anliegen am Umfang einer vom   Laufwerksmotor gleichmässig   angetriebenen, mit entsprechend dem Waschprogramm angeordneten Ausnehmungen versehenen Programmscheibe den einen oder anderen der zu den beiden Schaltgruppen gehörenden Kontakte schliesst. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung ist in den beiden durch den Umschaltkontakt gesteuerten Stromkreisen je ein Verriegelungskontakt vorgesehen, der im Errgerstromkreis des Schaltschützes des jeweils anderen Stromkreises liegt, so dass er bei Ansprechen des betreffenden Schützes den eigenen Stromkreis unterbricht. 



   Vorteilhaft ist es, dass der Laufwerksmotor für den Schaltmechanismus in Serie mit einem durch den Schaltschütz des Schleuderstromkreises betätigten Umschalter liegt und wechselweise in den Waschgang-Stromkreis legbar oder an eine stromführende parallel zum Stromkreis liegende Leitung anschliessbar ist. 



   Das Wesen der vorliegenden Erfindung liegt also darin, dass mit ihr eine Steuerung vorgeschlagen wird, mittels der die bisher erforderliche Vielzahl von Schaltscheiben bei Programmschaltern vermieden ist. Wenn also bisher zur Steuerung des gesmten Waschprogramms eine Vielzahl von Schaltscheiben erforderlich war, sind nunmehr lediglich noch zwei Schaltscheiben erforderlich. von denen die eine die beiden Stromkreise abwechselnd ein-und ausschaltet und die andere den Beginn und das Ende des Waschprogramms regelt.

   Durch diese Erfindung wird aber ein ausserordentlich einfacher Schaltungsaufbau erzielt, der die Programmsteuerung von Waschmaschinen mit einem bisher nicht gekannten Mindestaufwand zu betrei- 
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 wesentlich komplizierter und unübersichtlicher aufgebaut sind als die   erfindungsgemässe,   die durch die Aufteilung des gesamten Schaltsystems in zwei, die wesentlichen Schaltmittel enthaltenden Steuerstromkreise in ihrem Schal-   tungsaufbau wesentlich einfacher   ist. 



   Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand der Zeichnungen beschrieben, in denen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäss ausgebildeten Waschmaschinensteuerung dargestellt ist. Dabei zeigt Fig. 1 die Schaltung bzw. das Stromlaufbild, Fig. 2 die Laufwerkseinrichtung der   Zweigruppen-Steuerung   in schematischer Darstellung und Fig. 3 das ZeitDiagramm des Programm-Umschalters sowie des Laufwerks-Haltekontaktes. 



   Bei der   erfindungsgemäss   ausgebildeten Waschmaschinensteuerung sind sämtliche die einzelnen Arbeitsgänge auslösenden Schaltmittel der Maschine zu zwei Schaltgruppen   I   und II zusammengefasst, die durch den als Umschaltkontakt LI ausgebildeten Programmschalter ent- sprechend seinen beiden Schaltstellungen jeweils abwechselnd an die spannungführende Phase R' angeschlossen werden. In die Schaltgruppe   I   ist das Schleuderschütz   81   eingebaut, das mit insgesamt fünf durch die Indizes a bis e gekennzeichneten   Schaltkontakten 81a usw.   versehen ist. In der Schaltgruppe II befindet sich das Schaltschütz   82   für den Waschgang sowie ein die Einlaufventile schaltendes Schütz   Sg.

   Das   Waschgang-Schütz   82   besitzt ebenso wie das Schleuderschütz Si fünf Schaltkontakte, die wiederum durch die Indizes a bis e bezeichnet sind. 



  Ferner ist in der zur Schaltgruppe II gehörigen 
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 Verbindung, sofern sich das Schleuderschütz S, in seiner Abschaltstellung befindet. Bei Ansprechen des Schleuderschützes schaltet der Kontakt   81b   den Laufwerksmotor ML auf die Phase R'um, wodurch sichergestellt ist, dass die Laufwerk-Wicklung während des ganzen Programmablaufes stromdurchflossen bleibt. 



   Ferner sind in die beiden Schaltgruppen I,   II   Verriegelungskontakte S2a und   und   eingebaut, die jeweils erst dann die zugehörige Leitung schliessen, wenn das betreffende Schaltschütz der anderen Schaltgruppe abgefallen ist. 



   In die zum Waschgangschütz   82 führende   Zuleitung ist ein das Schütz bei Erreichen des Höchstwasserstandes in der Maschine   vorüber-   gehend schliessender Schalter W eingebaut und dazu parallel geschaltet ein weiterer am Waschgangschütz sitzender Kontakschalter   S2b,   der bei Ansprechen des Schützes   82   die zu dem   Schütz 8"   für die Wasserzulaufventile führende Leitung abschaltet und den Wasserstandschalter W überbrückt. 



   Die Schleudergangwicklung Ms des polumschaltbar ausgebildeten Antriebsmotors der Waschmaschine ist über die am Schleuderschütz   81   sitzenden Schaltkontakte S1e, S1d, S1e mit den Phasen R, S, T verbindbar. Analog ist die Waschgangwicklung Mw sowie die Hei- 
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 Netz anschliessbar. Die zu der Waschgangwicklung   M   w führenden Leitungen S und T sind durch einen vom Laufwerk angetriebenen Reversier-Kontaktsatz   7, R2 ; R3, R4   miteinander vertauschbar, wodurch die Waschtrommel während des Waschganges reversierend, also mit stets wechselndem Drehsinn angetrieben wird. 



   Wie Fig. 2 zeigt. ist der Programmschalter L, als Federzungenschalter ausgebildet, der durch Anliegen am Umfang einer vom Laufwerksmotor ML gleichmässig angetriebenen, mit entsprechend dem Waschprogramm angeordneten Ausnehmungen a versehenen Programmscheibe b den einen oder anderen der zu den beiden Schaltgruppen I, II gehörenden 

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   Kontakte K, bzw. K2 an die Phase R legt. Im einzelnen ist die Ausbildung so getroffen, dass die Programmscheibe b fest auf einer Welle c sitzt, die über eine Reibungskupplung d und ein Untersetzungs-Getriebe e mit der vom Laufwerksmotor ML angetriebenen Welle f kraftschlüssig verbunden ist. Auf der Welle f sitzt ferner der Reversierkontaktsatz R bis R4. 



  Auf der die Programmscheibe b tragenden Welle c ist weiter eine Steuerscheibe g angeordnet, die an ihrem Umfang eine Ausnehmung gl besitzt, mittels welcher sie bei entsprechender Drehstellung ("Aus" -Stellung) den sonst geschlossenen Laufwerks-Haltekontakt L2 öffnet. Durch einen vor der mit dem Waschprogramm beschrifteten Skala A angeordneten Pfeilgriff i kann die Welle c gegenüber der Antriebswelle f beliebig verstellt werden, so dass sich damit auch durch entsprechendes Nachstellen verschieden lange Wasch- bzw. 



  Schleudergänge einstellen lassen. 



  Soll die mit der erfindungsgemäss ausgebildeten Steuerung ausgerüstete Waschmaschine in Gang gesetzt werden, so wird zunächst der Hauptschalter Hs eingelegt. Alsdann wird durch leichtes Rechtsdrehen am Pfeilgriff i der Laufwerks-Haltekontakt L2 geschlossen, der-wie Fig. 3 zeigt-bis kurz vor Ende des gesamten Programmablaufes geschlossen bleibt. Zugleich wird dadurch der Umschaltkontakt Li in seine obere Schaltstellung gebracht, in der er über den Kontakt K2 die Schaltgruppe Il an die Phase R legt. Der Strom läuft dann also von R über L1, L2, Sl. ind S.) b zum Schütz Sg, wodurch die Wasserzulauf-Ventile geöffnet werden. Da der Schaltkontakt 81 hiebei umgeschaltet ist (Schütz 81 befindet sich in Abschaltstellung), läuft gleichzeitig auch der Laufwerksmotor Mi an. 



  Sobald genügend Wasser in der Maschine ist, d. h. der Höchstwasserstand erreicht ist, schaltet der Wasserstandschalter W ein, wodurch das Waschgang-Schütz 82 angezogen wird. Dadurch wird der Verriegelungskontakt S2a ge- öffnet und der Umschaltkontakt 82b umgelegt, so dass die Wasserzufuhr aufhört und gleichzeitig der Wasserstandsschalter W überbrückt wird. Die Waschgangwicklung M w des Motors sowie die Heizung sind eingeschaltet. Durch den Reversier-Kontaktsatz R1, R2; R3, R4 wird dabei die Drehrichtung ständig umgekehrt. Die Maschine wäscht. 



  Bei Erreichen des Punktes A des Zeitdia- gramms (Fig. 3) ist der erste Waschvorgang beendet. Der Programm-Umschalter L1 springt nach links um, bereitet den Stromweg zum Schütz 81 vor und bringt das Schütz 82 zum Abfallen. Die Wicklung Mw und die Heizung H werden abgeschaltet, der Verriegelungskontakt S2a schliesst und der Schleuderschütz Si zieht an, so dass die Schleuderwicklung Ms an Spannung liegt. Die Maschine schleudert die Wäsche, wobei das in der Waschtrommel befindliche   Wasser durch die Schleuderwicklung und einen in die Maschine eingebauten Saugheber zum Ablauf gebracht wird, wodurch ein besonderes Abschlussventil entfällt. Der Laufwerksmotor   Me,   läuft über den jetzt rechtsliegenden, also an   R'liegenden   Kontakt Slb weiter. 



   Erreicht die Programmscheibe b die Stellung B, so springt der Umschaltkontakt   L1   nach rechts, wodurch das Schleuderschütz   S1     abfällt   und der Verriegelungskontakt   Sla ge-   schlossen wird. Das oben erwähnte Arbeitsspiel : Wassereinlauf-Waschen schliesst sich an. Die obigen Vorgänge wiederholen sich bei jedem Umschalten des Programmschalters L1. 



   Der letzte im Diagramm dargestellte Vorgang dauert länger als die vorausgehenden und stellt das Trockenschleudern als letzten Arbeitsgang dar. Während dieses Schleudervorganges öffnet sich der Haltekontakt L., lastlos. Das Trockenschleudern geht weiter vor sich, bis schliesslich der Umschaltkontakt wieder auf den 
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 Schaltgruppe II bereits durch den vorher geöffneten Haltekontakt L2 gesperrt wurde, ist das Waschprogramm damit beendet. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Steuerung für vollautomatische Waschund Schleudermaschinen mit einem Schaltmechanismus, der durch einen Laufwerksmotor angetriebene Schaltscheiben aufweist, die über Um- und Ausschalter die zu den elektrischen Schaltmitteln für die einzelnen Arbeitsgänge   gehörigen   Stromkreise steuern, dadurch   gekenn-   zeichnet, dass der vom Laufwerksmotor   fMI,)   angetriebene Schaltmechanismus insgesamt nur zwei Schaltscheiben   (b, g)   aufweist, deren eine (b) einen Umschaltkontakt (L1) betätigt, der abwechselnd einen ein Schütz   (81)   für die Schleudergangwicklung (MS) eines polumschaltbaren Antriebsmotors enthaltenden Schleuder-Strom- 
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 !)enthaltenden Waschgang-Stromkreis (II) einbzw.

   ausschaltet, während die andere Schaltscheibe   (g)   einen Haltekontakt   C. L )   steuert, der den Beginn und das Ende des Waschprogramms schaltet.

Claims (1)

  1. 2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch ge- kennzeichnet, dass in den beiden durch den Umschaltkontakt (L1) gesteuerten Stromkreisen (J, Il) je ein Verriegelungskontakt à bzw.
    Sla) vorgesehen ist, der im Erregerstromkreis des Schaltschützes (S2 bzw. Sl) des jeweils andern Stromkreises (Il bzw. I) liegt, so dass er bei Ansprechen des betreffenden Schützes den eigenen Stromkreis unterbricht.
    3. Steuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Laufwerksmotor (M") für den Schaltmechanismus in Serie <Desc/Clms Page number 4> mit einem durch den Schaltschütz (S1) des Schleuder-Stromkreises (I) betätigten Umschalter Slb) liegt und wechselweise in den Waschgang- Stromkreis (1I) legbar oder an eine sttomfüh- rende, parallel zum Stromkreis (1I) liegende Leitung (R') anschliessbar ist.
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