DEP0010740DA - Tonrolle für Filmgeräte. - Google Patents

Tonrolle für Filmgeräte.

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DEP0010740DA
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DE
Germany
Prior art keywords
sound
film
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reel
carrier
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Karlsruhe Friess
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date

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Description

Siemens S- EaIsKe KMickent den 29.9.48
Aktiengesellschaft Bl, Nr. PA 23/520/258- ^i' IX^V
Berlin-Siemens Stadt
Briefansckrift München 1 Dtenerstr. 15/16
Tonrolle für Filmgeräte
Es ist bekannt, den Film in Tonfilmgeräten an der Stelle, wo die Tonaufzeichnung bzw. Abtastung stattfindet, ,über eine ungezahnte Rolle zu fUrren, die mit einer Schwungmasse versehen ist. Bei dieser Anordnung macht die Unterbringung der Fotozelle bzw. der unter Umständen notwendigen optischen Mittel fur die Lichtführung hinter dem Film gewisse Schwierigkeiten* Biese Schwierigheiten vergrossern sich dann noch, wenn mehrspurige Aufzeichnungen abzutasten sind. Es wird daher in der vorliegenden Erfindung eine Ausbildung der Tonrolle vorgeschlagen, die in dieser Beziehung einen hinreichenden Raum lässt; dementsprechend besteht die vorliegende Erfindung darinf (für die Tonrolle eine feststehende Achse vorzusehen, auf der zwei vorzugsweise auf Kugeln gelagerte Scheiben in einem solchen Abstand zueinander angeordnet sind, dass der Film mit seinem Rand aufliegt und von denen die eine mit der Schwungmasse starr gekuppelt ist. Zwischen den Scheiben kann die Achse in beliebiger Form innerhalb des Scheibendurchmessers ausgeführt sein z.B. als zylindrischer Körper. Dieser Zwischenkörper kann als Träger für optische Mittel z.B. Linsen oder Glasstäben ausgebildet werden, vorteilhaft erweise mit diesen Teilen vorzugsweise in Verbindung mit der oder den Fotozellen ein Bauelement bilden. Auf diese 'ieise ist es möglich, die erforderlichen optischen Anordnungen auch fur die Abtastung von bandförmigen Tonträgern mit einer Vielzahl von Aufzeichnungen zu ermöglichen. Ferner kann «,gemäss der weiteren
Erfindung der Träger als Halter für das gesamte Rollensystem ausgebildet sein z.B. in Form eines Gehäuses.
Ό ie Erfindung und weitere Einzelheiten werden in den beiliegenden Abbildungen 1 tä$$ β beispielsweise beschrieben.
In Abb, 1 ist die Tonrollenachse 1 in dem Gerät an einem Band oder einer Platte 2 feststehend angeordnet. Auf dieser Achse laufen zwei Scheiben 3 und 4, die den Film tragen. Sie liegen so weit auseinander, dass der Film nur mit seinem Rand auf den Scheiben aufliegt. Die Scheiben besitzen einen vorstehenden Rand für die seitliche Führung des Filmes. Es Kann jedoch hierauf unter Umständen verzichtet weraen, wenigstens bei einer Scheibe, Die Scheibe 4 ist mit der Schwungmasse 5 starr gekuppelt, und beide Scheiben laufen auf Kugellagern 6. Unter Umständen ist es- zwecKmässig, auch der Oorme liegenden Scheibe 3> eine Masse zu geben.
Eine besondere Ausbildung des Trägerteiles für die Laufscheiben ist in Abbildung 2 dargestellt, die Achse 1 bildet mit dem Körper K eine Einheit. An diesem Körper sind 4 Glasstäbe Gl, G2, G3t G4 gelagert. Ferner trägt dieser Körper über die Halter H 1 und H2 den Spalt S. Die Glasstäbe Gl und GJ) lenken das durch den Spalt tretende Abtastlicht auf die Fotozelle P 1 und die Glasstäbe G2 und G4 lenken auf die Fotozelle P2. Zu diesem Zweck besitzen die Glasstäbe im Bereich des Spaltes einen schrägen Anschliff hier unter 45°, sodass die Ablenkung des Abtastltihtes unter $0° erfolgt, der Querschnitt der Glasstäbe ist den Tonspuren und ihr Abstand dem To ns pure nab stand entsprechend ausgebildet. Am Träger K kann dann auch noch eine Ausblendung so οrrichtung gehaliert sein, die gestattet, einzelne Spuren oder zwei Spuren gleichzeitig z,B, als Stereospur wiederzugeben, dadurch ergibt sich ein einheitliches Bauelemtni für die Abiastungsoptik soweit sie hinter dem Film liegt. Es ist nur dabei darauf zu achten, dass die gesamte Anordnung so getroffen wird, dass ihre Ausdehnung nicht den Rand der Scheiben überschreitet, auf dem der Film aufliegt. Der Innenraum der Schwungbahn wird jedoch zweckmässigerwcise so ausgebuchtet, dass für die Befestigung und Anbringung genügend Platz für die
einzelnen Elemente ist, wie die Abb.3 zeigt. Dabei ist diese Anordnung noch nach zwei Gesichtspunkten abgewqn^ delt. Der Haltekörper K ist gehäuseartig ausgebildet und dient gleichzeitig als Halter für das ganze Rollensystem 3> 4, 5* -Z"" tfera Gehäuse ist die Abtastoptift untergebracht $6T Spalt S,die AbbjJ dungs optik ö, der Kondensator C und die Tonlampe T$ für d~:^ Einbau dieser Teile ist das Gehäuse nicht allseitig geschlossen. Bai dieser Anordnung liegen die Fotozellen{p$ ausserhalb der Rolle und können z„B. an der Viand 2 gehaltert werden. Es kann aber auch hier das Zellensystem in dem Haltergehäuse liegen und die Tonlampen ausserhalb ähnlich wie es in Abb.2 der Fall ist. Hier bildet also der Träger der optischen Elemente mit dem Rollensystem eine Baueinheit.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Tonrolle für Filmgeräte für die Abtastung mehrspuriger Aufzeichnungen mit einer vom Film mitgenommenen Schwungmasse dadurch gekennzeichnet, dass auf einer feststehenden Achse (I) zwei vorzugsweise auf Kugeln gelagerte Scheiben 3, 4) tn einem solchen abstand zu-
    .i-.einander vorgesehen sind, dass der Film nur an den Rändern aufliegt, wobei die eine Scheibe mit der Schwungmasse (5) starr gekuppelt ist»
    Tonrolle nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Achse (1) zwischen den Scheiben (3, 4) als Körper so ausgebildet ist, dass er geeignet ist, optische Mittel z.B„ Linsen oder Glasstäbe aufzunehmen*
    3» Tonrolle nach Anspruch 2 dadurch gekennzeichnet, dass Ί diesäti^Örpeji^zusamen mit der Optik und der bzw, Landen Fotozelle ein Bauelement bildet,
    4. Tonrolle nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet, dass Abbildungsoptik (O) auf den Spalt (S) und der Spalt am Körper (K) gehaltert -ist, der vorzugsweise in entsprechenden Aussparungen der Glasstäbe (G) sowie die Fotozelle (P) trägt.
    5. Tonrolle nach Ansprudh 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass Träger (K) für optische Elemente als Halter für das Rollensystem ausgebildet ist.
    6. Tonrolle nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, dass der Träger gehäuseartig ausgebildet ist, in dem'die optischen Elemente wie z*Be Abbildungsoptik (O), Spalt (S), Kondensator (C) und Tonlampe (T) untergebracht sind,

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