AT145926B - Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme bzw. Wiedergabe von Ton- und Bildaufzeichnungen auf einem gemeinsamen Träger. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme bzw. Wiedergabe von Ton- und Bildaufzeichnungen auf einem gemeinsamen Träger.

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AT145926B
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Berthold Dipl Ing Freund
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Tobis Tonbild Syndikat Ag
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  Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme bzw. Wiedergabe von Ton- und Bildaufzeichnungen auf einem gemeinsamen Träger. 
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   Die Fig. 1-3 stellen erfindungsgemässe Ausführungsformen von Aufzeichnungsträgern dar, bei welchen die Tonaufzeichnungen exzentrisch zu den Bildaufzeichnungen angeordnet sind. Die Fig. 4 zeigt die in der Einleitung erwähnte, bekannte Ausführungsform, während in Fig. 5-10 erfindungsgemäss ausgebildete Aufzeichnungsträger dargestellt sind. Die Fig. 11-21 zeigen verschiedene Ausführungsformen von   Aufnahme-und Wiedergabevorrichtungen   für die erfindungsgemäss ausgebildeten Aufzeichnungsträger. 



   In Fig. 1 ist der auf einem gemeinsamen Träger 1 angebrachte Bildaufzeichnungsteil   2   eine mehrzeilige Bildreihe, die zeilenweise abzutasten ist. Die Tonaufzeichnung 3 hat die Form einer Spirale, die einen unbeschriebene Mittelteil 4 umschliesst. 



   In Fig. 2 hat nicht nur die auf einem Träger 5 angebrachte Tonaufzeichnung 6 die bei Schallplatten übliche Spiralform, die einen unbeschriebene Mittelteil 7 umschliesst, sondern es sind auch in der Bildaufzeichnung 8 die Einzelbilder spiralig um ein leeres Zentrum 9 angeordnet. 



   In Fig. 3 ist der Übergang zu einer kreisrunden Platte dargestellt ; sowohl die Tonaufzeichnung 10 als auch die Bildaufzeichnung 11 haben eine oblong-spiralige Form. 



   Fig. 5 zeigt die Bildaufzeichnung 14 als Randzone auf einer kreisrunden Platte, die im Mittelteil die Tonaufzeichnung 15 enthält. Man kann sich als einen solchen Träger eine gewöhnliche Sprechmaschinenschallplatte vorstellen, um die ein mit Bildaufzeichnungen versehener Ring gelegt ist. Hiebei können der Ton-und der zugehörige Bildaufzeichnungsteil auf verschiedenen Seiten der Platte liegen, wie dies in Fig. 6 dargestellt ist ; oder sie können auf der gleichen Seite liegen, wie es in Fig. 7 gezeigt ist. In beiden Fällen liegt hier der   Bildaufzeichnungsteil. M   aussen und der   Tonauf zeichnungsteil. M   innen ; die Lage kann aber auch umgekehrt sein.

   Der Stoff für den Träger der erfindungsgemässen Ton-und Bildaufzeichnungen kann durchsichtig oder undurchsichtig sein ; auch Zwischenstufe sind verwendbar. 
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 Trägers eingearbeitet und die Bildaufzeichnung 24 auf dem Walzenteil in derselben schraubenlinigen Art aufgetragen wie in Fig. 8. 



   In den Fig. 11-17 sind Wiedergabevorrichtungen für erfindungsgemässe Bild-und Tonaufzeichnungen dargestellt. 



   Fig. 11 zeigt einen Tonkinoprojektor, in dem ein kreisplattenförmiger Träger mit obenliegender Tonaufzeichnung 30 und untenliegender Bildaufzeichnung 31 (nach Art von Fig. 6) abgespielt wird. Die Umlaufgeschwindigkeit der Platte entspricht der Bildwiedergabe ; dementsprechend wird dem aus den Teilen 32 und 33 bestehenden Tonarm die erforderliche Eigenbewegung erteilt. Die Welle 34 geht durch die als Hohlwelle 35 ausgebildete Plattentellerwelle zum Antrieb im Innern des Gehäuses. 



   Die Bildprojektion erfolgt hier bei ununterbrochener Bildträgerbewegung durch momentanes Ausleuchten und Projizieren jedes Einzelbildes beim Passieren der Wiedergabestelle. Durch eine Lichtquelle 36 wird dauernd ein   Lichtbüschel   gegen die Bildscheibe geworfen, doch wird diese vom Licht nur   dann erreicht, wenn ein Ausschnitt der umlaufenden Blende 37 diesen Weg freigibt. Durch das Projektions-   objektiv 38 wird das ausgeleuchtete Einzelbild auf einen Spiegel 39 und von dort auf den nicht gezeichneten Projektionsschirm geworfen. Die Lichtquelle 36 und das Projektionsobjektiv 38 werden mit Hilfe einer rotierenden Gewindewelle während der Aufnahme bzw. Wiedergabe mit gleichmässiger Geschwindigkeit radial verschoben. 



   Fig. 12 zeigt auch eine Anordnung mit Moment-Ausleuchtungsprojektion der Bildaufzeichnung 40. 



  Diese sowie die Tonaufzeichnung 41 sind nebeneinander auf einer Walze untergebracht (ähnlich Fig. 8). 



  Die Walze läuft mit der für den Bildteil erforderlichen Geschwindigkeit um, so dass die Ausleuchtungsund Projektionsapparatur 42 wie in Fig. 11 keine Umlaufbewegung, sondern nur eine Schaltbewegung in Richtung der Walzenachse zu machen hat. Zu diesem Zweck ist sie auf einer Stange 43 verschiebbar ; die Verschiebung kann durch eine einfache (nicht gezeichnete) Tastnadel, geführt in einer Rinne zwischen den schraubenlinig angeordneten Einzelbildern, bewirkt werden. 



   Die Tonabnahme erfolgt durch den entsprechend schnell umlaufenden Tonarm 44, der durch eine Vierkantwelle 45 mitgenommen wird. Der Antrieb kann so ausgeführt werden, dass der Motor 46 die Welle 45 direkt antreibt, die Trägerwalze aber indirekt über das Reduziergetriebe 47. Die Töne werden aus der nicht umlaufenden Schallführung 48 durch zwei   Hörschläuche   49 zu Kopfhörern 50 bis in die Nähe der als Bildschirm dienenden Mattscheibe 51 der Projektionsapparatur 42 geführt. Statt dieser Projektion mit verhältnismässig sehr kleinem   Vergrosserungsverhältnis   kann auch eine Betrachtung, z. B. mit einfacher Vergrösserungslinse, erfolgen. 



   In Fig. 13 besteht der Aufzeichnungsträger 52 aus einer durchsichtigen Aussenzone für die Bildaufzeichnung und einem schallplattenartigen Mittelteil für die Tonaufzeichnung. Der Aufzeichnungträger läuft so wie in Fig. 11 mit Bildgeschwindigkeit um, und der umlaufende Tonarm 53 entspricht 

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 auch dem in Fig. 11. Die Bildprojektion erfolgt hier mit optischem Ausgleich der Bildwanderung durch das im Innern des Gehäuses 54 angebrachte Linsenrad 55 in an sich bekannter Art. Die Ausleuchtung erfolgt durch die Mattscheibe 56, die durch eine Lichtquelle 57 über einen Spiegel 58 erhellt wird. Das Bild wird durch eine seitliche Öffnung des Gehäuses hindurch auf eine ausserhalb angebrachte Fläche projiziert. 



   In Fig. 14 läuft der Aufzeichnungsträger 59 mit Tongeschwindigkeit um, so dass die Tonabnahme durch einen üblichen Sprechmaschinen-Tonarm 60 erfolgen kann. Zur Erzielung einer relativ verringerten   Bildbewegung   läuft der Bildarm 61 in gleicher Richtung wie die Platte dieser nach. Der Bildarm enthält die Ausleuchtungsapparatur und das Projektionsobjektiv für das Linsenrad   62,   in dessen Innerem eine weitere Ausgleichsoptik sich befindet, die das Projektionsbild von dem Einfluss des kreisenden Bildarmes befreit und in richtiger Lage über den stillstehenden Spiegel 63 in den Raum wirft. Hiebei ist die Einrichtung so getroffen, dass die Tonaufzeichnung auf dem äusseren Teil der Platte liegt und die Bildaufzeichnung auf der inneren Zone ; hiedurch ergeben sich besonders einfache und günstige Konstruktionsmöglichkeiten. 



   In den Fig. 15 und 16 ist eine Bildprojektion mit periodischer Stillsetzung des Bildträgers (entweder direkt oder indirekt) vorgesehen. In Fig. 15 macht der Bild-und Tonträger 64 selbst eine Absatzbewegung. Während der Bildprojektion durch einen Bildarm 65 steht der als Schaltzahnrad ausgebildete Plattenteller 66 mit dem   Aufzeichnungsträger   64 still. Die Fortschaltung erfolgt durch eine Klinke 67 vom Antrieb der Vorrichtung aus. Der Tonarm 68 läuft mit der erforderlichen Geschwindigkeit um ; die sich ergebende Tonabtastgeschwindigkeit schwankt wegen der Absatzbewegung des Plattentellers zwischen zwei Grenzen. Dies bedingt, dass eine hier wiedergebbare Tonaufzeichnung auf einer sinngemäss gleichgebauten Aufzeichnungsvorrichtung aufgenommen sein muss. 



   Auch in der Fig. 16 wird für die Bildprojektion das übliche Kinoprojektionsprinzip benutzt, jedoch wird hier nicht der Bildträger ruckweise fortgeschaltet, sondern der Bildarm 69 gegenüber dem Platten- teller 70 ; dies ist so durchgeführt, dass auf der Plattentellerwelle 71 ein Rad 72 für Antriebszweck sitzt, in dem eine Klinke 73 gelagert ist. Die Klinke erhält durch einen Daumen 74 vom Antrieb her eine perio- dische Schaltbewegung und greift in das Schaltzahnrad 75 ein, das auf dem vom Bildarm senkrecht nach unten gehenden, umlaufenden Bildrohr 76 sitzt. Bei jeder Schaltbewegung des Daumens 74 ändert sich die gegenseitige Lage des Bildarmes zum Plattenteller. 



   Das so gewonnene Bild wird im Bildrohr 76 nach unten geführt, in einer Ausgleichsoptik 77 zum
Stehen gebracht und über einen Spiegel 78 in den Raum geführt. Die Stromzuleitung zur kreisenden
Ausleuchtungslampe erfolgt mittels Schleifkontakten 79 oder in anderer geeigneter Weise. Zur Ton- abnahme ist eine elektrische Abtastdose 80 vorhanden. Der Bildarm 69 ist im Kopf des Bildrohres 76 verschiebbar und auch etwas drehbar, um den Schwankungen der Platte so folgen zu können wie ein
Sprechmaschinentonarm. 



   In Fig. 17 ist ein Fall dargestellt, bei welchem auch der Ton   photographiseh   aufgezeichnet vorliegt. 



   Der Bildträger 81 ist in seiner ganzen Ausdehnung durchsichtig ; beide Aufzeichnungen liegen auf der
Trägerunterseite, die dem Gehäuse zugekehrt ist. Letzteres enthält eine mit optischem Ausgleich der
Bildwanderung arbeitende Projektionsvorrichtung mit Linsenrad 83 und einem kreisenden Tonarm 84 mit auf ihm verschiebbarer Photozelle 85. Die Ausleuchtung der Bild-und Tonaufzeichnung erfolgt durch zwei Lichtquellen in einem Gehäuse 86. Es ist zweckmässig, dieses Gehäuse 86 mit Hilfe einer nicht gezeichneten Hilfskonstruktion wegklappbar oder wegschiebbar zu machen, damit dem Auswechseln des Ton-und Bildträgers kein Hindernis entgegensteht.

   Um die Ton-und Bildwiedergabevorrichtung nach Fig. 17 noch mehr einer Sprechmaschine anzugleichen und möglichst wenig Einrichtungen über dem Aufzeichnungsträger in der Betriebsstellung vorsehen zu müssen, kann man den Bildaufzeichnungs- teil undurchsichtig machen und die Bildwiedergabe von unten mit reflektiertem Licht vornehmen. Erfolgt auch die Abtastung der Lichttonaufzeichnung von unten mit reflektiertem Licht, so sind über dem Auf- zeichnungsträger überhaupt keine Vorrichtungsteile nötig. 



   Die Bemerkungen des letzten Absatzes gelten auch für die Fig. 18, in der eine Vorrichtung zur
Herstellung von Bildaufzeichnungen auf einem für erfindungsgemässe Bild-und Tonaufzeichnungen vorbereiteten Träger 87 dargestellt ist. Die Herstellung erfolgt durch verkleinerte Übertragung der
Bilder aus einem Film 88 mit Hilfe optischer Projektion in bekannter Art. Zur erfindungsgemässen Bild- verteilung auf der Platte kann die ganze Übertragungsvorrichtung mit ihrem Gehäuse 89 durch das
Zusammenwirken von einer Schraubenspindel90 und zugehöriger am Gehäuse 89 angebrachter Mutter 91 radial zur Schraubenachse fortgeschaltet werden.

   Es wird also bei jeder Drehung der Welle 92 um einen
Bildabstand die Kopiervorrichtung eine kleine radiale Bewegung zur Spiralbildung ausführen ; gleich- zeitig wird auch der Film 88 durch Vermittlung der Welle 93 und der Triebrolle 94 fortgeschaltet. Gleich- zeitig mit der photographischen Reproduktion des Films kann auch eine synchrone Tonaufzeichnung vorgenommen werden, wobei auch hier wie in Fig. 13 ein umlaufender Schreibarm zur Anwendung gelangen kann. 



   In Fig. 19 ist die Tonführung 95 zentral durch den Plattenteller   hindurchgeführt   und durch eine
Aufsetzkupplung (in der Figur nur durch eine Zickzacklinie angedeutet) mit dem das Antriebs- 

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 zahnrad 96 tragenden Hohlwellenstüek 97 verbunden. Die Tonführung 95 wird von der Plattentellerhohlwelle 98 umgeben, auf der das Antriebsrad 99 sitzt. In das Hohlwellenstück 97 ragt der feststehende Schalltrichter   100   mit einem Fortsatz 101 hinein. 



   Von dem nur schematisch angedeuteten Motor   102 aus führt   eine Welle 103 nach oben und dient zum Antrieb der Zahnräder 96 und 99, d. h. der Tonführung 95 und des Plattentellers. Eine andere Welle 104 führt über ein Winkelradgetriebe zu einer Welle   105,   die ein Schraubengewinde von geringer Ganghöhe trägt. Dieses Schraubengewinde wird durch die Mutter 106 umgriffen, die mit der auf der 
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 die Verschiebung der Hohlachse 108 erhält eine aus zwei in der Zeichnung sich deckenden, zweiteiligen Tragstangen bestehende Gabel 109 die erforderliche Schaltbewegung, um die auf ihr sitzende   Ausleueh-   tungsapparatur 110 immer in die richtige Stellung zu bringen.

   Im Innern des Linsenrades 111 befinden sich ein Projektionsobjektiv 112 und ein Ablenkspiegel 113 ; das Linsenrad ist mit der Hohlwelle 114 verbunden, welche ein Zahnrad 115 trägt. Diese ganze Kombination ist auf der Hohlwelle 108 drehbar, aber nicht verschiebbar. Das Zahnrad 115 greift in das axial unbewegliche Zahnrad 116 ein ; letzteres 
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  Die Drehung dieser Welle bewirkt deshalb gleichzeitig eine Arbeitsbewegung des Linsenrades 111 und eine radiale Schaltbewegung, an der das Linsenrad 111 und die Ausleuchtungsapparatur 110 Anteil haben. 



   In Fig. 20 erfolgt die Tonführung durch den zweiteiligen Tonarm 117 nach oben in einen Hohlständer 118 hinein, der nach unten an einen Schalltrichter 119 angeschlossen ist. Der Hohlständer 118 
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   Die Fig. 21 zeigt eine Ausbildung, bei welcher der auf der Oberseite des Aufzeichnungsträgers aufgezeichnete Ton elektrisch abgetastet wird, während für die Abtastung der Bildaufzeichnungen, die sich hier auf der Unterseite des Aufzeichnungsträgers befinden, in dem Gehäuse eine an sich bekannte lichtelektrische, radial verschiebbare Abtastvorrichtung vorgesehen ist. Auch hier erfolgt bei stetiger Bild- 
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 den Weg für das Licht freigibt. Durch das Projektionsobjektiv 38 wird hier das ausgeleuchtete Einzelbild auf einen Spiegel 39 und von dort aus durch eine Öffnung in der Gehäusewandung hindurch auf den Projektionsschirm geworfen. Die Lichtquelle 36 und das Projektionsobjektiv 38 werden mittels einer rotierenden Gewindewelle während der Aufnahme bzw. Wiedergabe mit stetiger Geschwindigkeit   inradialer Riehtung versehoben.

   Das Drehlager 130 des Tonarmes 33 wird von einem hohlen Lagerbloekl, 31   getragen, in dessen Innerem zwei Kegelradwellen 132 und 133 untergebracht sind, die vom Laufwerk angetrieben werden und für einen stetigen Umlauf des Tonarmes sorgen. Eine   Anschlusseinrichtung     134   enthält beispielsweise Schleifringe und Schleiffedern od. dgl., mittels welcher das Pickup 135 über einen nicht gezeichneten Verstärker mit einem gleichfalls nicht gezeichneten Lautsprecher elektrisch verbunden ist. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Aufnahme bzw. Wiedergabe von Ton-und Bildaufzeichnungen, die auf einem gemeinsamen platten-oder walzenförmigen Träger angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass zur   Ermöglichung   eines grösseren   Aufzeichnungs-bzw.   Abtastweges für den Ton die Anzahl der Tonaufzeichnungswendungen grösser ist als die Anzahl der Bildaufzeichnungswindungen.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zur Aufnahme bzw. Wiedergabe der auf einem gemeinsamen, platten-bzw. walzenförmigen Träger angeordneten Ton-und Bildaufzeichnungen dienenden Ton-bzw. Bildabtastorgane relativ zueinander bewegt werden (Fig. 11-20).
    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl der gemeinsame Aufzeichnungsträger (z. B. 30, 31 in Fig. 11) als auch das Tonabtastorgan (32) um die Achse des Aufzeiehnungsträgers mit kontinuierlicher Geschwindigkeit umlaufen, wobei das Tonabtastorgan (32) vorzugsweise in entgegengesetzter Richtung umläuft als der Aufzeichnungsträger.
    4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass, während die Ton- aufzeichnung durch einen umlaufenden Arm. abgetastet wird, die Bildaufzeichnungen durch eine an sich bekannte rotierende optische Ausgleichseinrichtung zur Abtastung gelangen.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb für die umlaufende Tonabtasteinrichtung durch die Mitte des Aufzeichnungsträgers, beispielsweise durch eine Hohlwelle hindurch erfolgt.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalleitung durch eine axiale Aussparung des Aufzeichnungsträgers hindurchgeführt ist (Fig. 19). <Desc/Clms Page number 5>
    7. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Organe zum Antreiben der umlaufenden Abtastvorrichtung um den äusseren Rand des Plattentellers herumgeführt sind (Fig. 20).
    8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, gekennzeichnet durch einen umlaufenden Tonarm (53) (in Fig. 13) auf der einen, beispielsweise auf der oberen Seite und durch eine optische Bild- bewegungs-Ausgleichsvorrichtung (55) auf der andern, beispielsweise auf der unteren Seite des Aufzeichnungsträgers (52).
    9. Vorrichtung nach den Ansprüchen 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass bei Abtastung der Tonaufnahme durch einen umlaufenden Arm eine elektrische Tonabtasteinrichtung verwendet wird. EMI5.1
AT145926D 1930-12-11 1931-12-04 Verfahren und Vorrichtung zur Aufnahme bzw. Wiedergabe von Ton- und Bildaufzeichnungen auf einem gemeinsamen Träger. AT145926B (de)

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