AT261932B - Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme und räumlichen Projektion von Gegenständen - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme und räumlichen Projektion von Gegenständen

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AT261932B
AT261932B AT811864A AT811864A AT261932B AT 261932 B AT261932 B AT 261932B AT 811864 A AT811864 A AT 811864A AT 811864 A AT811864 A AT 811864A AT 261932 B AT261932 B AT 261932B
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Austria
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mirrors
recording
axis
light
projection
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AT811864A
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Oswald A Hanisch
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Oswald A Hanisch
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme und räumlichen Projektion von Gegenständen   Aufgabe der Erfindung ist es, Gegenstände aller Art, z. B. Werkstücke, Gebrauchsmuster, Maschinenteile usw., durch ein materiell, räumlich vorhandenes Einzelstück nach dem erfindungsgemässen Verfahren mittels Konturlichtbänder auf Film festzuhalten bzw. in dem erfindungsgemässen Raumbildgerät als von allen Seiten betrachtbares Raumbild wiederzugeben ; wobei nach diesem Verfahren der Aufnahi megegenstand auch über ein Fernsehsystem unmittelbar als Raumbild übertragen werden kann und andern Ortes im Raumbildgerät erscheint. Eine Beleuchtungseinrichtung A Fig. l, bestehend aus ringförmiger Lichtquelle B, Spaltblende C und Linsen D, erzeugt eine Lichtebene E in der Stärke von z. B. 0, mm, bestehend aus zentral-und tangential verlaufenden Strahlen F bzw.

   G, die zur Ausleuchtung von Gestaltsüberhängen am Aufnahmegegenstand dienen, wenn Eigenschatten unerwünscht sind. Die Beleuchtungseinrichtung A ist um das Horizontallager H am Gehäuse J drehbar. Der Objekttisch K istüberdieHalterung W mitdemGehäuse J abnehmbar verbunden. Am Ort der Lichtebene E kann ein Projektionsschirm U aufdiehohlachse L gesetzt werden. Mit der Hohlach-    
 EMI1.1 
    die Spiegel 1-8 fest verbunden. Die Spiegel 1-8 sind einander so zugeordnet, dass siedenSpiegel zur Lichtebene Eistveränderbar. DieHohlachse   L mit dem Flansch M kann mit der Beleuchtungseinrichtung A durch die Schraube N fest verbunden werden. In der Hohlachse L befindet sich der Prismensatz S zur 900 Strahlenumlenkung und zurAufgliederung des Strahlenbündels auf eine Anzahl Sektoren 11 - 8'am Filmbild Fig. 3 und 4.

   Im Gehäuse J ist eine Laufbildeinrichtung 0 mit dem Hohlachsen-Zahnradgetriebe P synchron verbunden bzw. das Fernsehaufnah-   me-Wiedergabesystem.   



   Aufnahmefunktion :
Der Objekttisch K ist über die Halterung W mit dem Gehäuse J fest verbunden. Die Beleuchtungseinrichtung A ist mit der Hohlachse L durch den Flansch M mittels der Schraube N verbunden. Auf dem Objekttisch K steht der aufzunehmende Gegenstand Q. Die Beleuchtungseinrichtung A erzeugt die Lichtebene E, wobei eine bestimmte Schnittebene des Aufnahmegegenstandes beleuchtet wird, die Kontur und Farbe in einem bestimmten Winkel erkennen lässt.

   Durch die gemeinsame Drehung der Beleuchtungseinrichtung A mit den Spiegeln   1 - 8,   wird somit der Aufnahmegegenstand fortlaufend durch die Lichtebene geschnitten, so dass alle Dingpunkte, die in diesen reflektierten   Konturlichtbändern   R erscheinen, zu den Spiegeln   1 - 8   reflektiert werden, von diesen zu den Prismensatz S, durchdieHohlachse L, wo sie zuletzt auf Film 0 oder den Ikonoskop V festgehalten werden. 



   Die Kreisbewegung der Lichtebene mit den Spiegeln   1 - 8   erfolgt um den Winkelabstand der Konturlichtbandbreite,   z. B. 0, 1 mm,   bei gleichzeitigem Abblenden und Weiterfördern des Filmbildes. 



   In der Folge wiederholt sich dieser synchrone Bewegungs-Belichtungsvorgang, bis der Aufnahmegegenstand auf der gesamten Oberfläche abgetastet ist. 



   Zur Raumbildaufnahme eines ruhenden Gegenstandes ist ein endloses Filmband anwendbar, da nach 360  Abtast-Kreis die Konturlichtbänder des Aufnahmegegenstandes, wieder dieselben sind. Bei Raum- 

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 bildaufnahmen bewegter Gegenstände ist ein fortlaufendes Filmband erforderlich. Das Filmeinzelbild Fig. 3 zeigt die Aufgliederung einesKonturlichtbandes R des Aufnahmegegenstandes Q in der StellungderLichtebene E   wie bei ZeichnungsaufrissFig. 1. Auf demFilmeinzelbild sind   den Spiegeln   1 - 8   mittels des Prismensatzes S bestimmte Sektoren zugeordnet. Durch die Drehung der Lichtebene E erfolgt die zwangsläufige Drehung der Filmbilder mit den Sektoren   l'-8', Fig. 4.   



   Wiedergabefunktion :
Der Objekttisch K wird von der Halterung W abgenommen und die   VerbindungHohlachsen-   flansch M und Bleuchtungseinrichtung A an der Schraube N gelöst. Auf dem Hohlachseflansch M   wird ein Projektionsschirm   U mit der Schraube N   vertikal fixiert. Dieser Projektions-   schirm U   liegt an jenem Ort, wo sich bei der Aufnahme die Lichtebene   E befand. Die Lichtebene E   ist bei der Objektwiedergabe ausser Funktion. Die Konturlichtbänder   R werden mittels der Laufbildeinrichtung 0 über den Prismensatz S und den Spiegeln   1 - 8   auf den Projektionsschirm U projiziert. Der Projektionsschirm U rotiert und ist mit der Laufbildeinrichtung synchronisiert. 



   Erfindungsgemäss baut sich das Raumbild durch die in gleicher Winkellage folgerichtig projizierten Konturlichtbänder R optisch im Raum auf. Das Raumbild entsteht in bekannter Weise durch die Trägheit des menschlichen Sehorgans und ist von allen Seiten betrachtbar. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zur Aufnahme und räumlichen Projektion von Gegenständen, dadurch gekenn-   zeichnet,   dass auf den Gegenstand (Q) Lichtbänder projiziert werden, welche Kontur und Farbe in einer bestimmten Schnittebene zeigen und relativ zum Gegenstand (Q) um eine Achse rotieren, wobei diese Konturlichtbänder (R) z. B. auf Laufbildfilm (0) festgehalten werden und die so erhaltenen Filmbilder auf eine rotierende Projektionsfläche (U) derart projiziert werden, dass die relative Winkellage der einzelnen Konturlichtbänder (R) bei Aufnahme und Projektion gleich ist.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 zur Aufnahme und räumlichen Pro- EMI2.1 Gegenstand (Q) umgibt und eine den Gegenstand (Q) schneidende Lichtebene (E) erzeugt, z. B. durch. eine ringförmige Lichtquelle mit ringförmiger Spaltblende (C), die relativ zum Gegenstand, der auf einem Objekttisch ruht, drehbar ist, durch eine Anzahl Umlenkprismen oder Spiegel (z.
    B. 1 - 8), wel- che rings um den Gegenstand (Q) angeordnet sind, durch eine aufsteckbare rotierende Projektionsfläche (U), die um dieselbe Achse wie die Lichtebene drehbar ist, eine Laufbildaufnahme- und Projektionseinrichtung, deren optische Achse mit der Drehachse von Lichtebene und Projektionsschirm zusammenfällt, wobei die Umlenkprismen oder Spiegel dem Prismensatz (S) derart zugeordnet sind, dass auf dem Film ein vollständiges Bild der Konturlichtbänder (R) aufgenommen bzw. auf die Projektionsfläche projiziert werden kann.
    3. Einrichtung nachdenAnsprüchenlund 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuch- tungseinrichtung (A) relativ zu den Spiegeln und zum Gehäuse (J) drehbar ist.
    4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (A) mit der Spiegelhalterung (M) z. B. durch eine Schraube (N) lösbar verbunden ist, so dass beide gemeinsam rotieren.
    5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Beleuchtungseinrichtung (A) mit einer ringförmigen Linsenanordnung (D) versehen ist, die mit dem Ringspalt der Blende (C) in einer Ebene liegt.
    6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dassdie Spaltbreite der Blende (C) auf den ganzen Umfang oder wahlweise in einzelne Sektoren veränderbar ist.
    7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die drehbare Spiegel- und Prismenanordnung auf einer Hohlwelle (L) gelagert ist, durch welche die optische Achse des Aufnahme- bzw. des Projektionsobjektivs verläuft.
    8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Spiegel (1 - 8) unter einen bestimmten Winkelabstand relativ zur Lichtebene (E) angeordnet sind und dieser Winkelabstand wahlweise veränderbar ist.
    9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 8, da d ur ch g ek en n z e ic hn e t, dass die Hohlwelle (L) mittels des Zahntriebes (P) synchron mit einer Laufbildeinrichtung angetrieben wird.
    10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Strahlengang der Aufnahme bzw. Wiedergabeeinrichtung um die Rotationsachse der Lichtebene bzw. des Pro- <Desc/Clms Page number 3> jektionsschirmes rotiert und mittels des Prismensatzes (S) in radiale Strahlenbündel abgelenkt wird.
    11. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Prismensatz (S) das gesamte axiale Strahlenbündel der Konturlichtbänder (R) in eine bestimmte Anzahl radial von der Rotationsachse verlaufenden Strahlenrichtungen zu bzw. von den Spiegeln (1 - 8) ablenkt.
    12. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Prismensatz (S) mit einer Anzahl Einzelprismen versehen ist, die die Strahlenbündel einer Anzahl Spiegel (z. B. 1 - 8) auf eine Anzahl Sektoren am Filmbild aufgliedern. EMI3.1 tisch (K) auf einer konzentrisch zur Hohlwelle (L) liegenden Achse befestigt ist, die z. B. durch die Halterung (W) mit dem Gehäuse (J) lösbar und drehbar verbunden ist.
    14. Einrichtung nach denAnsprüchenl bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zur Aufnah- me bzw. Wiedergabe der Einzelbilder mit den Sektoren (z. B. l'- 8') ein Bildträger (0), z. B. Film, oder die Aufnahme- bzw. Wiedergabeeinrichtung eines Fernsehsystems z. B. ein Ikonoskop bzw. Braunsche Röhre (V) dient.
AT811864A 1964-09-23 1964-09-23 Verfahren und Einrichtung zur Aufnahme und räumlichen Projektion von Gegenständen AT261932B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5208501A (en) * 1990-08-06 1993-05-04 Texas Instruments Incorporated Rim driven stepper motor and method of operation RIM driven
CN110005887A (zh) * 2019-04-30 2019-07-12 鞍山市昱虎流体设备有限公司 可拆装式防冰冻低温流体旋转接头

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