AT269509B - Gerät zur unmittelbaren größenvariablen Raumbildprojektion von Gegenständen und Raumbildaufnahme auf Film - Google Patents

Gerät zur unmittelbaren größenvariablen Raumbildprojektion von Gegenständen und Raumbildaufnahme auf Film

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AT269509B
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AT
Austria
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projection
film
rotor
recording
spatial image
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AT93266A
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English (en)
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Oswald A Hanisch
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Oswald A Hanisch
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Description


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   Gerät zur unmittelbaren grössenvariablen Raumbildprojektion von Gegenständen und
Raumbildaufnahme auf Film 
Der Erfindungsgegenstand hat zum Ziel, Gegenstände aller Art unmittelbar als dreidimensionales Raumbild   d. h.   von allen Seiten betrachtbar in dem Gerät vergrössert oder verkleinert, räumlich zu projizieren. Durch Umschalten des Gerätes kann der Aufnahmegegenstand sofort auf Film mittels Konturlichtbänder festgehalten werden. Im gleichen Gerät kann dieser Film, der die registrierten Konturlichtbänder trägt, projiziert werden, sodass der Aufnahmegegenstand als von allen Seiten betrachtbares, farbiges Raumbild erscheint.. 



   Der Erfindungsgegenstand baut auf dem Verfahren gemäss Patent Nr. 261932 auf und schafft zusätzlich zur Registrierung auf einen Fihn die Möglichkeit, direkt unter Veränderung der Grössenverhältnisse zu projizieren. 



   Praktische Anwendung findet der Erfindungsgegenstand bei der Registrierung von Gegenständen, für Rationalsisierung bei der Registrierung in Magazinen und Einzelteillagern, bei Form, Art, Information, ohne den Artikel d. h. den Originalgegenstand tatsächlich materiell zur Verfügung zu haben. Zur Archivierung von organischen und anorganischen Objekten in Raumbildern für Wissenschaft und Technik wobei die grössenvariable Raumbildprojektion neuartige Beobachtungsmöglichkeiten bringt. 



  Für Unterricht und Lehrzwecke, für Bildung und Unterhaltung auch im Zusammenhang mit Raumbildarchiven ergeben sich vielseitige Anwendungsmöglichkeiten, da die Bildträger in bekannter Art vervielfältigt werden können. 



   Für die Flugüberwachung und Flugbahnbestimmung ergeben sich naturgetreue Darstellungmöglichkeiten, wenn der Erfindungsgegenstand als Raumbildkoordinatograph ausgelegt wird. Bei Planetarien werden gegenwärtig nur Bilder auf eine konkave Projektionsfläche, Kalotte, projiziert. Mit dem Erfindungsgegenstand sind Darstellungen in dreidimensionaler Art möglich, sodass Galaxien, Gaswolken, Sonnen und Planeten im Raum als Phantom schweben. 



   Mit dem Erfmdungsgegenstand sind erstmals Raumbildsynthesen verschiedener Aufnahmegegenstände möglich,   z. B.   zum Zwecke dreidimensionaler Schnitthälften, Formvergleiche von Aufnahmegegenständen die im Original untrennbar sind, oder den Aufnahmegegenstand entwerten oder zerstören würden, oder bei organischen Aufnahmegegenständen das Objekt tödlich verletzen würden. 



   Eine beispielsweise Ausführung zeigen die Fig. 1 bis 4. Das   Gehäuse --1--,   ist mit einer 
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 ringförmigem   Kondensorsystem-7--ist   im   Gehäuse--l--axial   drehbar. Die   Projektionseinrichtung ---7 - trägt   in der kreisförmigen Filmführung --32-- ein Filmband --8--, das den   Aufnahmegegenstand-4--kreisförmig   umgibt. Mittels der   Tasten --9-- können   durch 

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 die   Blenden --45-- Teile   des   Filmbandes-8-bei   der Aufnahmy oder bei der Projektion abgeblendet werden.

   Der   Rotor --10-- trägt   die Projektionsfläche --11-- und die Spiegel   - -12A-D--,   sowie einen   Flügelkranz --35--,   der einen axialen Luftstrom zur Kühlung der Projektionslampe--26--erzeugt. 
 EMI2.1 
 --13E-H--,Schaltprisma--31, 23-- sowie der   Projektionsoptik--18--mit   veränderbarer Brennweite. Im Inneren des Rotors befindet sich eine Beleuchtungseinrichtung--14-, die eine Lichtebene-15mittels der   Spaltblende-16-erzeugt,   welche synchron mit dem Rotor um den Aufnahmegegenstand --4-- rotiert.

   Der   Rotor --10-- wird   durch den Motor-36angetrieben. 
 EMI2.2 
 unmittelbare grössenvariable Raumbildprojetion oder Aufnahme des Gegenstandes mittels   Konturlichtbändern --22-- auf Film --8-- vorgenommen   werden, oder durch Projektion der abgebildeten Konturlichtbänder vom Film die grössenvariable Raumbildprojektion des Gegenstandes durchgeführt werden.

   Die zweckdienliche Umlenkung des Strahlenganges erfolgt durch Ausschwenken 
 EMI2.3 
    Fig. l,--22-- durch   ein rotierendes   Polygonalprisma-25-auf   den   Film --8-- abgebildet   werden   (Objektaufnahme),   bzw. die   Projektionslampe-26--die   aufgezeichneten Konturlichtbänder über das   Schaltprisma-23-und   den   Spiegel --12-- zur   Projektion bringt   (Filmwiedergabe).   Der Vorgang erfolgt gleichlaufend in den optischen   Einrichtungen--13E-H--.   Der Antrieb der Polygonalprismen erfolgt über ein Ritzel mittels Zahnkranz --27-- am Gehäuse --1--. 



   Der Gleichlauf für beliebige Einstellungsvarianten in den optischen   Einrichtungen --13E-H--   erfolgt über die Schaltringe --19--, Fig.1,2,3, die sich durch die   Keilführung --43-- nur   axial verschieben lassen und durch Kurvenschlitze-37--, Fig. 3, die Tangentialbewegung der Einstellringe   --17 bzw. 21--auf   die Zahnkränze --20-- übertragen, die ihrerseits die kuppelnde Funktion der Projektionsoptiken --18-- bzw. Schaltprismen --23-- in den optischen Einrichtungen   --13E-H-- gleichlaufend durchführen.    



   Unmittelbare grössenvariable Raumbildprojektion : der Aufnahmegegenstand--4--wird auf den   Objekttisch--5--gestellt.   Handelt es sich um einen ortsgebundenen Aufnahmegegenstand   z. B.   Blumen, Pflanzen, Kristalle od. ähnl., so wird der   Boden--6--mit   dem   Objekttisch--5--ganz   abgenommen und das Gerät über den Aufnahmegegenstand gestülpt. Die Beleuchtungseinrichtung 
 EMI2.4 
 Winkel erkennen lässt.

   Durch die Drehung des Rotors mit dem die Beleuchtungseinrichtung   --14--   verbunden ist, wird der Aufnahmegegenstand--4--fortlaufend durch die Lichtebene --15-- geschnitten, so dass alle Dingpunkte, die in den reflektierten Konturlichtbändern --22-erscheinen, in gleicher relativer Winkellage über die   Auffangspiegel--28   und 29--, (die in allen optischen Einrichtungen--13E-H--gleichlautend angeordnet sind), auf den Projektionsschirm 
 EMI2.5 
 ruht der Film--8--bei dem Aufnahmevorgang und bei dem Projektionsvorgang (Wiedergabe) in der ringförmigen Filmführung --32-- der Projektionseinrichtung --7--, die ihrerseits gleichfalls still 

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 steht.

   Mit zunehmender Eigenbewegung des Aufnahmegegenstandes läuft der   Film-8-in   der Filmführung --32-- fortlaufend ab, wobei Filmablauf und Rotordrehung synchron verlaufen. Bei der Raumbildprojektion werden die Konturlichtbänder --22-- über die optischen Einrichtungen 
 EMI3.1 
 mit ihren Projektionsoptiken-18-und- registriert, so wird der Film um die Länge des Umfanges der ringförmigen Filmführung - weiter befördert und ist für die nächste   Raumbildregistrierung   aufnahmebereit. 
 EMI3.2 
    --33-- am UmfangFlansch --34-- axial   um 3600 gedreht werden, so dass das   Raumbild-30-in   einem Umkreis von
3600 betrachtet werden kann, ohne dass der Betrachter seinen Standort verändert. Dies ist gleichermassen bei den in Bewegung befindlichen Raumbildern unabhängig von deren Eigenbewegung möglich.

   Mittels der   Tasten --9-- kann   das Raumbild-30-, z. B. des Aufnahmegegenstandes   - -4--,   im Umkreis von   360    an beliebigen axialen Oberflächensegmenten abgeblendet werden, so dass   z. B.   die dem Beobachter zugewandte Raumbildoberfläche unsichtbar wird und man in den gegenüberliegenden Raumbildteil blicken kann, der nun aus dieser Blickrichtung als konkaver Raumbildrest erscheint. 



   Es können unmittelbar Form und Abmessungen für Gehäuse ermittelt werden, wenn das zu verkleidende Gerät, Teil, usw. in den Aufnahmeraum gestellt wird oder hineinragt und als Raumbild wiedergegeben wird, so dass bei angehaltener Projektionsfläche --11-- die Schnittebene unmittelbar sichtbar wird und dermassen um den gewünschten Toleranzabstand vergrössert eingestellt werden kann. Damit entfällt die bisher zeitraubende Anfertigung von Schnittzeichnungen und Teilmessungen zur Ermittlung von Schnittbildern bei der Konstruktion von Gehäusen und ähnlichem. 



   Eine ähnliche Anwendungsmöglichkeit ergibt sich   z. B.   in der gesamten Bekleidungsindustrie. Die Registrierung der Konturlichtbänder --22-- auf Film --8-- kann in 4 Bildreihen   --39, 40, 41, 42-- Fig. 4,   erfolgen, wobei die Bildfenster der optischen   Einrichtungen --13E-H--   jeweils um die Bildreihenhöhe verstellbar sind und der Rotor--10--eine Drehung von 180  durchführt, um den Aufnahmegegenstand mittels Konturlichtbändern im Umkreis von 3600 zu registrieren. Die   Lichtebene--15--schneidet   den Aufnahmegegenstand von zwei gegenüberliegenden Richtungen gleichzeitig.

   Die optischen   Einrichtungen --13E   und F-- sowie --13G und H-sind deshalb der Lichtebene --15-- unter gleichlautenden Winkelabständen aus sich gegenüberstehenden Richtungen zugeordnet. 
 EMI3.3 
    -. -22-- des- 13G   und   H-hat   zum Zweck, auch bei Gestaltsüberhängen am Aufnahmegegenstand der im Moment bestrahlten Oberflächenzone (Schnittebene), den optischen Einrichtungen die Registrierung der   Konturlichtbänder --22-- zu   ermöglichen. Die vierzeilige Filmbildregistrierung Fig. 4 ermöglicht weiters eine gemeinsame Raumbildprojektion zweier verschiedener Aufnahmegegenstände, etwa Gerät und dazugehöriges Gehäuse.

   Bei der Raumbildprojektion erscheint   das "Gerät" im "Gehäuse" als   Phantombild, wobei die Aufzeichnung der   Konturlichtbänder --22-- des   zweiten Aufnahmegegenstandes als Bildreihen in der verbliebenen Differenzfläche --38-- des Filmbandes --8-gleichfalls um   3600 erfolgen   kann. 



   Werden aus einem belichteten Konturlichtband, Fig. 4, z. B. die Bildreihen --39 und 40-oder   - 41   und   42--entfernt,   (halbe Aufzeichnung eines Aufnahmegegenstandes) und Konturlichtbänder eines zweiten andersartigen od. ähnl. Aufnahmegegenstandes einkopiert, so werden Raumbildsynthesen verschiedener Aufnahmegegenstände möglich. 



   Die Registrierung der Konturlichtbänder --22-- auf dem   Film--8--kann   in anamorphotischer Abbildungsweise erfolgen, so dass die Maximalradien des Aufnahmegegenstandes am Film dermassen abgebildet werden können, dass bei der Projektion keine überschneidungen der Konturlichtbänder entstehen. Der optische Ausgleich, Relativbewegung Film-Rotor, wird durch eine 
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 die optische Achse der Projektionsoptiken dem fortlaufenden Filmbild nachführen. Das Prisma   --44-- dient   zur Strahlenkorrektur an der Filmeinlaufstelle.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur Aufnahme und/oder räumlichen Projektion von Gegenständen nach dem Verfahren gemäss Patent Nr. 261932, gekennzeichnet durch einen Rotor (10), Projektionsoptiken (18), einen Projektionsschirm (11), sowie durch eine Beleuchtungseinrichtung (14), welche eine den aufzunehmenden Gegenstand schneidende Lichtebene erzeugt, welche synchron mit dem Rotor um den Gegenstand rotiert, sowie Aufnahmeoptiken (23, 31), die am Rotor angebracht sind und die Bilder der Konturlichtbänder, d. h. die Schnittlinien der Lichtebene von dem Gegenstand aufnehmen und auf einen ringförmig angeordneten Film (8) lenken oder wahlweise den Projektionsoptiken (18) zuführen, wobei, vorzugsweise mittels der Projektionsoptiken (18), die Grösse der wieder projizierten Raumbilder veränderbar ist.
    EMI4.1 Projektionsfläche (11) innerhalb einer durchsichtigen Kuppel (2) rotiert und von den Spiegeln (12A-12E) kreisförmig umgeben ist. EMI4.2 den Film Projektionslampen z. B. eine Ringlampe (26) und ein ringförmiges Kondensorsystem, angeordnet sind. EMI4.3 zu dem kreisförmig angeordneten Filmband (8) bewegliche Blendstreifen (45) zum wahlweisen Abblenden der Filmbilder vorgesehen sind. EMI4.4 B.Filmstreifenführung mit einem Ringflansch (34) verbunden ist, welcher mittels Reibrollen (33) od. dgl. antreibbar ist. EMI4.5 Ausgleich der Bildwanderung an den Bildfenster des ringförmig geführten Filmes am Rotor rotierende, brechende oder reflektierende Polygonalprismen (25) vorgesehen sind.
    EMI4.6 Rotor mehrere Projektionsoptiken und Aufnahmeoptiken vorgesehen sind, die den Aufnahmegegenstand kreisförmig umgeben und der Lichtebene unter einem bestimmten Winkelabstand zugeordnet sind. EMI4.7 Antrieb der Polygonalprismen durch Ritzel erfolgt, die sich auf feststehenden Zahnkränzen (27) abwälzen. EMI4.8 Umschaltung zwischen Filmaufnahme, Projektion des Filmes und direkter Projektion Schaltprismen (23) vorgesehen sind. EMI4.9 Schirm (11) Verwendung findet, auf dem die Konturlichtbänder sowohl in Auflicht- als auch in Durchlichtprojektion sichtbar sind. EMI4.10 ringförmig angeordnete Film relativ zum Bildfenster der Aufnahme- und Projektionsoptik parallel zur Rotorachse verschiebbar ist.
    <Desc/Clms Page number 5> EMI5.1 einzelnen Projektions- und Aufnahmeobjektive unabhängig voneinander parallel zur Rotorachse verschiebbar sind, um ihre Bildfenster in verschiedene Bildhöhen einstellen zu können. EMI5.2 Rotor unten offen ist und in die Rotorhöhlung ein durchsichtiges Gehäuse (3) ragt, das den Aufnahmeraum bildet. EMI5.3 aufzunehmende Gegenstand auf einem verstellbaren Objekttisch ruht und dieser mit dem Boden (6) vom Gehäuse (1) abnehmbar ist.
AT93266A 1966-02-02 1966-02-02 Gerät zur unmittelbaren größenvariablen Raumbildprojektion von Gegenständen und Raumbildaufnahme auf Film AT269509B (de)

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