AT147577B - Einrichtung zur lichtelektrischen diaskopischen Abtastung von bandförmigen Tonaufzeichnungsträgern. - Google Patents

Einrichtung zur lichtelektrischen diaskopischen Abtastung von bandförmigen Tonaufzeichnungsträgern.

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AT147577B
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  Einrichtung zur liehtelektrisehen diaskopischen Abtastung von bandförmigen Tonaufzeichnungs- trägern. 



   Für die lichtelektrische diaskopische Abtastung von bandförmigen Tonaufzeichnungen, die insbesondere bei der Wiedergabe und beim Umspielen von Tonfilmen benutzt wird, hat man bereits vorgeschlagen, eine Linse zwischen der Tonsteuerstelle und der lichtempfindlichen Zelle anzuordnen. 



   Weiterhin ist es schon bekannt, für die photographische Tonwiedergabe Glasstäbe zu benutzen.
Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, die Glasstäbe an der Lichteintrittsstelle mit einer   abgeschrägten     Sehlifffläche   zu versehen. Es wird weiterhin vorgeschlagen, den Glasstab derart auszubilden, dass die Ebene der   abgeschrägten     Schlifffläche   mit der an die Trommel an der Abtaststelle angelegten Tangentialebene einen derartigen Winkel bildet, dass der Einfallswinkel der die Tonspur durchleuchtenden Lichtstrahlen an den Seitenwänden des Glasstabes bis auf den totalen Reflexionswinkel vergrössert wird. 



   An Hand der schematischen Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. In der Fig. 1 ist im Grundriss eine Einrichtung dargestellt, bei der das Tonaufzeichnungsband über zwei unabhängig voneinander gelagerte und einzeln lose drehbare   Trommelhälften 11, 12   läuft. Die   Trommelhälfte.   11 ist in der Wand 13 gelagert, die Trommelhälfte 12 in einem ebenfalls an dieser Wand befestigten gebogenen Arm 14. Der Glasstab 15 teilt den kreisförmigen Querschnitt der Trommel in zwei gleich grosse Teile. 



  Er kann jedoch auch derart angeordnet sein, dass der kreisförmige Querschnitt der Trommel in zwei ungleich grosse Teile zerlegt wird. Das ist dann der Fall, wenn die beiden Trommelhälften auf einer gemeinsamen Achse 19 (Fig. 2) befestigt sind. Der Einfall des abtastenden   Lichtstrahlenbüschels   ist durch einen Pfeil 16 in Fig. 2 angedeutet. Er liegt in Richtung des Radius der Trommel. Im Aufriss in Fig. 2 ist der Übersichtlichkeit halber der gekrümmte Arm 14 sowie die Haltevorrichtung 18 für 
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   Bei einer Einrichtung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, hat es sich als zweckmässig erwiesen, die   Schlifffläche   20 des Glasstabes nicht parallel mit der Tangentialebene T an der Tonbelichtungsstelle der Trommel anzuordnen, sondern vielmehr, wie Fig. 3 zeigt, diese   Schlifffläche   20 mit der Tangentialebene T einen endlichen Winkel einschliessen zu lassen. Dies soll an Hand der Fig. 3 noch näher erläutert werden.

   Wenn man zunächst annimmt, dass die   Schliff fläche   20 sich doch parallel zu der Tangentialebene befinden möge, so würde ein Lichtstrahl, der an der Tonbelichtungsstelle in Richtung des Pfeiles 21, d. h. senkrecht zur Tangentialebene, einfällt, diese gedachte parallel zur Tangentialebene liegende Schlifffläche ohne Richtungsänderung durchsetzen und innerhalb des Glasstabes den durch die punktierte Linie 22 angedeuteten Verlauf nehmen.

   Sofern der Winkel   a   kleiner als   420 wäre   (d. h. kleiner als der Winkel der Totalreflexion zwischen Luft und Glas), würde der Lichtstrahl an der Stelle x den Glasstab 
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 weise Lichtstrahlen etwas anderer Richtung als derjenigen des Pfeiles   21,   die immer vorkommen, da Lichtbüschel mit sehr grossem Öffnungswinkel zur Abtastung verwendet werden müssen, möglicherweise nicht im Glasstab verbleiben.

   Wenn man dagegen, wie es durch die Erfindung vorgeschlagen wird, die   Sel lifffläehe   20 gegen die Tangentialebene T in der in Fig. 3 angegebenen Weise neigt, so wird ein Lichtstrahl, der in Richtung des Pfeiles 21 auf die   Schlifffläche   20 auftrifft, zum Lot auf dieser Schliff fläche, das durch die Linie L angedeutet ist, hin gebrochen und erreicht daher die untere in Fig. 3 horizontale 

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   Begrenzungsfläche   an einer Stelle, die rechts vom Punkte   x,   beispielsweise an der Stelle y, liegt. Der Winkel, den dieser Lichtstrahl im Glase mit'der im Punkt   y errichteten Senkrechten einschliesst,   ist aber grösser als der Winkel a, so dass also die Lichtstrahlen im Punkte y alle auch weiterhin im Glasstabe verlaufen.

   Der Winkel, der zwischen der Tangentialebene T und der Schlifffläche 20 im einzelnen Falle zu wählen ist, hängt, wie aus den Fig. 2 und 3 leicht erkannt werden kann, mit dem kürzesten Abstand zwischen der Längsachse des Glasstabes und der Mittellinie der Achse 19 sowie mit der Dicke des Glasstabes und der Öffnung des verwendeten Lichtstrahlenbüschels zusammen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Einrichtung zur lichtelektrischen diaskopischen Abtastung von bandförmigen Tonaufzeichnungsträgern, insbesondere von Tonfilmen unter Verwendung eines Glasstabes zwischen der Tonabtaststelle und der lichtempfindlichen. Zelle, gekennzeichnet durch-eine abgesehrägte Schlifffläche (20) des Glasstabes (15) an der Liehteintrittsstelle.- 2.
    Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ebene der abgeschrägten Schlifffäehe (20) mit der an die Trommel (11, 12) an der Abtaststelle angelegten Tangentialebene (T) einen derartigen Winkel bildet, dass der Einfallswinkel der die Tonspur durchleuchtenden Lichtstrahlen an den Seitenwänden des Glasstabes bis auf den totalen Reflexionswinkel vergrössert wird. EMI2.1
AT147577D 1934-01-30 1935-01-29 Einrichtung zur lichtelektrischen diaskopischen Abtastung von bandförmigen Tonaufzeichnungsträgern. AT147577B (de)

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