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Einrichtung zur liehtelektrisehen diaskopischen Abtastung von bandförmigen Tonaufzeichnungs- trägern.
Für die lichtelektrische diaskopische Abtastung von bandförmigen Tonaufzeichnungen, die insbesondere bei der Wiedergabe und beim Umspielen von Tonfilmen benutzt wird, hat man bereits vorgeschlagen, eine Linse zwischen der Tonsteuerstelle und der lichtempfindlichen Zelle anzuordnen.
Weiterhin ist es schon bekannt, für die photographische Tonwiedergabe Glasstäbe zu benutzen.
Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, die Glasstäbe an der Lichteintrittsstelle mit einer abgeschrägten Sehlifffläche zu versehen. Es wird weiterhin vorgeschlagen, den Glasstab derart auszubilden, dass die Ebene der abgeschrägten Schlifffläche mit der an die Trommel an der Abtaststelle angelegten Tangentialebene einen derartigen Winkel bildet, dass der Einfallswinkel der die Tonspur durchleuchtenden Lichtstrahlen an den Seitenwänden des Glasstabes bis auf den totalen Reflexionswinkel vergrössert wird.
An Hand der schematischen Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. In der Fig. 1 ist im Grundriss eine Einrichtung dargestellt, bei der das Tonaufzeichnungsband über zwei unabhängig voneinander gelagerte und einzeln lose drehbare Trommelhälften 11, 12 läuft. Die Trommelhälfte. 11 ist in der Wand 13 gelagert, die Trommelhälfte 12 in einem ebenfalls an dieser Wand befestigten gebogenen Arm 14. Der Glasstab 15 teilt den kreisförmigen Querschnitt der Trommel in zwei gleich grosse Teile.
Er kann jedoch auch derart angeordnet sein, dass der kreisförmige Querschnitt der Trommel in zwei ungleich grosse Teile zerlegt wird. Das ist dann der Fall, wenn die beiden Trommelhälften auf einer gemeinsamen Achse 19 (Fig. 2) befestigt sind. Der Einfall des abtastenden Lichtstrahlenbüschels ist durch einen Pfeil 16 in Fig. 2 angedeutet. Er liegt in Richtung des Radius der Trommel. Im Aufriss in Fig. 2 ist der Übersichtlichkeit halber der gekrümmte Arm 14 sowie die Haltevorrichtung 18 für
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Bei einer Einrichtung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, hat es sich als zweckmässig erwiesen, die Schlifffläche 20 des Glasstabes nicht parallel mit der Tangentialebene T an der Tonbelichtungsstelle der Trommel anzuordnen, sondern vielmehr, wie Fig. 3 zeigt, diese Schlifffläche 20 mit der Tangentialebene T einen endlichen Winkel einschliessen zu lassen. Dies soll an Hand der Fig. 3 noch näher erläutert werden.
Wenn man zunächst annimmt, dass die Schliff fläche 20 sich doch parallel zu der Tangentialebene befinden möge, so würde ein Lichtstrahl, der an der Tonbelichtungsstelle in Richtung des Pfeiles 21, d. h. senkrecht zur Tangentialebene, einfällt, diese gedachte parallel zur Tangentialebene liegende Schlifffläche ohne Richtungsänderung durchsetzen und innerhalb des Glasstabes den durch die punktierte Linie 22 angedeuteten Verlauf nehmen.
Sofern der Winkel a kleiner als 420 wäre (d. h. kleiner als der Winkel der Totalreflexion zwischen Luft und Glas), würde der Lichtstrahl an der Stelle x den Glasstab
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weise Lichtstrahlen etwas anderer Richtung als derjenigen des Pfeiles 21, die immer vorkommen, da Lichtbüschel mit sehr grossem Öffnungswinkel zur Abtastung verwendet werden müssen, möglicherweise nicht im Glasstab verbleiben.
Wenn man dagegen, wie es durch die Erfindung vorgeschlagen wird, die Sel lifffläehe 20 gegen die Tangentialebene T in der in Fig. 3 angegebenen Weise neigt, so wird ein Lichtstrahl, der in Richtung des Pfeiles 21 auf die Schlifffläche 20 auftrifft, zum Lot auf dieser Schliff fläche, das durch die Linie L angedeutet ist, hin gebrochen und erreicht daher die untere in Fig. 3 horizontale
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Begrenzungsfläche an einer Stelle, die rechts vom Punkte x, beispielsweise an der Stelle y, liegt. Der Winkel, den dieser Lichtstrahl im Glase mit'der im Punkt y errichteten Senkrechten einschliesst, ist aber grösser als der Winkel a, so dass also die Lichtstrahlen im Punkte y alle auch weiterhin im Glasstabe verlaufen.
Der Winkel, der zwischen der Tangentialebene T und der Schlifffläche 20 im einzelnen Falle zu wählen ist, hängt, wie aus den Fig. 2 und 3 leicht erkannt werden kann, mit dem kürzesten Abstand zwischen der Längsachse des Glasstabes und der Mittellinie der Achse 19 sowie mit der Dicke des Glasstabes und der Öffnung des verwendeten Lichtstrahlenbüschels zusammen.