DEP0007741DA - Schablone zum Überformen keramischer Geschirrteile - Google Patents

Schablone zum Überformen keramischer Geschirrteile

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DEP0007741DA
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Original Assignee
Rosentahl-Porzellan AG, Selb
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Description

Patentanwälte
DR. M. SCHNEIDER
DS. Λ. EITEL
NU!..- £ £ 3 Ab Bcllrif t.
Biess.Hr. 3290/47 Nürnberg, den 13.März I947
ffa^RosenJfoal-fforsellan JUG, in Selb !.Bayern«
Schablone zum U eb er formen keramischer Ge sch irr teile..
Beschreibung:
Bei der Herstellung von G-eschirrteilen wie Tellern, Untertassen, Platten, Schalen, Schüsseln u.a.nu aas Porzellan, gut und andern keramischen Werkstoffen werden sum Gestalten des Gegenstanäes auf üer Arbeitsform (Ueberformen) Schablonen vertüendet, äie, aus Eisen- oder Stahlblech bestehend, an der Formseite dem ,jeweiligen Brofil des zur Gestaltung kommenden Gegenstandes entapre chend. gefeilt sind. Der Ueberf-jrmvorgang vollaieht sich folgendermassen*
Auf die umlaufende Gipsform \Tird dz.e keramische Masae in Gestalt eines ilasseblattes aufgelegt. Durch mehrmaliges Anlegen der Schablone wiz'd während äer üiadrehung der Gipsform die itlasse in die gewünschte J?orm gebracht, l'ie Schablone muss mehrmals angelegt werden, weil die überschüssige !lasse, die sich beim Formen ergibt, sich am Schablonenblech hochschiebt und von dort entfernt werden muss, andernfalls sie die Formgebung stören würde»
Die an der Schablone sich stauende TJeberschussmasse hat das Bestreben, die Schablone hochzuschieben; dalier muss der Dreher die Schablone von Hand auf die Porm niederdrücken. D^r hiefür erforderliche Kraftaufwand und das fortgesetzte Wegnehmen äer "überschüssigen !«lasse erschweren die Arbeit und · Seitverlust
1 Stir end die abliefen Schablonen aus vollem Blech gefertigt sind, "besteht gemäss vorliegender Erfindung äer formgeben-Se Teil aus einem z*3. streifenartigem Prafilstücfc, öfber welches el ie überschüssige keramische Ilasse abgeleitet wird. Torzugsweise ist diesem Profilstiic k ein Leitblech angeschlossen, welches aera Abschub der ober Sas Prof ilstiic k fliesseiiäeu Masse dient.
Bei Terwendung einer so beschaffenen. Schablone tritt bein Stauen und Sichhochschieben der ixb er schuss igen Liasse mehr ein sondern die ,lasse fliesst durch die Aussparung der Schablone über das Profilstück hinweg und wird von einem an öas Profil st tick rückseitig anachllessenden Leitblech aufgenommen, mittels dessen sie durch die fortwährend nachdrängenden Ilasse mengen abgeschoben wird. Oaher braucht die Schablone nicht mehr zweclzs Entfernung der überschüssigen Masse abgehoben zu werden, und aas Ueberformen erfolgt nur durch einmaliges Anlegen der Schablone. Es kann wesentlich sicherer, leichter und schneller vor sich gehen als bisher. Um einen ungehinderten Abfluss äer überschüssigen Hasse zu erwirken, ist das Prof ils tack: an seiner oberen llante angeschärft.
Tie Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Tig.l igt eine IgIcliansicht, fig. 2 eine Toraeransicht der Ueberformcchablone, die nach LlassgsJ e der Erfindung gestaltet und ausgebildet ist.
Die Schablone a ist in ihrem unteren Teil mit eine^ Aussparung b versehen, öle zwischen einem kurzen Arm c und einem langen Arm d der Schablone liegt. Beifle Arme meröen durch das streifenförmige j?rofilstäck e, welches die Aussparung b uterbrücirt, stegartig miteinander verbunden. An der "Rückseite der
Schablone schlierst; Sas Leitblech. £ an, das an den Armen c und d der Schablone "befestigt ist, an der dem Teil e suge kehrten Kante das gleiche Profil vie e hat unfl an 3era Teil e unmittelbar anliegt oder mit Atstand angeordnet ist. I* er Teil e hat das Profil des Gegenstandes, der mittels der Schablone gestaltet werden soll. Ei" ist an seiner oberen ![ante nach Art eines Schabers angeschärft.
Der "beschriebene und dargestellte Gegenstand, wird wie eine bekannte Ueb er farms oh ab lone verwendet. Während aber bei den
bisher vorhandenen vollflächigen Schablonen die über schlissige keramische i'iasse an' der Torderseite der Schablone sich staut und an der Schabl'onenfläche hocüFiteigt, fliesst bei der vorliegenden Schablonengestaltung; die Llasae durch die Aussparung b über das Profilstab te e hinweg auf das leitblech f, von welchem es durch die wShren1 des Arbeitsvorganges immer nachdrängenden 2iiasse mengen fortlaufend ab ge s cn o" en wird. Durch die Schärfung der Oberkante des Profil at lic Ice s e wire" ^er Abfluss der Ilasse auf das Leitblech f gefordert.
Die Schablone kann aus dem Prof ilstfic t e allein bestehen-. Sie wir-11 in diesen Fall lediglich dJirch ein streifeiförmiges, den Profil des zu for."üanöen Gegenstandes entsprechendem Blechstncii gebildet. - Bei Verwendung des ieitbleches f kann die dem Pro des su formenden Gegenstandes entsprechend gestaltete 7orüeriiante des Bleches als formgebender Teil dienen. Es viird dann das leitblech mit der Tordertante auf die zu formende ι lasse gedrückt. Schliess-i-ch lanu au~h die dchaulc-ne sd ge for? at sei-^ das-; sic zugleich als Leitblech wirtt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1) Schablone sum TTeIa er for men keramischer G-e sch irrte ile, dadurch gekennzeichnet, dass, sie aus einem z*B. streifenförmiges ^rofilstiic k besteht, über welches die llberschüs sige Masse abfliesst»
2) Schablone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, dass an der Eückseite des Profilstückes ein leitblech angeschlossen ist.
3) Schablone nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, class sie durch die Profiliiante des Leitblech es gebildet ist»
4) Schablone nach Ansprüchen 1 bis J# dadurch gekennzeichnet, dass sie mit einer Aussparung (b) versehen ist, die unten durch ein Profilstuck (e) überbrückt wird.
5) Schablone nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberkante des Profi1stackes (e) angeschärft ist.

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