DEP0005004DA - Fernsprechstation - Google Patents
FernsprechstationInfo
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Description
Im Fernsprechverkehr müssen bekanntlich bei Verbindungen über große Entfernungen hinweg Verstärker vorgesehen werden, welche die übertragene Sprechenergie, die infolge der großen Leitungsdämpfung stark geschwächt wird, wieder auf den erforderlichen Wert bringen. Verstärker, seinen sie in die Leitung oder an den Stationen eingebaut, bedeuten aber einen großen wirtschaftlichen Aufwand, der nach Möglichkeit vermindert werden muß.
Gegenstand der Erfindung ist eine Fernsprechstation, welche ohne Aufwand eines der üblichen teuren Verstärker, die wahlweise Ein- und Ausschaltung einer Verstärkung ermöglicht. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß als Telefon von vornherein ein solches mit erhöhter Lautstärke verwendet wird, in dessen Stromkreis ein Dämpfungsglied eingefügt ist, welches seitens des Teilnehmers durch eine Taste oder einen Schalter bei Verbindungen mit geringer Leitungsdämpfung eingeschaltet und bei Verbindungen mit großer Leitungsdämpfung ausgeschaltet wird. Auf diese Weise wird bei Verbindungen mit kleiner Leitungsdämpfung, wie z.B. Hausverbindungen, die Lautstärke des Telefons auf den normalen Wert herabgesetzt und bei Verbindungen mit großer Leitungsdämpfung, z.B. Ortverbindungen, Netzgruppenverbindungen entsprechend erhöht. Das beigegebene Ausführungsbeispiel zeigt eine automatische Fernsprechstation. Mit M ist das Mikrophon, mit LT das Telefon großer Lautstärke, mit J die Induktionsspule und mit Ta die Taste oder der Schalter bezeichnet, welcher das Dämpfungsglied D ein- bzw. ausschaltet. Das Dämpfungsglied D, welche bei Öffnung der Taste vor das Telefon geschaltet wird, kann entweder aus
einem Ohmschen Widerstand allein oder aus einem Widerstand und einer dazu parallel liegenden Kapazität bestehen, wie es in dem Ausführungsbeispiel dargestellt ist. Zweckmässigerweise wird man das Dämpfungsglied entsprechend der besten Silbenverständlichkeit wählen. Man kann schliesslich auch noch ausser den in Reihe mit dem Telefon liegenden Widerstand einen Reihenresonanzkreis, bestehend aus einer Induktivität und einer Kapazität, parallel zum Telefon legen, welcher die Hauptresonanz des Telefons dämpft.
Die übrigen Einrichtungen der dargestellten Teilnehmerstation, wie Wecker W, Nummernschalterkontakte nsi und nsa sowie die Hakenumschalterkontakte HU sind für die Erfindung ohne Bedeutung und lediglich der Vollständigkeit halber gezeigt.
Claims (4)
1. Fernsprechstation für Verbindungen mit geringer und grosser Leitungsdämpfung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Telefon erhöhter Lautstärke verwendet wird, die bei Verbindungen mit geringer Leitungsdämpfung durch ein dauernd eingeschaltetes Dämpfungsglied (D) auf den üblichen Wert herabgesetzt wird, die aber erforderlichenfalls bei Verbindungen mit grosser Leitungsdämpfung durch Ausschalten des Dämpfungsgliedes erhöht werden kann.
2. Fernsprechstation nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausschaltung des Dämpfungsgliedes mit Hilfe einer Taste (Ta) oder eines Schalters durch den Teilnehmer selbst erfolgt.
3. Fernsprechstation nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Dämpfungsglied mit Rücksicht auf die günstigste Silbenverständlichkeit gewählt wird.
4. Fernsprechstation nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass als Dämpfungsglied vor das Telefon zweckmässig ein Ohmscher Widerstand (von etwa 3 - 8 kOhm) oder ein Ohmscher Widerstand mit einer dazu parallel liegenden Kapazität etwa 8 kOhm und etwa 20 000 pF) geschaltet wird.
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