DE570372C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb

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DE570372C
DE570372C DES92103D DES0092103D DE570372C DE 570372 C DE570372 C DE 570372C DE S92103 D DES92103 D DE S92103D DE S0092103 D DES0092103 D DE S0092103D DE 570372 C DE570372 C DE 570372C
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DE
Germany
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contact
relay
selector
line
circuit
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Expired
Application number
DES92103D
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Anders
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
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Publication of DE570372C publication Critical patent/DE570372C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM !7. FEBRUAR 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a3 GRUPPE 28
Siemens & Halske Akt.-Ges. in Berlin-Siemensstadt*) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1929 ab
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen eine besondere Stelle sich über Wähler auf bestehende Verbindungen aufschalten und deren Trennung vornehmen kann. Es sind nun Anlagen denkbar, bei denen die bestehenden Verbindungen solche verschiedener Dringlichkeit sein können, während die von der besonderen Stelle hergestellten
to Verbindungen nur eine gewisse Dringlichkeit besitzen. Da hierbei die Dringlichkeit der einzelnen Verbindungen nicht durch besondere Kennzeichnung der besetzten Leitung gegeben ist, sondern dieselbe Verbindung einmal sehr dringlich, das andere Mal weniger dringlich sein kann, ist es erforderlich, es der dringende Verbindungen herstellenden Stelle zu ermöglichen, vor Trennung einer bestehenden Verbindung sich von der Dringlichkeit dieser Verbindung überzeugen zu können und gegebenenfalls sich auf eine andre besetzte Leitung aufzuschalten.
Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß der Wähler, über den sich die besondere Stelle aufschaltet, nach Einstellung auf eine Leitung einer Gruppe gleichartiger Leitungen unter dem Einfluß der besonderen Stelle nacheinander auf verschiedene Leitungen dieser Gruppe fortgeschaltet werden kann und Schaltmittel besitzt, welche der besonderen Stelle die Trennung einer bestehenden Verbindung ermöglichen.
Auf der Abbildung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, auf welches die Erfindung jedoch nicht beschränkt ist. Mit. Ti ist eine Teilnehmerstelle bezeichnet, die über den Vorwähler VW und über den Gruppenwähler GW Zutritt zu einem Übertrager Ue hat. Der weitere Verbindungsverlauf ist nicht dargestellt, weil er für die Erfindung nicht wesentlieh ist.
Mit Vm ist eine Vermittlungsstelle bezeichnet, die über einen Aufschaltwähler A W ebenfalls Zutritt zu dem Übertrager Ue hat. Ist der Aufschaltwähler auf eine Leitung eingestellt worden, die bereits durch eine anderweitige Verbindung besetzt ist, so kann die Beamtin, nachdem der Auf schaltwähler A W eingestellt worden ist, an dem Gespräch teilnehmen und die bestehende Verbindung trennen. Erscheint ihr die bestehende Verbindung dringend, so kann sie mittels ihrer Einrichtungen an der Vermittlungsstelle den Auf schaltwähler A W einen oder mehrere Schritte weiterschalten und sich hierdurch auf eine andere Verbindungsleitung aufschalten. Ist diese ebenfalls durch eine anderweitige Verbindung in Benutzung genommen, so kann sie, falls sie es für erforderlich hält, diese Verbindung trennen, um die gewünschte Leitung zu erreichen.
Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Otto sinders in Berlin-Schniargendorf.
In folgendem soll die Wirkungsweise der Anordnung beschrieben werden:
Angenommen, der Teilnehmer T ι habe seinen Hörer vom. Haken genommen, so wird der Vor-5. wähler VW in bekannter Weise eingestellt, wodurch folgende Stromkreise zustande kommen Batterie, Wicklung des Relais A, Schaltarm a des eingestellten Vorwählers, Leitung Lax, Teilnehmerstelle T i, Leitung Lb i, Schaltarm b ίο des Vorwählers, Relais B, Erde. Die Relais A und B werden in diesem Stromkreise erregt. Über die Prüfader des Vorwählers ist folgender Stromkreis zustande gekommen: Erde, Relais T, nicht dargestellte Sperreinrichtungen, Leitung Lei, Schaltarm c des Vorwählers, Wicklung I des Relais C, Kopfkontakt X2k, Batterie. In diesem Stromkreis sind die Relais T und C erregt. Durch Erregung des Relais C werden die Kontakte ic und 2c betätigt. Der Kontakt ic legt das an Erde liegende Relais G an die δ-Ader des Gruppenwählers an. Der Kontakt 2C schließt folgenden Stromkreis: Erde, Kontakt ze, Wicklung II des Relais C, Wicklung des Relais I" 2, Wicklung des Relais T" 1, Batterie, Erde. Durch Ansprechen des Relais A werden die Kontakte 3a, 4« und 5« betätigt. Der Kontakt 5« schließt die Wicklung des Relais I * 2 kurz, so daß in dem durch Betätigung des Kontaktes 2c geschlossenen Stromkreise nur das Relais F 1 anspricht und das Relais C über die Wicklung II gehalten wird. Der Kontakt 3« wird geöffnet, so daß das Relais / bei Schließung des Kontaktes 6v 1 nicht erregt wird. Durch Erregung des Relais F ι werden auch die Kontakte ην ι und 8i>i umgelegt. Kontakt 8z/1 bereitet einen Stromkreis für den Drehmagneten D des Gruppenwählers vor. Der Kontakt 7111 legt das Prüfrelais P an den Schaltarm c des Gruppenwählers GW an. Betätigt jetzt der Teilnehmer in bekannter Weise seine Nummernscheibe an der Teilnehmerstelle Tx, so wird der Stromkreis der Relais A und B stromstoßweise geöffnet. Bei der ersten Öffnung des Stromstoßkreises fällt das Relais A ab. Hierdurch wird das Relais / erregt. Der Kontakt ib wird geschlossen. Durch Schließung dieses Kontaktes erhält der Hubmagnet H einen Stromstoß und hebt die Schaltarme des Gruppenwählers einen Schritt. Wird der Kontakt 5« beim ersten Abfall des Relais A umgelegt, so spricht das Relais V 2 an und betätigt seine Kontakte gv 2 und 1002. Beim ersten Hebschritt des Gruppenwählers werden die Kopfkontakte X2k, 13A und 14A betätigt. Der Kontakt X2k öffnet den Stronkreis für die Wicklung I des Relais C, dieses fällt jedoch nicht ab, da es über die Wicklung II in Reihe mit den Relais V 2 und V 1 erregt gehalten wird. Der Kontakt 13A bereitet den Stromkreis für den Drehmagneten D vor, der jedoch jetzt noch nicht wirksam wird, da der Kontakt gz/2 geöffnet ist. Der Kontakt 14k bereitet einen Stromstoßkreis über die «-Ader des Gruppenwählers vor, der zur Einstellung der hinter dem Gruppenwähler liegenden Schalteinrichtungen dient. Wird das Relais A bei Schließung der Schleife an der Teilnehmerstelle wieder erregt, so werden auch die Kontakte des Relais A wieder betätigt. Das Relais F 2 wird während einer Stromstoßreihe nicht zum Abfallen gebracht.
Ist der Hubmagnet H entsprechend der gewählten Ziffer betätigt worden, so sind auch die Schaltarme des Gruppenwählers auf die entsprechende Kontaktbank gehoben worden. Da die Nummernscheibe abgelaufen ist, so bleibt der Stromkreis für das Relais A längere Zeit bestehen, der Kontakt 5« bleibt also längere Zeit geschlossen, so daß das Relais Γ 2 abfallen kann. Hierdurch wird über Kontakt gvz fol- So gender Stromkreis für den Drehmagneten D des Gruppenwählers hergestellt: Erde, Drehmagnet D des Gruppenwählers, Unterbrecher U, Kontakt 8vx, Kontakt 9^2, Kontakt 17^, Kopfkontakt 13Ä, Batterie. Der Drehmagnet erhält durch den Unterbrecher so lange Stromstöße, als das Prüfrelais P nicht zum Ansprechen kommt. Berühren die Schaltarme des Gruppenwählers eine freie Leitung in der gewählten Kontaktbank, so spricht das Relais P in bekannter Weise an und öffnet am Kontakt xyp den Stromkreis des Drehmagneten D. Die Kontakte i8^> und xgp schalten die Verbindung durch. Beim ersten Drehschritt des Wählers wurde der Kontakt 15?» betätigt, so daß weitere Stromstöße den Hubmagneten H nicht mehr betätigen können. Betätigt der Teilnehmer nach Einstellung des Gruppenwählers GW wieder seine Nummernscheibe; so wird das Relais A wieder stromstoßweise zum Abfall gebracht und über Kontakt 4« Stromstöße über die Leitung L «3 zum Übertrager ausgesandt. Der Übertrager überträgt diese Stromstöße an nachgeordneten Verbindungseinrichtungen in irgendeiner bekannten Weise, was aber zum Verstandnis der Erfindung unwesentlich ist und nicht beschrieben zu werden braucht. Der Prüfstromkreis des Gruppenwählers verläuft über: Erde, nicht dargestellte Sperreinrichtungen, Prüfrelais P des Gruppenwählers, Kontakt jvx des Relais F 1, Schaltarm c des Gruppenwählers GW, Leitung Lc x, nicht dargestellte Schaltdnrichtungen des Übertragers Ue, Wicklung des Prüfrelais des Übertragers, Batterie.
Wünscht die Vermittlungsstelle Vm eine Verbindung herzustellen, so wird der Stöpsel St in die Klinke Kl eingeführt. Hierdurch kommt folgender Stromkreis zustande: Erde, Stöpselspitze stc, Klinke Kl, Leitung ic2, Relais C x, Batterie. Gleichzeitig verläuft über den Nummernstromstoßkontakt Ns folgender Stromkreis zu den Relais A χ und B χ des Aufschalt-
Wählers/ί PF: Erde, Batterie, Wicklung I des Relais A i, Leitung Laz, Klinkenkontakt, Stöpselspitze sta, Nummernstromstoßkontakt Ns, Stöpselspitze si δ, Klinkenkontakt, Leitung! δ 2, Wicklung des Relais C 1, A 1 und B 1 erregt. Das Relais A 1 betätigt seine Kontakte 21« 1, 22« 1 und 23 a i, das Relais B 1 seine Kontakte 24b ι und 25b ι und das Relais C 1 seine Kontakte 28ci, 29cι und 30ci. Durch Kontakt 29c 1 wird ein Stromkreis für die Relais V 3 und I' 4 hergestellt. Das Relais Γ 3 wird jedoch nicht erregt, da der Kontakt 22a 1 bereits geschlossen worden ist. Durch Kontakt 34^4 wird Erde an den Stromkreis des Relais / 1 angelegt. Das Relais / 1 spricht aber noch nicht an, da der Kontakt 21«2 geöffnet worden ist. Der Kontakt 3 iü> 4 öffnet den Stromkreis des Auslösemagneten M i. Betätigt die Beamtin entsprechend der gewünschten Verkehrsrichtung den Nummernstromstoßkontakt Ns, so erfolgt bei der ersten Öffnung des Kontaktes Ns die Aberregung des Relais A 1. Hierdurch wird der Kontakt 21« ι geschlossen und die Kontakte 23« ι und 22« ι geöffnet. Durch Schließung des Kontaktes 21« 1 wird das Relais / 1 erregt und durch Schließen des Kontaktes 26/1 ein Stromstoß zu dem Hubmagnet H 1 ausgesandt. Der Kontakt 22« 1 öffnet den Kurzschluß des Relais V 3, so daß dieses anspricht und während der Stromstoßreihe angesprochen bleibt. Bei der ersten Betätigung des Hubmagneten H1 werden die Kopf kontakte 41 kx und 42&1 umgelegt. Spricht das Relais A 1 nach Schließung der Schleife wieder an, so wird das Relais / 1 wieder aberregt und der Kontakt 26« 1 wieder geöffnet. Das Relais T" 3 wird kurzgeschlossen, kommt aber nicht zum Abfall, da der nächste ausgesandte Stromstoß den Kurzschluß wieder aufhebt. Das stromstoßweise Schließen des Kontaktes 2711 zieht keine weiteren Schaltvorgänge nach sich, da der Kontakt 43/> 1 noch nicht geschlossen worden ist. Durch Schließen des Kontaktes 33*13 werden ebenfalls keine Schaltvorgänge vorgenommen, daß der Kondensator Co 2 den Gleichstromweg sperrt, der Kontakt 44/) ι jedoch noch nicht betätigt worden ist. Nach Beendigung der Strpmstoßreihe wird das Relais V 3 zum Abfall gebracht. Hierdurch wird folgender Stromkreis für das Relais X hergestellt: Erde, Kopf kontakt 42A1, der beim ersten Hebschritt des Wählers mit dem Kopfkontakt 41A ι zusammen betätigt worden ist, Kontakt 341*3, Wicklung des Relais X, Batterie, Erde. Das Relais X betätigt seine Kontakte 35.V und 36.1;. Der Kontakt 35* schließt einen Haltestromkreis für das Relais X, der von Erde über Kontakt 30c 1, Kontakt 35%, Wicklung des Relais X nach Batterie, Erde verläuft. Der Kontakt 36* bereitet einen Strom-So kreis für den Drehmagneten D 1 vor, der Auslösemagnet M ι wird noch nicht betätigt, da die Kontakte des Relais I-* 4 betätigt sind und dieses Relais nach Schließung des Kontaktes 29c dauernd erregt gehalten wird.
Betätigt die Beamtin nach Aussendung der ersten Nummernstromstoßreihe wiederum den. Nummernstromstoßkontakt Ns, indem sie beispielsweise diesen Kontakt einmal öffnet, so wird das Relais A 1 einmal zum Abfallen gebracht. Hierdurch wird der Kontakt 21« 1 einmal geschlossen, das Relais / 1 erhält einen Stromstoß und schließt den Kontakt 26Ϊ1. Hierdurch erhält der Drehmagnet Z) 1 in folgendem Stromkreis einen Stromstoß: Erde, Wicklung des Drehmagneten D 1. Kontakt 45^ 1, Kontakt 36 x. Kontakt 2611, Batterie, Erde. Der Drehmagnet D 1 schaltet die Schaltarme des Aufschaltwählers A W einen Schritt weiter, so daß diese jetzt beispielsweise auf- die Leitungen V xa, V xb, V xc eingestellt sind. Bei Erregung des Drehmagneten D χ wird der Kontakt 40^1 geschlossen, wodurch folgender Stromkreis zustande kommt: Erde, Kontakt 40^1, Wicklung II des Relais S, Batterie, Erde. Das Relais S wird über die Wicklung II zum Ansprechen gebracht, wodurch der Kontakt 37s umgelegt wird. Hierdurch wird das Relais S mit seinen Wicklungen I und II über Kontakt 37s, Kontakt 28c i, Kontakt 25οι an den Schaltarm c des Aufschaltwählers A W angeschaltet, go Bei Erregung des Relais S durch den Kontakt Aod χ wird der Kontakt 38s umgelegt und die Wicklung III des Relais kurzgeschlossen, wodurch, falls das Relais S über seine Wicklungen I und II nicht erregt gehalten wird, das Relais 5 verzögert zum Abfallen gebracht wird. Ist der Schaltarm c des Wählers A W auf eine Leitung eingestellt worden, welche bereits besetzt ist, so hält sich das RelaisS angesprochen, und zwar in folgendem Stromkreise: Erde, am Gruppenwähler GIF nicht dargestellte Sperreinrichtungen, Relais P des auf die Leitung Lc 3 eingestellten Gruppenwählers GW, Schaltarm c des Gruppenwählers GW, Leitung Lc3, Leitung VIc, Schaltarm c des Auf schalt Wählers A W, Kontakt 2561, Kontakt 28c 1, Wicklungen I und II des RelaisS, Batterie, Erde. Das RelaisS hat den Kontakt 39s umgelegt, und die Beamtin erhält das Besetztzeichen durch folgenden Stromkreis: Erde, Wicklung II des Relais A, Kontakt 39s, Kondensator, Wicklung I des Besetztzeichentransformators Tr, Erde. Über die Kondensatoren Co 1 und Co 2 ist die Beamtin in der Lage, das Gespräch der bestehenden Verbindung abzuhorchen und, falls dieses Gespräch ihr nicht dringend erscheint, dieses durch Betätigung der Taste Ta an der Vermittlungsstelle Ym durch Auslösen der Verbindung zu trennen.
Wird die Taste Ta durch die Beamtin betätigt, so wird Erde an die Leitung Lb2 angelegt und das Relais B1 zum Abfallen gebracht.
Hierdurch wird der Kontakt 24ο ι geschlossen, so daß Batterie über Kontakt 23« 1, Kontakt 24511 Kontakt 44/» 1, Schaltarm b des Aufschaltwählers AW, Vielfachleitung Fi&, Leitung Lb3, Schaltarm δ des Gruppenwählers GW, Kontakt xgp, Kontakt iotj2, Übertragerwicklung, Kontakt ic an die Wicklung des Relais G, Erde angelegt wird. Das Relais G im Gruppenwähler GW wird erregt und betätigt den Kontakt 20g. Hierdurch wird die Wicklung II des ■ Relais C am GruppenwählerG PF kurzgeschlossen, so daß das Relais C zum Abfallen gebracht wird, wodurch der Gruppenwähler wie folgt ausgelöst wird: Fällt das Relais C ab, so wird auch der Kontakt 2c geöffnet. Hierdurch wird das Relais Γ ι aberregt, das Relais Fi öffnet am Kontakt 7«i den Prüf Stromkreis des Gruppenwählers, so daß der nachgeordnete Übertrager zur Auslösung kommt. Ferner legt das Relais Fi bei seiner Aberregung den Kontakt ι um, wodurch folgender Auslösestromkreis hergestellt wird: Erde, Auslösemagnet M, umgelegter Kontakt 8vx, Kontakt gvx, Kontakt xyp, Kopfkontakt 13Ä, Batterie, Erde. Durch Ansprechen des Auslösemagneten M wird der Gruppenwähler in bekannter Weise in die Ruhelage zurückgeführt. Bei Betätigung des Auslösemagneten M wird der Kontakt i6?k geöffnet, so daß auch der Stromkreis für das Relais Γ im Vorwähler geöffnet ist. Hierdurch wird auch der Vorwähler freigegeben, so daß die Verbindung gänzlich zusammengefallen ist. Durch öffnen des Kontaktes jvx im Gruppenwähler GW wird auch das Relais S im Aufschaltwähler^W zum Abfallen gebracht, denn der Kontakt 2561 ist nach Loslassen der Taste Ta seitens der Beamtin wieder geschlossen worden. Der Kontakt 37s wird in die Ruhelage zurückgeführt, so daß das Relais P1 des Aufschaltwählers an den c-Arm angelegt ist. Das Relais Pi spricht jetzt über das Freipotential des Übertragers an, und zwar in folgendem Stromkreise: Batterie, Prüf relais CiI des Übertragers Ue, nicht dargestellte Schalteinrichtungen des Übertragers, Leitung Lc^, Vielfachleitung Fi c, Schaltarm c des Aufschaltwählers AW, Kontakt 2561, Kontakt 28ci, Kontakt 37s, Wicklung des Relais Fx, Erde. Das Relais Pi betätigt seine Kontakte 43^ 1, 44p ι und 45^> i. Durch Kontakte 43^ 1 und 44p! werden die in den Sprechadern liegenden Kondensatoren Co 1 und Co 2 überbrückt. Der Kontakt 45p 1 öffnet den Stromkreis des Drehmagneten Di, so daß eine weitere Betätigung der Nummerntaste Ns an der Vermittlungsstelle Vm den Aufschaltwähler A W nicht mehr beeinflußt. Zwecks weiterer Herstellung einer Verbindung betätigt die Beamtin in der Vermittlungsstelle Vm den Nummernstromstoßkontakt iVs stromstoßweise, wodurch das Relais A x stromstoßweise zum Abfallen gelangt. Hierdurch wird bei jedesmaligem Abfallen des
Kontaktes 21« ι das Relais Jx betätigt und Stromstöße über Kontakt 2721, Kontakt 43/» 1 über die Leitung Vxa zum Übertrager Ue ausgesendet, über den dann in irgendeiner bekannten Weise die Einstellung nachgeordneter Schalteinrichtungen erfolgt. Steuerspannung wird an die δ-Ader des Aufschaltwählers A W über Kontakt 33113 während der Stromstoßgabe angelegt, da das Relais F 3 während der Aussendung jeder Stromstoßreihe erregt gehalten ist.
Wünscht die Beamtin die hergestellte Verbindung vom Auf schaltwähler an zu trennen, so betätigt sie die Taste Ta, wodurch das Relais Bx aberregt wird. Der Kontakt 25ο ι wird in die Ruhelage zurückgeführt und schließt das Relais P1 kurz. Das Relais P1 fällt ab. Durch Abtrennung des Prüf relais P1 von dem c-Arm des Aufschaltwählers wird der Übertrager ausgelöst. Nach Loslassen der Trenntaste Ta ist die Beamtin in der Lage, durch Betätigen des Nummernstromstoßkontaktes Ns den Drehmagneten D χ des Aufschaltwählers AW wieder zu betätigen und den Wähler beliebig weiterzuschalten. Bei jedem Drehschritt wird über Kontakt 40^ 1 das Relais 5 wieder erregt und an den Schaltarm c angelegt, wodurch in der bereits beschriebenen Weise der Zustand derjenigen Leitung, auf welche der Aufschaltwähler eingestellt ist, ausgeprüft wird. Ist eine Leitung, auf welche der Aufschaltwähler eingestellt ist, frei, so wird das an dem c-Arm des Gruppenwählers angelegte Relais S nicht erregt gehalten, sondern das Relais Pi wird erregt und schaltet, wie bereits beschrieben, die Verbindung durch.
Wünscht die Beamtin den Wähler A W auszulösen, so zieht sie den Stöpsel Si aus der Klinke Kl. Hierdurch werden die Relais C1, Ax und Bx zum Abfallen gebracht. Durch Aberregung des Relais C1 wird der Kontakt 29c 1 geöffnet, wodurch das Relais F 4 aberregt wird. Das Relais F 4 schließt den Kontakt 31^4, wodurch der Auslösemagnet Mx erregt wird. Der Auslösemagnet Mx bewirkt die Auslösung des Wählers in irgendeiner bekannten Weise, so daß der Aufschaltwähler in die Ruhelage zurückgekehrt ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, bei denen eine besondere Stelle sich über Wähler auf bestehende Verbindungen auf schalten und deren Trennung vornehmen kann, dadurch gekennzeichnet, daWder Wähler nach Einstellung auf eine Leitung einer Gruppe gleichartiger Leitungen f unter· dem Einfluß der besonderen Stelle (nacheinander' auf verschiedene Leitungen dieser Gruppe fortgeschaltet werden kann und Schaltmittel
    (Si) besitzt, welche der besonderen Stelle,· die Trennung einer bestehenden Verbindung ermöglichen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als Aufschaltwähler ein Haudrehwähler vorgesehen ist, der nach Einstellung auf eine bestimmte Dekade in dieser durch Nummernstromstöße nacheinander auf verschiedene Leitungen eingestellt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    Ergänzungsblatt
    zur Patentschrift 570 372 Klasse 21 a^ Gruppe 28/20.
    Durch rechtskräftige Entscheidung des Reichspatentamts
    vom 12.Mai 1938 wird der Anspruch 1 des Patents 570 372 dahin klargestellt, daß anstelle der Worte "die Trennung einer beistehenden Verbindung" die Worte treten: ndas Freimachen einer belegten Verbindungsleitung."
DES92103D 1929-06-08 1929-06-08 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb Expired DE570372C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE925591C (de) * 1950-04-21 1955-03-24 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-anlagen mit Leitungswaehlern, ueber welche hoch- und niederwertige Verbindungen zu Einzel- und Sammelanschluessen hergestellt werden
DE940838C (de) * 1948-10-12 1956-03-29 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Mehrfachanschluesse in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Waehlerbetrieb

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE940838C (de) * 1948-10-12 1956-03-29 Normalzeit G M B H Schaltungsanordnung fuer Mehrfachanschluesse in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Waehlerbetrieb
DE925591C (de) * 1950-04-21 1955-03-24 Siemens Ag Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprech-anlagen mit Leitungswaehlern, ueber welche hoch- und niederwertige Verbindungen zu Einzel- und Sammelanschluessen hergestellt werden

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