DEP0004379DA - Stellhebel für Bodenbearbeitungsgeräte - Google Patents

Stellhebel für Bodenbearbeitungsgeräte

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DEP0004379DA
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Description

Die Erfindung bezweckt eine Vereinfachung der bekannten Stellhebel mit Sicherung der Stellhebellage an einer feststehenden Rast, wie sie bei Bodenbearbeitungsgeräten, insbesondere bei Pflügen, für verschiedene Zwecke Verwendung finden, z.B. für die Änderung der Angriffspunkte der Zugkraft, für die Änderung der Arbeitstiefe u.a.m. Die Stellhebel sind meist fest mit einer drehbar gelagerten Welle, der Stellwelle, verbunden. Die Rast besteht aus einer zentrisch zu dieser Welle angeordneten Scheibe in Form eines Zahnsegmentes. Am Stellhebel ist längs verschiebbar ein durch eine Feder belasteter Sperrstift gelagert, der durch ein Zugorgan von einer am Stellhebel drehbar gelagerten Klinke außer Eingriff mit der
Rast gebracht werden kann. Diese Ausführung der Stellhebel erfordert eine größere Anzahl von Einzelteilen. Schwierigkeiten macht insbesondere, die längs verschiebbare Lagerung des Sperrstiftes so auszubilden, daß der Sperrstift auch in verschmutztem und verrostetem Zustand sicher zum Eingriff kommt.
Diese Schwierigkeiten behebt die vorliegende Erfindung, die einen federnd belasteten Sperrstift überhaupt entbehrlich macht. Gemäß der Erfindung ist eine wesentliche Vereinfachung der bekannten Stellhebel dadurch erreicht, daß eine am Stellhebel drehbar gelagerte Klinke gleichzeitig als Sperrorgan ausgebildet ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden anhand der Zeichnung beschrieben, in dieser zeigen:
Abb. 1 einen Stellhebel gemäß der Erfindung in Seitenansicht, bei dem das Sperrorgan als Klinke ausgebildet ist, und
Abb. 2 eine Vorderansicht des Hebels nach Abb. 1.
Der Stellhebel 25 ist an einer Zugöse 20 befestigt, die in Form eines trapezförmigen Bleches auf die Radachse 21 eines Pfluges aufgeschoben ist. Zu diesem Zweck weist sie eine entsprechende Bohrung 22 auf, die ein Drehen der Öse um die im Querschnitt rechteckige Radachse gestattet. Durch diese Art der Lagerung der Öse auf der Achse ist eine Schwächung der Achse vermieden. Die seitliche Führung der Zugöse 20 übernehmen einmal die als Zahnsegment ausgebildete Rast 23 und zum anderen ein auf der Radachse befestigter Blechwinkel 24.
Am Stellhebel 25 ist bei 26 eine Klinke 27 drehbar gelagert. Die Klinke ist aus einem Blech so geformt, daß der untere
Teil eine Nase 28 von U-förmigem Querschnitt bildet. Der Abstand der Schenkel 29 dieses Profils voneinander ist bei dem Ausführungsbeispiel der Stärke der Zähne 30 der Rast 23 angepaßt. Die Schenkel 29 greifen so in zwei benachbarte Zahnlücken der Rast ein und gewähren eine sichere Festlegung des Stellhebels in der Rast. Gesichert wird der Eingriff der Klinke durch eine Blattfeder 31, die zwischen Stellhebel und Klinke eingelegt ist. Ein Stift 32 verhindert das Herausfallen der Feder.
Die Arbeitsweise des Stellhebels ist aus der Zeichnung ohne weiteres verständlich. Die Ausbildung der Klinke ist nicht auf die angegebene Bauform beschränkt. Es kann beispielsweise auch eine Rast mit Bohrungen verwendet werden. In diesem Falle ist am unteren Ende der Klinke ein entsprechender Sperrstift angeschweißt.

Claims (2)

1. Stellhebel mit Sicherung der Hebellage an einer feststehenden Rast für Bodenbearbeitungsgeräte, insbesondere für Pflüge, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperrorgan eine am Stellhebel drehbar gelagerte Klinke dient.
2. Stellhebel nach Anspruch 1, in Verbindung mit einer als Zahnsegment ausgebildeten Rast, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Rast zusammenwirkende Teil der Klinke U-förmig ausgebildet und der Abstand der Schenkel so bestimmt ist, daß die Klinke in zwei benachbarte Zahnlücken der Rast eingreift.

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