DE246845C - - Google Patents

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DE246845C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C7/00Patterns; Manufacture thereof so far as not provided for in other classes
    • B22C7/005Adjustable, sectional, expandable or flexible patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JÖ 246845 -KLASSE 31 c. GRUPPE
HERMANN DEBÜS in WEIDENAU α. Sieg.
greifenden Kloben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Juni 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Modelldübel, welcher einerseits jede Beschädigung der Sandform beim Entfernen des Modellkörpers verhütet, andererseits die erforderliche Spannung zwischen Modellkörper und vorspringendem Teil hervorruft. Man hat bereits versucht, mit Hilfe von keilförmigen Teilen eine Verbindung zwischen Modell und vorspringendem Teil zu erzielen, hat jedoch dadurch lediglich den Abfall der Teile vom Modellkörper zu verhüten vermocht, nicht aber gleichzeitig die erforderliche Spannung hervorzurufen. Andererseits ist es durch Zuhilfenahme von Federn, die zwar die erforderliche Spannung gewährleisten, nicht gelungen, den Modellkörper ohne Schädigung der Sandform zu entfernen, weil eben das unter Federwirkung stehende vorspringende Verbindungsstück beim Entlanggleiten an dem zurückbleibenden eingebauten Seitenteil diesen erschüttert und nach dem Hinaustreten über dessen oberen Rand mindestens eine Furche in der Sandform hervorruft.
Gemäß der Erfindung ist demnach einerseits durch T-Form des Verbindungsteiles für die entsprechende Spannung gesorgt, andererseits an Stelle der Feder die Schwerkraft herangezogen, derart, daß das Verbindungsstück beim Hochziehen des Modellkörpers vollständig hinter dessen Ebene verschwindet.
. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, es zeigen ■ Fig. ι und ia eine Draufsicht auf den Modellkörper und den vorspringenden Teil,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Gesamtmodell während des Formens und
Fig. 3 dasselbe: während des Hochziehens des Modellkörpers. .
Die Seitenfläche α des Modellkörpers hat in ihrer Mitte eine Ausnehmung δ, in welcher mit Hilfe einer mit einem Ansatz d versehenen Platte c ein Bügel e derart drehbar befestigt ist, daß er bei lotrechter Lage des Modellrandes mit seiner Kante f unterhalb der Seitenfläche des Modellkörpers Hegt. Zweckmäßig stellt der Bügel e einen Winkelhebe] vor, dessen einer Arm g die Gestalt eines großen lateinischen T hat, dessen Querbalken zum Einhängen des vorspringenden Teiles am Modelle dient, während der andere Arm h beliebig gestaltet ist, aber zweckmäßig als An-■ schlag zur Begrenzung der Drehbewegung des Bügels verwendet wird. An dem vorspringenden Teil ist über einer Ausnehmung i eine vollständig gleichartige Platte k angeordnet, in welche der obere Querarm des Hebelarmes g eingreift. Wird nun mit Hilfe bekannter Werkzeuge oder Handhaben der Bügelarm g aus der Ebene des Modellkörpers herausgedreht, in den oberen breiten Teil 1 der Ausstanzung an der Platte k versenkt und der vorspringende Tei] sodann hochgeschoben, so daß der Querarm des Bügels hinter den unteren schmäleren Teil der Ausstanzung m an der Platte k zu liegen kommt, so wird eine vollständig feste Verbindung zwischen Modellstück und vorspringendem Teil erzielt, welche lediglich noch eines Stiftes η zur Verhütung
irgendwelcher Verdrehungen bedarf. Der Stift η durchgreift den vorspringenden Teil oder einen Ansatz desselben, dringt in den Modellkörper ein und setzt sich bis außerhalb des Sandbereiches fort. Nach erfolgter Sandformung wird der Stift η einfach herausgezogen; nun ist auch das Modell ohne weiteres herausziehbar, da bei einer lotrechten Hochbewegung des Modellkörpers der Querarm des Bügelteiles g
ίο zunächst aus dem Bereich der schmalen Ausstanzung m gelangt und sodann durch den oberen Rand dieser Ausstanzung I in den Modellkörper versenkt wird. Es ist ohne weiteres klar, daß eine Ausnutzung des Hebelarmes h als Anschlag in Wegfall kommen kann oder dieser Hebel überhaupt nicht zur Ausbildung zu gelangen braucht oder ähnliche naheliegende Veränderungen vorgenommen werden können. Zweckmäßig wird man die Platten c und k auf ihrer Mitte mit Teilstrichen versehen, um dem Modelltischler die Arbeit zu erleichtern, um die Lagebestimmung für die Platte oder die dazu gehörige Ausnehmung durch einfaches Auflegen auf ein Mittelkreuz zu ermöglichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Modelldübel mit einem drehbaren, in eine entsprechende Ausnehmung des Modellkörpers greifenden Kloben, dadurch gekennzeichnet, daß der Kloben mit einem verbreiterten Kopfteil in eine mit T-förmiger Ausstanzung versehene Platte mit dahinterliegender größerer Ausnehmung am Modellkörper eingreift.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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