DE389965C - Formkastenverbindung - Google Patents
FormkastenverbindungInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C21/00—Flasks; Accessories therefor
- B22C21/10—Guiding equipment
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Gußformkastenverbindung, mittels welcher die
räumliche Feststellung der beiden Kästen zueinander bzw. des Farmkastens am Boden
in einfachster Weise erfolgt und hierdurch auch eine genaue Übereinstimmung der Kastenlage beim Einstampfen und nachherigera
Gießen erzielt wird. Bei den bisher üblichen Formkästen dieser Art erfolgte die Festlegung der gegenseitigen Lage von Ober-
und Unterkasten derart, daß die auf. dem einen Kasten angebrachten Stifte in Bohrungen
des anderen Kastens genau eingepaßt wurden, was vielfach durch Ausgießen der im Durchmesser reichlich gehaltenen Bohrung
des öinen Kastens für den Stift des anderen Kastens mit leicht schmelzbaren Metallen erfolgte.
Eine derartige Führung hat jedoch verschiedene Nachteile, Während einerseits
bei der Herstellung der Passung erhöhte Aufmerksamkeit und Genauigkeit erforderlich
ist, ist anderseits das Abheben der beiden Kästen erschwert, da bei der geringsten Verschwenkung
des einen Kastens die Stifte sich in ihren Bohrungen verzwängen und
demnach eine äußerst sorgsame Behandlung verlangen. Außerdem wird bei dem geringsten
Verbiegen der Paßstlifte ein Zusammenpassen der beiden Kästen unmöglich und erfordert
demnach neue Bearbeitung. Zudem
Claims (1)
- besteht die Gefahr, daß die mit Weißmetall o. dgl. ausgegossene Bohrung durch Berührung mit flüssigem Eisen ausschmilzt und demnach die gegenseitige räumliche Feststellung der beiden Kästen verlorengeht.Um diese Nachteile zu beseitigen, sowie auch jeden beliebigen Oberkasten mit jedem beliebigen Unterkasten verwenden zu können, wurde bereits eine Verbindung vorgeschlagen, ίο bei der die in seitliche starre Führungen eingreifenden Paßstifte in ihrer Entfernung einstellbar gemacht werden, zu welchem Zweck in einem mit einer Ausnehmung versehenen Lappen der zwischen Feststellscheiben befestigte Paßstift einstellbar und in dieser Lage befestigt werden kann, um in genaue Übereinstimmung mit den Lappenschlitzen des Oberkastens fallweise gebracht zu werden. Nach Einstellung der Paßstifte in der jeweiligen Lage werden dieselben für die beiden jeweils verwendeten Kästen festgeschraubt und kommen in ihrer Wirkungsweise jedoch während des weiteren Gebrauches durchaus der zwangläufigen Führung der bekannten vollen Bohrungen für die Paßstifte gleich, schließen ebenso wie diese eine Verwendung bei krummen Bolzen aus und gestatten keinerlei gegenseitige Verschiebung der beiden Kästen aufeinander und bedingen überdies ein genau lotrechtes Anheben und Aufsetzen des Oberkastens. Erfindungsgemäß trägt der eine Lappen einen spitzwinkligen, der andere einen rechtwinkligen Führungsschlitz, in welchen die Führungsbolzen in dem spitzwinkligen Schlitz in zwei Punkten und in dem rechtwinkligen Schlitz nur in einem Punkt Anlage findien.Abb. ι und 2 zeigen je zwei übereinanderliegende Formkästen in Ansicht und Grundriß, während Abb. 3 die Art der Feststellung ; von größeren Formkästen am Gußboden ver- j sinnbildlichen. ;Gemäß Abb. 1 trägt der Unterkasten 1 an den beiden lappenartigen Ansätzen 3 und 3' ! die beiden Paßstifte A und B, die in entsprechende Ausnehmungen der am Oberkasten 2 : angeordneten Führungslappen 4 und 4' ein- : greifen. Die zur gegenseitigen Feststellung der beiden Kästen in ihrer Berührungsebene ' geometrisch erforderlichen zwai Festpunkte werden aus obig angegebenen Gründen durch drei Festpunkte ersetzt, die dadurch erzielt werden, daß die Ausnehmung des einen Lappens 4 spitzwinklig, während jene des anderen Lappens 4' im wesentlichen rechteckig geformt ist. Bei der Einformung wird demnach der Ol>erkasten 2 so lange verschoben, bis die keilförmige Ausnehmung des Lappens 4 den Paßstift A mit ihren beiden Keilrlächen berührt, wonach der Oberkasten um den Paßstift A als Drehpunkt so lange verschwenkt wird, bis der Paßstift B an die gerade Führungskante der rechteckigen Ausnehmung des Lappens 4' anstößt, wodurch der Oberkasten in den drei in Abb. 2 mit Pfeilen gekennzeichneten Richtungen gegen Verschiebung gesichert und seine räumliche Lage eindeutig bestimmt ist. Die Sicherung in der vierten Richtung kann deshalb entfallen, als eine derartige Verschiebung bei dem großen Gewicht des Oberkistens nicht zu erwarten steht. Erforderlichenfalls kann jedoch die Sicherung auch in dieser Richtung durch Einschlagen von Keilen in die Ausnehmungen der Lappen oder auf andere lieliebige Art erfolgen. In ganz ähnlicher Art erfolgt auch die Feststellung größerer Formkästen am Gußboden, wobei gemäß Abb. 3 entsprechende Anschlaglappen 4 und 4' an dem Kasten befestigt werden und die beiden Paßpflöcke A und B den Kasten in dieser Lage einerseits in dem keilförmig ausgenommenen Lappen 4 anderseits an der vorderen geraden Kante des Lappens 4' in seiner räumlichen Lage festlegen. Diese Ausführungsform gestattet sonach eine ständige Betriebsfertigkeit der Formkästen ohne jedwede Bearbeitung der Paßstelle, ist demnach in der Herstellung sowie im Betrieb bedeu-" tend wirtschaftlicher, schließt jedes Einrosten go oder Verklemmen der Paßstifte in ihren Bohrungen aus und gestattet überdies, jeden Unterkasten mit jedem Oberkasten in genaue Übereinstimmung zu bringen. Überdies ist die genaue Passung auch mit verbogenen Paßstiften möglich, sofern sie nicht in der Zeit zwischen der Einstampfung des Modells und dessen Gusses erfolgte.Paten τ-Anspruch:Eine Einstellung der Kastenteile zueinander ermöglichende, aus Bolzen einerseits und Führungsschlitz anderseits bestehende Formkastenverbindung und -führung, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Führungsschlitz im Lappen des Formkastens spitzwinklig und der andere rechtwinklig ist, derart, daß die Führungsbolzen in dem spitzwinkligen Schlitz in zwei Punkten und in dem rechtwinkligen Schlitz nur in einem Punkt Anlage finden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT389965X | 1923-03-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE389965C true DE389965C (de) | 1924-02-11 |
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ID=3673311
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL57533D Expired DE389965C (de) | 1923-03-01 | 1923-03-15 | Formkastenverbindung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE389965C (de) |
-
1923
- 1923-03-15 DE DEL57533D patent/DE389965C/de not_active Expired
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