AT112667B - Einstellvorrichtung für das Formblatt von Gießformen zur Herstellung von Linien u. dgl. - Google Patents

Einstellvorrichtung für das Formblatt von Gießformen zur Herstellung von Linien u. dgl.

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AT112667B
AT112667B AT112667DA AT112667B AT 112667 B AT112667 B AT 112667B AT 112667D A AT112667D A AT 112667DA AT 112667 B AT112667 B AT 112667B
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lines
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Lanston Monotype Corp Ltd
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Description


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  Einstellvorrichtung für das Formblatt von Giessformen zur Herstellung von Linien   11.   dgl. 
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 schlag einstellbare Formblatt ist erfindungsgemäss in zwei Hauptanschlagsbereichen (Lochreihen) einstellbar, von denen der Bereich der grösseren Ausschläge beim Guss von Elementen begrenzter Länge und der Bereich der kleineren Aussehläge beim Guss von Elementen in endlosem Stuck zur Verwendung gela-ngr. 



   Eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf den Zeichnungen dargestellt, u.   zw.   zeigt : Fig. 1 den Grundriss einer Maschine, an welcher die   Giesseinrichtung   nach der Erfindung angebaut ist, Fig. 2 eine Seitenansicht dieser Maschine, Fig. 3 einen   Längsschnitt durch die Mikrometereinrichtung   zur Feineinstellung des Formblatthubes, Fig. 4 einen waagrechten Schnitt nach der Linie IV-IV der 
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   Unter dem Lagergehäuse 3 liegt die Hubscheibenwelle 6 in Lagern 7. Diese Hubscheibenwelle trägt die verschiedenen Hubscheibe zur Bewegung der Schwinghebel. 



   Der Hebel 8 zur Bewegung des Formblattes ist unten gegabelt und trägt an den Gabelenden die 
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 abgestuften Teil 2'des Gehäuses 2 hinaus und steht mit der Einrichtung zur Einstellung des Formblattes in Verbindung. 



   Zu dem Zweck greift der Hebel 8 mit seinem oberen Ende mittels eines Kugelgelenkes an dem   Federgehäuse   11 an, dessen anderes Ende ebenfalls durch ein Kugelgelenk   12   an eine der in zwei Reihen angeordneten   Bohrungen-M   und 13' (Fig. 1 und 4) am Kraftarm des Hebels 14 angeschlossen ist, der drehbar um den Zapfen   15   des Gehäuseteils 2'angeordnet ist. Der freie Arm dieses Hebels sieht mit dem   Träger 16   des Formblattes in Verbindung. 



   Das Federgehäuse 11 kann in beliebiger Weise ausgebildet sein ; es muss jedoch nach beiden Riehtungen nachgeben, damit die in ihm eingeschlossene Feder jedes Hindernis ausgleicht, welches das Formblatt beim   Vorwärts- oder RÜckwärtsgang vorfindet,   und auf diese Weise ein Brechen der Arbeitsteile infolge der ständig hin und her gehenden Bewegung des Hebels 8 verhindert. 



   Das vordere Ende des Formblattes bestimmt in üblicher Weise die Abmessung der Giessformhöhlung, wobei diese Abmessung von einer bestimmten Grundstellung des Endes des Formblattes aus berechnet wird. Als solche Grundstellung wird gewöhnlich die vorderste Stellung des Formblattes angenommen. Die Abmessung der   Giessformhohlung entspricht   dann dem Abstand, um welchen sich das Formblatt aus dieser vorderen Stellung entfernt hat. Wird eine grössere Abmessung gewünscht, so muss das Formblatt weiter zurückgezogen werden. 



    Diese Änderung im Ausschlage des Formblatte. wird durch die Bohrungen 13 und 13'in dem Hebel 14 herbeigeführt, die in zwei Reihen auf durch die Länge des Federgel1änsrs 11 als Halbmesser   

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 -bestimmten Bogen bei Grundstellung des Formblattes festgelegt wurden. Auf diese   Weise kann   jede Bohrung zum Anschluss des Federgehäuses 11 benutzt werden, ohne dass hiedurch die Grundstellung 
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 Zapfen 15 dieses Hebels entfernt sind. 



   Sollen Linien oder Leisten von unbegrenzter Länge in bekannter Weise dadurch hergestellt werden, dass nach Einführung von Giessmaterial in die Form das bereits gegossene Stuck nach dem Erstarren 
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 die Grundstellung für das vordere Ende des Blattes etwas jenseits des Einlasses in die Giessform oder der   Düsenmundung. Für   diese Herstellung können alle   Bohrungen 23 Verwendung finden. Jede Bohrung   verursacht einen bestimmten Hub des Formblattes, der abweichend ist von dem Hub an den andern Bohrungen der Reihe. Auf diese Weise können die zunehmenden Längen   beliebig verändert   werden. 



   Für die Herstellung von Linien u. dgl. von genau bestimmter Länge muss das vordere Ende des Formblattes etwas weiter   über die Düsenöffnung vorgeschoben   werden. Die Grundstellung ist infolgedessen hier eine andere als beim Giessen von Linien unbestimmter Länge. Für die Herstellung der Elemente mit bestimmter Länge dient die Lochreihe 13', wobei die einzelnen Bohrungen ebenfalls verschiedene Giessformöffnungen verursachen. Der die Maschine bedienende Arbeiter braucht demnach nur die Gelenkbolzen 12 in irgendeine Bohrung 13 oder   13'einzuführen   und dort zu sichern, um für jeden Fall den gewünschten Hub zu erhalten. 



   Das Ende des Arbeitsarmes des Hebels 14 (Fig. 4) ist so geformt, dass es mit den   Ansätzen   17 und 18 des   Formblatträgers 16   (Fig. 5) zusammenarbeiten kann. Durch den Arm des Hebels 14 wird der Form-   blatträger 16   in einer Führung 19 hin und her verschoben, die mittels Schrauben   2n   an der Stufe 2'des   Hauptgehäuses. 8 befestigt   ist. Die Führung 19 ist mit einer Skala 21 versehen, mit der die   Nullmarke   am Ansatz 18 zusammenarbeitet, so dass die Länge des Trägerhubes angezeigt wird. 



   Die Führung 19 ist vorn mit einem senkrechten Schlitz (Fig. 3) versehen, dessen rückwärtige Begrenzung sich in einem Winkel von 45  erhebt. Diese Begrenzung dient zur Führung der schrägen Rückwand des rückwärtigen Mikrometeranschlages 22. Ausserdem besitzt die Führung 19 auf der andern Seite noch einen seitlich etwas gegenüber dem ersten Schlitz versetzten zweiten senkrechten Schlitz, der zur Führung der schrägen   Vorderfläche des   vorderen Mikrometeranschlages 23 dient.   Diese Anschläge   greifen durch einen Schlitz 24 in Formblatträger (Fig. 5). Der Ansatz 25 des letzteren legt sich gegen die rückwärtige senkrechte Fläche 26 des Anschlages   23,   um den Träger in seiner Vorwärtsbewegung zu begrenzen.

   In gleicher Weise legt sich der Anschlag 27 des Trägers gegen die vordere senkrechte Fläche 28 des Anschlages 22 und begrenzt die Bewegung des Trägers in der andern Richtung. Der Anschlagdruckwird in beiden Fällen durch die   Winkelflächen   der Schlitze in der Führung. 19 aufgenommen. 



   Die   Anschläge   22, 23 werden durch Mikrometersehrauben eingestellt, die parallel zur geneigten   Fläche der Anschläge wirken. Der Anschlag 88 besitzt einen Teil 89 (Fig. 3), der in dieser Richtung verläuft.   



  An das Ende dieses Ansatzes ist die in gleicher Richtung verlaufende Stange 30 angeschraubt. Um die Stange 30 ist eine aussen mit Gewinde versehene Hülse 31 herumgelegt, deren Ende sich gegen das Ende des Ansatzes 29 legt. Die Gewindegänge der Hülse greifen in eine Nabe 32 ein, die im   Kopfstück   23 vorgesehen ist. Die Hülse 31 besitzt einen gerändelten Kopf 34 mit einer Skaleneinteilung, die mit einem Nullpunkt am Knopf 35 zusammenarbeitet, der fest auf das obere Ende der Stange 30 aufgesetzt ist. 



   Der Anschlag 23 besitzt in gleicher Weise einen Teil 36, an welchem die Stange 37 angeschlossen ist. Diese Stange 37 ist von einer mit Gewinde in die Nabe 38 eingreifenden Hülse 39 umgeben, welche einen Kopf 40 besitzt. Die Stange 37 trägt an ihrem oberen Ende den Knopf   42. Die   beiden Mikrometerschrauben verlaufen im rechten Winkel zueinander und kreuzen sich unmittelbar oberhalb des 
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 stellung der Anschläge zu gestatten. 



   Zur Einstellung der Anschläge werden die gerändelten   Köpfe 34   oder 40 gedreht, wodurch die mit Schraubengewinde versehenen Hülsen 31 oder 39 vorgeschoben werden, die sich gegen die Ansätze 29 oder 36 legen und dadurch die Anschläge 22 oder 83 niederdrücken. Bei dieser Bewegung gleitet die   schräge Fläche   der Anschläge längs der schrägen Führung im Führungsstück 19. Werden die Köpfe 
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 Anschläge in der richtigen Stellung dienen die   Feststellmuttern   43 und 44. 



   Die Bewegung der   Anschläge   22 oder 23 verschiebt die   Anschlagflächen     28   oder 26 dieser Anschläge in Richtung der Bewegung des Trägers 16 und bestimmt den Ausschlag des Formblatträgers. Während 
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AT112667D 1924-10-24 1924-10-24 Einstellvorrichtung für das Formblatt von Gießformen zur Herstellung von Linien u. dgl. AT112667B (de)

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