DE360813C - Vorrichtung zum leichten Einstellen der Matrizen von Letterngiessmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum leichten Einstellen der Matrizen von Letterngiessmaschinen

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DE360813C
DE360813C DEA32767D DEA0032767D DE360813C DE 360813 C DE360813 C DE 360813C DE A32767 D DEA32767 D DE A32767D DE A0032767 D DEA0032767 D DE A0032767D DE 360813 C DE360813 C DE 360813C
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letter
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B5/00Devices for making type or lines
    • B41B5/04Casting devices
    • B41B5/06Casting devices mechanically operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum leichten Einstellen der Matrizen von Letterngießmaschinen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, die die genaue Einstellung der verschiedenen Matrizen in Letterngießmaschinen erleichtern soll, bei denen die Matrize in wagerechter und senkrechter Richtung verschoben werden kann. Zu diesem Zwecke sind bereits Einstellvorrichtungen mit Mikrometerschrauben in Vorschlag gebracht worden, die zwar eine genügend genaue Einstellung ermöglichen, aber es ist hierzu längere Zeit und auch ein Ausproben erforderlich.
  • Gemäß der Erfindung wird nun die Matrize durch einen parallel zu ihrer Stirnwand auf einem Teil gleitenden Schlitten getragen, während dieser Teil seinerseits parallel zur Stirnwand der Matrize und senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schlittens an einem mit der Maschine fest verbundenen Träger beweglich angebracht ist und die durch Mikrometerschrauben geregelte Stellung der beweglichen Teile durch Gradeinteilungen angezeigt wird, so daß die richtige Arbeitsstellung der verschiedenen Matrizen, wenn sie einmal ausgeprobt ist, an Hand eines Registers leicht wieder herbeigeführt werden kann. Die Anordnung der Mikrometerschrauben zusammen mit der Gradeinteilung bietet also den Vorteil, die erreichte richtige Arbeitsstellung der Matrize ablesen und notieren zu können, so daß rasch dieselbe Stellung wieder hergestellt werden kann, wenn nach anderen dieselbe Matrize wieder gebraucht wird. Derartige Register zum Anstellen von Maschinen sind an sich nicht neu und haben besonders im Werkzeugmaschinenbau bereits vielfach Verwendung gefunden, durch ihre Anwendung bei Letterngußmaschinen entstehen jedoch die oben angegebenen Vorteile.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Längsschnitt durch die Einstellvorrichtung, Abb. 2 einen Grundriß, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie X-X der Abb. i und Abb, q. eine Vorderansicht.
  • Die Einstellvorrichtung ruht auf einem Fuß i, um sie auf der Maschine an dem gewöhnlichen Platz für den Matrizen-träger anzubringen. Auf diesem Fuß ist senkrecht verschiebbar der Matrizenträger 2 angeordnet, der an dem Fuß i durch den Kopf 3 eines Bolzens q. befestigt ist. Dieser Bolzen ist in dem Fuß i genau passend geführt und durch eine Mutter 17 an ihm befestigt; er tritt durch einen Schlitz 5 des Trägers 2.
  • In dem Fuß i ist außerdem ein schwächerer Bolzen 6 derart gelagert, daß er sich um die senkrechte Achse drehen kann. Er kann mit Hilfe eines gerändelten Kopfes 7 gedreht werden und trägt ein Gewinde 8, das in Eingriff mit einer an dem Matrizenträger 2 vorgesehenen Mutter 9 steht. Auf diese Weise bewirkt die Drehung des Kopfes 7 die senkrechte Verstellung des Matrizenträgers. Wenn das Schraubengewinde8 eine bestimmte Ganghöhe (z. B. i mm) besitzt, und wenn zwischen einem beweglichen und einem festen Gliede (z. B. zwischen einem mit dem Kopf aus einem Stück bestehenden Ring und einem einen Teil des Fußes bildenden Ring, oder vorzugsweise zwischen einer Schneide am Matrizenträger 2 und einer Schneide an dem festen Fuße) eine Teilung beispielsweise nach Hundertsteln Millimetern angeordnet ist, so wird es möglich sein, nach Ausführung einer Versuchseinstellung durch eine Ablesung der Größen die genaue Mittelstellung des Matrizenträgers für eine bestimmte Matrize ein für allemal festzustellen.
  • Auf dem Matrizenträger 2 ist weiter ein Körper io derart verschiebbar gelagert, daß er sich senkrecht zur Achse des Zapfens 6 bewegen kann. Dieser Körper trägt den seitlichen Anschlag i i für die Matrize 12, die sich nach vorn gegen Schienen i i' .anlegt, :die an dem Träger :2 vorgesehen sind. Der Körper io ist mit einer Mutter 13 (Abb. 3) versehen, die in Eingriff mit einem Gewindeteil 14 eines Zapfens 15 steht, der drehbar in dem Matrizenträger 2 gelagert ist.
  • Der Zapfen 15 trägt an seinem Ende einen gerändelten Kopf 16, durch dessen Drehung der seitliche Anschlag i i der Matrize verstellt werden kann. Auch dieser Drehkopf 16 ist mit einer Gradteilung versehen, mit deren Hilfe die genaue Stellung des Zapfens 15 und damit die der Matrize 12 festgestellt werden kann. Die Verstellung durch den Drehkopf 16 verändert die Höhenstellung des Buchstabens mit Rücksicht auf den unteren Rand des Letternkörpers, bewirkt also die genaue Ausrichtung der Letter an der Zeile. In Abb. 4 ist der Buchstabe M in der Matrize ersichtlich.
  • Es ist zweckmäßig, daß auch die Schraube 14 eine Steigung von i mm besitzt und daß die Teilung am Drehkopfe 16 ein zweihundertstel Millimeter beträgt.
  • Um in einer bestimmten Stellung die beweglichen Teile feststellen zu können, trägt der Bolzen ¢, der mit seinem Kopf 3 über den Matrizenträger 2 greift, wie bereits erwähnt, an seinem äußeren Ende eine Mutter 17, durch deren Verschraubung der Kopf 3 auf dem Matrizenträger festgehalten werden kann und dieser ist damit auf der Gleitfläche des Fußes i festgeklemmt. In gleicher Weise trägt der Matrizenträger 2 eine Schraube 18 '(Abb. i und 3), die außen durch einen Spalt des Körpers io hervorragt und eine Mutter i9 trägt, durch deren Verschraubung der Körper io auf dem Träger :2 festgeklemmt werden kann.
  • In dem dargestellten Falle ist in bekannter Weise die Vorrichtung mit einem Stab 20 ersehen, der dazu bestimmt ist, mit seiner Spitze mit an der Rückwand der Matrize 12 vorgesehenen Kerben in Berührung zu treten, um diese gegen die senkrechten und seitlichen Stützen i i' und i i anzudrücken. Dieser Stab 2o ist durch ein Kugelgelenk mit einem federnden Kolben verbunden, der in einem Zylinder 2i verschiebbar ist und durch einen auf der Kolbenstange selbst angeordneten Handgriff 22 verschoben wird. Man kann jedoch auch jede andere Vorrichtung für die Feststellung der Matrize anwenden.
  • Die Vorrichtung ist derart an der Maschine angebracht, daß ihre Vorderseite, wo die Matrize 12 angebracht wird, sich gegenüber dem festen Block 23 (Abb. i und 2) befindet, in dem die Ausnehmung 24 sich befindet, die zur Bildung des Letternkörpers dient. Wie punktiert angedeutet, schließt sich wie üblich- an die Form 24 in dem Körper 25 ein Kanal für den Anguß an, der mit der Mündung 26 des das geschmolzene Schriftmetall enthaltenden Schmelztiegels 27 in Verbindung steht.
  • Nachdem mit Hilfe von Versuchen und durch entsprechende Einstellung der Drehköpfe 7 und 16 die genau richtige Lage der Matrize gefunden ist, bei der eine vollkommen gerade Zeile und ein genauer Buchstabenabstand erzielt wird, wird die Stellung der Drehköpfe abgelesen und notiert, so daß j edesmal, wenn dieselbe Matrize benutzt werden soll, nur diese Köpfe in die ermittelten Stellungen gebracht zu werden brauchen.

Claims (1)

  1. PATENT-AI\TspRUcH Vorrichtung zur leichten Einstellung der Matrizen von Letterngießmaschinen, bei denen die Matrize in wagerechter und senkrechter Richtung verschoben _ werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrize (12) von einem parallel zu ihrer Stirnwand auf einem Teil (2) gleitenden Schlitten (io) getragen wird, während dieser Teil (2) seinerseits parallel zur Stirnwand der Matrize (12) und senkrecht zur Bewegungsrichtung des Schlittens (io) an einem mit der Maschine fest verbundenen Träger (i) beweglich angebracht ist, und die durch Mikrometerschrauben geregelte Stellung beweglichen Teile durch Gradeinteilung angezeigt und so die Arbeitsstellung jeder Matrize an Hand eines Registers nach der ihr zugehörigen Gradeinstellung leicht herbeigeführt werden kann.
DEA32767D Vorrichtung zum leichten Einstellen der Matrizen von Letterngiessmaschinen Expired DE360813C (de)

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DE360813C true DE360813C (de) 1922-10-07

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DE (1) DE360813C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1062167B (de) * 1955-12-06 1959-07-23 Materiel Pour L Ind Du Verre S Maschine zum Verpacken von Fluessigkeiten in Kunststoffbehaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1062167B (de) * 1955-12-06 1959-07-23 Materiel Pour L Ind Du Verre S Maschine zum Verpacken von Fluessigkeiten in Kunststoffbehaelter

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