DE556563C - Gewindeschneidkluppe mit in einer quadratischen OEffnung im Schneidkluppengehaeuse gelagerten, durch Schraegflaechen zwanglaeufig gegeneinander verschiebbaren keilfoermigen Gewindeschneidbacken - Google Patents

Gewindeschneidkluppe mit in einer quadratischen OEffnung im Schneidkluppengehaeuse gelagerten, durch Schraegflaechen zwanglaeufig gegeneinander verschiebbaren keilfoermigen Gewindeschneidbacken

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DE556563C
DE556563C DE1930556563D DE556563DD DE556563C DE 556563 C DE556563 C DE 556563C DE 1930556563 D DE1930556563 D DE 1930556563D DE 556563D D DE556563D D DE 556563DD DE 556563 C DE556563 C DE 556563C
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thread cutting
cutting
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thread
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SARL LA FILIERE UNICUM
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23GTHREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
    • B23G5/00Thread-cutting tools; Die-heads
    • B23G5/02Thread-cutting tools; Die-heads without means for adjustment
    • B23G5/04Dies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft die Vervollkommnung einer bestimmten Bauart von Gewindeschneidkluppen.
Es sind bereits Gewindeschneidkluppen mit in einer quadratischen Öffnung im Schneidkluppengehäuse gelagerten, durch. Schrägflächen zwangläufig gegeneinander verschiebbaren keilförmigen Gewindeschneidbacken bekannt, die durch Verschieben einer mit einer Nase in eine Schneidbacke eingreifenden Mutter auf einer Schraubenspindel auf Gewindedurchmesser eingestellt und durch bloße axiale Verschiebung der Schraubenspindel ohne deren Drehung geöffnet und geschlossen werden können. Bei den bisher bekannten Gewindeschneidkluppen waren jedoch, die zur Verstellung der Gewindeschneidbacken dienenden Schraubenspindeln nur mit einem in einem Drehsinne wirkenden Gewinde versehen, so daß die EinsteUgeschwindigkeit'der Schneidbacken linear von der Ganghöhe der Verstellspindel abhängig war. Gemäß der Erfindung ist die Spindel im Gegensatz zu den bisher nur mit einer Gewindeart versehenen Verstellspindeln zum schnellen Verstellen der Schneidbacken mit Rechts- und Linksgewinde versehen, wobei die Spindel auf dem einen Gewindeteil die Nasenmutter und einen Handgriff, auf dem anderen Gewindeteil den Schaft einer Öse mit exzenirischer Öffnung trägt, in die der Exzenterzapfen eines im Schneidkluppengehäuse gelagerten feststellbaren Schlüssels eingreift, bei dessen Drehung die Schneidbacken geöffnet und geschlossen werden. Durch diese An-Ordnung wird erreicht, daß der Nasenmutter beim Drehen des Handgriffes, der mit der Schraubenspindel fest verbunden ist, ein doppelter Hub erteilt wird, nämlich erstens durch das Steigen der Mutter auf dem Gewindeteil, auf dem sie geführt wird, und zweitens durch ein ebenso starkes Steigen der Spindel selbst durch Drehen des entgegengesetzten Gewindeteils im Schaft der Exzenteröse.
Bisher war es zum axialen Verschieben der Spindel nötig, eine Buchse bzw. eine Mutter, in der die Spindel geführt wurde, unter Verwendung eines besonderen Schlüssels, zu drehen, wodurch der Arbeiter zu umständlichen Handgriffen genötigt war sowie den Schlüssei, den er zur Betätigung der Einrichtung " braucht, immer zur Hand haben mußte. Dieses fällt bei der Anordnung gemäß der Erfindung fort, und ein einfaches öffnen der Schneidbacken nach Beendigung des Gewindeschneidens ist durch Drehen des in der
exzentrischen Öffnung gelagerten Exzenterzapfens des Schlüssels ohne weiteres möglich Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt. Es zeigen Fig. ι die Seitenansicht der Kluppe,
Fig. 2 die Aufsicht bei abgenommenem Deckel,
Fig. 3 eine Einzelansicht der Schraubenspindel, die zum Einstellen der Schneidbakken dient,
Fig. 4 den Deckel der Kluppe, Fig. 5 und 6 Einzeldarstellungen von Teilen der Kluppe.
Die Einstellung der Gewindeschneidbakken 3 auf Gewindedurchmesser wird durch ■eine Mutter 1 erzielt, die eine Rundnase 2 aufweist und als Mitnehmer dient, indem sie mit ihrer Nase in eine entsprechende Aussparung der zugehörigen Gewindeschneidbacke eingreift (Fig. 2). Die Nasenmutter 1 kann sich auf dem mit Rechtsgewinde versehenen Teil einer mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Spindel 4 verschieben, welche hierzu an ihrem einen Ende einen mit einer Gradeinteilung versehenen und gerändelten Handgriff 5 trägt. Dieser Handgriff 5 ist auf den Gewindeteil der Spindel 4 aufgeschraubt, auf dem die Nasenmutter, 1 durch Drehung der Spindel 4 axial verschoben wird. Der Handgriff 5 ist außerdem durch Verkeilen o. dgl. mit der Spindel 4 fest verbunden, so daß letztere durch Drehen des Handgriffes 5 ebenfalls gedreht wird. Das andere Ende der Spindel 4 hat Linksgewinde und ist in den Schaft 6 einer halbflachen Öse 7 eingeschraubt. Die Öffnung 8 der Öse 7 ist exzentrisch ausgebildet, entsprechend dem Exzenterzapfen 9 des Schlüssels 10 (Fig. 3 und 5). Dieser Schlüssel 10 dreht sich frei in Augen des Schneidkluppenkörpers 11 und wird durch eine Mutter 12 gegen Herausfallen gesichert (Fig. s). In einer Bohrung des Schlüsselgriffes 10 ist eine Kugel 13 mittels einer Druckfeder 14 so gelagert, daß sie, ohne herausfallen zu können, aus der Außenfläche des Schlüssels hervorragt und durch ihren Eingriff in eine entsprechende Kerbe des Schneidkluppenkörpers 11 den Schlüsselweg begrenzt. Nach Einstellung der Nasenmutter 1 auf der Spindel 4 durch Drehen des Handgriffes 5 können durch eine Drehung des Schlüssels 10 die Gewindeschneidbacken 3 geöffnet oder geschlossen werden, und zwar infolge der Einwirkung des Exzenters 9 auf die Öffnung 8 der Öse 7, ohne daß die Einstellung auf Gewindedurchmesser verändert zu werden braucht. Das Exzenter könnte auch auf einen symmetrischen Teil einwirken, um bei Umkehrung der Gewindestähle ein Gewindeschneiden in anderem Sinne zu gestatten.
Zur Bestimmung und Innehaltung der Gewindetiefe dienen verschiebbare Gradeinteilungen. Eine Rändelmutter 15 mit exzentrischer Bogenrundung 16 dreht sich frei um eine im Schneidkluppenkörper 11 angeordnete Schraube 17. Die exzentrische Bogenrundung 16 wirkt auf die exzentrische Öffnung 18 eines Schiebers 19, der eine Gradeinteilung 20 aufweist. Diese Gradeinteilung 20 spielt mit zwei Marken 21 auf der zugehörigen Gewindeschneidbacke 3 zusammen. Der Abstand der Marken 21 entspricht der Gewindetiefe des Gewindes für den entsprechenden Gewindestahl. Es genügt daher unter Berücksichtigung des zu schneidenden Durchmessers, mittels der Rändelmutter 15 einen der Teilstriche 20 mit der Gradeinteilung zur Dekkung zu bringen. Die Teilstriche stimmen dann wieder überein, wenn der Stahl die Gewindetiefe erreicht hat.
Die Sichtbarkeit der Skala ist durch ein Sehloch 22 des Deckels 23 gesichert (Fig. 4). Die Gewindetiefe wird also durch Verschieben der Schneidbacken um den auf jedem Schneidbackensatz gravierten Abstand erhalten. Natürlich kann das Verschieben des Schiebers 19 auf verschiedene Weise erreicht werden, z. B. durch Schrauben, Hebel, Drücker usw.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Gewindeschneidkluppe mit in einer quadratischen Öffnung im Schneidkluppengehäuse gelagerten, durch Schrägflächen zwangläufig gegeneinander verschiebbaren keilförmigen Gewindeschneidbacken, die durch Verschieben einer mit einer Nase in eine Schneidbacke eingreifenden Mutter auf einer Schraubenspindel auf Gewindedurchmesser eingestellt und durch bloße axiale Verschiebung der Schraubenspindel ohne deren Drehung geöffnet und geschlossen werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (4) zum schnellen Verstellen der Schneidbacken (3) mit Rechts- und Linksgewinde versehen ist und auf dem einen Gewindeteil die Nasenmutter (1) und den Handgriff (5), auf dem anderen Gewindeteil den Schaft (6) einer Öse (7) mit exzentrischer Öffnung (8) trägt, in die der Exzenterzapfen (9) eines im Schneidkluppengehäuse gelagerten feststellbaren Schlüssels (10) eingreift, bei dessen Drehung die Schneidbacken geöffnet und geschlossen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930556563D 1929-09-28 1930-09-28 Gewindeschneidkluppe mit in einer quadratischen OEffnung im Schneidkluppengehaeuse gelagerten, durch Schraegflaechen zwanglaeufig gegeneinander verschiebbaren keilfoermigen Gewindeschneidbacken Expired DE556563C (de)

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FR556563X 1929-09-28

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DE556563C true DE556563C (de) 1932-08-12

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ID=8940253

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930556563D Expired DE556563C (de) 1929-09-28 1930-09-28 Gewindeschneidkluppe mit in einer quadratischen OEffnung im Schneidkluppengehaeuse gelagerten, durch Schraegflaechen zwanglaeufig gegeneinander verschiebbaren keilfoermigen Gewindeschneidbacken

Country Status (1)

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DE (1) DE556563C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889542C (de) * 1951-02-28 1953-09-10 Friedrich Jung Jun Gewindeschneidwerkzeug

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE889542C (de) * 1951-02-28 1953-09-10 Friedrich Jung Jun Gewindeschneidwerkzeug

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