DEP0004168BA - Schutzvorrichtung an einem Ventil - Google Patents

Schutzvorrichtung an einem Ventil

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Publication number
DEP0004168BA
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DE
Germany
Prior art keywords
valve
membrane
protective device
compressed air
lubricant
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Hans Dr.-Ing. Gallusser
Original Assignee
Ateliers des Charmilles S.A., Genf
Publication date

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Description

ATELIERS DES OHARffilLLES S.A, Q- e a f (Schweiz)
Schutzvorrichtung an einem" Tentil
YQrliegende Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung an einem Tentil auf einer Druckluftleitung, in welcher die Druckluft durch Schmiermittelteile verunreinigt ist, und wo das Tentil durch einen mit einer elastischen Membran verbundenen Körper in Abhängigkeit des auf der Membran wirkenden Druckes gesteuert wird.
Die Praxis hat gezeigt, dass bei derartigen Tentilen, welche sich z.B. auf einer durch einen Kompressor gespeisten Druckluftleitung befinden können, die elastische
—2—
2.
Membran infolge des sich, auf ihr absetzenden Schmiermittels eine bedeutend kürzere Lebensdauer hat, als es der Fall wäre, wenn, sie niciit mit Schmiermittel der über die Membran strömenden Luft in Berührung käme»
Gemäss Erfindung wird der vorerwähnte !!beistand dadurch behoben, dass zwischen dem Ventil und der elastischen Hembran eine mit einem kleinen Durchlass versehene Schutzwand vorgesehen ist, welche verhindert, dass der das Ventil durchfliessende Luftstrom über die Membran strömen kann»
Die beiliegende Zeichnung zeigt schematisch eine Ausfüiirungsart des Erfindungsgegenstandes.
Fig. 1 zeigt ein Ventil bekannter Konstruktion.
Fig. 2 zeigt ein gleichartiges Ventil mit der erfindungsgemässen Schutzwand.
In Fig. 1 ist 10 die Druckluftzuleitung und 11 die Auslassleitung .Ein Gehäuse 12, an welohem die beiden vorerwähnten Leitungen angeschlossen sind, enthält ein federbelastetes Ventil I^ mit Sitz 14, durch welches die Verbindung zwischen diesen Leitungen abgeschlossen wird. Das Ventil 13 wird durch einen achsial im Gehäuse 12 beweglichen Körper Y% gesteuert, welcher durch eine elastische Membran 16 luftdicht mit dem Gehäuse 12 verbunden ist.
Der Körper Γ5 wird durch eine beliebige Kraft derart bewegt,dass er das Ventil I^ von seinem Sitz 14 abhebt und so einen Luftstrom durch die zwischen dem Ventilsitz und der Membran 16_ gebildete Kammer YL Ύοτί ^er Leitung 10 zur Leitung IJL durchf Hessen lässt, bis der auf die Membran wirkende Druck gleich der vorgenannten Kraft wird, sodass sich das Ventil selbsttätig wieder schliesst.
Dieser, mit Schmiermittelteilen verunreinigte Luftstrom, kommt mit der Membran .16_ in Berührung, sodass sich auf ihr Schmiermittel absetzt, wodurch ihre Lebensdauer verkürzt wird.
Bei der Erfindung (Fig. 2) ist im Kaum zwischen der Membran 16. unö denl Ventilsitz 14 eine Schutzwand :l8
vorgesehen, welche eine Führung 1£ für den Körper ]J? aufweist, sodass sich dieser frei aohsial bewegen kann. Dadurch wird dieser Kaum in zwei Kammern 2£ und £1. geteilt, und es wird verhindert, dass der durch das Tentil 13. zur Leitung 11 fliessende Druckluftstrom mit der Membran 16_ unmittelbar in Berührung kommt. Das sieh in der Kammer 20 absetzende Schmiermittel wird durch die Schutzwand 3J3 aufgefangen. Dadurch wird err eicht, dass die "Membran l£ mit dem Schmiermittel nicht in Berührung kommt und so ihre normale Lebensdauer erreichen kann..
Damit die Wirkungsweise des Yentils nicht beeinträchtigt wird, muss zwischen den Kammern 20^ und 21_ eine Verbindung bestehen, die durch das Spiel des Körpers 15. in seiner Führung Ig, oder durch eine besondere Düse gesichert werden kann.
um ein Abfliessen von Schmiermittel, längs des Körpers 3J3 durch die Führung 1^, hindurch zu verhindern, ist dieser Körper oberhalb der Führung mit einem konischen Abtropfschirm versehen.

Claims (1)

  1. 4. PATEHTAHSBRUCH
    Schutzvorrichtung an einem durch, einen mit einer elastischen Membran verbundenen Körper gesteuerten Ventil für eine Druckluftleitung,, deren Druckluft durch Schmiermlttelteile verunreinigt ist,, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem ..,Ventil (13) und der elastischen Membran (16) eine mit einem kleinen Durchlass versehene Schutzwand (18) vorgesehen ist, welche verhindert, dass der das Yentil durchfliessende luftstrom über die Membran strömen kann«

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