DEP0004144BA - Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von Beton oder Mörtel zum Werkplatz - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von Beton oder Mörtel zum WerkplatzInfo
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Description
Carlo Grandorij Mailand, Viala Bianca Maria 24
Verfahren and Vorrichtung zum Fördern von Beton oder Mörtel zam Werkplatz«
Die Erfindung betrifft ein Verfahren and eine Vorrichtang zam Fördern von Beton zam Werkplatz. Ihr Gegenstand
sind verhältnismäßig einfache Mittel zam Fördern über erhebliche Entfernungen and auf erhebliche Höhen and, falls notig
zam Einfällen des Betons unter Druck in Formen. "Fördern zam Werkplatz" bedeutet natürlich« Fördern in Formen oder
Behältern, die dazu dienen, die Schalungen mit Beton zu füllen.
Die Erfindung steigert das Fließen des Betons dadurch daß dieser zu schnellem Vibrieren mit mindestens k
pro Minute gebracht und gleichzeitig auf ihn der erforderliche Druck ausgeübt wird, um ihn durch den gewünschten Querschnitt
der Förderleitung zu drücken.
Ausführungsbeispiele den!Erfindung sind durch die Zeichnungen dargestellt» Es zeigen Fig. 1 und 2 schematisch die
Längsschnitte zweier Aasführungsformen der -su-JaeauAeeadsa Vorrichtung, die selbst einen Teil der Erfindung darstellt»
Die Vorrichtung nach Fig.l enthält einen gegen Innendruck festen KesseÄf dessen unterer Teil mit der Ent Ie e rung sie itung
4 verbunden ist. Im Kesselinnern ist ein luchvibrator 3 angeordnet, der mittels der Stange 9 am Hebel 7 hängt und
durch einen Elektromotor, Druckluft oder eine Verbrennongskraftmaschine angetrieben wird. -Am-Aaßereii der Entleerungsleitung
4 sind in-fass#a4eil· Abständen Vibratoren 5 angeordnet, die durch die gleichen Mittel angetrieben werden.
Der Deckel 2 desv Kessels ist kegelstumpf förmig .-und senkrecht bewegbar, so daß er bei Abwärtsbewegung eine Ring-Öffnung
freigibt und sich bei Aufwärtsbewegung gegen eine Gummidichtung 18 legt, je nach dem, ob der Pumpratim beschickt
oder für den Pumpvorgang geschlossen gehalten werden soll.
Die Bewegung des Deckels erfolgt durch den bei 8 gelagerten Hebel 7, der auf die Stange 9,einwirkt, welche eine starre
Verlängerung des Vibrators 3 bildet.
. ■ ■ Z Diese Verlängerung durchdringt den Deckel Ä, ist aber
nicht starr mit ihm Verbunden, sondern in der fest in ihm sitzenden Stopfbuchse Io beweglich. Der Weg der Stange 9 ist
durch die Anschläge 11 uid 12 begrenzt, die auf diese leise auch den Anschlag des Vibrators gegenüber dem Deckel begrenzen.
Oben sitzt an dem-B-e-efe-ei. ein Rohr mit einem Ventil 13 zum Einlassen von Druckluft*;ifr-des-^e&sei.. Ein Manometer 15
und ein Sicherheitsventil 16 vervollständigen die Ausrüstung.
Zum Erleichtern der Beschickung des Kessels ist oben ein Trichter β vorgesehen.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt:
Das Ventil 13 wird geschlossen und der Hahn 14 geöffnet Dann wird die Stange 9 durch den Hebel 7 abwärts geschoben,
so daß sie mittels der Anschläge 12 den Deckel 2 senkt.
Darauf wird Beton in den Trichter 6 geschüttet. Er sinkt durch seine eigene Schwere durch die Bingöffnung 17 in
den Kessel/lund füllt diesen. Durch Druck auf den Hebel 7 wird die Stange 9 angehoben und dabei mit HSlfe der Anschläge
11 auch der Deckel, bis er die Dichtung 18 erreicht und den Kessel abschließt.
Wenn auf diese Weise der Kessel 1 geschlossen ist, werden die Vibratoren 3 und 5 in Tätigkeit gesetzt, der Ablasshah
geschlossen und das Ventil 13 geöffnet, dann wird mittels des Hebels 7 die Stange 9 und damit der Vibrator 3 in
leichte senkrechte ss©te2S#efcfe« Schwingungen versetzt, deren Weg durch die Anschläge 11 und 12 begrenzt ist. Es ist darauf
zu achten, daß der Deckel 2 nieht he rabgestoßen wird«,
Dabei setzt der Pumpvorgang ein. Der durch die Vibratoren zum Fließen gebrachte und unter dem Einfloß der oben
in den Kessel 1 einströmenden Pressluft stehende Beton gerät in Bewegung und fl^ißt durch die Entleerongsleitun^,
bis diese und der Kessel leer sind. Each Entleerung des Kessels wiederholt der nächste Arbeitsgang die beschriebenen
Vorgänge.
In Fige 2 bezeichnen die gleichen Ziffern entsprechende Einzelteile«
Die Abwandlung liegt darin, daß der Beton in den Kessel durch eine Pumpe 19 und einen Stutzen 2o eingeführt
wirde Dadurch fallen der Trichter 6 mit seinen Abdiehtmitteln in diesem Falle fort, in dem eine laufende Beschickung stattfindet
und der Kessel 1 als Druckausgleichbehälter dient.
latürlich lassen sich die Ausfiijgrungsformen nach Fig.l und 2 auch miteinander vereinigen.
Patentanspräche
Claims (1)
- Patent anspräche1» Verfahren zum Fördern von Beton oder Mörtel zum ferkplatz dadurch gekennzeichnet , daß die Förderung dem Werkstoffes in der Förderleitung durch Luftdruck und unter gleichzeitiger Erschütterung (Vibration) erfolgt»2eVerfahren nach Anspruch 1 dadurch gekennzeic. h net, daß der Beton durch eine Pumpe ange-t-r-teWn wirds innerhalb der er unter Erschütterung gehalten wird»3, Verfahren nach Anspruch 1 und 2 dadurch g e k e η nz e i c h η e t, daß als Pumpe für den Beton, eine den Beton enthaltende Kammer benutzt wird, deren oberer Teil unter Luftdruck steht.4. Verfahren zum Fördern eines Gemisches aas Beton oder Mörtel dadurch gekennze i ohne t, daß der Werkstoff in einen luftdichten Behälter gebracht wirds der mit der Entleerungsleitung für den Werkstoff verbunden ist, und daß Druckluft in diesen Behälter eingelassen ist, wobei der Werkstoff unter Erschütterung steht.5. Vorrichtung zum Fördern von einer Betonmischung oder von Mörtel dadurch gekennzeichnet , daß sie eine Kammer für den Beton enthält, welche mit einer Beschickung*= Öffnung für den Werkstoff, einer Leitung zum Einführen von Druckluft in den oberen Teil dieser Kammer, einer Entleerungsöffnung für den Werkstoff am Boden der Kammer und einem Vibrator versehen ist, der in der Kammer auf den Werkstoff einwirkt.6. Vorrichtung nach Anspruch 5 dadurch gekennzeichnet, daß der Vibrator in der Eähe des Ansatzes der Entleerangsleitung angeordnet ist.7. Vorrichtung nach Anspruch 5 gekennzeichnet, durch Abschlußmittel zum Verschließen dieser Öffnung bei der Beschickung mit Beton.8» Vorrichtung nach Anspruch 5 gekennzeichnet durch eine Pumpe zum Einführen des Betons in die genannt© Kammer durch die genannte Öffnung.9. -Vorrichtung nach AnsprucülTYg ekennzeich.net daß der Vibrator innerhalb der Kammer angeordnet ist.Io· Vorrichtung nach Anspruch 9 gekennzeichnet durch vom Kammer-Äußeren zu bestätigende Mittel zur Steuerung dew Vibrators im Kammer-Innern.11. Vorrichtungen nach Anspruch Io dadurch g e k e η η ζ e i e haet, daß der untere Teil der Kammer die Form eines Kege!stampfes hat, dessen Seheitel in der Achse der Entlee rungsleitung für dien Beton l'ig.gt, sund daß der Vibrator in der Richtung dsr Achse dieses Kegelstumpfes schwingt, gesteuert von einem Hebel, der vom Kammer-Äußeren her betätigbar ist.12β Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß an der Entleerungsleitung für den Beton Vibratoren angeordnet sind.
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