DEP0003431DA - Als Riegelfallenschloß ausgebildetes Einsteckschloß - Google Patents

Als Riegelfallenschloß ausgebildetes Einsteckschloß

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DEP0003431DA
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DE
Germany
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lock
coupling sleeve
latch
spring
latch hook
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Expired
Application number
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English (en)
Inventor
Emil Heiligenhaus Grassl (Rhld.)
Original Assignee
Hansa-Eisen Trippe &Co. GmbH, Düsseldorf
Publication date

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Description

IG, Juli-1948
Meine Akte Nr
2? 62
ffirma Henaa-Biaen, Trippe & Oc.s.m.b«H,, Düsseldorf , Breiteatr.
,"'Ala Riegelfallenschloss ausgebildetes iMastactceohlosa o.dffl.«
Die Erfindung bezieht sich auf ein Einsteckschloss, insbesondere für füren, bei dem ©in besonderer Bidgdl nicht vor-Jnndon ist, statt dessen wird in der öperrstelteg die Falle a usaer Tätigkeit gesetzt und gleichseitig zwangsweise gesperrt* TJm einen möglichst einfachen Aufbaa eines solchen Sohloasee zu erreichen, wird gemäss da^ Erfindung vorgeschlagen, die in den Schildern gelagerten una aurch $e eine am jächxld befindliche Feder gehaltenen BrückerhäLse durah eine Kupplungahiilae ο »dgl· mit Mlbnehmerlappen au verbinden. Auf dieae Weise wird der Sinbatt einer besonderen Suas erspart, sodass auch iE den Schloßblechen ein Ausweiten der Plus^locher nicht auftreten kann. Ba außoerCeiB der Anschlag und die Sev.· ο gun ^begreszuug für die Drücker im .Schild liegen, lami m\x für die ^chlosableohe einen dünnen Wortstoff verwenden, Uurtih den es möglich ist, den Jtulp auü ein era Stück ml h eln^ia Cchlossbleeh he raust eilen» Die in Auseohnitten dor ^ohlooadecken sebwinjende Kupplungshülse ist wesentlich breiter gehalten als die Bahloaadioke urü die »Stifte der DrückerbäIse werden lose in die ZUpp lon gahülse eingesteckt, aodass iaan durchriesle Urückerverbindaag sämtliche •Eürstärken ohne Einpassen der JUrüoker berücksichtigen kann« Dadurch, dass die JTuaa erspart wird und demtentöpreahend auch eine auf dia Iusa wiikenua I1 oder fehlt, können die die Drilk -ker in Ihrerwaagereohten J-age haltenden Federn unmittelbar am Schild angebracht sein, ^wodurch jedes Wacicelci und herabhängen der Drückergriffe rerhindert wird«
2 ^
Zum. üchliessen dee Schlosses ist auf der Falle ein unter Federdruok stehender, in don Bereioh des Mtnehmerlappena der Kupplungshülse eingreifender Haken vorga sehen, der durah einen , Schieber versohwenkt wirdo Im ausgeschwenkten Zustande kann dak her dieser Haken nicht mehr von den Drückern beeinflusst werden und diese verschwenken sich mit der Kupplungshülse ohne ;jede Beeinflussung weiterer Sohlossteile. Es traten daher bei Betätigung der Dxückere inriohtung keinerlei Kräfte auf dan Schloss auf, sodass dieses weitgehende* geschont wird. Der angehoben© Fallenhaken liegt in der dchlieastellung gegen eine» Ansohlag, sodass die Falle zwangsweise gesperrt ist und von aussen her nicht verschoben werden kann.
Die Falle ist vorteilhaft aus einem Stück Blech hergestellt, das einen u-föraaigen Kopfteil aufweist» Durch diese Ausbildung ist die Herstellung der Falle gegenüber dem Bekannten wesentlich vereinfachte Das gesamte Schloss kann mit all seinen Teilen aus Bleoh hergestellt sein, sodass die Anfertigung von G-us3teilen in Fortfall kommt.
Durch Austausch einer Drüokerhalfte mit Schild durch ein Knepfsohild kann in einfacher Weise ein Weohselschloas dadurch hergestellt werden, dass eine mit dem Sohlüssel durch den Knopf zu betätigende Mitnehmerbüchse gedreht wird, die die Falle über die Kupplunghulse in Bewegung bringt. Man kann daher ohne den Einbau des üblichen Wechsele ein Wechselsohlose herstellen. Durch Auswechseln der Zuhaltung gegen sogenannte Chubb - ZuhaltungspIatten lasst sich das Schloss ohne sonstige konstruktive Aenderungen als Sicherheitsschloss ausbilden,, Auf der Zeichnung ist ein Ausf ührungsbeispiel des
achlosees gemäss der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 die Ansicht de3 üohlosses bei abgehobener üchlossdecke,
Fig· 2 die Ausloht des aohlosstuipes, Fig. 3 einen Queraohnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, Fige 4 einen Iiingssohnitt nach der linie O-D der Fig. 1, Fig. 5 die Bückansicht eines Schildes, Fig. 6 den Schnitt na oh der linie S-F der Fig. 7 und Fig. 7 den Schnitt durch das ioiopfsohiid eines Wechsel— üohiossee.
Das untere Sohlosableoh 10 des üohlosskastena ist an der Vorderkante rechtwinklig au einem Ötulp 11 mit einer Verstärkungsrippe IIa abgebogen, durch den der Kopfteil 12 der Falle 13 ragt«, Diese Falle ist aus Blech ausgoß tanzt, am Kopfteil u-förmig abgebogen una durch entsprechende iiohlitee des Stulpe« 11 sowie durch den zurückspringenden Teil IOa der Schloss— decke IOb (Fig. 3) geführt. Auf dem Fallonaohaft 13 ist ein abgeflachter Stift 14 befestigt, um den ein Haken 15 schwenkbar ist. In seiner untersten Lage wird dieser Haken duroh ein· Feder 16 gehalten, die in einer ■Vereoliiebba ren, u-förmigen Federf Ü&rong 16a eingelegt ist, die sioh in einer entsprechender Aussparung 15a des Fallanhakens 15 befindet . An einem Snd· erhalt der Haken 15 eine Kaee 17, am anderen Snde einen utift 18, aar in eine Aussparung 19 eines Schiebers 2Ü eingreift. Dieser Sohieber kann duroh den ^ohlusseibarfc nach Anheben der Zuhaltung 21 auf- und abgeschoben lverdon, uoduroh uer Haken 15 versohwenkt wird. Eine Feder 22 wirkt sowohl auf die Falle ala auch auf die Zuhaltung 21 ein, die auch in bekannter Weise duroh mehrere Ghubbauhaltungen ersetzt v/erden kann*
Die Drückerhülse 23, die aus Flaoheisen ausgestanat sein können, wind durch ein© napf förmige Soheibe 24 gesteokt, die in eine Bohrung des Schildes 25 eingreift. Auf der Innenseite des Schildes ist eine weitere Soheibe 26 aufgesteckte
Diese Teile werden durch Uiabiegungen 2? an den D rücke rhu la en 23 miteinander vernietete Durch eine »Spiralfeder 28, deren immeres SndQ durch ein Looh 29 im Drückerhals und deren äusseres Ende durch ein loch 30 im Schild 25 gesteckt ist, wird jeder Drtioker für sich in seiner waagerechten lage gehalten« Die innere Soheibe 26 erhält zwei abgebogene Lappen 26a, die in die Aussparung des Drückers child es eingreifen und zwischen den Anschlägen 31 und 31a innerhalb der Aussparung sohwingen, woduroh die Bewegung der Drücker begrenzt wird.
Erfindungagemäss werden die flaohen Stifte 32 der Drüokerhälse 23 duroh eine Kupplungshtilse 33 miteinander verbunden, in die von beiden Seiten her die Stifte eingeschoben werden. Diese Kupplungshülee erhält einen Mitneamerlappen 34, der auf die Nase 17 de» Fallenhakena 15 einwirken kann, wenn man einen Drücker betätigt, da der Tallenhaken 15 duroh eirieη stift 14 mit dem Tallensohaft 13 verbunden ist. Auf diese Weise wird bei unverriegeltem Schloss die Talle zurückgezogen* Wenn man jedoch mit Hilfe des öchlüssea den Schieber 20 nach entsprechender Auslösung der Zuhaltung 21 nach unten verschiebt, so wird der Haken 15 angehoben und kommt damit aus dem Bereich des Mitnehmerlappena 34. Bei dieser lage der Schlossteile legt sioh der Tallenhaken 15 gegen den feststehendem Ansohikg 35 (strichpunktierte Lage naoh Tige3) sodass man die Talle von aussen her nioht in das Schloss la ere in drücken kann. Wenn nunmehr ein Drücker betätigt wird, so kann die Kupplungahülse 33 mit ihrem Mitnehmerlappen 34 ungehindert in den entsprechenden Aussparungen 36 der üchlosadeoken und der Tür s ohwingen, ohne dass irgendein weiteres üchlossteil beeinflusst vird« Wird der Schieber 20 mittels eines Schlüssels wieder nach oben geschoben, w«~4 so wird der Tallenhaken 15 duroh die Teder 16 deren - 5 -
IUhm ng I6a mit a in er Kante auf dar Abflachung des Stiftes 14 ruht (strichpunktierte lüge in Fig. 1) zurückgesohwenkt, sodass die Nase 17 des Hakens 15 wieder in den Bereioh des Mitnehmerlappen« 34 gelangt»
Uaoh Fig. 6 und 7 kann man ein solohea Schloss auch als ungesichertes Iechaelaohloae benutzen, ohne dass man wie bisher einen beaonderen Weohael einzubauen braucht. Statt eine» üohildee mit· Drüoker wird in diesem Falle auf dar Attsaenanite der Tür ein toiopfaohild 37 angeschraubt, an dem mittels dreier Lappen 38 o.dgl, ein gerollter Knopfhale 39 mit dem aus einer Schale 40 und einem Deokel 41 bestehenden Knopf befestigt ist» In dem Knopfhaie Iat eine am Blech g3 rollte Büchse 42 gelagert, die an einem JSnde durch Schlitze mit einem Flachstift 43 verbunden iet, der in gleioher Weise wie ein Stift 32 eines Drük— kerhalses in die Kupplungahülse 33 des »"Johlossee eingreift. Am anderen Ende ist die Büchse 42 mit zwei Lappen 44 versehen, zwiaohen die durch ein üohlüssellooh, 43 in dem Knopfdeokel 41 ein üohlüsselbart gebracht werden kann. Während des Tagee kann man mithin durch einen Schlüssel die Büchse 42 und damit
den JFlaahstlft 43 drehen und die Falle zurückziehen«, 1st dae e
Schloss verriegut, so muss man erst mit dem durch das zweite Schlüsselloch 46 eingeführten Schlüssel des äohlebe» 20 und damit die Fallenhaken 15 verschieben und kann dann unter Benutzung dea anderen üohlüssellochee 45 die Falle zurückziehen und die Tür 0Ahen0

Claims (10)

Pat onta rsprüohes
1. ) AXa Rie ge !fallenschloss ausgebildetes JSinst ecksah Ioes ο.dgl«, dadurch gekennzeichnet, dass die in den oohildem (25) gelagerten und durch je eine am Schild befindliche Feder (20) gehaltenen Dnickarhülse (23) durch eino Kupplungehülse (33) o.dgl. mit Mitnehmerlappen (34) verbunden sind,
2. ) tfohloss naoh Anapiuoh 1, dadurch gekennzeichnet, dass zuiii Auagleidi der Türstarken die in Ausschnitten (36) der Sohlossdecken (lü) und der Tür schwingende Kupplungshülse (33) viiesentiioh lütter ist als die Scblossdicke und dass die Drückerhälse (23) lese in die Kupplungahtllse (33) eingesteckt sind.
3·) Schluss nach Anspruoh 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Fallensohaft (13) ein schwenkbarer, in den Be-» reich des Mitnehmerlappens (34) eingreifender Fallenhaken (15) angeordnet ist, der durch einen Schieber (20) versah wenkt wird,
4») Schloss nach Anspruch 1 bis 3, daduroh gekennzeichnet, dass in der Schließstellung der angehobene Fallenhaken (15) gegen einen Ansohlag f37-) anliegt»
5.) üchloss nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem abgeflachten Stift (14) des Fallensohaftes (13) in einer Aussparung (15a) des Fallenhakens (15) eine verschiebbare u-förmlge Federführung (16a) für die Feder (16) angeordnet ist.
fSo) Üchloss nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Blecb hergestellte Falle aus einem cStüak besteht und mit einem u-förmigen kopfteil (12) versehen ist«
7.) üchloss nach Anspruch 1 bis o, dadurch gekennzeichnet, daaa der ütuip (Il) durah Abbiegen eines üohlossbleches (10) gebildet ist ο
ΰ.) Schloss nach Anspruch 1 bis 7i dadurch gekennzeichnet, dass in der Abwinjfclung das oohlossblaohes (10) und dom Stulp (11) eine Versturkungsrippe (lia) angeordnet istc
9. ) üohloes nach Ansprüak 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zur Ausbildung als Wschselschloss in einem Inopfhals (39) ain mit Hiifo des Schlüssels drehbare Büohse (42) angeordnet ist, die mit einem in die Kupp ungshülse (33) eingreifenden Flacüstift (43) verbunden ist.
10. ) Weohselsohloss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Decke 1 (41) des Knopfes mit einem üchlüsaelbleoh (45) versehen ist.

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