DE920348C - Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE920348C
DE920348C DEW7317A DEW0007317A DE920348C DE 920348 C DE920348 C DE 920348C DE W7317 A DEW7317 A DE W7317A DE W0007317 A DEW0007317 A DE W0007317A DE 920348 C DE920348 C DE 920348C
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DE
Germany
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lock
latch
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door
pin
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Expired
Application number
DEW7317A
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ewald Witte and Co
Original Assignee
Ewald Witte and Co
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Publication date
Application filed by Ewald Witte and Co filed Critical Ewald Witte and Co
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/24Bolts rotating about an axis

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Türschloß, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung betrifft ein Türschloß, insbesondere für Kraftfahrzeuge, welches mittels eines Außenziehgriffes und eines Innendrückers zu betätigen ist.
  • Es sind bereits Türschlösser für Kraftfahrzeuge mit parallel zur Türebene schwingend gelagerten Schloßfallen bekannt. Der Kopf der Falle steht hierbei aus dem Schloßstulp vor und wirkt mit einem Schließkeil zusammen, der an seinem oberen Ende mit Sperrzähnen versehen ist.
  • Es ist ebenfalls bekanntgeworden, schwenkbare Schloßfallen hakenartig auszubilden und sie durch Feststeller zu sichern.
  • Im Gegensatz zu den. bisher. bekannten hakenförmigen Schwenkfallen weist .die Schloßfalle nach der Erfindung zum Angriff durch einen. Ziehgriff und einen Innendrücker eine besonders ausgeprägte winkelförmige Gestalt auf. Nach der Erfindung ist am Schloßstulp unterhalb der Schloßfalle eine vorstehende Nase angeordnet, die in eine entsprechende Nut des Schließkeiles eingreift und hier geführt wird.
  • Die Schloßfalle nach der Erfindung verläuft im Bereich der Schwenkachse rechtwinklig abgebogen und weist an ihrem unteren Ende einen Zapfen zur Aufnahme eines abwärts treibenden Federgliedes; z. B. einer Druckfeder, auf.
  • Das Türschloß nach der Erfindung kann sowohl ohne als auch mit einer Innensicherung hergestellt werden.
  • Bei dem einfachen Türschloß, welches mittels eines. Außenziehgriffes und mittels eines Innendrückers betätigt wird, arbeitet die Innendrückcrnuß direkt auf eine Angriffsfläche der Schloßfalle. Der Außenziehgriff ,greift in einem auf der Schloßdecke gelagerten doppelarmigen Hebel an, dessen einwärts gerichteter Arm die Schloßfalle an einem hochgebogenen Rand betätigt.
  • Beim Türschloß nach der Erfindung mit eingebauter Sicherung ist die Wirkungsweise der Auskupplung eines Schloßteiles vomAußendrücker-oder Ziehgriff durchZurückschwenken des Innendrückers an sich bekannt. Nach der Erfindung ist die Sicherungseinrichtung durch die Anwendung eines über dem Nußflügel angeordneten kleinen Schiebers, der die Schloßfalle angreift, wesentlich vereinfacht.
  • Der Schieber ist an Langlöchern auf der Innendrückernuß und auf einem Zapfen des Innendrückerflügels längs verschiebbar geführt. Mit einer artgebogenen Kappe steht der Schieber hinter der Schloßfalle, und ein aufwärts gebogener Lappen steht hinter dem Arm des doppelarmigen Hebels des Ziehgriffes. Beim Verschwenken des Innendrückers in die Sicherungsstellung nimmt der Nußflügel den Schieber so weit mit, daß der aufwärts gebogene Lappen außer Eingriff mit dem doppelarmigen Hebel des Außenziehgriffes gebracht wird.
  • Das Türschloß nach der Erfindung mit dazugehörigem Schließkeil kann sowohl für geringe als auch für große Türstärken Verwendung finden.
  • Weitere Vorteile des Türschlosses nach der Erfindung sind in dem einfachen Aufbau, in der gedrängten Bauart, in der sicheren Türführung am Schließkeil sowie in .der einfachen Sicherheitsvorrichtung durch Entkuppeln zu erblicken. Die Schloßfalle erhält in ihrem Langloch am Schloßstulp eine dauerhafte Querführung. Durch Anordnung eines auf der Rückseite des Schloßstulps am Fallenkopf angebrachten Vorsprunges wird das Langloch zum Schloßinnern hin verdeckt. Dagegen ist eine Schmierung des Schloßeingerichtes nach dem Anhebender Falle von der Stirnseite der Tür her leicht möglich.
  • In den Zeichnungen sind beide Schloßtypen nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. Es zeigt Fig. i die Ansicht des Türschlosses ohne Innensicherung bei abgehobener Schloßdecke in der Schließstellung, Fig. 2 einen Querschnitt durch das Schloß nach Fig. i, Fig. 3 die Stulpansicht des Schlosses, Fig. q. die Schloßfalle in der Ansicht, Fig. 5 den Nußflügel in der Ansicht, Fig. 6 den Nußflügel nach Fig. 5 in der Draufsicht, Fig. 7 den Schließkeil in der Vorderansicht in aufgerichtetem Zustand, Fig: 8 einen Schnitt durch den Schließkeil in der Höhe eines Befestigungsloches, Fig. g die Ansicht des Türschlosses mit Innensicherung in der Schließstellung ungesichert, Fig. io einen Mittelschnitt durch das -Schloß nach Fig. g, Fig. i i die Stulpansicht des Schlosses, Fig. 12 die Falle in der Ansicht, Fig. 13 den Sicherungsnußflügel in der Ansicht, Fig. 1q: den Sicherungsschieber in der Ansicht. Der Aufbau des Türschlosses ohne Sicherung nach den Fig. i bis 5 ist folgender: Am Schloßblech x ist die Falle 2 hochschwingend auf denn senkrecht zur Türfläche im Schloßblech i genieteten Bolzen 3 gelagert. Die winkelförmig aus Blech gestanzte Schloßfalle 2 zeigt einen durch Niete q. befestigten Fallenkopf 5; der in einem Loch 6 des Schloßstulps 7 steckt. Der Fallenkopf 5 weist eine aufwärts gerichtete Nase 8 auf, welche das Loch 6 im Schloßstulp 7 nach innen abdeckt. Am Ende der winkelförmig gebildeten Schloßfalle 2 ist ein Zapfen g angeformt. Auf dem Zapfen g steckt die Druckfeder io, die sich am Haken i i, der aus dem Schloßblech i gebildet ist, abstützt. Ein aus dem Blech der Schloßfalle 2 hochgezogener Rand 12 dient zum Angriff des Armes 13 des doppelarmigen Hebels 1q.. An seinem oberen Ende 15 ist der doppelarmige Hebel 1q., der auf der Achse 16 lagert, durch den nicht dargestellten Außenziehgriff zu betätigen. Die Achse 16 steckt in Böckchen 17, die aus der Schloßdecke 18 herausgestanzt und hochgebogen sind.
  • Der Rücken ig der Schloßfalle 2 dient zum Angriff des Nußflügels 2o des Innendrückers, der auf dem Stift 2 1 steckt: Der Nußflügel 2o ist mit seinem Vierkantloch 22 am Stift 2 1 befestigt und weist Rasten 23 auf, in die eine Blattfeder 2,4 hemmend eingreift. Das obere Ende des Nußflügels 2o endet in einem hochgebogenen Segmentstück 25.
  • In der Sicherungsstellung dieses Schlosses beim bekannten Zurückschwenken des Innendrückers schwingt das Segmentstück 25 des Nußflügels 2o hinter den Arm 13 des doppelarmigen Hebels 1q. und sperrt diesen damit durch seine Feststellung. Die Löcher 26 dienen zum Befestigen des Schloßbleches i und des Schloßstulps 7 an der Tür. Auf der Stirnseite der Tür vorstehend ist eine Nase 27 in den Schloßstulp 7 genietet oder festgeschweißt. Die Nase z7 dient zur Führung in einer Nut 28 des Schließkeils 29, dessen aufwärts stehende Sperrzähne 30 und 3 1 den Riegel- bzw. Fallenkopf 5 in der Schließlage festhalten. Der Schließkeil 29 wird durch Schraublöcher 32 am Türpfosten mittels Schrauben befestigt.
  • Der Aufbau des Türschlosses mit Sicherung durch Entkuppeln des Schloßeingerichtes vom Außengriff wird in den Fig. g bis 1q. dargestellt.
  • Die Schloßfalle 2 weist dieselbe winkelförmig gebogene Gestalt auf. Auf dem Stift 2i des Innendrückers steckt mit einem Vierkantloch 22 eine Platte 33, die mit Rasten 23 und einem vorstehenden Zäpfen 34 versehen ist. Auf der Platte 33 liegt ein Schieber 35, der mit Langlöchern 36 und 37 schiebbar an dem Stift 2i und dem Zapfen 34 der Platte 33 geführt ist. Der Schieber 35 weist einen abwärts gebogenen Angriffsrand 38 auf und steht mit seinem hochgebogenen Ende 39 vor dem Arm 13 des doppelarmigen Hebels 1q., dessen oberes Ende 15 vom nicht dargestellten Außenziehgriff betätigt wird.
  • Der doppelarmige Hebel 1q. lagert auf einer Achse 16 in einem besonders auf der Schloßdecke 18 befestigten Böckchen 40 und steht unter dem Einfluß einer Schenkelfeder 41. Ein unter dem Einfluß der Feder 42 stehender Schnäpper 43 greift in die Rasten 23 der Platte 33 hemmend ein.
  • Bei der Betätigung des Außenziehgriffes wird der doppelarmige Hebel 14 an seinem oberen Ende 15 zurückgedrückt. Dabei zieht der Arm 13 den Schieber 35 zum Schloßstulp hin. Der Angriffsrand 38 drückt dabei hinter den Rücken ig der Schloßfalle 2 und hebt diese entgegen der Spannung der Druckfeder io in ihre Offenstellung hinter den Zähnen 31 und 3o des Schließkeiles hinweg.
  • Beim Betätigen des Schlosses vom Innendrücker aus schwenkt die Platte 33 den Schieber 35 im Uhrzeigersinn. Der Angriffsrand 38 des Schiebers 35 drückt die Falle 2 dabei ebenfalls in ihre Offenstel lung.
  • Beim Zurückschwenkendes Innendrückers in die Sicherungsstellung wird der Schieber 35 vom Zapfen 34 am Langloch 37 linksdrehend mitgenommen. Das hochgebogene Ende 39 des Schiebers 35, welches in einer kreisförmigen Ausnehmung 44 der Schloßdecke 18 freibeweglich ist, schwingt dabei abwärts aus dem Bereich des doppelarmigen Hebels 14 und seines Armes 13 hinweg, so daß dieser sich beim Betätigen des Außenziehgriffes frei bewegen kann, ohne dabei den Schloßmechanismus mitzunehmen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Türschloß, insbesondere für Kraftfahrzeuge, das mittels eines Außenziehgriffes und eines Innendrückers betätigt wird, mit einer parallel zur Türebene schwingenden Schloßfalle, dadurch gekennzeichnet, daß die Schloßfalle (2) eine winkelförmige Gestalt aufweist und unterhalb des Fallenkopfes (5) eine aus dem Schloßstulp (7) vorstehende Nase (27) angeordnet ist, die sich in einer Nut (28) des Schließkeiles (29) führt.
  2. 2. Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, -daß die winkelförmige Schloßfalle (2) an dem unteren Ende ihres Schenkels einen Zapfen (9) zur Aufnahme einer Druckfeder (i o), einen Rücken (ig) zum Angriff eines Innendrückerflügels (20) oder eines Schiebers (35) und einen hochgebogenen Rand (12) zum Angriff eines an der Sehloßdecke (18) gelagerten doppelarmigen Hebels (14), der vom Außenziehgriff betätigt wird, aufweist, wobei die Sicherung durch Blockieren des doppelarmigen Hebels (14) beim Hintergreifen eines Segmentstückes (25) hinter den Arm (13) erfolgt.
  3. 3. Türschloß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Sicherung durch Entkuppeln des Schloßeingerichtes vom Außendrücker her ein die Schloßfalle (2) mit einem abwärts gebogenen Angriffsrand (38) angreifender Schieber (35) angeordnet ist, der in Langlöchern (36 und 37) an dem Stift (21) und an einem Zapfen (34) einer vom Innendrücker gesteuerten Platte (33) längs verschiebbar geführt ist und in der Sicherungsstellung außer Eingriff mit dem ihn betätigenden Arm (13) des Hebels (14) für den Außenziehgriff geschwenkt wird. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 269 228.
DEW7317A 1951-11-30 1951-11-30 Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE920348C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW7317A DE920348C (de) 1951-11-30 1951-11-30 Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DEW7317A DE920348C (de) 1951-11-30 1951-11-30 Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE920348C true DE920348C (de) 1954-11-18

Family

ID=7593543

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DEW7317A Expired DE920348C (de) 1951-11-30 1951-11-30 Tuerschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE (1) DE920348C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE269228C (de) * 1900-01-01

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE269228C (de) * 1900-01-01

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