DEP0002931MA - Scherenwagenheber. - Google Patents

Scherenwagenheber.

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DEP0002931MA
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English (en)
Inventor
Karl Plischke
Original Assignee
Plischke, Karl, Tuttlingen (Württ.)
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Description

Bei Scherenwagenhebern bestehen die einzelnen Teile des Wagenhebers, der nach Art einer Nürnberger Schere wirkt, bisher aus parallelen Wangen, die an den Enden gelenkig verbunden sind, wobei diese Enden durch Mittel wie Schraubenspindeln einander genähert oder voneinander entfernt werden können.
Wenn mit einem solchen Wagenheber ein Auto angehoben werden soll, entstehen durch Neigung der Straße oder Bodenunebenheiten oder durch Neigung des Fahrzeuges nicht nur senkrechte Kräfte, sondern auch waagerechte Kräfte. Letztere geben dem Wagenheber, der durch die senkrechten Kräfte beansprucht wird, noch zusätzliche, meist auf Knickung hinwirkende Momente. Es neigen daher Scherenwagenheber mit parallelen Scherenwangen gerne zum Ausknicken. Um dies zu vermeiden, werden häufig die parallelen Scherenwangen durch Versteifungsbleche oder ähnlich miteinander verbunden. Dies erfordert zusätzliches Material, zusätzliches gewicht sowie Kosten und kann trotzdem das Ausknicken nicht immer verhindern.
Der Zweck der Erfindung ist, die Aussteifung der Scherenarme zu vermeiden, indem diese Scherenarme und
-wangen nicht parallel zueinander geführt werden, sondern sich gegeneinander neigen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Es stellt dar:
Fig. 1 eine Vorderansicht eines Scherenhebers nach der Erfindung,
Fig. 2 eine Seitenansicht des Gegenstandes der Fig. 1,
Fig. 3 eine Vorderansicht einer leicht abgewandelten Ausführungsform,
Fig. 4 eine Vorderansicht einer weiteren Ausführungsform.
In der Zeichnung bedeuten 1, 1a, 2, 2a Wangen des Scherenhebers, die bei 3 unter sich, bei 4 mit einem Fußteil 5 und bei 6 mit einem Kopfteil 7 gelenkig verbunden sind.
Bei 8 ist eine Schraubenspindel angeordnet, wodurch die Wangen 1 und 2 bzw. 1a und 2a einander genähert oder voneinander entfernt werden können.
Erfindungsgemäß sind die Wangen 1 und 1a sowie 2 und 2a nicht wie bisher parallel zueinander, sondern geneigt zueinander angeordnet. Die Spitze des so entstehenden gleichschenkligen Dreiecks (in der Projektion auf eine zur Längsausdehnung des Hebers senkrechte Ebene) kann dabei entweder oben liegen, wie in Fig. 1 und 3 gezeigt, oder unten, wie in Fig. 4 ersichtlich.
Wenn auf einen solchen Wagenheber seitliche Kräfte A wirken, so entstehen in den Gliedern 1a, 2a Zugkräfte und in den Gliedern 1, 2 Druckkräfte, die bei der schrägen Stellung der Glieder zueinander gut aufgenommen werden können, ohne dass ein Ausknicken derselben zu befürchten ist.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist ein besonderes Kopfstück 9 gelenkig mit den Gliedern 2 und 2a verbunden, wodurch eine kräftige Hubtatze geschaffen und ein besonders guter Zusammenhalt am Oberende des Hebers geschaffen wird.
Die Anordnung nach der Erfindung gibt die Möglichkeit, die an der Spitze des Dreiecks zusammenstoßenden Wangen einer Seite besonders gut miteinander zu verbinden, z.B. durch Schweißung, wie bei 10 angedeutet. Eine Biegebeabspruchung in den Gelenken wird vermieden.

Claims (2)

1) Scherenwagenheber mit aus je zwei Wangen bestehenden, gelenkig verbundenen Gliedern, dadurch gekennzeichnet, dass die Wangen der Glieder (1, 1a bzw. 2, 2a) geneigt zueinander angeordnet sind.
2) Scherenwagenheber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Projektion der Wangen (1, 1a und 2, 2a) auf eine zur Längsausdehnung des Hebers senkrechte Ebene ein gleichseitiges Dreieck ergibt, dessen Spitze zweckmäßig oben in einer Hubtatze liegt und wobei die völlig zusammenstoßenden Enden zweier Wangen eines Gliedes starr miteinander verbunden, z.B. verschweißt, sind.

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