DEP0002329DA - Wagen. - Google Patents
Wagen.Info
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Description
S, fiteiontsaflc. 103
Anmelders .Otto H a g i r u s ,
Stuttgart S, im kienle 94,
Stuttgart S, im kienle 94,
Wagen,
Die Erfindung betrifft einen ge*e-ge-fte» Wagen, der als Handwagen, Anhänger oder G-espannfahrzeug vielseitige Verwendung
finden kann. Ihrv liegt die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Wagen zu schaffen," der trotz hoher Tragfähigkeit und
festigkeit ein geringes Eigengewicht hat und außerdem leicnt zerlegt und verschiedenen Verwendungszwecken angepaßt "wer*-
den kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gelost, daß der Aufbau des Wagens selbsttragend ausgebildet ist und die Räder einzeln an ihm aufgehängt sind»
Dabei kann der Aufbau vorteilhaft dadurcn verwindbar sein, daß er aus Längs- und Querträgern besteht, die zusammen einen
offenen Kasten bilden, und diese Längs- und Querträger können zweckmäßig als Fachwerke z.B. aus Holzstäben ausgebildet
sein, deren Knotenpunkte als Gelenke ■%-os6" ausgeführt sind. Durch diese Ausbildung des Erfindungsgegenstandes
setzt sicn der Aufbau des Wagens aus einzelnen Stäben'zusammen, die in der'Hauptsache Zug- U^PT>
Druckkräfte aufnehmen, während ßiegekräfte weitgehend vermieden sind.
Die Herstellung des neuen Wagens kann in vorteilhafter We i-, se dadurch wesentlich .'vereinfacht und verbilligt werden,
daß alle Stäbe der Facnwerke den gleichen Querschnitt haben, Für die Ober- und Untergurte der Längs- und Querträger kann
hierbei die erforderliche Festigkeit in einfacher Weise dadurcn erreicht werden, daß diese aus zwei parallelen Stäben
bestellen, zwischen denen die Enden der Streben liegen. Daoei können die S^äbe -an den Knotenpunkten jeweils, einfach
durch eine Hohlniete miteinander verbunden sein, an deren Stelle auch ein holzdübel treten kann.
Der Erfindungsgegenstand kann dadurch mit wenigen Handgriffen in die vier Hauptbestandteile Boden, Längs- und Querträger
und Lenkung zerlegt werden, daß bei lose eingelegtem Boden und Spurstangenlenkung die die Hader tragenden Längsträger
mit den Querträgern und die Spurstange mit den Rädern leicht lösbar verbunden sinö» Eiese vier Teile können
in vorteilhafter Weise zu einem flacneri' Paket zusammengelegt werden, das dann entweder z.B. unter dem Arm getragen
oder auch auf den Hadern nachgezogen werden kann, Die leicnte Zerlegoarkeit des Erfindungsgegenstandes hat den^vyeite—
ren Vorteil, daß die Spurweite des neuen Wagens iffl Bedarfsfalle in einfacner Weise dadurch geändert werden kann, daß
Querträgerpaare und, Sp-urstangen verschiedener. Länge
Qgp , pg i g sanier isuswechselbasysina. In ebenso einfacher Weise kann der Laderaum des neuen Wagens den jeweiligen Bedürfnissen
angepaßt werden z.B. für sperriges Gut wie Heu, Stroh usw* dadurch, daß ein die Längs- und Querträger nach oben verlängerndes
!Gitterwerk zwischen die Stäbe der Obergurte einsteckbar ist, oder für Obstkörbe usw.^ dadurch, daß auf den
Längs- und Querträgern eine Plattform abnehmbar angebracht ist.
Eine gute Bodenfreiheit des neuen Wagens mit gleichzeitigem Schutz der Spurstange kann in vorteilhafter Weise dadurch
erreicht "werden, daß die Spurstange vor dem Wagenboden in der Höhe desselben angeordnet ist. Eabei kann die Lenkeinrichtung
zweckmäßig so ausgebildet sein, daß die Untergurte der' Längsträger., über den vorderen Querträger hinaus verlängert
"und durch einen Führungssteg für das an dem Querträgeruntergurt angelenkte Lenkscheit verbunden sind, über dem
die Spurstange liegt. Eie Herstellung der Deichsel kann dadurch vereinfacht sein, daß diese aus zwei miteinander verbundenen
Einheitsstäben besteht und in dem gegabelten vor- deren Ende des Lenkscheites gelagert ist*
lüine besonders einracüe und zuverlässige Hadschmierung kam gemäß der Erfindung darin bestehen, daß die nohle Radachse
im Bereiche der Radnabe radial durchbohrt, an beiden Enden geschlossen und am freien Ende mit einem Schmiernippel zum
Einpressen von Schmierfett versehen ist. Diese Art der Schmierung kann mit Vorteil insbesondere bei Blechscheibenrädern
angewendet werden, die auf der Achse mittels auf beiden Seiten eingesetzten Buchsen gelagert und außerdem
in insbesondere für Handwagen neuer und vorteilhafter Weise mit Luftbereifung versenen sein können.
Die Herstellung des neuen Wagens kann gemäß der Erfindung noch dadurch vereinfacht und verbilligt werden, daß alle
Beschläge wie z.B. Radaufhängung, Radabstützung, Verbindungslascnen us,w. aus Bandeisen ein und desselben Profils
gebogen sind.
Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer Ausführungsform des Gegenstandes derselben und
zwar zeig^u,
ITig.1 eine Seitenansicht-des neuen Wagens, Fig.2 eine Rückansicht hierzu,
Jj1Jg.3 eine Rückansicht des Wagens mit Aufsatz, ffig.4 eine solche mit, Plattform,
Fig»5 eine Rückansicnt des zusammengelegten Wagens und
Fig.6 eine Draufsicht auf den Wagenboden jeweils in schematischer Darstellung,
Fig.-7 einen Scnnitt durcn eine Radlagerung etwa in na-* türlicher Größe,
Fig.8 einen Schnitt durch einen Knotenpunkt des Wagenaufbaus und
Pig.9 eine Ansicht hierzu ebenfalls' in natürlicher Größe
Hierin bezeichne^ a einen Obergurt und b einen Untsgurt, die durch Streben _c zu einem Fachwerk miteinander verbunden
sind und zwei Längsträger des Wagenaufbaus bilden. In gleicner Weise sind zwei Obergurte ä und Untergurte e durci
Streben f zu Querträgern miteinander verbunden, die' ihrerseits mit den Längsträgern zu 'einem offenen Kasten beispielsweise
dadurch leicht lösbar verbunden sind, daß an
den Enden der Gurte d_,e_ aus Bandeisen bestenende, ösenförmige Laschen angebracht sind, die auf die Enden der Gurte
a,b_ aufgescnoben und mit diesen verstiftet sind, Auf die Untergurte J),es ist der Wagenboden aufgelegt. Die Räder
sind als Blechscheibenräder £ ausgebildet und tragen Gummi-
·* Λ '9
bereifung, gegebenenfalls Luftbereifung. Ihre Achsen h ,h sind an den beiden Längsträgern rä—gee*f!pae%«*»We4?e« aufgehängt
beispielsweise an einem Eck-* oder einem Knotenpunkt und durch Streben i., die gegebenenfalls federnd ausgebildet
sein können, am Obergurt a abgestützt» Bas''freie Ende der Hinterachse t
gurt b_ verbunden
gurt b_ verbunden
der Hinterachse th ist durch eine Strebe ^ mit dem UnterDie Lenkung der Vorderräder jg ist als Spurstangenlenkung
ausgebildet mit Lenk'schenkel h , Lenkhebel k und vor den Achsen liegender Spurstange 1, Hierzu sind die Untergurte
b der beiden Längsträger über den Untergurt _e des vorderen Querträgers hinaus verlängert und ihre .Enden durch einen
Steg m miteinander verbunden. Dieser besteht aus zwei Endstücken von der Stärke der Untergurte b, die durch zwei
von oben und unten aufgesetzte Leisten miteinander verbunden und mittels der gleichen Laschen wie die Gurte ^d,_e auf
die Untergurte b aufgescnoben und mit diesen verstiftet sind, Ee.dient zur Führung eines Lenkscheifes n, das zwischen
den beiden Terbindungsleisten liegt und an' dem Untergurt _e des vorderen Querträgers angelenkt ist« Die Spurstange
I1, deren Enden mit den Lenkhebeln k leicht lösbar verbunden sind, liegt über dem Lenkscheit η und ist mit
diesem durch einen Zapfen £ ebenfalls leicht lösbar verbunden. Das vordere Ende des Lenkscheites η ist gabelförmig
aasgebildet, und in ihm ist das üintere finde einer Deichsel p_ gelagert«
Die V¥ände des Wagenkastens können durch einen gitterartigen Aufsatz £ nach oben verbreitert werden. Außerdem kann auf
die Obergurte a,d eine Plattform r aufgelegt werden.
Der neue Wagen kann mit wenigen Handgriffen in seine Hauptbestandteile Boden, Längs- und Querträger und Lenkeinrichtung zerlegt werden. Hierzu werden nach dem Entfernen des
Bodens und der De-icnsel £ die Spurstange 1 von den Lenkhe«
bein k und das Lenkscheit η von dem Untergurt j3 gelöst und der Fuhrungssteg m wird von den Untergurten b abgezogen,»
Banacn ■werden die beiden Querträger von den Gurten _a,b abgezogen. Nun können die beiden Längsträger, wie in Fig*5
veranschaulicht ist, unter Zwischenfassung aller übrigen Teile mit einander zugekehrten Innenseiten aufeinandergelegt
und ift-g©^ig&e%e5r y/eisu, z.B. durch Stege _§, miteinander verbunden werden.
Bei der in Fig« 7 dargestellten Eadlagerung ist in die Bohrung des -eiechscheibenrades _g auf jeder Seite eine Buchse j;
eingesetzt. Mit diesen ist das ^ad jz; auf einer hohlen Achse h gelagert, die in ihrer Witte mit radialen Durchbohrungen
u versehen ist. Wahrend das hintere Achsenende äe—g®·©n %-es—^fei&e verschlossen ist, ist in das vordere Ende ein
Schmiernippel ν eingesetzt. Durch diesen kann das Schmierfett mit einer Hochdruckpresse in den Hohlraum der Aehse h?
von da durcn die Öffnungen u in den Ringraum zwiscnen' den Buchsen t_ und schließlich zwischen diese und die Achse h
gepreßt werden, l^if diese Weise wird die Badlagerung ste^s zuverlässig gescnmiert und der Eintritt von.Schmutz verhindert«,
Das Fachwerk der Längs- und Querträger wird durch Stäbe gebildet, die alle den gleichen Querschnitt haben und zwar
bestehen die Gurte a,b,d,e, jeweils aus zwei parallelen SteU
ben z.B. b und b_ ,'die, wie aus Fig.8 und 9 ersichtlich ist, an den Knotenpunkten die als Streben dienenden Stäbe o_
zwischen sich fassen und jeweils lediglich durch eine Hohlniete w fest miteinander verbunden sind. An die Stelle dieser
Hohlnieten w können auch einfache Holzdübel treten, die vor dem Einschlagen zweckmäßig in Leim getaucht werden.
Claims (4)
- Patentansprüche;Λ « SeTretgeüe«· Wagen, dadurcn gekennzeichnet, daß der Aufbau selbsttragend ausgebildet ist und die Räder (g) einzeln an ihm aufgehängt sind,
- 2. "tagen nach Anspruch 1, dadurch reke'-^e'i ch^et, dif, der Aufbau aus Längs- uid Querträgern besteht, die zusammen einen offenen Kasten bilden«
- 3· Wagen nach Anspruch 1 öäcI 2, dadurch gekennzeichnet, 'daß die L"n^g- und Querträger als Fachwerke, z.B. aus Holzstäben (a-f), ausgebildet sind, deren Knotenpunkte als Gelenke ge#aeitt»=wwh ausgeführt sind,«· *
- 4. Wagen nach Anspruch 1 te*» 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Stäbe (a-f) der Fachwerke den gleichen Querschnitt haben.Wagen nach Anspruch 1 &*& 4, dadurch gekennzeichnet, daß CDer- und, Untergurte der Längs- und Querträger aus zwei parallelen Stäben bestehen, zwischen denen die Qn el en der Streben (c,f) liegen,6. Wagen na©h Anspruch 1 te4« 55 dadurcn gekennzeichnet, daß die Stäbe (a-f) an den Knotenpunkten jeweils durch eine Hohlniete (w) miteinander verbunden sind.gas7- Wagen nach Anspruch Ί «bi-s 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (a-f) an den Knotenpunkten jeweils durch einen Holzdüoel miteinander verbunden sind,8. Wagen nach Anspruch 1 b±s 7» mit lose eingelegtem Boden und Spurstangenlenkung, dadurch gekennzeichnet, daß d&e die Räder (g) tragenden Längsträger mit den Querträgern und die Spurstange (1) mit den Pädern (g) leicht lösbar verbunden sind.9. Wagen nach Anspruch 1 bis" 8, dadurch gekennzeichnet 1 daßtang
VsinQuerträgerpaare und Spurstangen (1) verschiedener Länge10. Wagen nach .Anspruch 1 bis 9, dadurch gekeinzei ch.net, daß ein die Längs- und-Querträger nacn oben verlängerndes Gitterwerk (q) zwischen die Stäbe der Cbergurte (a,d) einsteckbar ist.11. Wagen nach Anspruch 1 tetbs 10, dadurch gekennzeichnet, dab auf den Längs- und Querträgern eine Plattform (r) abnehmbar angebracht ist,12. Wagen nach Anspruch 1 Mrs 11, dadurch gekennzeichnet, daß'"die Spurstange (1) vor dem Wagenboden in der Flöhe desselben angeordnet ist.Wagen nacn Anspruch 1 ¥*s 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergurte (b) der beiden Längsträger über den vorderen Querträger hinaus verlängert und durch einen j?ührungssteg (m) für das-an dem ^uerträgeruntergurt (e) angelenkte Lenkscheit (n) verbunden sind, über dem die Spurstange (1) liegt.Wagen nach Anspruch 1 Wie 13» dadurch gekennzeichnet, dall die Deichsel (p) aus zwei miteinander verbundenen JSinneitsstäben besteht und in dein gegabelten vorderen 'linde des Lenkscheites (n) gelagert ist»15· Wagen nach Anspruch 1 M* 14, dadurch gekennzeichnet, daß die nonle Radachse (h) im Bereiche der Radnabe radial durchbohrt, an beiden Bnden geschlossen und am freien Ende mit einem Schmiernippel (v) zum Einpressen von Schmierfett versehen ist.Wagen nach Anspruch 1 brs 15» dadurch gekennzeichnet, daß die Räder au» Elechscheibenräder (g) teesrWiKrn;, die mittels auf beiden Seiten eingesetzten Büchsen (t) auf den Achsen (u) gelagert sind.esst17. Wagen nach Anspruch 1 b4e- 16 insbesondere Handwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die "Räder mit Luftbereifung versehen sind.18, Wagen nach Anspruch 1 b-ts* 17, dadurch gekennzeichnet,daß alle Beschläge wie z.B. Radaufhängung, Radabstützung,' Verbiudungslaschen usw. aus Bandeisen ein und desselben Profils gebogen sind;Fig. 1/ \ d cJ I W \ e J \ s\ I h
Ji * Fig. ZFig.5
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