DE816636C - Wagen - Google Patents

Wagen

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Publication number
DE816636C
DE816636C DEP2329A DEP0002329A DE816636C DE 816636 C DE816636 C DE 816636C DE P2329 A DEP2329 A DE P2329A DE P0002329 A DEP0002329 A DE P0002329A DE 816636 C DE816636 C DE 816636C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
car
longitudinal
wheels
trolley according
rods
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Expired
Application number
DEP2329A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Emmerich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
OTTO MAGIRUS DIPL KFM
Original Assignee
OTTO MAGIRUS DIPL KFM
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Filing date
Publication date
Application filed by OTTO MAGIRUS DIPL KFM filed Critical OTTO MAGIRUS DIPL KFM
Application granted granted Critical
Publication of DE816636C publication Critical patent/DE816636C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C1/00Types of vehicles
    • B62C1/04Load-carrying vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Wagen Die Erfindung betrifft einen Wagen, der als Handwagen, Anhänger oder Gespannfahrzeug vielseitige Verwendung finden kann. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, einen derartigen Wagen zu schaffen, der trotz hoher Tragfähigkeit und Festigkeit ein geringes Eigengewicht hat und außerdem leicht zerlegt und verschiedenen Verwendungszwecken angepaßt werden kann.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung im wesentlichen dadurch gelöst, daß der Aufbau des Wagens selbsttragend ausgebildet ist und die Räder einzeln an ihm aufgehängt sind. Dabei kann der Aufbau vorteilhaft dadurch verwindbar sein, daß er aus Längs- und Querträgern besteht, die zusammen einen offenen Kasten bilden, und diese Längs- und Querträger können zweckmäßig als Fachwerke, z. B. aus Holzstäben, ausgebildet sein, deren Knotenpunkte als Gelenke ausgeführt sind. Durch diese Ausbildung des Erfindungsgegenstandes setzt sich der Aufbau des Wagens aus einzelnen Stäben zusammen, die in der Hauptsache Zug-und/oder Druckkräfte aufnehmen, während Biegekräfte weitgehend vermieden sind.
  • Die Herstellung des neuen Wagens kann in vorteilhafter Weise dadurch wesentlich vereinfacht und verbilligt werden, daß alle Stäbe der Fachwerke den gleichen Querschnitt haben. Für die Ober- und Untergurte der Längs- und Querträger kann hierbei die erforderliche Festigkeit in einfacher Weise dadurch erreicht werden, daß diese aus zwei parallelen Stäben bestehen, zwischen denen die Enden der Streben liegen: Dabei können die Stäbe an den Knotenpunkten jeweils einfach durch einen Hohlniet miteinander verbunden sein, an deren Stelle auch ein Holzdübel treten kann.
  • Der Erfindungsgegenstand kann dadurch mit wenigen Handgriffen in die vier Hauptbestandteile Boden, Längs- und Querträger und Lenkung zerlegt werden, daß bei lose eingelegtem Boden und Spurstangenlenkung die die Räder tragenden Längsträger mit den Querträgern und die Spurstange mit den Rädern leicht lösbar verbunden sind. Diese vier Teile können in vorteilhafter Weise zu einem flachen Paket zusammengelegt werden, das dann entweder z. B. unter dem Arm getragen oder auch auf den Rädern nachgezogen werden kann. Die leichte Zerlegbarkeit des Erfindungsgegenstandes hat den weiteren Vorteil, daß die Spurweite des neuen Wagens im Bedarfsfalle in einfacher Weise dadurch geändert werden kann, .daß Querträgerpaare und Spurstangen verschiedener Länge zum Auswechseln vorgesehen sind. In ebenso einfacher Weise kann der Laderaum des neuen Wagens den jeweiligen Bedürfnissen angepaßr werden, z. B. für sperriges Gut, wie Heu, Stroh usw., dadurch, daß ein die Längs- und Querträger nach oben verlängerndes Gitterwerk zwischen die Stäbe der Obergurte einsteckbar ist, oder für Obstkörbe usw. dadurch, daß auf den Längs- und Qugrträgern eine Plattform abnehmbar angebracht ist.
  • Eine gute Bodenfreiheit des neuen Wagens mit gleichzeitigem Schutz der Spurstange kann in vorteilhafter Weise dadurch erreicht werden, daß die Spurstange vor dem Wagenboden in der Höhe desselben angeordnet ist. Dabei kann die Lenkeinrichtung zweckmäßig so ausgebildet sein, daß die Untergurte der Längsträger über den vorderen Querträger hinaus verlängert und durch einen Führungssteg für das an dem Querträgeruntergurt angelenkte Lenkscheit verbunden sind, über dem die Spurstange liegt. Die Herstellung der Deichsel kann dadurch vereinfacht sein, daß diese aus zwei miteinander verbundenen Einheitsstäben besteht und in dem gegabelten vorderen Ende des Lenkscheites gelagert ist.
  • Eine besonders einfache und zuverlässige Radschmierung kann gemäß der Erfindung darin bestehen, daß die hohle Radachse im Bereich der Radnabe radial durchbohrt, an beiden Enden geschlossen und am freien Ende mit einem Schmiernippel zum Einpressen von Schmierfett versehen ist. Diese Art der Schmierung kann mit Vorteil insbesondere bei Blechscheibenrädern angewendet werden, die auf der Achse mittels auf beiden Seiten eingesetzter Buchsen gelagert und außerdem in insbesondere für Handwagen neuer und vorteilhafter Weise mit Luftbereifung versehen sein können.
  • Die Herstellung des neuen Wagens kann gemäß der Erfindung noch dadurch vereinfacht und verbilligt werden, daß alle Beschläge, wie z. B. Radaufhängung, Radabstützung, Verbindungslaschen usw., aus Bandeisen ein und desselben Profils gebogen sind.
  • Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer Ausführungsform des Gegenstandes derselben, 'und zwar zeigt Fig. i eine Seitenansicht des neuen Wagens, Fig. 'z eine Rückansicht hierzu, Fig.3 eine Rückansicht des Wagens mit Aufsatz, Fig. 4 eine solche mit Plattform, Fig.5 eine Rückansicht des zusammengelegten Wagens und Fig. 6 eine Draufsicht auf den Wagenboden jeweils in schematischer Darstellung, Fig. 7 einen Schnitt durch eine Radlagerung etwa in natürlicher Größe, ' Fig.8 einen Schnitt durch einen Knotenpunkt des Wagenaufbaus und Fig.9 eine Ansicht hierzu ebenfalls in natürlicher Größe.
  • Hierin bezeichnet a einen Obergurt und b einen Untergurt, die durch Streben c zu einem Fachwerk miteinander verbunden sind und zwei Längsträger des Wagenaufbaus bilden. In gleicher Weise sind zwei Obergurte d und Untergurte e durch Streben f zu Querträgern miteinander verbunden, die ihrerseits mit den Längsträgern zii einem offenen Kasten beispielsweise dadurch leicht lösbar verbunden sind, daß an den Enden der Gurte d, e aus Bandeisen bestehende, ösenförmige Laschen angebracht sind, die auf die Enden der Gurte a, b aufgeschoben und mit diesen verstiftet sind. Auf die Untergurte b, e ist der Wagenboden aufgelegt. Die Räder sind als Blechscheibenräderg ausgebildet und tragen Gummibereifung, gegebenenfalls Luftbereifung. Ihre Achsen 1i1, h" sind an den beiden Längsträgern aufgehängt, beispielsweise an einem Eck- oder einem Knotenpunkt und durch Streben i, die gegebenenfalls federnd ausgebildet sein können, am Obergurt a abgestützt. Das freie Ende der Hinterachse 112 ist durch eine Strebe j mit dem Untergurt b verbunden.
  • Die Lenkung der Vorderräder g ist als Spurstatigen1enkung ausgebildet mit Lenkschenkel 111, Lenkhebel k und vor den Achsen liegender Spurstange 1. Hierzu sind die Untergurte b der beiden Längsträger über den Untergurt e des vorderen Querträgers hinaus verlängert und ihre Enden durch einen Steg m miteinander verbunden. Dieser besteht aus zwei Endstücken von der Stärke der Untergurte b, die durch zwei von oben und unten aufgesetzte Leisten miteinander verbunden und mittels der gleichen Laschen wie die Gurte d, e auf die Untergurte b aufgeschoben und mit diesen verstiftet sind. Er dient zur Führung eines Lenkscheites n, das zwischen den leiden Verbindungsleisten liegt und an dem Untergurt e des vorderen Querträgers angelenkt ist. Die Spurstange 1, deren Enden mit den Lenkhebeln k leicht lösbar verbunden sind, liegt über dem Lenkscheit n und ist mit diesem durch einen Zapfen o ebenfalls leicht lösbar verbunden. Das vordere Ende des Lenkscheites n ist gabelförmig ausgebildet, und in ihm ist das hintere Ende einer Deichsel p gelagert.
  • Die Wände des Wagenkastens können durch einen gitterartigen Aufsatz q nach oben verbreitert werden. Außerdem kann auf die Obergurte a, d eine Plattform r aufgelegt werden.
  • Der neue Wagen kann mit wenigen Handgriffen in seine Hauptbestandteile Boden, Längs-und Querträger und Lenkeinrichtung zerlegt werden. Hierzu wird nach dem Entfernen des Bodens und der Deichsel p die Spurstange 1 von den Lenkhebeln k und das Lenkscheit n von dem Untergurt e gelöst, und der Führungssteg m wird von den Untergurten b abgezogen. Danach werden die beiden Querträger von den Gurten a, b abgezogen. Nun können die beiden Längsträger, wie in Fig. 5 veranschaulicht ist, unter Zwischenfassung aller übrigen Teile mit einander zugekehrten Innenseiten aufeinandergelegt und z. B. durch Stege s miteinander verbunden werden.
  • Bei der in Fig. 7 dargestellten Radlagerung ist in die Bohrung des Blechscheibenrades g auf jeder Seite eine Buchse t eingesetzt. Mit diesen ist das Rad g auf einer hohlen Achse h gelagert, die in ihrer Mitte mit radialen Durchbohrungen u versehen ist. Während das hintere Achsenende verschlossen ist, ist in das vordere Ende ein Schmiernippel v eingesetzt. Durch diesen kann das Schmierfett mit einer Hochdruckpresse in den Hohlraum der Achse h, von da durch die Öffnungen u in den Ringraum zwischen den Buchsen t und schließlich zwischen diese und die Achse h gepreßt werden. Auf diese Weise wird die Radlagerung stets zuverlässig geschmiert und der Eintritt von Schmutz verhindert.
  • Das Fachwerk der Längs- und Querträger wird durch Stäbe gebildet, die alle den gleichen Querschnitt haben, und zwar bestehen die Gurte a, b, d, e jeweils aus zwei parallelen Stäben, z. B. b1 und b2, die, wie aus Fig. 8 und 9 ersichtlich ist, an den Knotenpunkten die als Streben dienenden Stäbe c zwischen sich fassen und jeweils lediglich durch einen Hohlniet w fest miteinander verbunden sind. An die Stelle dieser Hohlniete w können auch einfache llolzdübel treten, die, vor dem Einschlagen zw eckmäßig in Leim getaucht werden.

Claims (12)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wagen, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau selbsttragend ausgebildet ist und die Räder (g) einzeln an ihm aufgehängt sind.
  2. 2. Wagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau aus Längs- und Querträgern besteht, die zusammen einen offenen Kasten bilden.
  3. 3. Wagen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Längs- und Querträger als Fachwerke, z. 13. aus Holzstäben (a bis f), ausgebildet sind, deren Knotenpunkte als Gelenke ausgeführt sind.
  4. 4. Wagen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß alle Stäbe (a bis f) der Fachwerke den gleichen Querschnitt haben.
  5. 5. Wagen nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, claß Ober- und Untergurte der Längs- und Querträger aus zwei parallelen Stäben bestehen, zwischen denen die Enden der Streben (c, f) liegen.
  6. 6. Wagen nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (a bis f) an den 13. Wagen nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Untergurte (b) der beiden Längsträger über den vorderen Querträger hinaus verlängert und durch einer Führungssteg (m) für das an dem Querträgeruntergurt (e) angelenkte Lenkscheit (n) verbunden sind, über dem die Spurstange (l) liegt. 14. Wagen nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Deichsel (p) aus zwei miteinander verbundenen Einheitsstäben besteht und in dem gegabelten vorderen Ende des Lenkscheites (n) gelagert ist. 15. Wagen nach Anspruch i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Radachse (h) im Bereiche der Radnabe radial durchbohrt, an beiden Enden geschlossen und am freien Ende mit einem Schmiernippel (v) zum Einpressen von Schmierfett versehen ist. 16. Wagen nach Anspruch i bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder Blechscheibenräder (g) sind, die mittels auf beiden Seiten eingesetzter Buchsen (t) auf den Achsen (h) gelagert sind. 17. Wagen nach Anspruch i bis 16, insbesondere Handwagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder mit Luftbereifung versehen sind. 18. Wagen nach Anspruch i bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß alle Beschläge, wie z: B. Radaufhängung, Radabstützung, Verbindungslaschen usw., aus Bandeisen ein und desselben Profils gebogen sind. Knotenpunkten jeweils durch einen Hohlniet (w) miteinander verbunden sind.
  7. 7. Wagen nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (a bis f) an den Knotenpunkten jeweils durch einen Holzdübel miteinander verbunden sind. B.
  8. Wagen nach Anspruch i bis 7 mit lose eingelegtem Boden . und Spurstangenlenkung, dadurch gekennzeichnet, daß die die Räder (g) tragenden Längsträger mit den Querträgern und die Spurstange (l) mit den Rädern (g) leicht lösbar verbunden sind.
  9. 9. Wagen nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, @daß Querträgerpaare und Spurstangen (l) verschiedener Länge zum Auswechseln vorgesehen sind. io.
  10. Wagen nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Längs- und Querträger nach oben verlängerndes Gitterwerk (q) zwischen die Stäbe der Obergurte (a, d) einsteckbar ist. i i.
  11. Wagen nach Anspruch i bis i o, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Längs- und Querträgern eine Plattform (r) äbnehmbar angebracht ist.
  12. 12. Wagen nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß die Spurstange (l) vor dem Wagenboden in der Höhe desselben angeordnet ist.
DEP2329A 1948-08-17 1948-10-02 Wagen Expired DE816636C (de)

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