DEP0001071BA - Fugenlose Außenwand mit in Mörtel vermauerten Steinen - Google Patents

Fugenlose Außenwand mit in Mörtel vermauerten Steinen

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DEP0001071BA
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English (en)
Inventor
Walter Mirschenz
Original Assignee
Mirschenz, Walter, Berlin
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Description

Bei den bekannten Aussenwänden aus in Mörtel vermauerten Steinen steht die Wärmedämmung in keinem wirtschaftlichen Verhältnis zur Druckfestigkeit der Steine. Es müssen oft statisch überdimendionierte Wanddicken gewählt werden, damit ein ausreichender Wärmeschutz gewährleistet ist. Das Steinmaterial selbst ist weniger die Ursache hierfür, als die Mörtelfugen an der Aussenseite der Wand. Die kapillaren Poren des Fugenmörtels leiten in die Wand Feuchtigkeit, die den Wärmedurchlasswiderstand so herabsetzt, dass bei Wanddicken von 25 cm Schwitzwasserbildung eintreten kann.
Die Erfindung lässt eine günstigere Bemessung der Wanddicken zu. Sie ermöglicht die Errichtung einer fugenlosen Aussenwand aus in Mörtel vermauerten Steinen mit besserer Ausnutzung der Druckfestigkeit der Steine. Dies wird mit einer zahnschnittartigen Verlegung der Steine erreicht. Diese Verlegungsart ist bei Ziegelrohbauten aus architektonischen Gründen an der Aussenseite der Wand angewendet, jedoch nicht beiderseitig zum Zwecke der Einbringung eines Wärmeschutzes in die zahnschnittartigen Zwickel. Ausser Mauersteinen können auch besondere Formsteine oder Platten erfindungsgemäss verwendet werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einer Ausführungsform für normalformatige Mauersteine beispielsweise dargestellt.
Abb. 1 zeigt den Grundriss der ersten,
Abb. 2 den Grundriss der zweiten Schicht des Mauerverbandes und
Abb. 3 den Grundriss einer in Abstand mehrerer Schichten angeordneten Trennschicht.
Die Steine 1 der ersten Schicht des Mauerverbandes werden nach Abb. 1 im Winkel von 45° zur Mauerflucht verlegt. Auf beiden Seiten der Wand bilden die Steinkanten 2 zahnschnittartige, aneinandergereihte Zwickel 3. In der zweiten Schicht liegen die Steine 1 nach Abb. 2 rechtwinklig zur ersten Schicht, so dass die Steinkanten 2 und Zwickel 3 vertikal übereinander liegen. Die Zwickel 3 dienen zur Aufnahme der Dämmstoffe, die bündig mit den in der Wandflucht liegenden Steinkanten 2 eingebracht werden und die glatte Wandfläche bilden. Die Dämmstoffe lagern nach Abb. 3 auf einer Trennschicht 4, welche die Zwickel 3 in der Höhe unterteilt. Der Abstand der Trennschichten 4 untereinander richtet sich nach der Art des verwendeten Dämmstoffes und beträgt mehrere Schichten. Es werden beispielsweise 5 Schichten abwechselnd nach Abb. 1 und 2, und als 6.Schicht die Trennschicht 4 nach Abb. 3 ausgeführt, die bei der dargestellten Ausführungsform aus Läufersteinen besteht. Die Hohlfuge 5 zwischen den Läufersteinen dient als Wärmeschutz. Der Dämmstoff kann beispielsweise als Leichtbeton, Leichtlehm oder dergl. in die Zwickel eingeputzt oder als Faserstoff wie Stroh, Schilf, Rohr oder dergl. eingelegt und zwischen den Trennschichten 4 oben und unten mit einem Bindemittel verstrichen werden.
Die Wand erhält je nach Zweckbestimmung einen Putz 6 oder dergl.

Claims (2)

1. Fugenlose Aussenwand mit in Mörtel vermauerten Steinen, dadurch gekennzeichnet, dass die Steine 1 schräg zur Wandlängsachse schichtweise um 90° gegeneinander verdreht angeordnet sind und die dadurch an der Innen- und Aussenfläche der Wand gebildeten und in lotrechter Richtung durchgehenden Zwickel mit Dämmstoffen ausgefüllt sind.
2. Wand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zwickel durch Trennschichten in der Höhe unterteilt sind.

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