DE809588C - Ohne waagerechte Moertellage zu festem Mauerverband verlegbarer Hohlblock-Baustein - Google Patents

Ohne waagerechte Moertellage zu festem Mauerverband verlegbarer Hohlblock-Baustein

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DE809588C
DE809588C DE1948P0026193 DEP0026193D DE809588C DE 809588 C DE809588 C DE 809588C DE 1948P0026193 DE1948P0026193 DE 1948P0026193 DE P0026193 D DEP0026193 D DE P0026193D DE 809588 C DE809588 C DE 809588C
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DE
Germany
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stone
stones
grooves
building block
wall
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Expired
Application number
DE1948P0026193
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English (en)
Inventor
Werner Mollweide
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WERNER MOLLWEIDE LUDWIGSHAFEN (BODENSEE)
Original Assignee
WERNER MOLLWEIDE LUDWIGSHAFEN (BODENSEE)
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/42Walls having cavities between, as well as in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts, kept in distance by means of spacers, at least one of the parts having cavities
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
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    • E04B2002/0295Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements of which the width is equal to the wall thickness

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
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  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Retaining Walls (AREA)

Description

  • Ohne waagerechte Mörtellage zu festem Mauerverband verlegbarer Hohlblock-Baustein Es schien bisher im Massivbau nur sehr begrenzt möglich, Ersparnisse an Arbeitszeit und Material durch Präzision und Normung zu erzielen, weil das übliche Mauerverfahren mit zwischen die Steinlagefugen hineingebrachtem Mörtel im Verband jeden entscheidenden Fortschritt vereitelte.
  • Ein Mauerkörper mit waagerechten Mörtelschichten kann nur die Druckfestigkeit seines Fugenmörtels haben. Da ein Steinmaterial von höherer Druckfestigkeit als erhärtetem Mörtel also statisch nicht ausnutzbar ist, liegt der Verzicht auf Mörtelfugenverband zwar nahe, jedoch konnte eine rationelle Vereinigung von Festigkeit des Mauerverbands im richtigen Verhältnis zum Materialgewicht und statischer Anforderung bei besonders voller Normfähigkeit trotz aller dahin gehenden, bekanntgewordenen Vorschläge immer noch nicht gefunden werden. Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein zweckmäßig als Hohlblock- oder Wabenstein auszubildender Baustein, der durch ungelernte Arbeitskräfte verlegbar, bei voller Ausnutzung der Druckfestigkeit und hiermit unter Ersparnis an Werkstoffbedarf und Transportgewicht einen Mauerverband ermöglicht, der in bezug auf Stabilität und Normhaltigkeit den höchsten Anforderungen genügt. Er gestattet weiterhin die Ausnutzung seiner inneren Hohlräume nicht nur zur Wärme-und Schalldämpfung, sondern auch zur erheblichen Verstärkung der Tragflächen oder zur Verlegung von Rohrleitungen aller Art.
  • Gelöst werden diese Aufgaben erfindungsgemäß dadurch, daß in jede senkrechte Seitenwand des Bausteins mindestens eine der Steinhöhe nach durchgehende Nut geeigneten, zweckmäßig schwalbenschwanzförmigen Profils eingelassen ist, so daß bei unmittelbarer Au feinandeilage mit benachbarten Steinflächen im Mauerverband senkrechte Nutrinnen entstehen, die, offen liegend, beim Verputz der Mauerwand mittels Verputzmörtels ausgefüllt, eine Verklammerung mit dem letzteren bewirken, während sie, in Neben- und Hintereinanderlage betrachtet, einen in sich geschlossenen Kanalquerschnitt bildend, nach Ausguß dieser senkrechten Kanalreihen mit z. B. Zementmörtel zu harten Mörtelrippen oder -leisten werden, welche einen lagesicheren, nach jeder Seite unverkant- und unverschiebbaren Steinverband ergeben.
  • In den Fig. i und 2 der Zeichnung ist ein Beispielsfall eines aus solchen Bausteinen hergestellten Mauerverbandes bruchstückweise dargestellt. Jeder Stein ist hierbei an den Flanken mit zwei, an den Wangen mit einer Nut versehen. Fig: i zeigt den Verband in schaubildlicher Ansicht und Fig. 2 im Horizontalschnitt.
  • Mit i ist der Steinkörper, .mit a sind seine Flanken, mit ai seine Wangen, mit b ist je eine in die Flanken hineingeformte, der Höhe von i nach durchlaufender Nut, .von im Beispielsfall schwalbenschwanzförmigeg Profils, mit bi ist eine in die Wange ai hineingelegte Nut und mit c sind die gleichfalls durchlaufenden Hohlräume im Steinkörper bezeichnet.
  • Die Ober- und Unterflächen der Stirnseiten des Steins i verlaufen genau winkelrecht zu den Seitenwänden und sollen parallele. Ebenen sein, was nötigenfalls durch Abschleifen der Flächen auszuführen ist, weil davon die sichere Lage der Steine und ihre waagerechte Abdichtung abhängt. Es entstehen so an den vertikalen Umfangswänden der Steine Nutrinnen b, bi, die dort, wo sie offen liegen, zunächst auch offen bleiben aber an den Stellen, an welchen sich ein Nachbarstein in Nebeneinanderlage anschließt, mit der Nut des letzteren zusammenwirkend, ein in sich geschlossenes Nutprofil bilden.
  • Sollen nun (s. Fig. 2) diejenigen Mauerflächen, an denen die Nuten b, bi offen ausmünden, mit einer Mörtellage d verputzt werden, so füllt dieser Verputzmörtel die Nuten aus. Hierbei entsteht 'eine innige Verklammerung, also wesentlich bessere Haftung des Verputzmörtels an jeder Steinfläche mit dem Ergebnis, daß nach dem Abbinden des Mörtels dieser in seiner gesamten Flächenausdehnung nicht nur, wie bisher, oberflächig an der Steinwand haftet, sondern durch seine Nutrippen mechanisch mit den Steinen verankert bleibt. Hat der Aufbau mehrerer Steinschichten. eine gewisse Bauhöhe erreicht, dann wird in die ein geschlossenes Profil bildenden Nuten dünnflüssige Mörtelmasse, zweckmäßig Zementmörtel, eingegossen. Mit dem Abbinden dieser Eingußmassen bilden sich in den Nuten harte Mörtelleisten e bzw. f. Das gleiche Ausgießen kann an denjenigen Stellen, wo es nötig erscheint, um ein Verkanten oder Verschieben zu verhindern, auch mit den in Betracht kommenden Hohlräumen c vorgenommen werden. So wird ein durch die Druckfestigkeit der Steine und der Mörtelleisten herbeigeführter besserer Steinverband erreicht, als er mit dem vorzugsweise auf Adhäsion beruhenden bisherigen Backsteinverband möglich war. Die in den nach auswärts gerichteten Nuten doppelstarke Putzschicht erleichtert das Einschlagen und Festhaften von Nägeln, Haken u. dgl.
  • Abweichend von der Maßhaltung der bisherigen Backsteine empfiehlt es sich, die Formate der erfindungsgemäßen Bausteine so zu halten, daß ihre Flanken- und Wangenlängen sowie deren Breiten bzw. Tiefen nach dem Dezimalsystem bruchlos aufgehen, so daß die ersterwähnten Längen z. B. 20 cm, die Breiten der Flanken genau die Hälfte dieser Maße und die Stirnfläche io X 2o cm erhalten und nur in gewissen Fällen durch 2 teilbar sind. Dadurch erleichtert sich nicht nur die Ausrechnung des Kubikgewichts jedes Steins je nach der Wahl seines Herstellungsmaterials, sondern auch die des Mauerkörpers, was insbesondere für rechnerisch schwache Arbeiter von Vorteil ist und leichtere Kontrolle der Einhaltung vorgeschriebener Längen-und Quermaße für den zu erstellenden Baukörper ermöglicht. Auch eine bessere Kontrolle der in der Zeiteinheit von jedem Bauarbeiter geschafften Leistung wird sowohl von ihm als auch für den Unternehmer gewährleistet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Ohne waagerechte Mörtellagen zu festete Mauerverband zusammenfaßbarer, zweckmäßig als Hohlblock ausgeführter Baustein, dadurch gekennzeichnet, daß in jede der senkrechten Umfangswände (a, di) des Steins (i) mindestens eine der Steinhöhe nach durchgehende Nut (b, bi) eingelassen ist, derart, daß bei unmittelbarer Aufeinanderlage mit benachbarten Steinen der nächst unteren Steinreihe und bei Gegeneinanderlage der gleichen Steinreihe durchlaufende Nutrinnen entstehen, die front-und zimmerwärts offen bleiben, dagegen steinwärts einen in sich geschlossenen Querschnitt ergänzen, wobei die front- und zimmerwärts liegenden Nuten beim Verputz der Mauerwände zur Verzahnung des Putzes dienen, während in den in der Wand gelegenen, aus zwei gegenüberliegenden Nuten gebildeten Kanälen durch Ausguß Mörtelleisten (e) entstehen, die die Steine verklammern. z. Baustein nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein schwalbenschwanzförmiges Profil der Nuten. 3. Baustein nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch planparallele, nötigenfalls durch Abschleifen verbesserte, mindestens waagerechte Auflageflächen. 4. Baustein nach den Ansprüchen i bis 3, gekennzeichnet .durch eine in der Zahl io dezimalbruchlos aufgehende Maßgebung der Flanken-, Wangen- und Stirnflächen.
DE1948P0026193 1948-08-19 1948-12-23 Ohne waagerechte Moertellage zu festem Mauerverband verlegbarer Hohlblock-Baustein Expired DE809588C (de)

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