DE958155C - Kaminformstein fuer ein- oder mehrzuegige Kamine - Google Patents

Kaminformstein fuer ein- oder mehrzuegige Kamine

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DE958155C
DE958155C DEM15313A DEM0015313A DE958155C DE 958155 C DE958155 C DE 958155C DE M15313 A DEM15313 A DE M15313A DE M0015313 A DEM0015313 A DE M0015313A DE 958155 C DE958155 C DE 958155C
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DE
Germany
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stone
masonry
chimneys
chimney
shaped
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Expired
Application number
DEM15313A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Johannes Josefek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Muelheimer Bergwerks Ver A G
Original Assignee
Muelheimer Bergwerks Ver A G
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04FFINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
    • E04F17/00Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage
    • E04F17/02Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof
    • E04F17/023Vertical ducts; Channels, e.g. for drainage for carrying away waste gases, e.g. flue gases; Building elements specially designed therefor, e.g. shaped bricks or sets thereof made of masonry, concrete or other stone-like material; Insulating measures and joints therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Retaining Walls (AREA)

Description

  • Es sind mit Nut und Feder inemanderzusetzende Formsteine für ein- oder mehrzügige Kamine bekannt, die durch mit Längshohlräumen versehene Vorsprünge in das angrenzende Mauerwerk einbinden und mit diesem mit Hilfe der Vorsprünge im Verband vermauert werden können.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen solchen Formstein derart auszubilden, daß beispielsweise durch Bodenbewegungen im Mauerwerk entstehende Risse nicht auf den Kamin übergreifen können.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die an dem Kaminformstein bei seiner Anfertigung vorgesehenen, mit Längshohlräumen versehenen Vorsprünge als Seiten des Kaminformsteins verlängernde Hohlleisten ausgebildet und querschnittsmäßig derart bemessen sind, daß sie bei auftretenden Mauerwerksdrücken abgeschert «erden. Dadurch wird das Übergreifen von Rissen, die sich bei Verschiebungen im Mauerwerk im Bereich des Kamins bilden können, auf den Kamin selbst verhindert. Dies ist vor allem in Bergsenkungsgebieten, in denen aus Verschiebungen herrührende Mauerwerksrisse häufig auftreten, bedeutsam.
  • Der Formstein nach der Erfindung, dessen Hohlleisten vorzugsweise zwei benachbarte Seiten verlängern, kann je nach seiner Ausbildung sowohl für linksseitige als auch für rechtsseitige Mauerwerksverbände verwendet werden.
  • Erfindungsgemäße Formsteine können auch bei mehrzügigen Kaminen zur Anwendung gelangen. Dabei ist es nicht notwendig, daß jeder Formstein eines Kamins Hohlleisten besitzt, sondern es braucht nur jeder zweite oder dritte Stein als Verbindungsstein Hohlleisten aufzuweisen, wenn die Abmessungen der Formsteine und der Hohlleisten so festgelegt werden, daß in jedem Fall ein einwandfreier Verband entsteht. Zum Anwerfen von Putz und zum Anmauern von Wänden ist es empfehlenswert, den Kaminformstein am Außenmantel mit Mörtelfugen zu versehen, die z. B. rinnenartig in einer Tiefe von etwa o,6 bis o,8 mm und einer Breite von etwa 40 mm ausgebildet sein können.
  • Die Zeichnung, die eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes darstellt, dient zur weiteren Erläuterung der Erfindung. Es zeigt Fig. i eine Untersicht eines Kaminformsteines, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I der Fig. i, Fig. 3 eine Draufsicht, und die Fig. 4 und 5 den Aufbau eines Kamins für einen linksseitigen und einen rechtsseitigen Mauerwerksverband.
  • Der Formstein i weist die übliche Feder ia und Nut ib zum Anschluß übereinanderliegender Kaminformsteine auf. Er ist mit einseitig geschlossenen Kanälen 3 versehen, wodurch eine geschlossene Mörtelauftragsfläche 4 und eine gute Isolierwirkung erreicht wird. Der Formstein besitzt außerdem an drei Ecken Vorsprünge mit Längshohlräumen, welche die Wände des Steines jeweils um die halbe Länge eines Ziegelsteines über die Formsteinflächen hinaus so verlängern, daß der Formstein gemeinsam mit Ziegelsteinen im Mauerwerksverband verwendbar ist. Diese mit 5a, 5be 5c und 5,1 bezeichneten Vorsprünge sind als Hohlleisten ausgebildet und in ihren Querschnitten so bemessen, daß sie bei Verschiebungen in dem angrenzenden Mauerwerk, beispielsweise durch Bergschäden, vom Stein abgetrennt werden, weil die Festigkeit der Mörtelverbindung im Mauerwerk stärker ist als die Verbindung der Hohlleisten mit dem Formstein. Der Formstein besitzt außerdem die bekannte Kaminöffnung 7.
  • Die Fig. q. und 5 lassen den Aufbau eines Kamins für einen linksseitigen und für einen rechtsseitigen Mauerwerksverband erkennen. Dabei ist gezeigt, wie ein Formstein i Hohlleisten 5 nach der Erfindung trägt, während der darunterliegende Kaminformstein 6 diese nicht aufweist, im übrigen aber die gleiche Höhe und Breite wie der Stein i besitzt, so daß ein Verband mit anschließenden Wänden, Türanschlägen usw. möglich wird; andererseits wird erreicht, daß auf keinen Fall bei irgendwelchen Wandrissen die Kamindichtigkeit beeinträchtigt wird. Selbstverständlich können in gleicher Weise auch mehrzügige Kamine ausgebildet werden. Ferner können Vertiefungen 8 auf dem Außenmantel des Formsteines angebracht werden, wie sie in Fig. 3 gezeigt sind. Diese Vertiefungen besitzen z. B. eine rinnenfö.rmige Ausbildung von etwa o,6 bis o,8 mm Tiefe und etwa 40 mm Breite. Sie dienen dazu, auch andersartiges Mauerwerk in einfacher Weise 'anschließen zu können bzw. zum besseren Haften des Verputzmörtels.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kaminformstein für ein- oder mehrzügige Kamine mit in das angrenzende Mauerwerk einbindenden Vorsprüngen mit Längshohlräumen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge als Seiten verlängernde Hohlleisten (5) ausgebildet und querschnittsmäßig derart bemessen sind, daß sie bei auftretenden Mauerwerksdrücken abgeschert werden.
  2. 2. Kaminformstein nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Ecke des Steines zwei Hohlleisten (5b= 5,) und an den benachbarten Ecken je eine Hohlleiste (5abzw.5a) vorgesehen sind.
  3. 3. Kaminformstein nach Anspruch i oder 2, gekennzeichnet durch auf seinem Außenmantel angeordnete, an sich bekannte Vertiefungen, z. B. in rinnenartiger Form. In Betracihht gezogene Druckschriften: Österreichische Patentschrift Nr. 167 490; deutsche Patentschriften Nr. 813 443, 581 i76.
DEM15313A 1952-08-30 1952-08-30 Kaminformstein fuer ein- oder mehrzuegige Kamine Expired DE958155C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003066997A1 (en) * 2002-02-06 2003-08-14 Fazlija Adrovic Prefabricated chimney element

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE581176C (de) * 1933-07-22 Joseph Lang Aus einem inneren Rauchrohr und einem Aussenmantel bestehender Doppelmantelkamin
AT167490B (de) * 1949-08-26 1951-01-10 Walter Ing Piringer Kaminformstein und diesen enthaltendes Mauerwerk
DE813443C (de) * 1948-08-27 1951-09-13 Ateh Bau Patentauswertung G M Hohlblockstein und mit ihm hergestelltes Mauerwerk

Patent Citations (3)

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