DEM0015313MA - - Google Patents
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Description
M15313 Vl37f
Es sind mit Nut und Feder ineinanderzusetzende Formsteine für ein- oder mehrzügige Kamine bekannt,
dig durch mit Lärigshöhi räumen versehene Vorsprünge in das angrenzende Mauerwerk einbinden
und mit diesem mit Hilfe der Vorspränge im Verband vermauert werden können.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einen solchen Formstein derart auszubilden, daß
beispielsweise durch Bodenbewegungen im Mauerwerk entstehende Risse nicht auf den Kamin übergreifen
können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die an dem Kaminformstein bei seiner
Anfertigung vorgesehenen, mit Längshohlräumen versehenen Vorspränge als Seiten des Kaminformsteins
verlängernde Hohlleisten ausgebildet und querschnittsmäßig derart bemessen sind, daß sie
bei auftretenden Mauerwerksdrücken abgeschert ■ werden. Dadurch wird das Übergreifen von Rissen,
so die sich bei Verschiebungen im Mauerwerk im Bereich
des Kamins bilden können, auf den Kamin selbst verhindert. Dies ist vor allem in Bergsenkungsgebieten,
in denen aus Verschiebungen herrührende Mauerwerksrisse häufig auftreten, bedeutsam.
Der Formstein nach der Erfindung, dessen Hohlleisten
vorzugsweise zwei benachbarte Seiten verlängern, kann je nach seiner Ausbildung sowohl für
linksseitige als auch für rechtsseitige Mauerwerksverbände verwendet werden.
Erfindungsgemäße Formsteine können auch bei mehrzügigen Kaminen zur Anwendung gelangen.
Dabei ist es nicht notwendig, daß jeder Formstein eines Kamins Hohlleisten besitzt, sondern es
braucht nur jeder zweite oder dritte Stein als Verbindungsstein Hohlleisten aufzuweisen, wenn die
Abmessungen der Formsteine und der Hohlleisten so festgelegt werden, daß in jedem Fall ein einwandfreier
Verband entsteht. Zum Anwerfen von Putz und zum Anmauern von Wänden ist es empfehlenswert, den Kaminformstein am Außenmantel
mit Mörtelfugen zu versehen, die z. B. rinnenartig in einer Tiefe von etwa 0,6 bis 0,8 mm
und einer Breite von etwa 40 mm ausgebildet sein können.
Die Zeichnung, die eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes darstellt, dient zur weiteren
Erläuterung der Erfindung. Es zeigt
Fig. ι eine Untersicht eines Kaminformsteines, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie I-I der
Fig. i,
Fig. 3 eine Draufsicht, und die
Fig. 4 und S den Aufbau eines Kamins für einen linksseitigen und einen rechtsseitigen Mauerwerksverband.
Fig. 4 und S den Aufbau eines Kamins für einen linksseitigen und einen rechtsseitigen Mauerwerksverband.
Der Formstein 1 weist die übliche Feder ia und
Nut ib zum Anschluß übereinanderliegender
Kaminformsteine auf. Er ist mit einseitig geschlossenen Kanälen 3 versehen, wodurch eine geschlossene
Mörtelauftragsfläche 4 und eine gute Isolierwirkung erreicht wird. Der Formstein besitzt
außerdem an drei Ecken Vorsprünge mit Längshohlräumen, welche die Wände des Steines
jeweils um die halbe Länge eines Ziegelsteines über die Formsteinflächen hinaus so verlängern, daß der
Formstein gemeinsam mit Ziegelsteinen im Mauerwerksverband verwendbar ist. Diese mit 5^, 56, Sc
und 5d bezeichneten Vorsprünge sind als Hohlleisten
ausgebildet und in ihren Querschnitten so bemessen, daß sie bei Verschiebungen in dem angrenzenden
Mauerwerk, beispielsweise durch Bergschäden, vom Stein abgetrennt werden, weil die
Festigkeit der Mörtelverbindung im Mauerwerk stärker ist als die Verbindung der Hohlleisten mit
dem Formstein. Der Formstein besitzt außerdem die bekannte Kaminöffnung 7.
Die Fig. 4 und 5 lassen den Aufbau eines Kamins für einen linksseitigen und für einen rechtsseitigen
Mauerwerksverband erkennen. Dabei ist gezeigt, wie ein Formstein ι Hohlleistens nach der Erfindung
trägt, während der darunterliegende Kaminformstein 6 diese nicht aufweist, im übrigen aber
die gleiche Höhe und Breite wie der Stein 1 besitzt, so daß ein Verband mit anschließenden Wänden,
Türanschlägen usw. möglich wird; andererseits· wird erreicht, daß auf keinen Fall bei irgendwelchen
Wandrissen die Kamindichtigkeit beeinträchtigt wird. Selbstverständlich können in gleicher Weise
auch mehrzügige Kamine ausgebildet werden. Ferner können Vertiefungen 8 auf dem Außenmantel
des Formsteines angebracht werden, wie sie in Fig. 3 gezeigt sind. Diese Vertiefungen besitzen
z. B. eine rinnenförmige Ausbildung von etwa 0,6 bis 0,8 mm Tiefe und etwa 40 mm Breite. Sie
dienen dazu, auch andersartiges Mauerwerk in einfächer Weise anschließen zu können bzw. zum
besseren Haften des Verputzmörtels.
Claims (3)
1. Kaminformstein für ein- oder mehrzügige Kamine mit in das angrenzende Mauerwerk
einbindenden Vorsprüngen mit Längshohlräumen, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge
als Seiten verlängernde Hohlleisten (.5) ausgebildet und querschnittsmäßig derart bemessen
sind, daß sie bei auftretenden Mauer- \verksdrücken abgeschert werden.
2. Kaminformstein nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß an der einen Ecke des Steines zwei Hohlleisten (56, 5C) und an den benachbarten
Ecken je eine Hohlleiste (5abzw. 5d)
vorgesehen sind.
3. Kaminformstein nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch auf seinem Außenmantel
angeordnete, an sich bekannte Vertiefungen, z. B. in rinnenartiger Form.
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