DEP0000713DA - Verfahren zur Herstellung von Filmen aus Polymerisaten ungesättigter Kohlenwasserstoffe, insbesondere Polyvinylchlorid durch Kalandern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Filmen aus Polymerisaten ungesättigter Kohlenwasserstoffe, insbesondere Polyvinylchlorid durch Kalandern.

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DEP0000713DA
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DE
Germany
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polymers
films
polyvinyl chloride
production
calendering
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Expired
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English (en)
Inventor
Julius Hirschmann
Heinz Dr. Hoffmann
Original Assignee
Sander chemisch-pharmazeutische GmbH., München
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Description

Polyvinylchlorid lässt sich nach Zusatz von Füllstoffen und Weichmachern zu Filmen kalandern. Dieses Verfahren führt jedoch nicht zum Ziele, wenn es sich darum handelt, Filme herzustellen, die bei normaler Temperatur etwa diejenige Elastizität des Weichgummis besitzen und deren Elastizität mit Gelatinierungsmitteln aus der Reihe der Phthalsäureester erreicht wird. In diesen Fällen lässt sich der Film von den Kalanderwalzen nicht ablösen. Es hat sich gezeigt, dass trotz des Zusatzes von Phthalsäureestern oder ähnlichen Stoffen eine solche Ablösung des Filmes von den Kalanderwalzen erfolgen kann, wenn man den Polymerisaten Wachs zufügt und zwar etwa in einer Menge von 2 - 3% des verwendeten Polymerisates.
Besondere Schwierigkeiten bei der Herstellung von Filmen macht auch der Füllstoff, dessen Eignung für den vorliegenden Fall eine Funktion der Mischbarkeit ist. Bei den bisher verwendeten Füllstoffen liegt diese Funktion in verhältnismässig geringem Ausmasse vor, ein Umstand, der in Ansehung der ungleichen Mischung des Weichmachers mit dem Polymerisat ebenfalls leicht zu einem Ankleben des Filmes an der Kalanderwalze führen wird.
Gemäss der vorliegenden Erfindung wird als Füllstoff für Polymerisate Zinkoxyd verwendet, das die Eigenschaft aufweist, dass es sich mit den Polymerisaten ausserordentlich gut vermengen und vermischen lässt.
Beispiel:
Polyvinylchlorid wird mit Zinkoxyd vermischt und zwar in derselben Menge, wie die sonst üblichen Füllstoffe. Ausserdem werden noch 2 - 3% Wachs, z. B. Bienenwachs oder auch ein synthetisches Wachs z. B. <Nicht lesbar> dem Polyvinylchlorid einverleibt. Die Mischung wird kalandert und klebt an der Kalanderwalze nicht fest. Die Verwendung von Zinkoxyd als Füllstoff besitzt den Vorzug, dass Zinkoxyd in der Pharmazie eine nicht unbedeutende Rolle spielt und, dem Film einverleibt, dazu geeignet ist, in diesem Sinne zu wirken, z. B. wenn der Film als Wundpflaster verwendet wird.
1.) Verfahren zur Herstellung von Filmen aus Polymerisaten ungesättigter Kohlenwasserstoffe, insbesondere Polyvinylchlorid durch Kalandern, dadurch gekennzeichnet, dass man den ungesättigten Kohlenwasserstoffen Wachs zusetzt.
2.) Verfahren nach Anspruch 1.), dadurch gekennzeichnet, dass man 2 - 3% Wachs zusetzt.
3.) Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Füllstoff Zinkoxyd zusetzt.

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