DEP0000436DA - Kartoffelerntemaschine - Google Patents
KartoffelerntemaschineInfo
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Description
ί Ατ^ίΐ.«»«·* Frankfurt/Main, den 27. Mai 1948,
. G. Weiriiaiisefl
Frankfurt a. Main
Kabentrafte 5 J
Kabentrafte 5 J
S c h a a f in Mamiheim-Fricdriciisfvjld«
»Kartoff eiern te iaas chine M ·
Di<e Erfindung besirht sich auf eine Kart of feiern temas chine, die dazu bestimmt ist, die Kartoffein auszugraben, zu reinigen,
eu sammeln, zu sortieren und a auch gleich in Säcke abzufüllen· Kartoffelerntema&chinen, äenen solche Arbeiten.zugedacht
sind, wurden bereits in unterschieälichBton Ausführungen vorgeschlagen, ohne sich bisher in bewährten Ausführungen bei der
L&ndwirtschaft eingeführt zu haben· Am M. ioten verwr ndet man bisher zum Ernten von Kartoffeln die bekannten Roder, bestehend
aus einem umlaufenden Zinkenrad, das in den irdbo&en eingreift and die Kartoffeln samt Kraut und Järde n^.ch der üeite schleudert,
wo man sie dann vom Acker Eühsam auflösen muea· Dieee Lesearbeit soll Maschine nach der Erfindung erspart werden·
Bn Unterschiede zu anderen Kartoffelerntemaschinen, denen die gleiche Aufgabe gestellt war, Maschine nach der
Erfindung hinsichtlich ihrer einrichtung zum Ausheben der Kartoffeln aus der Brde von dem bekannten und in der Praxis bewährten
Roder mit mmlaufendem, dor Söha nach einstellbar em Zinkenrad au%*SrfindungsgemäBS ist dtsm Roder eine der- Höhs ?iach ei ua teilbare
einrichtung zum Aufrichten, Ausziehen und seitlichen Abworfc-u. des KurtoffeliErautee vorgeschaltet und ein als Stabrost
ausgobildütee Auffanggatter seitlich angeordnet, das öi@ vom Roder aueguhobenen Kartoffeln unter Ausnutzung des 4iinen von dem
Roder erteilten Sciiwungus nach oben in eine bewegliche Reiuigun^s- und Sortieranlage leitet» Dye Zusammenwirken des Roders mit einem
— 2. ·»
ihm vorgeschalteten Krautaus zieher hat erheblich siffift Durch seine Arbeit beim Ausziehen des Krautes, an aem viexrach
auch einige Kartoffeln hängen bleiben werdan, die auf den Boden zurückfallen, vollzieht der Krautaus sicher nämlich eine Lockerung
des Bodens, die für das Arbeiten dos nachfolgenden Roders günstig ist· Die hierbei bereits gelockerten Kartoffel»· setzen dem
Rodei beim Ausheben geringeren Y/iderstand entgegen und word n daher auch woniger stark angeschlagen und beschädigt· Ausserdem
bringt dor Krautauszieher das Kraut aus dem Bereiche des Roders, sodass sich das Roderrad nicht damit bewickeln kann· Die Lockerungsarbeit
des Krautauszieherß kann durch in das Erdreich eingreif cnöe Glieder dieser Einrichtung noch erhöht werde«.· Die
Ausnutzung des den Kurtoffeln vom Zinkenrad des Rp-ders erteilten Schwunges zum Weiterleiten der Kartoffeüjrin eine bewegliche Relnigungs-
und Sortieranlage macht 4±.@ Anwendung zusätzlicher^beweglicher Fördereinrichtungen entbohr lieh·
Der Krautauszieher der Maeohine besteht vorzugsweise aas einer von seitlichen Auf nehmer zinken eingefassten, um eino waagerechte
Querachse angetriebeaen Aueziehwal«", einem mit dieser zusammenwirkenden, um eine senkrechte Achse ualaufendeji Flügelrad
und einer von xerz^erej^bestrichenenf hinter der Abziehwalze angeordneten Leitfläche, die sämtlich an einem der Höhe nach einstellbaren
Rahmen gelagert sind· Die Vorteile eines derartigen Krautaue zither s sind so beträchtlich, das ε eich s«ine .Anwendung
auch bei einfachen ROdern empfiehlt, bei denen mm. auf.Äas Sammeln und Sortieren der Kartoffeln verzichtet·.
Indessen sieht die Erfindung für die Einrichtung zum Sammeln, Sortieren und Reinigen der Kartoffel* eine Au«führung vori die gewicht
s&üBsig verhältnismässig leicht gehalten sein kann, dabei sehr robust und betriebssicher gebaut ist und nor" einen geringen
Antriebsbedarf hat» -Das dem Roder zugeordnete Auffanggatter "be-
ete&t zweckmSsai^ abs tsines dreiteiligen» mix aea outer on gusamnen ait dew Roderrad dor BuKb riach einstellbaren Stabrost
&α&ά&» fieini^thgs- uniä Sortieranlage'auo in Eüttelbeweijungon vor© et ston» mit 3tufungen Vt*rs®lKmen stäben» die di© IL.rtoi'feln
BSffrJigalSufig don woitor hinten befindlich en &ntjaah&ööf£i;uagen b> Iv i tön»
Die Ziiichnanson zeigen ein Beispiel für die Kartoli'elerntenach dor ,rttnumi^, um »var aai^Mi
» 1 ein« Ansicht äer Eaeonin© von 4er einen S«ite her» « 2 4#n Sfcrundriös dor Masonine·
» 3 ihre iknoicüt v«m 4cir and«reri is^ite her#
4 die Tor der ansicht der ifeischin®» nur mit den Kr au. taosisi,har attB^ortistät» und
5 einen, miaroefcnitt hinter dß« Krautaussifiior mit der T<^daraii0iöht des Rodero und d^ia eonsti'gon Zixb hör.
fistell der Maschin© besteht aus ign®sttr%ern 1'und 2, an denen te?ei Vard rrider 5 ^srö^e^r
mit fco ton Aclis-an und a?fei Hinterräder 4 kleineren lctisture als XteriJterFidu y gelagert Bind· Mc
Hinterräder wurden von fUJbrvisits 5 eittals- ^iner X»<. nies^uIe 6 über ein l^zikgeötttftga 7
Am vorderaA .:.aide der Kasahiae i&t, «wi α on ^ad#n aPOier L&xig&~
trü^ar ein in serikrf.oub.tfr Sbeu* li*?g#«<ifer ()iu«i«ips# dor in sonkreohter Hichtun^ TürQtölll>ar ist und den
zXohöT trä^t. Dieser besteht IjS wesentlichen aua zwei sinken 9# die das Kraut Ton den Seiten hör erfassen und
t<3ß öollen# ©in«r AuszionwaiZi? το» um, elno waageraohte' »olle 11
»laufend» oinea Flügelrad 12 mit vior ?l%eln» um eine sentoech tu fell« 13 umlaufend» und'einer Leitfläche 14» di® in Höhe der
dae flil^elradee 12 hinter der Ausjsiahw^ilse 1o libgt»
^ Μψ i"W·
von dem Flügelrad 12 bestrichen wird* von ei non Bcnir cht.?n Rand 15 teeisbogenföräig ein^fa©i|t i©t tiifi ein© Abwtarffcant#
t6 ©abreist· Von vom gesehen (fig* 4)t dreiit sieh, di A\XDZ±M\'ilze 10 nach obenf das H.ü@elxi»l 12 «ach Unk®«
Beide er as sen hierbei das von den Aiifüeianern' 9 zu^ol nitote Kraut und ziehen @s anf worauf ©s von dem Flügelrad 12 auf
dar leitfläche 14 Wöiterbewogt and bei 16 »ach dor Seite abgeworfen wird· TM ein Biohev®® erfass©» des Kr^utta zu. gß**>
währl?ist©n SmT3SKf^rsehiedlich^& St^rktn des Krautes
au körin.:n, Ißt das Plilgolrad. 12 in 3enkrechter tang an seiner SJr^lbwilla O beweglicJh. eine\ Feder 17
abgestützt. Kivrtoffeln, di@»ausaaaen Bit el en iiraut aungvj a ο gen worden» lösen sioh bei® Anscalagen on di© AuesloirnaXse ftb
fallen auf d®n Srdbt^eii zurück.
Hinter dem Kraataueziehsr liegt des 21akonrad 18 dr-s Roder D, f©st auf eine Welle 19 aofgesetzt und ait Ihr beidseitig
an «'-'iBein.Boppolraiiiai.-n 2o gelagert, der sioii ebenso wie der mier 8 4©s Xrautausisl©iic-r0 in senlcrechtör licfetutng verstellen
· 2ur ÖuronftUanm^ äiescr ©©«krechtsn. ? Stellungen ist für den Boppeirkhracm 2o ein Hebel 21 Targ^aeben» für den
4aorrahssan 8 ein Hsbel 22· Diese Hebel 21 1 22 ant®rgr©lfen
die SRt^sordneten mi@rraJhmcn un4 werden von einem H&nähebel geatoaeri;» der aicfa in^belcann^er Weise vm fttliTörsitg aus an
öinora 2e3meej*mont 24- einstellen lässt.
Die Maschine ist alt eine® Motor 25 ausgerüstet, der von einer Hauptwelle 26 wm sowohl den Fahrantrieb der M&ochine,
mit Vorwärtsging flir J trass-: anfahrt,
and Rucks?Srtsgangf sie aach den Triebwerlcsantrieb liefert· Zar Ableitung des Pi»nr&ntrisb@s ist die Hauptwelle
i 2 iibtar eine Qaerwell« 27 wi& .In· seitliön 28 ait dsm Differential 29 ä®r Torderradwell© in
verbindung* ^Ur den Antrieb des lodere and des Krautausziohers ist eine Slieder-Gfelenkwelle vorgeashen, die dea antriebe·
empfangüüden Wellonteil 3o durch, eine ausziehbare Zwischenwel-Ie 51 mit der Koderw lie 19 und ^eiterlxia dieso über
eine ausziehbare Zwischenwall© 32 mit einam Wollönteil 33 verbindet» der* über »otrieberäder 34g 35 die Äusziöhwalze 1o und
Weiterhin über ein Zwischengetriebe 3& dae !"lllgelrad 12 antreibt» "$>ie Wellenteile 31» 32-sind ihrer !aage nacn axs Je-
vsräaderlicii» daaii axe den seakrechteii iiinstelldes Roders Uiid d^o Krautatiazlohers naciikommöti können«
Fig. Ϊ befindet eich daa Zißksnrad 18 d©s Eodors nach unten gcsönkt in seiner Arbeitslag©.
Das Zin^ehrad §@n Jtod r» ,IMaft iß Bioiituü^ >d*e .Meiles um· Seitlich neben ihm befindet sich ein als Stabrost ausgebildetes
Aofranggatter· Der untere feil dieses Gatters besteht wxä einem Zixikenkwm 3S# d ssen Zinken gemäas Fi1S* 1 und 3
nacn aem freien Ende in. Fafirtriohtung gebogen sind vua& mit ihreh Spitzen in das Srdr^fii eingreif en k'omi®nt sowie aus
Stäben U9t und ist an dem Βουρ©!rahmen 2o des Eoders bofostigt, sodads jr aiöh zusamiasfi mit des Zinke&rad dos Roders der Höhe
nach V«rß teilen kann» Die f-.tHh« 1SQ !fiihrtm sich dabei .mit ihrem
obören Sude" an den ortsfest angebrachten Leitstäben. 4o des oberen Gatterteiles# die in ihrer (Josaiatheit eine ßatterarti^e
bilden.-'-'K&efe ftinxte Mxifatb ialt di&K bei"41 autarkeohend Jnd#riJ Äeir *^iÄb#'4^"1UbOr" ein&iB'zweiten Stab-
gattar^ifti't· %-te#H*s«*ttr·!liB&e¥ia:0n Sli&bfeÄ «au», dae die ileinigungsaisd
frorti^ipi^i^t«* ftatsüfeiM
asveite Stabgatter ist mit dem voraeren isnae an einer. Kurbelwtille 42, mit dem hinteren Ende an Schwingen 43 gelagert,
die ihrerseits an. senkrechten S.tiltaen 44 des
angebracht sind· Die ';täbe 45 des Sortiergatters sind xaindesteiis im unteren BsPeich über ihre ganze Lange mit Stafungen
verseilen, die die Kartoffeln beim Schwingen dieses/ Gutters hintergreifen und nach dem hinteren Ende der Maschine befördern·
Dabei sind die Gatt or stäbe am Boden des Gratters ^ ίμ vorderen Bereich verhältaiöxßäesig eng gesetztf während aio im
hinteren Bereich einen solchen Zwischenraum, aufweisen, dass djte kleinere^ Kartoffeln durchfallen könn&n ulid auf einen
untero:i Stabrost 47 gelangen» -Das üauptgatter 45f 46 weist am Ende einen i*uslaittT 48 für die grössereat WM&MhUäMMg&MMi&i der
Stabrost 47 einen seitlich liegenden Auslauf 49 für die kleinen Kartoffeln auf» wobei die üjitnahaeÖffnungen mit Haken 5ο zum.
Anhängen von Säcken versehen sindι die sich auf einer hinteren Plattform des Masehinsnraimens abstützen können.
Der Antrieb der Kurbelwolle 4.2 f die das Sortier- und Roiniguiigsgatter
zugleich Mn und her und amf und ab rütteltf erfolg, über Zwischengetriebe durch eine Welle 51» deren Antrieb von der
Querkeil«! 2? (Fig· 2) abgezapft ist· Sowohl die Welle .51 f ale
Vi 55 " ■
auch die Q-liederwelleiOo^iH-^fiv für den Antrieb des Eoders
und de.s Krautaus zieh <3-rs stehen über ein Kupplungs- stände 52 mit einem Kupplungshebel 53 in Veroindung» durch don sich daa
Arbeite tr iebv/erk der Maschine während dor ötrassenfahrt au.aschal.töii lässt.
Die Srf induiig ist nicht auf ßins^lheijen dör baoliciien Ausführungj der Antriebsilbertrasujag usw, beschränkt· S^ohl
der Krautaus sicher $ ale auch das Auffatiggatter Bit Aer Reinigujigs- und Sortieranlage können selb^te-fcöcÄig© Vensendoiig bei
Kartoffelrodern finden·
Claims (1)
- .ca t on tansprücixtj ·1·) Xar^ofteleamltafaealila** ssua Au®gn&benf Sammeln und Sortieren der X1XTtQ^aId9 die nach Ar^ eines Eoders iait einem der Höhe nach slnsteilbare^ cualaufenden Zlnkenrtia arbeitet;, dadurch » dass äj®. SSIukenrad t?&) ©i&® d©r Höht; nach ein-Ww Aufrichten# Aae^leh^i luRÄ 4#e Kywtitett vorgfesöhaltet and «£n* «la ^Stabrost»uge<^Päln«t ief§ Jiae aie vom neoh obea ia «in^ bewegliche Hei- and2·) Si^toffelernteraaschins nach Ansprach \, äaduroh gckennsseiclLiut» dass ale ^inriohton^ saui EraAitaucaiiihea aus uliwr von seitlichen Aufnehisarsinkan (9) @±.&Q&fasst®rit tarn «ir*® wa.igerochte angötriöbonen AasaidhwaLsse (io)# stnem Bit diaoar aa-, um eine senkrechte Aclis© mnlaufeaden und in Eiohtuag nachgiebig ^lagerten yiilg©lraä (12) und einor von letzterem b©striohenenf hinter dor Äuosieh^if^lze angoordnötün Leitfläche (14# 15) bt>stehtv die aMatlioh. an ainem dor Höhe nach, verstellbaren Quarrahmen (8) golagMrt BlM»3·) fertofföl^rntej^öchine naefe Anspruch 1 oder 2t dadurch geka.niseioim^tf daäs das dem Soder zugctserdiiöt© AUffangeatter aus «iinea ^n^iteiligen ötabroot besteht§ desaea unteror f@il (3Of 39) zusaiimcsn mit dem Eoderrad an einem d@r Hbhe nach einstclibar.»n PoppalrahiMn (2o) befuetigt ist' und deaeo-n oberer Jail aus f st® teilenden laitstaben (4©) be steht f di# Üb^r eine© waagerecht angj ordne teuf hin- und hers ohwinjen den Reinigungeond Sortiergiitter (45§ 46$ 47) ®Ώ&&η*4·) Kar toff ©lern teaasehin® nach Anspruch % dadurch gekenn- «eichn?tf dass dae Boini^iags- und Cortiergatter (45§ 47)» anSo&wingsn (45) b^wegliöli &l&gßtt VM.&'*Outoh eine Kuarbolw.He
(42) in Eüttulbeweguuogen rertetst« »&© Bit Stttjtancro (46)
sölieiien Stätsen beettJbtt| dio die Kartoffeln awai?^läuf4^
woitear hiateii beflndlichoa, als S&^canhLÖa^&r aus gebildeteni (4Sf 49) zuleiten«5·) KiirtoiT^lerntoaaBciUfte ntiöV iiiitjpruxjiac 1 r 4« dadurch dass di@ den Kraut^usaiehör und don Köder traw# X^j^elraiiasiß (8t 2o) Über ZwisoliBaiiebcrl (2t» 22) τοπ. oiiiöia geiialüssuaen, ia dtellraDtsn einstollberen IV-:cic-
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