DEP0000032DA - Verfahren zur Herstellung von Schraubenpreßlingen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von SchraubenpreßlingenInfo
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Description
Die Erfindung versteht sich in einem Verfahren zur Herstellung von Schraubenpreßlingen mittels einer Doppeldruckkaltpresse. Das neue Verfahren ist anwendbar auf Preßlinge von Schrauben mit sechskantigem, vierkantigem oder anders geformtem Kopf.
In der Schraubenfertigung werden nach dem spanlosen Verfahren Bolzen mit sechskantigem, vierkantigem oder anders geformtem Kopf üblicherweise so hergestellt, daß auf Doppeldruckkaltpressen ein Preßling mit einem runden Kopf gestaucht wird. Dieser Preßling wird in die automatische Zuführungsvorrichtung einer Abgratmaschine gebracht und durch sie den Abgratwerkzeugen der Maschine zugeführt, die das zum Sechskant-, Vierkant- oder anders geformtem Kopf überflüssige Material abscheren. Diese beiden nach Maschinen getrennten Herstellungsweisen werden der Erfindung gemäß in der Doppeldruckpresse als einzige Maschine vorgenommen.
Eine Maschine zur Ausübung der neuen Arbeitsweise ist in der Zeichnung in einer beispielweisen Ausführung in ihren Hauptteilen dargestellt.
Figur 1 ist eine Seitenansicht;
Figur 2 eine Vorderansicht;
Figur 3 eine Draufsicht.
Der Stempel 1 wirkt mit der Abgratmatrize 2 und der Matrize 3 zur Formung des Kopfes in der folgenden Weise zusammen:
Der Stempel 1 führt den nicht dargestellten Drahtstift in die Matrize 3 ein, die entsprechend der gewünschten Kopfform ausgebildet ist. Aus der Matrize 3 wird mit Hilfe einer an sich bekannten Auswerferstange und einer Auswerferkurve, die dem Arbeitsgang entsprechend hergestellt ist, der Preßling durch die Abgratmatrize 2 hindurchgestoßen. Diese ist im Kopfstempelhalter 1 befestigt und wird so geführt, daß gemäß der Eigenart des Doppeldruckverfahrens bei Auswurf des Preßlings aus der Abgratmatrize 2 die Abgratmatrize 2 auf Maschinenmitte, gleich Preßmitte, sich bewegt hat. Infolgedessen wird nunmehr der aus der Matrize 3 ausgeworfene Preßling durch die Abgratmatrize 2 hindurchgestoßen und die Kopfform entsprechend der Ausarbeitung dieser Matrize hergestellt. Bolzen und Späne fallen bei diesem Arbeitsgang getrennt von dem Werkzeug ab und werden in bereitgestellten Behältern aufgefangen. Zum Auswurf dient die Auswerferstange 5.
Auf diese Weise gelingt es nach der Erfindung die Arbeitsgänge des Pressens und Abgratens in einer an sich bekannten Maschine auszuführen. Hierzu dient eine angepaßte Gestaltung der Werkzeuge, eine entsprechende Bearbeitung des Stempelhalters und die Anpassung der Auswerferkurve. Diese Maßnahmen zur Ausführung der Erfindung können von einem Durchschnittsfachmann getroffen werden, sobald ihm die von der Erfindung gelöste Aufgabe bekannt ist. Die
Erfindung wird daher in der ersten Linie in der Stellung der Aufgabe und in der gemeinsamen Anwendung der zur Lösung dienenden Mittel gesehen.
Der Vorteil der Erfindung liegt in einer erheblichen technischen Vereinfachung der Herstellung von Schrauben. Ihre Anwendung läßt sich auch auf andere Fassonteile übertragen.
Claims (1)
- Verfahren zur Herstellung von Schraubenpreßlingen mit beliebiger Kopfform und von Fassonteilen mittels einer Doppeldruckkaltpresse, dadurch gekennzeichnet, daß der abgeschnittene Drahtstift, der mittels des Stempels (1) in der Matrize (3) eingeführt und dort mit der gewünschten Kopfform versehen worden ist, durch eine Auswerferstange mit Auswerferkurve in die Abgratmatrize (2) im Kopfstempelhalter übergeführt wird, die sich in diesem Arbeitszeitpunkt auf Maschinenmitte, gleich Preßmitte, bewegt, so daß der Preßling durch die Abgratmatrize (2) hindurchgestoßen und unter getrennten Abflall des Bolzens (oder Fassonteils) und der Späne die Kopfform entsprechend der Ausarbeitung der Abgratmatrize (2) fertiggestellt wird.
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